Huforthopäde

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Re: Huforthopäde

Beitrag von Gast am Sa Jan 08 2011, 17:54

@Blondie Wenn die Hufe vorn zu lang sind,kannst Du selbst mit einer Huffeile etwas raspeln.Das mach ich immer wenn meiner sich ne Nase läuft oder es vorn zu lang wird.

Mein HS hat mir das ganz am Anfang gezeigt-ist super einfach.Brauchst nur den normale Huffeile und raspelst von oben nach unten etwas ab Zwinker

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Re: Huforthopäde

Beitrag von blondie am Sa Jan 08 2011, 19:29

@Anouca
ich kann da nix feilen weil die von der Form her so lang geworden sind Schulterzuck

@Solar
ja ich hab das Jodogel auf Empfehlung von Anouca gekauft, der NHC hat gemeint ich soll das anwenden und da wo der Pilz wüdet etwas Mull hineindrücken

Die Fäule ist nicht schlimm aber ein wenig ist eben da.

Meine Schwester hat heute auch gemeint das Haffis Hufe iwie komisch aussehen fast wie ein Hinterhuf.

Ich mach Euch morgen mal Fotos und stell mal alte zum Vergleich ein dann seht ihr was ich meine.

Die Hufe sollten eigentlich "breiter" werden....

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Re: Huforthopäde

Beitrag von Solar am Sa Jan 08 2011, 19:36

@blondi
Jodogel desinfiziert zwar, hilft aber eigentlich nicht gegen Pilze. Weißt du das es Pilze sind? Da muss man auch viel Geduld haben, bei Strahlfäule und Co. Problem kann auch sein, dass wenn man häufig solche desinfizierenden Lösungen benutzt die Lederhaut zu stark gereizt wird. Bei einem Pilz würde ich vielleicht eine spezielle Salbe nehmen (wie bei Menschen mit Nagelpilz z.B.)
Hatte dein Hafi etwa Zwanghufe vorher?
Manchmal dauert das eine halbe Ewigkeit bis sich was ändert an der Hufstellung, hatte gestern erst Gespräch mit jemanden mit ähnlicher Problematik. Hat er denn Probleme beim laufen?
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Re: Huforthopäde

Beitrag von blondie am Sa Jan 08 2011, 20:01

Der NHC hat gemeint das Yaki einen Pilz da hat Schulterzuck keine Ahnung an was man das erkennt?
Fusspilzsalbe hätte ich noch hier Yes

Ich benutze gar nichts an Lösungen an den Hufen No das Jodogel hab ich vor 2 Wochen gekauft und bis jetzt 2 mal angewendet weil ich eben schon die bedenken zwecks Fäule hatte auch zur Vorbeugung.

Nein Zwanghufe hatte er nicht No wir wollten sie eben nur breiter stellen damit auch mal Hufschuhe passen und weil sie eben einen tick zu schmal sind

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Re: Huforthopäde

Beitrag von Solar am Sa Jan 08 2011, 20:24

@blondie
Also ich habe jetzt noch mal nachgeschaut. Also Pilze können neben den Fäulnisbakterien mit auftreten, da hat dein Hufpfleger recht. Jodogel sollte man bei schwereren Fällen der Fäule benutzen, bei leichten Fällen kann ich dir Zahnpasta oder Gesichtswasser empfehlen. In dieser Jahreszeit kann aber eine leichte Fäule normal sein. Wichtig wäre das du deine Hottis auch mal auf harten Untergrund bewegst. Doktern jetz auch an einem Huf rum die Fäule ist weg aber der Spalt ist noch rel.tief seit ca. 1/4 Jahr.
Stellst du die Hufe nur breiter wegen der Hufschuhe oder sind sie für Haffi sowieso ein bissl schmaler (fehlstellung).
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Re: Huforthopäde

Beitrag von Gast am Sa Jan 08 2011, 21:33

@Solar
Jodogel wird generell bei leichter Huffäule angewendet und eben zur Vorbeugung. In schweren Fällen sollte man etwas anderes nehmen,da hilft es nicht mehr ausreichend.Würde sich ja auch widersprechen,da Du geschrieben hast das es bei Pilzen nicht helfen soll aber bei schwerer HF(die ensteht ja durch Pilze u.Bakterien).Mir hatte im Herbst mein Schmied Kevin Bacon empfohlen,da hatte meiner erstmalig vorn richtig Strahlfäule und damit war alles innerhalb 2 Wochen weg.Vorbeugend benutze ich nun 1-2 mal in 2 Wochen Jodogel.Bisher war nichts mehr mit SF bei meinem.

@Blondie
Strahl/Huffäule ensteht ja durch Pilze,Bakterien die im Kot oder Urin der Pferde sind.Deshalb hat jedes Pferd bei Strahl/Huffäule Pilz/Bakterien am Huf.

Was alternativ ergänzend noch gut hilft und 100% natürlich ist,ist Teebaumöl(wirkt antiseptisch u.antibakteriell).Das TÖ wirkt keimtötend,austrocknend und auch gegen Pilze.

Zahncreme soll auch helfen.Allerdings hab ich es nie damit versucht.Eine Bekannte von mir hat damit auch gute Erfahrung gemacht.Sie hat immer die tote Meersalzzahncreme vom Schlecker benutzt.

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Re: Huforthopäde

Beitrag von Solar am So Jan 09 2011, 09:24

@anouca
Ich glaube wir haben jetzt aneinander vorbei geredet, oder ich habe mich umständlich ausgedrückt.
Jodogel in der Humanmedizin auch Povidon-Jod wirkt ausschließlich antiseptisch nicht antifungizid, bei Pferden ist das genauso. Strahlfäule wird überwiegend durch anaerobe Bakterien verursacht, Pilze können hinzukommen müssen aber nicht. Das müsste man dann abklären, mit bloßem Auge ist das am Huf schwierig zu erkennen, es sei denn es hat gigantische Ausmaße.
Ich persönlich halte einfach nicht viel von Jodogel, auch nicht vorbeugend, warum soll ich was desinfizieren was gesund und sauber ist. Ich denke man kann damit auch viel aus dem Gleichgewicht bringen.
Wenn am Huf alles gut sollte man ihn Ruhe lassen bzw. nur auskratzen.
lg Solar
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Re: Huforthopäde

Beitrag von blondie am So Jan 09 2011, 09:45

@Solar
naja die letzten 6 Wochen war bei uns ähm Schnee ... gestern konnte ich mal 30min auf Beton mit denen laufen aber im Moment ist bei uns ja wirklich alles siff Sad

Haffi hatte immer Sumpffüsse hier mal welche vor 2 Jahren wo er das Loch im Huf hatte wo er dann beschlagen war, korrekt war der Huf hier auch nicht aber jetzt mal zum Vergleich:

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Da sind dann die Eisen abgekommen:

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das war letztes Jahr nach der ersten Hufbearbeitung vom NHC

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Und jetzt aktuell, sorry hab auf die schnelle keine besseren hinbekommen

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Re: Huforthopäde

Beitrag von Gast am So Jan 09 2011, 12:04

@Solar
Ich bin damit sehr zufrieden gewesen.Mein Pferd hat keine Probleme mit SF mehr(hatte er bisher auch nur einmal).Da es wetterbedingt nun sehr matschig auf dem Paddock ist ,benutze ich schon während der Zeit vorbeugend etwas.
Ich muß ja nicht erst was gegen Strahl/Huffäule unternehmen wenn sie da ist.
Mit dem ganzen 'so natürlich wie möglich' ,ist ja schön und gut aber ab und an sollte man da auch Abstriche machen.Da benutze ich lieber vorher ab und an JG als mein Pferd später mit Fäule rumlaufen zu lassen und dann erst was zu unternehmen.Da kann man bei argem Matschwetter tägl.Hufe säubern wie man will,HF kann trotzdem entstehen.
Bisher kann ich nicht behaupten das Jodogel schädlich ist.Man soll es ja auch nicht tägl. benutzen.

Blondies Hufpfleger hat ihr doch (laut Beitrag oben) auch gesagt das sie es auf die Stellen tun soll wo der Pilz ist.Wenn das nichts helfen würde,hätte er ihr auch was anderes empfehlen können.
Ich glaube das muß eh jeder selbst entscheiden.
Ist für mich ähnlich wie mit Beschlag oder Barhuf,wenn es ohne geht- super.
Wenn nicht,dann lass ich nicht mein Pferd barhuf rumlaufen weils natürlicher ist bis die Hufe runter sind und mein Pferd lahmt.Da gibt's für mich nicht nur schwarz und weiß.






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Re: Huforthopäde

Beitrag von blondie am So Jan 09 2011, 12:17


Seht ihr jetzt anhand von den Bildern was ich meine?

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Re: Huforthopäde

Beitrag von sisi am So Jan 09 2011, 12:42

Ich kenn mich jetzt nicht wirklich aus, aber ich finde die Hufe recht flach. Könnte der Winkel nicht steiler sein? Das hatte mir nämlich eine Osteo, die ich kenne auch anhand von Fotos von Apache gesagt.

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Re: Huforthopäde

Beitrag von blondie am So Jan 09 2011, 13:05

Ja die Trachten sind noch zu flach aber mir geht es jetzt grundsätzlich um die Form vorallem die Länge die finde ich seltsam

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Re: Huforthopäde

Beitrag von Bláinn am So Jan 09 2011, 13:09

Der Huf, den du aufhebst, wenn ich da nicht wüsste, dass das vorne sein soll, hät ich glatt gesagt, das ist ein Hinterhuf! rotwerd Verwirrt bin Das würd mich schon auch irritieren!

Zu der Strahfäule. Meiner hatte damit ja auch zu kämpfen, besonders wenn Schnee lag und der dann wieder weg ist und der Paddock dann logischerweise natürlich matschiger ist. Unsere SB mistet wirklich sehr sorgfältig, aber alles bekommt man halt doch nie weg und da Bláinn von Haus aus, tiefere Strahlfurchen hat, als manch anderes Pferd, geht das recht schnell. Es kommt aber nach wie vor kein Batz raus, es ist also noch keine allzuschlimme Fäule!

Ich hab bis jetzt immer mit Propolislösung behandelt. Das hat seeehr gut geholfen! Wenn es weniger akut war, also als Vorbeugung hab ich ganz normale Jodlösung genommen!

Meine HO hat mir jetzt von Dr. SChaette das Klausan empfohlen! Werd ich mir wahrscheinlich holen, von Dr. Schaette halte ich recht viel!
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Re: Huforthopäde

Beitrag von Gast am So Jan 09 2011, 13:09

Was hat den Dein Hufpfleger dazu gesagt?
Ich finde es jetzt nicht so tragisch. Bei meinem ist es so das er im Winter optisch auch flacher ist von den Hufen. Bei mir liegt es am Paddock (sch... Untergrund) da läuft er sich die Hufe/Trachten eher ab.Den ersten Winter mußte ich ihn deshalb beschlagen lassen,da die Trachten zu weit runter waren.Sonst hätte er zu lahmen angefangen weil der Abrieb zu groß war.
Nach zwei Mal brauchte er keinen Eisen mehr und seitdem gar nicht mehr(ist 2 Jahre her).Ist aber nach wie vor immer ein Risiko im Winter und ich bin immer froh wenn er den Winter ohne Beschlag übersteht.

Allerdings füttere ich im Winter immer etwas fürs Hufwachstum mit Biotin/Zink zu und wässere die Hufe sehr oft.Das hilft wirklich gut.

Lange Rede kurzer Sinn,bei meinem sehen die Hufe auch im Winter flacher aus.

Auf den Fotos sieht man auch das jetzt die Hufe bei Deinem Hafi nach vorn etwas spitzer zulaufen.Finde ich nicht schlimm.Das hatte/habe ich auch.
Da hat mir mein damaliger Schmied damals geraten,wenn es zu spitz oder vorn zu uneben/lang wird etwas zu feilen.Seitdem hab ich das nicht mehr.
Wichtig-gerade im Winter nicht zu oft feilen!
Bei mir reicht das einmal im Monat.

Ich mach es so das ich das Vorderbein nach vorn raus über mein inneres Knie lege und mit der feineren Seite der Feile(ausser wenn ich im Sommer mehr raspeln muß) mittig den Huf von oben nach unten etwas feile.
Dann mach ich das von der unteren Seite des Hufes genauso bzw. feile das mittig gleichmäßig.
Dann den anderen Huf.

Frag doch aber telefonisch Deinen HP vorher einmal ob das in Deinem Fall auch helfen würde oder überhaupt notwendig ist Zwinker .

Anbei ein Bild vom letzten Winter.Ich hab leider kein besseres wo man die Hufe sieht.Die sehen auch recht flach aus(gerade zum Vergleich im Sommer oder mit Beschlag). Aber das ist nicht tragisch solang die Trachten nicht zu weit runter sind bei ihm.Die sind auf dem Bild recht rund aber ohne das feilen ab und an sehen die auch 'spitzer 'vorn aus.


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Re: Huforthopäde

Beitrag von Bláinn am So Jan 09 2011, 13:16

@ Anouca: Mag gut sein, ich bin jedoch der Meinung, dass auch die Hufstellung im Winter optimal (kein Pferd steht mustergültig!) sein sollte und man nicht sagen sollte/kann: Das liegt am Winter.

Unsere HO fragt uns auch immer wieviel wir geritten sind und wieviel wir Reiten. Jetzt im Winter nimmt sie mehr weg, weil eben viiiel weniger Abrieb da ist, aber nichtsdestotrotz sehen die Hufe gleich aus, wie im Sommer!


Ich würd da meine HO nochmals kommen lassen bzw auch nachfragen, wenn MEIN Pferd vorne so spitz zulaufen würde! Liegt aber bestimmt auch im Ermessen des Betrachters.

Ein gesunder und funktionstüchtiger Huf bzw Pferdeorganismus braucht auch keine zusätzliche Biotin - oder Zinkgabe. Biotion produziert der Körper selber, nur bei einem nachgewiesenen Mangel sollte man zufüttern! Genauso bei Zink. Damit will ich nicht klugscheißen, aber nicht immer ist mehr gleich gut. Wie gesagt nicht böse gemeint Zwinker
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Re: Huforthopäde

Beitrag von Gast am So Jan 09 2011, 13:25

@Blainn

Das liegt bei meinem daran das die im Winter tagsüber nicht auf der Weide stehen sondern auf dem Paddock.
Der Untergrund da ist sehr steinig und matschig.Da ist der Abrieb wesentlich größer als im Sommer. Deswegen sind die Hufe da auch an den Trachten flacher.Solang es ohne Beschlag geht möchte ich auch keinen.Sollte die Trachten aber zu weit runter sein ,würde ich ihn wieder beschlagen lassen weil er sonst zu lahmen anfangen würde.Das Risiko würde ich nicht eingehen wollen.

In unserem alten Stall hatte ich damit nie Probleme,auch im Winter nicht.Allerdings standen die auch auf einer Winterkoppel oder einem Paddock mit 'normalem' Sanduntergrund.

Ich war ja schon lange dafür den Paddockuntergrund erneuern zu lassen.Da aber 90% der Einsteller lieber ihre Pferde beschlagen als einmal Geld darin zu investieren den Boden zu optimieren,schlug mein Vorschlag auf taube Ohren.

@Blondie Ich würde den HO auch fragen ob es am Untergrund liegen kann.
Wenn ich nicht falsch liege stand Hafi doch letzten Winter noch nicht bei Dir.


Zuletzt von Anouca am So Jan 09 2011, 13:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Huforthopäde

Beitrag von blondie am So Jan 09 2011, 13:26

Richtig Blainn! Der Gedanke kam mir auch sofort das die vorderen Hufe jetzt aussehen wie ein Hinterhuf!!

Das er noch so flach ist ist jetzt nicht so tragisch, ich feile im Winter gar nicht.

Mich würde einfach interessieren ob die Bearbeitung jetzt so ok ist oder nicht... ich zweifle da etwas

Es ist definitiv so das der ganze Huf von Strahlspitze zum Ende Hufspitze länger geworden ist.

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Re: Huforthopäde

Beitrag von Bláinn am So Jan 09 2011, 13:34

@ Blondie: Ich würd es so auf jeden fall nicht lassen, bzw in die Richtung nicht weiterbearbeiten lassen! Denn ein Vorderhuf sollte m.M nach nicht wie ein Hinterhuf aussehen.

Ich mein man kann keinen Huf durch einmaliges Ausschneiden in eine Form zwingen, allein schon wegen den Gelenken nicht, aber beeinflussen je nach Art des ausschneidens auf alle Fälle! Irgendwann stoßt man immer an die Grenze, meiner wird z.b auch vorne eher immer flacher stehen, aber wir haben es inzwischen schon sehr gut hinbekommen, dass er etwas steiler steht!

Fragen kostet ja nichts und die meisten sind ja doch bemüht, dass die Kunden zufrieden sind!
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Re: Huforthopäde

Beitrag von blondie am Mo Jan 10 2011, 14:32

Kann mir bitte mal jemand erklären was damit nun gemeint ist? (Beurteilung der Hufe vom Haffi n. Biernat)

Die Hufe auf den Eisen weisen eklatante Deformierungen und Fehlbelastungen auf, die Hufwände zudem deutlich zu schräg, verbogen und die Hufe deshalb zu breit.
Hier wäre es ein Einfaches gewesen den Hufwänden durch entsprechendes Bearbeiten die ursprüngliche Richtung und Stabilität zurückzugeben, und analog die Fehlbelastungen auszugleichen. Bei der grundsätzlich guten Hornqualität und ausreichenden Hornmasse war es möglich, schon mit der ersten Hufbehandlung die Stärken hervorzuheben und somit Schwächen auszugleichen.

Die hier praktizierte Vorgehensweise, die de fakto natürliche Schwächen bei sogenannten Naturhufen nachahmt, nimmt den zuvor schon deformierten und fehlbelasteten Hufen die einzigen Stärken die sie noch aufzuweisen hatten, nämlich im Prinzip stabile und tragfähige Hufwände und Trageränder. Die Folgen der so generierten, pysikalisch wie physiologisch ebenso ungünstigen wie widersinnigen Umbelastungen der Hufe zeigen sich z.B. an den Staufalten und zunehmenden Wandrundungen in den Hufseitenwänden/Trachten, an den rötlich eingefärbten Hufbeinrandhornen, vorgewölbten Hufsohlen in Bereich der Hufbeinspitzen etc. pp.

Anstatt also die Hufe zu ihren natürlichen Stärken und hohen Tüchtigkeit zurückzuführen, werden sie durch diese Vorgehnsweise schon rein äußerlich nachvollziehbar ihrer speziellen Tragfähigkeit beraubt. Indem man den Hufen mit den Tragerändern die natürlichen Trage- und Verschleißstrukturen raubt, müssen sie zwangsläufig umformen. Das ist bei den Hufen Ihres Pferdes der Fall.
Im DIfHO- Forum und anderen Rubriken wurde das Thema NHC aus der Sicht des DIfHO bereits ausfürlich dargestellt.


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Re: Huforthopäde

Beitrag von Fellnase am Mo Jan 10 2011, 14:34

Was hast du nicht verstanden bzw. wie hast du es verstanden ?


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Re: Huforthopäde

Beitrag von blondie am Mo Jan 10 2011, 14:44

Im Prinzip hätte er auch schreiben können:

das dieses Prinzip nach NHC nicht das richtige für mein Pferd ist Sad

zumindest hab ich es so aufgefasst...

Was soll ich jetzt machen? Sad

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Re: Huforthopäde

Beitrag von Fellnase am Mo Jan 10 2011, 15:04

Hast du also Fotos mit Eisen und jetzt, wo der NHC-Mensch sie bearbeitet hat hingeschickt ?

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Re: Huforthopäde

Beitrag von Gast am Mo Jan 10 2011, 15:14

@Blondie Ich wäre erst mal vorsichtig und würde mir noch u.U. eine dritte Meinung einholen .Hast Du den Deinen HO nochmal darauf angesprochen,was er überhaupt dazu sagt?

Es kann auch einfach sein das Du nicht den richtigen HO hast und nicht das NHC gar nicht geeignet ist.

Mit Biernat kenne ich mich nicht sehr gut aus, nur machen die bestimmt nicht gerade Werbung für NHC oder andere.Das darf man nicht vergessen.Da machen die sich ja das eigene Geschäft mit kaput.

Was mich bei Biernat etwas stört ist das wenn man googelt einige Berichte darüber kommen das die gern mal zuviel wegnehmen oder die Hufe blutig schneiden.
Es gibt aber auch viele positive Berichte.Es kommt vieleicht auch immer auf den einzelnen HO an.

Wer hier einen sehr guten Ruf hat ist Chris Gehrmann ( www.hufklinik-eifel.de ). Eine Einstellerin in meinem alten Stall hatte mal mit ihm telefoniert und Fotos per Mail an ihn gesendet weil sie Probleme hatte mit einem Stellungfehler ihres Pferdes.Sie war sehr zufrieden mit der Beratung.

Ist vieleicht auch eine Alternative.

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Re: Huforthopäde

Beitrag von amidar am Mo Jan 10 2011, 15:16

Lass dich davon nicht verrückt machen, jede Huf- Richtung hier in D versucht, die andere schlechtzumachen. Ich finde es sehr logisch, dass die Hufwände eben NICHT zum Tragen alleine wachsen. Wichtig ist eine dicke Sohle und ein tragfähiger verhornter Strahl. Die Hufwände sind nicht alleine dazu da, das Pferd zu tragen, sondern in erster Linie, um dem Huf Stabilität zu geben. Ohne Bilder von vorne gesehen zu haben, würde ich auf Verbiegungen im Trachtenbereich tippen. Wenn das nach und nach beseitigt wird, wird die Hufform auch wieder besser werden.
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Re: Huforthopäde

Beitrag von fribi am Mo Jan 10 2011, 15:18

Ich glaube nicht, dass NHC oder Biernat die bessere Art der Hufbearbeitung ist. Es kommt immer ganz auf den Menschen an, der am anderen Ende des Hufbearbeitungswerkzeugs steht. Sowohl ein Biernat als auch ein NHC oder ein Straßer kann eine gute Arbeit abliefern - oder eben das Gegenteil.

Meine Hufpflegerin weiß ganz genau, wie der Huf im Idealfall aussehen soll und sie bearbeitet die Hufe im individuellen Rhythmus. Da Ganze wird von ihr mit Fotos dokumentiert, so dass man auch kontrollieren kann, was sich am Huf verändert und ob es auch in die richtige Richtung geht.

@ Blondie
Hat sich Dein HO dazu geäußert, welche Ziele er verfolgt? Und wie kontrolliert er, ob sich da was in dieser Richtung tut?
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