Welches Gebiss ist besser?

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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Brina am So Jan 05 2014, 20:36

Ich habe Fynn angefangen ans Gebiss zu gewöhnen mit einer doppelt gebrochenen Wassertrense, relativ dick - müssten 18mm oder 20mm sein. Aber das scheint ihm so gar nicht zuzusagen. Jetzt habe ich uns eine einfach gebrochene Schenkeltrense 15mm stark bestellt. Ich bin gespannt, wie er die annehmen wird. War von Anfang an mein Favorit, aber ich wollte erstmal das testen, was ich da habe, bevor ich wild drauf los bestelle... Zwinker
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Bigi am So Jan 05 2014, 22:46

Als ich Cabriolo gekauft habe war er an Kandare mit Unterlegstrense gewöhnt. Das hab ich gleich mal weggelegt und hab ihm ein Kimblewick eingesetzt. Fand er gleich ok. Ich hatte aber immer das Gefühl das ich gerne noch was sanfteres hätte. Aber alles was keine Stange war fand er nicht so toll. So blieben wir erst mal bei der Springkandare mit mittlerer Zungefreiheit. Vorletztes Jahr bin ich über eine anatomisch geformte Stange mit Zungenfreiheit gestossen. Die Stange hat Ringe wie eine Wassertrense und keine Möglichkeit eine Hebelwirkung einzuschnallen. Das ist jetzt unsere Wassertrense. Und scheinbar ist es Cabi auch angenehm. Denn er zeigt deutlich wenn er ein Gebiss nicht mag, er schüttelt/nickt mit dem Kopf und kaut übermässig und nervös auf dem Gebiss rum.
Bei dieser Variante ist das noch nie vorgekommen. Da ich das Gebiss auf einer Ausstellung gekauft habe, bekomme ich die nicht einfach so. Aber die Ausstellung ist jedes Jahr und ich möchte dieses Jahr schauen gehen ob es für Cheyenne auch so eine gibt.
Bei Sprenger bekommt man diese Form auch, aber da kostet die einfach 100.- mehr. Und zum ausprobieren ist mir das dann doch zu teuer.
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Licke am Di Jan 07 2014, 22:52

Hm, ich bin wieder zurück auf ein ottonormales einfach gebrochenes Gebiß, keine 20,00 Euro und gut ist. Meiner ist da nicht anspruchsvoll, aber er mag keine anatomisch geformten Gebiße. Das habe ich schon gemerkt.

Ich habe auch ein schmales doppelt gebrochenes (das ich gut finde, grins), ganz einfaches von Neuer Schule. An denen gefällt mir, dass sie so schön leicht und im Winter wirklich ratzfatz warm sind. Nur leider ist die Legierung wohl sehr weich und die sehen nach 1 Monat total verkratzt aus und haben ganz kleine Dellen. Ich habe es dann wieder aussortiert, weil ich mir nicht sicher war, ob das im Maul dann nicht vielleicht auch scheuern oder reiben kann.

Schade, für den Preis hätte ich es gerne länger genutzt. Mal sehen, vielleicht ergatter ich noch mal eins im Sonderangebot. Tabaco hat immer gleich das Maul aufgemacht und nach dem Gebiß geangelt  Yes  Anscheinend fand er es damals bei den kalten Temperaturen auch angenehm?

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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von *Bibi* am Mi Jan 08 2014, 20:11

Reitet hier jemand mit einer Knebeltrese mit Ringen? Also nicht die mit den festen Ringen zum Zügel einschnallen sondern die beweglichen?

Ich bin vor Jahren bei meiner Stute beim Dynamic RS hängen geblieben. Sie mag generell keine Gebisse, die dicker sind als 16mm. Hatte viel ausprobiert, mit dem läuft sie gut.
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Mokka am Mi Jan 08 2014, 20:45

@amidar schrieb:Meiner Meinung nach ganz klar, gar kein Gebiss!
Hier ist eine Bakkalaureatsarbeit im Studiengang Pferdewissenschaften zum Thema:
http://www.pferdeleben.de/pferde-ausruestung/trensen-und-wirkung/986-trensengebisse-im-pferdemaul
http://friederike-uhlig.de/bakarbeit_uhlig.pdf
Aus den Untersuchungen geht hervor, dass die in der Reitlehre geforderte feine, gleichmäßige Anlehnung praktisch nicht existiert.
Und jetzt bin ich noch überzeugter, dass ein Gebiss nichts im Maul eines Pferdes zu suchen hat. Mir reichten da schon die Röntgenbilder, auf denen zu sehen ist, wie die Zunge schon mit hingegebenem Zügel gequetscht wird!!!

Die Autorin dieser Arbeit nutzt übrigens- wenn man ihrer Homepage glauben darf- immernoch Gebisse und/ oder erlaubt sie bei ihren Reitschülern *nurmalsoanmerk* http://www.friederike-uhlig.de/publikationen.html

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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von sisi am Mi Jan 08 2014, 20:49

*Mod Modus*
Hier geht es um Vor- und Nachteile verschiedener Gebisse. Über gebißloses Reiten haben wir andere Threads.

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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Avaris am Fr März 28 2014, 08:45

Würdet ihr aus eigener Erfahrung heraus sagen, dass eine Stange (KEINE Kandare - keine Anzüge und keine Kinnkette, einfach wie eine Wassertrense, nur als Stange) für das Pferd freundlicher ist als ein gebrochenes Gebiss?

Wir nutzen im Moment ein doppelt gebrochenes Gebiss, und ich habe seit Ewigkeiten das Gefühl, dass das mein Pony nervt - zu viel Bewegung im Mund.
Ich habe letztens auch gelesen, dass eine Stange an sich netter ist, weil sie nicht so auf die Laden geht, während ein doppelt gebrochenes Gebiss ziemlich fies Zunge+Laden quetschen kann.

Kann einer was dazu aus eigener Erfahrung sagen?

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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Catana am Fr März 28 2014, 09:41

Probier es aus Zwinker

Wir haben bei Sam sehr gute Erfahrungen mit der Gummistange machen können. Das Doppelt-gebrochene mochte er nicht so gerne.
Mir wurde aber auch von Anfang an eingebläut, dass mit Stangen nicht zu spaßen ist.

Ganz ehrlich? Ich denke bei den "Normal-Varianten" der Gebisse gilt immer: "Das Gebiss ist so gut, wie die Hand, die es führt"
Der Faktor "Mein Pferd mag es so" spielt dabei auch noch eine große Rolle, von daher, leiht es euch aus (wir haben direkt eine Gummistange von L*esdau für 12€ geholt) und probierts!
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von gipsyking am Fr März 28 2014, 11:53

Preiswerte Gummistange hab ich auch probiert.
Die war aber mordsmäßig dick.

Daher: aussortiert.

Außerdem kommen sich Stange und LPO ins Gehege.

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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Nedserd am Fr März 28 2014, 12:08

Also Ich bin immernoch für ein stinknormales einfach gebrochenes Gebiss... Hab Ich in der Trense dnd auch als Unterlegtrense in der Kandarre.
Wenn was nicht funktioniert muss Ich den Fehler bei mir suchen, nicht im Gebiss!
Ausnahmen bestätigen Natürlich die Regel wenn Pferde bestimmte Vorlieben haben, aber so Richtig mag Ich da in so vielen Fällen nicht dran glauben....

Und Ich glaub noch an feines Reiten mit Gebiss! Manche Studien sind auch an den Haaren herbei.gezogen. man darf da auch nicht auf jeden Zug aufspringen....
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von gipsyking am Fr März 28 2014, 22:23

Nedserd, wo ist hier die Hilfreich-Taste?

Genau so ist es.

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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von sisi am Fr März 28 2014, 22:40

Haha, die Hilfreichtaste fehlt mir auch machmal hier. Kann mich Nedserd auch nur anschließen Ich hab zwar ein dopplelt gebrochenes Gebiss, aber auch nur, weil ich kein vergleichbar dünnes gefunden hab und mein Dentist mir empfohlen hat, so dünn wie möglich und Pony läuft zufrieden damit. Musste eh in der Westernabteilung schauen, da in 11,5 die Auswahl bei englischen Gebissen in Deutschland ziemlich katastrophal ist.


Zuletzt von sisi am Sa März 29 2014, 10:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Bigi am Sa März 29 2014, 07:23

@sisi, nicht nur in Deuschland auch hier in der Schweiz nicht grad einfach ein 11.5 zu finden.
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von sisi am Sa März 29 2014, 10:18

@Bigi, in England hat man viel mehr Auswahl und zum Glück gibt es auch immer mehr Seiten, die nach Deutschland schicken.

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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von gipsyking am Sa März 29 2014, 11:55

11,5 ist ja süß.
Da gibt es auch im Isländerbereich was.

Bei uns ist 14,5 knapp.
Lieber hätte ich 15.
15,5 ist zu groß.

Und maximal 16 mm dick.
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Ósk am Sa März 29 2014, 13:07

Bei 11,5 sind aber auch schon 16mm recht dick, das wäre da meine absolute Obergrenze. Zwinker
Mein Ex Stütli hatte 12,5 und 14mm Stärke mit einer einfach gebrochenen Schenkeltrense.

Mein Pflegi hat eine ähnliche Stärke, aber 16,5 an Breite. Ist eben etwas mehr Pferd. Er hat ebenfalls eine Schenkeltrense mit der er sehr zufrieden läuft.
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von sisi am Sa März 29 2014, 14:49

Apaches Gebiss hat nur knapp 10 mm.

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Welches Gebiss für welches Pferd?

Beitrag von Pilgrim98 am Do Aug 21 2014, 09:52

Welches Gebiss ist für welches Pferd geeignet?
Was habt ihr für Gebisse?

Meistens sehe ich doppelt gebrochene, rund 18mm dicke Edelstahlgebisse in den Mäulern unserer Pferde hier im Umkreis. Damit konnte ich mich nie anfreunden.
Mein Lasslo hat aktuell ein Waldhausen Cyprium 17mm, doppelt gebrochen Olivenkopf mit einer speziellen Legierung. Wirklich zufrieden bin ich damit nicht.
Empfohlen wir mir von jedem Zweiten das Sprenger Dynamic RS - eines von dieser Reihe. Ich finde die Teile sehen schon mal sehr gut aus (anatomisch, mit 16mm auch recht dünn usw) und ich könnte mir gut vorstellen, das Lasslo damit besser aus kommt.
Abgeraten wurde mir von zu dünnen Gebissen (14mm) - die seien unglaublich scharf. Wobei ich dieser Aussage aktuell noch nicht so viel Glauben schenke.

Nun wüsste ich mal gerne, was ihr meint und von welchem Gebiss ihr überzeut seid Smile 

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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von nasowas am Do Aug 21 2014, 10:13

Das kann man pauschal nciht sagen. Pferde haben da ganz unterschiedliche Vorlieben. Meist hilft nur testen.
Dem einen ist einfach gebrochen zu starr, dem anderen ist das doppelt gebrochene zu unruhig...
Auch dick oder dünn ist nicht nur als scharf oder nciht scharf zu sehen.
Gerade Pferde mit kleiner Maulspalte mögen dünn oft lieber, aber andere wieder mögen mega dicke Gebisse im Maul....
Leider geht da probieren über studieren. Ich hab glaub schon 5 Gebisse durch und bin jetzt momentan sehr zufrieden mit nem super billigen Loesdau Olivenkopf einfach gebrochen! Dafür hat sich Pferd entschieden!
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Avalon am Do Aug 21 2014, 10:25

Das kann man wirklich nicht pauschal sagen.
Ich habe mittlerweile ein ganzes Arsenal an Gebissen zu Hause rum liegen, da mein Pferd mega gnatschig war mit dem Gebiss.
Denke ich hab momentan so um die 10 rumliegen Pfeiff 
Anfang war mein Pferd total zufrieden mit einer Schenkeltrense, dann wurde Avalon zusehens gnatschiger und kaute nur völlig nervös auf dem Gebiss rum.
Habe dann angefangen die unterschiedlichsten Modelle, Dicken und Legierungen zu testen...
Mal war es besser mal schlechter, aber nie für beide Seiten zufrieden stellend.
Als ich mir keinen Rat mehr wusste, habe ich meine Pferdezahnärztin zu Rate gezogen.
Wir haben dann gemeinsam Avalons anatomischen Gegebenheiten im Maul begutachtet und mein ganzen Arsenal durchprobiert, das richtige war nicht dabei.
Sie empfahl mir dann ein NS doppelt gebrochen (140), 16mm.
Damit sind wir glücklich, mein Pferd kaut entspannt und zufrieden auf dem Gebiss.

In den meisten Fällen hilft nur probieren und zuhören was das Pferd sagt.
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Licke am Do Aug 21 2014, 10:29

Ich habe mich mittlerweile wieder für eine völlig ottonormalen Wassertrense entschieden. An die Versprechungen, dass ein Pferd mit diesem oder jenem Gebiß (die ganzen teuren Varianten, die da angepriesen werden) toootal toll und anders läuft, glaube ich nicht. Ich habe in all den Jahren schon einige Gebiße durch und merke keinen gravierenden Unterschied. Keinen, der mich veranlaßt, ein sau teures Gebiß zu kaufen.

Ich hatte ein tolles, das aus Frankreich kam, 20 Euro kostete (einfach gebrochen, D-Ringe, aber ohne Scharniere an der Maulspalte, leicht gebogen)- leider gibt es die nicht mehr.

Das einfache von der Neuen Schule fand und finde ich immer noch toll- aber die sind so weich vom Material, dass da schnell Macken reinkommen. Ansonsten mag ich deren Leichtigkeit und, dass sie im Winter wirklich super schnell warm sind.

Ich kenne auch wirklich kein Pferd, dass nur aufgrund eines neuen Gebiß suuuper anders gelaufen ist. Zumindest nicht auf Dauer. Vielleicht am Anfang, weil der Reiter noch etwas vorsichtiger war. Aber sobald eine gewisse Eingewöhnungszeit rum ist, laufen die alle wie vorher- and er Hand am Zügel ändert ein Gebiß ja nun auch nichts. Die bleibt die gleiche.

Was natürlich schon sein kann, dass ein Pferd mit einem Gebiß zufriedener ist, es ihm angenehmer ist oder was in dieser Richtung. Aber ob das dann Meilensteine im Reiten setzt? Und, ob die Dinger dann so teuer sein müssen? Hm.

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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Twisterlein am Do Aug 21 2014, 10:37

@Licke schrieb:Ich kenne auch wirklich kein Pferd, dass nur aufgrund eines neuen Gebiß suuuper anders gelaufen ist. Zumindest nicht auf Dauer.
Ich schon: meins Zwinker und das seit mittlerweile einem ganzen Jahr.

Auch wir haben viel ausprobiert und am Ende bin ich beim Myler Bit hängen geblieben. Die gibts in unzählig vielen Varianten, wobei Twister das dünne mit der Kupferrolle gut gefällt.
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Licke am Do Aug 21 2014, 10:57

gut, ich kenne halt nur die englischen gebiße. bei euch gibt es ja nochmal viel mehr varianten und wirkungen.
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von nasowas am Do Aug 21 2014, 11:11

Ich glaube bei den meisten Pferden merkt der Otto-Normal Reiter echt nichts!
Viel Wichtiger als dieses Ende der Zügel ist auch das andere Ende !

Bei meiner Stute merkts jeder.....die sit ne Zicke und wenns nciht ruhig liegt schüttelt sie das Gebiss immer im Maul!

Ich glaub übrigens auch nciht, dass man da mit viel Geld viel Nutzen schafft!

Bei Sprenger kann man aber Testgebisse bestellen gegen Gebühr das finde ich gut falls du da mal was testen willst und nciht gleich 100+ € ausgeben möchtest .
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Re: Welches Gebiss ist besser?

Beitrag von Little Pony am Do Aug 21 2014, 11:12

Also ich kann bei Rodney durch ein anderes Gebiss keine Verbesserung in der Reitweise feststellen.
Auch habe ich bei ihm noch nie ein Gebiss im Maul gesehen, mit dem er wirklich glücklich wirkt.

Zuerst lief er in der Reitschule mit einfach gebrochenen Wassergebissen, von denen ihm manche
auch einfach zu klein waren und seitlich eingeschnitten haben.

Mir wurde, als er meine Reitbeteiligung wurde, ein doppelt gebrochenes Wassergebiss geschenkt,
damit hatte ich das Gefühl, dass es etwas besser wäre, aber nur minimal.

Vor zwei Jahren habe ich mir dann mal eingebildet, ein Apple-Mouth-Gebiss wäre das Wahre,
weil Rodney noch nie auf dem Gebiss gekaut hat. Dieses wurde mir dann zum Geburtstag
geschenkt und zwar das doppelt gebrochene Gebiss von Apple-Mouth.
Die ersten 5 Minuten hat er drauf gekaut, dann war die Freude auch schon wieder vorbei.
Außerdem ist das Gebiss total schlecht verarbeitet, da stehen spitze Teile raus Schulterzuck ...

Allgemein ist es bei Rodney schwierig, weil er minimal einen schiefen Kiefer hat und so das
Gebiss auf der einen Seite weiter als auf der andren Seite raus steht.

Im Moment sind wir einfach mit dem LG unterwegs und hoffen, dass uns noch das passende
Gebiss in die Hände fällt, allerdings glaube ich nicht mehr wirklich daran.
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Re: Welches Gebiss ist besser?

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