Longieren
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Re: Longieren
@ Nonstop Hanover
Schau vielleicht auch mal diesen Thread hier an: Der Longenkurs
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fribi- Moderator

- Anzahl der Beiträge: 10966
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Re: Longieren
Vielen Dank! Riegelt die Hilfe auch so stark,wenn msn einen Kappzaum drauf hat?

Nonstop Hanover- Anzahl der Beiträge: 1235
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Ort: Holzhausen an der Haide
Re: Longieren
klar dann eben auf dem Nasenrücken
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Vertrauen entsteht durch Respekt - Respekt entsteht durch Vertrauen

blondie- SuperModerator

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Ort: in den schönen Hassbergen
Re: Longieren
Hast schon mal jemand mit dem Dippo-Trainer gearbeitet: http://www.osteopathiezentrum.de/DIPO-Trainer.pdf
der wurde mir von meiner Ostheo empfohlen. Sie verleiht diesen auch gegen eine Gebühr und eine Kaution, die man zurück erhält.
Außer diesem Trainer kommt auch die Doppellonge für uns in Frage...hm
der wurde mir von meiner Ostheo empfohlen. Sie verleiht diesen auch gegen eine Gebühr und eine Kaution, die man zurück erhält.
Außer diesem Trainer kommt auch die Doppellonge für uns in Frage...hm

Sandra´s King- Anzahl der Beiträge: 997
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Ort: Dresden
Re: Longieren
Ich auch ni..sieht merkwürdig aus 


PICO2001- Anzahl der Beiträge: 2489
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Re: Longieren
Hab ich auch noch nie davon gehört bzw auch nicht gesehen.
Evtl Geld mache der Osteo???
Evtl Geld mache der Osteo???

Bláinn- Anzahl der Beiträge: 6119
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Ort: Bayern
Re: Longieren
Weis ich nicht - kostet 40 € Leihgebühr und 110 Kaution, die man zurück bekommt. Wir haben es ja mal beim King dran gehabt und es soll hat eine bessere Wirkung haben als andere Hilfsmittel, weil es nicht aufs Genick wirkt. Er fing irgendwann auch an ein wenig rum zu eiern, weil es ja auch anstrengend ist... Sie hat mir auch gesagt, dass nur der Trainer alleine nicht alles richten wird. Wir sind jetzt so verblieben, dass ich erst mal mit Doppellonge anfange und wenn absehbar ist, dass ich damit noch nicht das Ziel erreichen werde, ich diesen Dippo-Trainer noch zur Unterstützung nutze. Fand das schon vernünftig. Hatte auch nicht das Gefühl, dass Sie mir was aufdrängen will, sondern mir eher das empfiehlt, womit sie gute Erfahrungen hat und selbst von auch überzeugt ist.

Sandra´s King- Anzahl der Beiträge: 997
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Ort: Dresden
Re: Longieren
Ich hab ich darüber mal etwas eingelesen...
Also ich bin nicht wirklich davon überzeugt, dass Druck auf die Luftröhre ausgeübt werden soll. Aber da muss man für sich wissen, welchen Druck man eher akzeptiert: Gebiss, Genick oder Luftröhre.
Dagegen gibt es aber auch eine Stimmen, die sagen, dass dieser "Über-die-Stange-lehnen"-Effekt super auf die Muskeln wirkt und Bauch und Oberhals stärkt.
Vermutlich muss man es wirklich ausprobieren und schauen, was das Pferd dazu sagt
Also ich bin nicht wirklich davon überzeugt, dass Druck auf die Luftröhre ausgeübt werden soll. Aber da muss man für sich wissen, welchen Druck man eher akzeptiert: Gebiss, Genick oder Luftröhre.
Dagegen gibt es aber auch eine Stimmen, die sagen, dass dieser "Über-die-Stange-lehnen"-Effekt super auf die Muskeln wirkt und Bauch und Oberhals stärkt.
Vermutlich muss man es wirklich ausprobieren und schauen, was das Pferd dazu sagt


Catana- Anzahl der Beiträge: 692
Anmeldedatum: 14.06.10
Ort: vor dem Rechner! Zumindest wenn ich on bin ;)
Re: Longieren
@Catana... da hast du Recht. Viele Wege führen nach Rom...
Vielleicht ergibt es sich, dass ich es ausprobieren werden. Dann berichte ich auf jeden Fall.
Vielleicht ergibt es sich, dass ich es ausprobieren werden. Dann berichte ich auf jeden Fall. 
Sandra´s King- Anzahl der Beiträge: 997
Anmeldedatum: 08.06.11
Ort: Dresden
Re: Longieren
*rauskram*
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich
Twister läuft an der Longe in einer manierlichen Haltung. Den Kopf (fast) immer schön tief und entspannt. Auch bei Tempiwechseln zwischen Schritt und Trab. Nur beim Halten reißt er den Kopf hoch und guckt mich immer fragend an, was er als nächstes machen soll (irgendwie find ich's ja süß
). Wie kann ich ihm nun beibringen, dass er auch beim Halten den Kopf unten zu lassen hat?
Beim Reiten macht er das auch, aber da kann ich es innerhalb von Sekundenbruchteilen korrigieren. Dennoch merkt er es sich nicht

So sieht das ganze aus:
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich

Twister läuft an der Longe in einer manierlichen Haltung. Den Kopf (fast) immer schön tief und entspannt. Auch bei Tempiwechseln zwischen Schritt und Trab. Nur beim Halten reißt er den Kopf hoch und guckt mich immer fragend an, was er als nächstes machen soll (irgendwie find ich's ja süß
). Wie kann ich ihm nun beibringen, dass er auch beim Halten den Kopf unten zu lassen hat?Beim Reiten macht er das auch, aber da kann ich es innerhalb von Sekundenbruchteilen korrigieren. Dennoch merkt er es sich nicht

So sieht das ganze aus:
Re: Longieren
OT: Du hast eine sympathische Stimme.
Was mir bei euch gut gefällt, ist die entspannte Atmosphäre. Und Twister hört super auf deine Stimmkommandos und setzt sie prompt um.
Und jetzt kommt das, was mir weniger gefällt:
Die Hinterhand ist nicht aktiv genug, dadurch schwingt auch der Rücken nicht ausreichend nach oben (die Tendenz ist aber immerhin schon da
), der Hals/Kopf wird einfach nur tief getragen, meistens zu tief, insgesamt läuft er zu vorhandlastig. Da fehlt einfach noch der Spannungsbogen in der Oberlinie.
Das liest sich jetzt vielleicht schlimmer, als es gemeint ist. Ich finde, ihr habt euch schon mal gute und wichtige Basics erarbeitet: entspannte Atmosphäre, entspanntes Pferd, prompte Reaktion auf Stimmkommandos.
Das ist viel wert und mehr, als manch andere zustande bringen und darauf kann man prima aufbauen.
Nur wäre es jetzt Zeit, mal mit der richtigen Arbeit anzufangen, nicht mehr nur "laufen zu lassen".
Mach ihn mal wach im Trab und arbeite mit vielen Tempiwechseln im Trab, wenige Tritte energisch vorwärts schicken, gleich wieder einfangen, dann wieder vorwärts usw. Vermutlich wird er bei mehr Vorwärts den Kopf höher nehmen. Ist nicht schlimm. Zurzeit ist er die meiste Zeit ohnehin zu tief. Vermutlich verliert er dann auch erst mal Stellung/Biegung. Auch das ist nicht schlimm. Sobald das passiert, nimmst du wieder Tempo raus, stellst Stellung/Biegung und damit Balance her und wenn er die wiedergefunden hat, geht's wieder vorwärts.
Im Moment läuft er so in seinem Wohlfühltempo dahin, ist entspannt, was natürlich gut ist, aber er arbeitet dabei nicht.
Neben Tempiwechseln innerhalb der Gangart würde ich auch viele Übergänge zwischen Schritt und Trab einbauen, viele Handwechsel, Zirkel verkleinern und vergrößern. Eben arbeiten, nicht laufen lassen.
Und eins noch: Auf Stimme reagiert er fein. Auf dein Schnalzen kann ich keine Reaktion erkennen. Warum machst du das? Möchtest du mehr Vorwärts damit erreichen? Dann solltest du das mit der Peitsche auch unterstützen und es deutlich verlangen. Ansonsten ist das für dein Pferd nur ein bedeutungsloses Hintergrundgeräusch und du kannst dir das genauso gut auch sparen.
Was mir bei euch gut gefällt, ist die entspannte Atmosphäre. Und Twister hört super auf deine Stimmkommandos und setzt sie prompt um.
Und jetzt kommt das, was mir weniger gefällt:
Die Hinterhand ist nicht aktiv genug, dadurch schwingt auch der Rücken nicht ausreichend nach oben (die Tendenz ist aber immerhin schon da
), der Hals/Kopf wird einfach nur tief getragen, meistens zu tief, insgesamt läuft er zu vorhandlastig. Da fehlt einfach noch der Spannungsbogen in der Oberlinie.Das liest sich jetzt vielleicht schlimmer, als es gemeint ist. Ich finde, ihr habt euch schon mal gute und wichtige Basics erarbeitet: entspannte Atmosphäre, entspanntes Pferd, prompte Reaktion auf Stimmkommandos.
Das ist viel wert und mehr, als manch andere zustande bringen und darauf kann man prima aufbauen.
Nur wäre es jetzt Zeit, mal mit der richtigen Arbeit anzufangen, nicht mehr nur "laufen zu lassen". Mach ihn mal wach im Trab und arbeite mit vielen Tempiwechseln im Trab, wenige Tritte energisch vorwärts schicken, gleich wieder einfangen, dann wieder vorwärts usw. Vermutlich wird er bei mehr Vorwärts den Kopf höher nehmen. Ist nicht schlimm. Zurzeit ist er die meiste Zeit ohnehin zu tief. Vermutlich verliert er dann auch erst mal Stellung/Biegung. Auch das ist nicht schlimm. Sobald das passiert, nimmst du wieder Tempo raus, stellst Stellung/Biegung und damit Balance her und wenn er die wiedergefunden hat, geht's wieder vorwärts.
Im Moment läuft er so in seinem Wohlfühltempo dahin, ist entspannt, was natürlich gut ist, aber er arbeitet dabei nicht.
Neben Tempiwechseln innerhalb der Gangart würde ich auch viele Übergänge zwischen Schritt und Trab einbauen, viele Handwechsel, Zirkel verkleinern und vergrößern. Eben arbeiten, nicht laufen lassen.
Und eins noch: Auf Stimme reagiert er fein. Auf dein Schnalzen kann ich keine Reaktion erkennen. Warum machst du das? Möchtest du mehr Vorwärts damit erreichen? Dann solltest du das mit der Peitsche auch unterstützen und es deutlich verlangen. Ansonsten ist das für dein Pferd nur ein bedeutungsloses Hintergrundgeräusch und du kannst dir das genauso gut auch sparen.
mohirah- Anzahl der Beiträge: 439
Anmeldedatum: 12.12.12
Re: Longieren
Also erst mal: vielen Dank für so eine ausführliche Antwort 
OT: Ich mag meine eigene Stimme immer nicht hören *grusel*, aber danke!
Ich will mal versuchen zu erklären, warum das alles so aussieht. Keine Angst, ich fühle mich nicht angegriffen oder so
Grundsätzlich hast du recht!
Bevor Twister in die Reitausbildung ging, hab ich ihn genau so longiert, wie du es beschreibst. Tempiwechsel auch innerhalb einer Gangart, Richtungswechsel, Zirkelgröße ändern, Stangenarbeit ... UND mit Lauffern ausgebunden, damit der Kopf nicht zu hoch, zu tief oder zu weit seitlich kommt. Er musste dabei richtig ackern und mitdenken. Hat locker bis zu drei Huflängen übertreten. In dieser Zeit habe ich ihn auch auf meine Stimmkommandos und Körpersprache getrimmt
Was das Schnalzen angeht... eigentlich soll es treibend (1x Schnalzen = Schritt, 2x Schnalzen = Trab) bzw. taktvorgebend sein. Da ich für's Video die Peitsche aus der Hand legen musste, blieb mir nur das Schnalzen zum Treiben. Als ich mir vorhin das Video angeschaut hab, ist mir aber auch aufgefallen, dass ich ganz schön viel schnalze
Naja... dann ging es in die Reitausbildung und da Twister nicht wirklich Bodentraining brauchte, stieg die Trainerin direkt am 3. Tag auf. Twister hat in der Ausbildung sehr schnell gelernt und den Kopf schön runter genommen. Zumindest bei der Trainerin...bei mir noch nicht so sehr
Als die Ausbildung "abgeschlossen" war, sind wir umgezogen und ich habe mir in meiner neuen Wahlheimat eine neue Trainerin für uns gesucht. Diese war extrem turnierorientiert und hat mir beibringen können, Twisters Tempo (vor allem im Trab) sehr weit runter zu schrauben, so wie es in der Pleasure-Prüfung verlangt wird. Und ich habe gelernt, wie ich seine Kopfhaltung dauerhaft tief stellen kann. Ich fand das gar nicht schlecht, denn dieses langsame Tempo konnte ich zum ersten mal richtig gut aussitzen. Und dass der Kopf zu tief war, störte laut Trainerin auch erst mal nicht. "Lieber so und dann wieder etwas hoch arbeiten, als anders herum." Nun ja... Ich fand das okay und bin weiterhin so geritten.
Offensichtlich hat Twister diese Haltung und das "Arbeitstempo" so sehr verinnerlicht, dass er es jetzt sogar nur mit Halfter an der Longe zeigt. Ich selbst bin etwas zwiegespalten, ob ich das nun gut finde, oder nicht. Einerseits wird es in der Prüfung verlangt (und auf den Turnieren gehts z.T. noch viel krasser zu
), aber andererseits ist es für's Pferd und dessen Muskeln nicht unbedingt förderlich.
Aber zur eigentlichen Frage: Wie kann ich ihm beibringen, beim Halten nicht den Kopf dermaßen hoch zu reißen?

OT: Ich mag meine eigene Stimme immer nicht hören *grusel*, aber danke!
Ich will mal versuchen zu erklären, warum das alles so aussieht. Keine Angst, ich fühle mich nicht angegriffen oder so
Grundsätzlich hast du recht!Bevor Twister in die Reitausbildung ging, hab ich ihn genau so longiert, wie du es beschreibst. Tempiwechsel auch innerhalb einer Gangart, Richtungswechsel, Zirkelgröße ändern, Stangenarbeit ... UND mit Lauffern ausgebunden, damit der Kopf nicht zu hoch, zu tief oder zu weit seitlich kommt. Er musste dabei richtig ackern und mitdenken. Hat locker bis zu drei Huflängen übertreten. In dieser Zeit habe ich ihn auch auf meine Stimmkommandos und Körpersprache getrimmt

Was das Schnalzen angeht... eigentlich soll es treibend (1x Schnalzen = Schritt, 2x Schnalzen = Trab) bzw. taktvorgebend sein. Da ich für's Video die Peitsche aus der Hand legen musste, blieb mir nur das Schnalzen zum Treiben. Als ich mir vorhin das Video angeschaut hab, ist mir aber auch aufgefallen, dass ich ganz schön viel schnalze

Naja... dann ging es in die Reitausbildung und da Twister nicht wirklich Bodentraining brauchte, stieg die Trainerin direkt am 3. Tag auf. Twister hat in der Ausbildung sehr schnell gelernt und den Kopf schön runter genommen. Zumindest bei der Trainerin...bei mir noch nicht so sehr

Als die Ausbildung "abgeschlossen" war, sind wir umgezogen und ich habe mir in meiner neuen Wahlheimat eine neue Trainerin für uns gesucht. Diese war extrem turnierorientiert und hat mir beibringen können, Twisters Tempo (vor allem im Trab) sehr weit runter zu schrauben, so wie es in der Pleasure-Prüfung verlangt wird. Und ich habe gelernt, wie ich seine Kopfhaltung dauerhaft tief stellen kann. Ich fand das gar nicht schlecht, denn dieses langsame Tempo konnte ich zum ersten mal richtig gut aussitzen. Und dass der Kopf zu tief war, störte laut Trainerin auch erst mal nicht. "Lieber so und dann wieder etwas hoch arbeiten, als anders herum." Nun ja... Ich fand das okay und bin weiterhin so geritten.
Offensichtlich hat Twister diese Haltung und das "Arbeitstempo" so sehr verinnerlicht, dass er es jetzt sogar nur mit Halfter an der Longe zeigt. Ich selbst bin etwas zwiegespalten, ob ich das nun gut finde, oder nicht. Einerseits wird es in der Prüfung verlangt (und auf den Turnieren gehts z.T. noch viel krasser zu
), aber andererseits ist es für's Pferd und dessen Muskeln nicht unbedingt förderlich.Aber zur eigentlichen Frage: Wie kann ich ihm beibringen, beim Halten nicht den Kopf dermaßen hoch zu reißen?
Re: Longieren
Also zum eigentlichen Problem kann ich dir leider auch nix sagen. Finde aber Mohirah hat mit allem Recht ... und vielleicht ist das mit dem Stehen jetzt nicht sooo schlimm, dass ich daran anfangen würde zu arbeiten, sondern eher so wie es Mohirah sagt. Was jetzt nicht heißt, dass das Pferd nicht auch mal so laufen kann wie im Video. Nur arbeiten würde ich eben jetzt nicht am Stehen... sondern an einer schwungvollen Bewegung, wo der Kopf nicht so weit unten ist.

Sandra´s King- Anzahl der Beiträge: 997
Anmeldedatum: 08.06.11
Ort: Dresden
Re: Longieren
OT: Ich finde meine Stimme auf Band auch schrecklich... Geht wohl jedem so.
Da hätte ich ja auch drauf kommen können.
Dann ist das natürlich schon ein bisschen was anderes. Wenn du wieder mal ein Video drehen willst, empfehle ich dir allerdings, die Kamera auf einen Stuhl o. ä. zu stellen und von außen zu filmen. Aus der Perspektive sieht man mehr und besser, wie das Pferd läuft und wo es noch Probleme gibt. Und du kannst dann auch die Peitsche wie gewohnt benutzen.
Ich kenne mich mit Westernreiten nicht aus. Warum wird da gewünscht, dass die Pferde den Kopf "auf Position" halten?
Grundsätzlich ist das gut, erstmal langsam zu traben, um überhaupt erst mal ein Gefühl dafür zu kriegen, wie man dabei aussitzen kann. Daraus sollte man dann aber langsam schwungvolleren Trab entwickeln und dann eben üben, den sitzen zu lernen.
Ganz unrecht hat sie nicht. Nur sollte man das nicht dauerhaft machen, sondern mit der Zeit auch wieder daran arbeiten, dass der Kopf höher kommt, weil so wie jetzt eben doch die Vorhand zu stark belastet wird. Wenn die Hinterhand aktiver wird, kommt der Kopf übrigens von alleine hoch.
Tja, willst du, dass es auf dem Turnier hübsch aussieht und du gute Noten bekommst?
Oder willst du dein Pferd so reiten, dass es über viele Jahre gesund bleibt und dich tragen kann?
Dieses Problem wird sich ganz von allein lösen, wenn du wieder damit anfängst, ihn wie oben beschrieben zu arbeiten. Da bin ich mir ganz sicher.
Twisterlein schrieb: Da ich für's Video die Peitsche aus der Hand legen musste, blieb mir nur das Schnalzen zum Treiben.
Da hätte ich ja auch drauf kommen können.
Diese war extrem turnierorientiert und hat mir beibringen können, Twisters Tempo (vor allem im Trab) sehr weit runter zu schrauben, so wie es in der Pleasure-Prüfung verlangt wird. Und ich habe gelernt, wie ich seine Kopfhaltung dauerhaft tief stellen kann.
Ich kenne mich mit Westernreiten nicht aus. Warum wird da gewünscht, dass die Pferde den Kopf "auf Position" halten?
Ich fand das gar nicht schlecht, denn dieses langsame Tempo konnte ich zum ersten mal richtig gut aussitzen.
Grundsätzlich ist das gut, erstmal langsam zu traben, um überhaupt erst mal ein Gefühl dafür zu kriegen, wie man dabei aussitzen kann. Daraus sollte man dann aber langsam schwungvolleren Trab entwickeln und dann eben üben, den sitzen zu lernen.
Und dass der Kopf zu tief war, störte laut Trainerin auch erst mal nicht. "Lieber so und dann wieder etwas hoch arbeiten, als anders herum."
Ganz unrecht hat sie nicht. Nur sollte man das nicht dauerhaft machen, sondern mit der Zeit auch wieder daran arbeiten, dass der Kopf höher kommt, weil so wie jetzt eben doch die Vorhand zu stark belastet wird. Wenn die Hinterhand aktiver wird, kommt der Kopf übrigens von alleine hoch.
Ich selbst bin etwas zwiegespalten, ob ich das nun gut finde, oder nicht. Einerseits wird es in der Prüfung verlangt (und auf den Turnieren gehts z.T. noch viel krasser zu), aber andererseits ist es für's Pferd und dessen Muskeln nicht unbedingt förderlich.
Tja, willst du, dass es auf dem Turnier hübsch aussieht und du gute Noten bekommst?
Oder willst du dein Pferd so reiten, dass es über viele Jahre gesund bleibt und dich tragen kann?
Aber zur eigentlichen Frage: Wie kann ich ihm beibringen, beim Halten nicht den Kopf dermaßen hoch zu reißen?
Dieses Problem wird sich ganz von allein lösen, wenn du wieder damit anfängst, ihn wie oben beschrieben zu arbeiten. Da bin ich mir ganz sicher.
mohirah- Anzahl der Beiträge: 439
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