Selenmangel

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Selenwert

Beitrag von Licke am Sa Jan 04 2014, 16:18

Hat sich mal wer mit dem Selenwert beschäftigt?

Bei meinem wurde aktuell ein Wert von 46 gemessen, der Normbereich ist zwischen 100-200. Erstmal war ich etwas erschrocken. Jetzt habe ich mich da aber ein wenig eingelesen und auch meine Futterleute angerufen und befragt und komme zum dem Schluß: macht nix!

Gerade bei Pferden, die natürlich (ohne Zusatzstoffe, Chemie oder künstlichen Zusätzen) gefüttert werden, ist der Selenwert niedriger, als bei anderen. Es ist auch gar nicht bewiesen, dass ein niedriger Selenwert (außer bei Fohlen) negative Auswirkungen hat.

Wer hatte die Seite mal eingestellt? Javellin? Ich habe mal draufgeklickt und dann was zur Selenfütterung gefunden, was dem bisher gelesenen entspricht. Auch die These von Dr. Borsig habe ich in der Zusammenfassung gelesen und finde sie logisch.

http://www.dai-shodan.de/Selen-pferdefutter-spurenelemente.html

Bei der Stute einer Freundin wurde auch die Woche ein BB gemacht. Ihr Selenwert liegt bei 56. Aber, bei ihr sind auch der Darm und die Leber nicht in Ordnung- klar, dass dann der Selenwert niedrig ist. In dem Fall würde ja Zufüttern von Selen nicht wirklich was bringen- man müßte erst den Darm sanieren, damit Selen (auch ohne Zufütterung) aufgenommen wird. Ist das verständlich?

Hat jemand mal Selenium Globulis oder Tropfen gegeben? Wäre auch noch eine Möglichkeit.
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Re: Selenmangel

Beitrag von Amigo1595 am Sa Jan 04 2014, 17:03

Also im Winter vor 2 Jahren, also Dezember 2011, hatte mein Amigo auch nen sehr niedrigen Selenwert (ich glaub er war auch so bei 46  scratch ). Bei ihm hat es sich damals bemerkbar gemacht (hatte ja seinen Grund das ich ein BB hab machen lassen...), denn er hatte irgendwie so ne Art "Leistungsknick", die HUfe waren schlecht und so, also allgemein einige Baustellen.

Hab mich dann bissel belesen und einiges an Symptomen passte eben ganz exakt zu Selen-Mangel. Hier bei uns in Sachsen (ich weiß gar nicht wie das in anderen Regionen ist  Verwirrt bin ) ist eben im Boden/im Gras kaum Selen vorhanden, deshalb hab ich schon desöfteren auch bei anderen von dem Problem gehört.

Nach Rücksprache mit dem TA hab ich dann tatsächlich ne Selenkur gemacht, Amigo hat das flüssig übers Futter bekommen, das hat gut geklappt! Tja, ich würde jetzt, im Nachhinein sagen, dass das schon einen deutlichen Effekt gebracht hat, allerdings hab ich eben wegen anderer Probleme auch mehrere Bausstellen bearbeitet zu der Zeit (Hufe, dann noch Spezial-MiFu für Sehnen/Bänder/Gelenke usw...), sodass ich nicht 100% sagen kann, dass es NUR am Selenmangel lag!  Schulterzuck Aber ich denke es hat sicher einen deutlichen Teil dazu beigetragen!

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Re: Selenmangel

Beitrag von Licke am Sa Jan 04 2014, 17:09

Meiner hat keine Anzeichen für einen Mangel. Und schlechte Hufe ist z.B. eher ein Zeichen für Überversorgung.
In unserem Fall kann ich kein normales Zusatzmittel geben, da das dann nicht natürlich ist. Seealgen kann man wohl als Kur nehmen.
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Re: Selenmangel

Beitrag von Amigo1595 am Sa Jan 04 2014, 17:12

Wie gesagt, die Hufe waren ne Baustelle für sich, gab mehreres zu der Zeit, haben dann auch später festgestellt dass das noch ne andere Ursache hatte...


Hab da noch was gefunden...


http://www.reiten-weltweit.info/2010/selenmangel-bei-pferden/

"Zwar gibt es Symptome, doch werden manche Pferde auch einfach nur müde, träge und schwach."  Yes 

Das war bei meinem absolut der Fall, ich hatte vorher viel versucht, aber er konnte nicht viel Leistung bringen und steigerte sich auch null was Kondition etc. betraf. Etwas steife HH hatte er schon seit ich ihn hatte, ist jetzt deutlich besser, v.a. aber durch die nun "gesunde" Reitweise, kann aber evtl. auch damit zusätzlich zusammen gehangen haben, ist jetzt, 2 Jahre später aber mehr Spekulation als alles andere.  Schulterzuck  Stumpfes, brüchiges Haar: Dito, hatten wir auch! Jetzt hat er schöne Mähne und schönes Fell!
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Re: Selenmangel

Beitrag von Licke am Sa Jan 04 2014, 17:13

Schon interessant, wieviel man ändern kann, oder? Schön, dass Deiner so fit geworden ist!
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Re: Selenmangel

Beitrag von Amigo1595 am Sa Jan 04 2014, 17:17

@Licke: Ja, wie gesagt da waren mehrere "Therapien" nötig, aber man sieht eben im "Endprodukt", dass es sich gelohnt hat!  Yes 


Hab ich grad noch gefunden, ein sehr interessanter Artikel der das ganze auch bissel kritisch betrachtet!  Smile 

http://wp1057438.server-he.de/pfgl/content_dir.php?id_txt=ab06121004
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Re: Selenmangel

Beitrag von *FM* am Sa Jan 04 2014, 17:19

Soooo, Selen, genau "mein" Thema  Yes 

Meine Stute Bailey hatte ja im Jahr 2011 im zarten Alter von 1,5 Jahren einen Kampf ums Überleben, aufgrunddessen sie knapp eine Woche in der Klinik stand. Damals konnten nur die Symptome, nicht aber die Ursache festgestellt werden. Ihr Hauptproblem war in dem Moment die Muskulatur und bei der Blut-Nachkontrolle einige Monate später hatte sich ein Selenmangel (67) dargestellt.
Da sich Selenmangel sowohl auf Organe, als auch Gefäße, Nervengewebe und auch die Muskulatur auswirken kann, bin ich damit vorsichtig und werde sowas immer (aber nur nach vorherigem, aktuellem Bluttest) ausgleichen! Meiner Meinung nach ist aber eine ständige Selen-Zufütterung genauso gefährlich, also immer nur kurweise und nur im Bedarfsfall geben.
Da es auch Kombipräparate zur Versorgung mit Selen und Vit. E gibt und diese u.a. die Widerstandsfähigkeit der Zellen gegen Sauerstoffmangel erhöhen, haben wir eine solche Kur gemacht.
Wir wohnen hier in Ba-Wü sowieso in einer selenarmen Gegend, würde man nur zu Testzwecken mal ne Reihe Pferde testen, hätten hundertpro noch einige mehr dort nen Mangel.
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Re: Selenmangel

Beitrag von Licke am Sa Jan 04 2014, 17:24

Die o.g. Stute steht auch bei Euch in der Ecke. Wir haben aber genauso kargen Boden, was Selen angeht.

Vitamin E ist auch noch eine Idee. Da habe ich ein gutes (gibt da ja viel Najazeug). Das habe ich immer mal als Kur gegeben. Spreche ich bei der THP mal an.

Dein Pferdchen fällt bei mir da noch unter Fohlen. Grins. 1,5. Wie süß. Hat sie denn Folgen, die Euch nachhängen?

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Re: Selenmangel

Beitrag von Licke am Sa Jan 04 2014, 17:26

Amigo, genau den Artikel habe ich auch gelesen. Von Dr. Borsig

Wenn man die Werte seiner Pferde liest, dann bin ich ja noch im oberen Bereich. Ha!
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Re: Selenmangel

Beitrag von PICO2001 am Sa Jan 04 2014, 17:34

Also Pico hatte schon immer nen niedrigen Selenwert! Aber keinerlei Anzeichen. 2010 war er bei 50, 2011 war er bei 57 er hat immer Selenkuren bekommen --> sinnlos und 2013 nach Gabe von Magnolythe war er innerhalb von 4 Wochen bei einem Wert von 101!!!
Geändert hat sich bei ihm nix. Er hatte nie stumpfel Fell, eher im Gegenteil, Hufe sind gleich geblieben er ist nach wie vor ni der Schnellste aber auch nie müde oder matt gewesen! Also er hatte sozusagen vielleicht laborchemisch nen Mangel, klinisch allerdings ni  Smile 
Wir haben hier eh Mangel und man wird hier kaum ein Pferd finden, was den Mangel nicht hat und das weiß jeder Pferdebesitzer. Aber Kuren und Zusatz und so...nein bekommt hier kaum eines und es geht denen trotzdem gut.
Selen ist und bleibt ein Streitthema..ich denke das sollte individuell abgemessen werden und nicht als einheitlichen "Problem"  Yes 
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Re: Selenmangel

Beitrag von Licke am Sa Jan 04 2014, 17:46

Danke für den Beitrag. Vielleicht kommt es bei einem Mangel echt auch auf das Alter an? Jungpferde sind da eher anfällig für Auswirkungen?

Alle anderen Werte bei "uns" sind auch top. Keiner, der da aus der Reihe schlägt. So ist er ja auch fit und glänzt, ich kann nicht klagen.

(hoffe es bleibt so, nicht zu laut sagen, äh, schreiben...)
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Re: Selenmangel

Beitrag von *FM* am Sa Jan 04 2014, 18:02

Licke schrieb:

Dein Pferdchen fällt bei mir da noch unter Fohlen. Grins. 1,5. Wie süß. Hat sie denn Folgen, die Euch nachhängen?


hehe, keine Sorge, die ist mittlerweile groß  Yes  Wird ja in nem Vierteljahr 4 Jahre alt, die Madame  Yeah  Auswirkungen hat ihre Erkrankung von damals nicht, nein. Gottseidank.
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Re: Selenmangel

Beitrag von *FM* am Sa Jan 04 2014, 18:08

@PICO2001
Fütterst du Magnolythe ständig oder kurweise?
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Re: Selenmangel

Beitrag von Amigo1595 am Sa Jan 04 2014, 18:16

*FM* schrieb:Da sich Selenmangel sowohl auf Organe, als auch Gefäße, Nervengewebe und auch die Muskulatur auswirken kann, bin ich damit vorsichtig und werde sowas immer (aber nur nach vorherigem, aktuellem Bluttest) ausgleichen! Meiner Meinung nach ist aber eine ständige Selen-Zufütterung genauso gefährlich, also immer nur kurweise und nur im Bedarfsfall geben.

Seh ich genauso, sowas sollte man immer in Absprache mit TA/THP machen, denn wenn man das "mal eben munter drauf los" füttert kann das auch enorm schief gehen, zu viel kann derbe Konsequenzen nach sich ziehen! Meins damals war auch "nur" ne Kur, aber sehr effektiv!  Yes 
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Re: Selenmangel

Beitrag von PICO2001 am Sa Jan 04 2014, 18:16

Ich hatte das für ihn ein halbes Jahr, da er aber seit Beginn Husten hatte und alles andere ni gefurchtet hatte, habe ich jetzt auf Magnostable umgestellt, seither ist er Hustenfrei. Im Frühjahr wird wieder BB gemacht, da sehe ich dann, ob das ebenfalls so gut anschlägt!
Derzeit wird mit unserem Futtermittelbetrieb geredet, mit Absprache der TÄ, das man den Pellets mehr Selen und Zink beimischt, das geht. Aber die Höhe etc., das muss durch die TÄ erstmal abgeklärt werden, muss ja sinnvoll sein! Wäre praktisch, damit könnten wir uns sozusagen viel Zusatz sparen...Zwinker

Die TÄ sagte das als Kur das Magnolythe bei ihm nicht sinnvoll ist, wenn dann auf Dauer. Kann als Dauergabe erfolgen und ich kenne viele Pferde die das schon seit Jahren jeden Tag bekommen! 

Also er noch ein Fohlen war, war der Wert auch immer um die 50-60 und die verschiedensten Präparate von 5 verschiedenen TÄ haben nix genutzt also haben wir es so gelassen! Man kann Selen auch Spritzen, allerdings ist es bei Selen ja auch so, das es nicht von jedem Pferd gleich aufgenommen wird. Es gibt also Pferde die nehmen das Selen im Körper nicht voll auf, sondern immer nur einen Bruchteil! Selbst wenn man da mehr reinpumpt, wird nur dieser Prozentsatz aufgenommen!
Das kann sich auch mal zufällig ändern! So wie auch bei meinem, aber ich bin ja optimistisch und sage der Wert bleibt so  lol 
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Re: Selenmangel

Beitrag von *Bibi* am Sa Jan 04 2014, 21:19

Als Gina damals mit dem HS anfing, wurde im Blutbild auch Selenmangel festgestellt. Mein TA hat dann damals auch eine 4 wöchige Selenkur verordnet, worauf zwar der Selenwert minimal anstieg, aber das HS nicht besser wurde. Die THP's haben dann gesagt, dass das bei ihr nix hätte bringen können, weil der Darm nicht in der Lage war, das Präparat gescheit aufzunehmen. Muss zu mener Schande gestehen, dass ich seither kein normales Blutbild mehr habe machen lassen beim TA, nur immer über die THP's, und das war immer i.O. auch der Selenwert.

Ich meine auch kürzlich irgendwo einen Bericht gelesen zu haben wo ein Ernährungsmensch gesagt hat, dass zu niedriger Selenwert beim Pferd gar nicht so schlimm wäre, wie noch vor Jahren angenommen.
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Re: Selenmangel

Beitrag von Baracuda am So Jan 05 2014, 06:56

Mein Pferd hatte einen sehr niederen Selen Wert von etwa 25. Sie hatte starke Muskelschmerzen und durch den zusätzlichen Zink Mangel einen chronischen Leberschaden. Der sich sehr negativ auf das komplette Immunsytem ausgewirkt hat. Es hat mich 1,5 Jahre etwa gekostet die Leber und den Mangel zu beheben, seitdem bin ich da sehr vorsichtig.

Ein für das Pferd angepasstest Mineralfutter finde ich absolut unverzichtbar
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Re: Selenmangel

Beitrag von blondie am So Jan 05 2014, 09:54

Selenmangel darf nicht unterschätzt werden!

Mein Haffi ist daran fast gestorben... er hatte 43 zum Richtwert 100
zudem hat er daraus Muskelprobleme die sich wiederum auf Herz und Lunge gelegt haben ...

http://www.sanftespferd.com/t193p90-schnaufen-kondition-selenmangel?highlight=schnaufen

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Re: Selenmangel

Beitrag von Licke am Mi Jan 08 2014, 17:56

So, heute war die THP da.

Erstmal sagte sie, wie toll er da steht- Besitzerstoooolz!! Herzchen in den Augen!!  Love  Blutwerte sind ja bis auf Selen auch alle prima.

Aufgrund von Blondies Beitrag habe ich die Tage mal drauf geachtet, wie er beim Reiten ist. Dieses Schnauben, das sie erwähnte hatte mich dazu gebracht. Wenn ich über die letzte Zeit nachdenke, dann ist er etwas triebig geworden (untypisch, er ist ein Selbstläufer, aber jeder kann ja mal so Phasen haben) und das Schnaufen ist mir auch aufgefallen.

Zudem fing er an, sich beim Reiten immer mal rauszuheben- solange er noch nicht richtig warm war.

Die THP hörte ihn mehr als genau ab und fand nichts, alles top. Das Schnauben ordnet sie eher der Wärme zu. Dass ich ihn ab und an treiben muß (besonders, bevor er eben komplett warm ist) könnte schon am Selenmangel liegen, da es so untypisch ist. Sie glaubt da nicht, dass es am Wetter liegt.

Ich füttere ihn ja natürlich, sprich ohne irgendwelche Zusatzstoffe oder chemischen Dinge. Daher hatte ich auf eine natürliche Möglichkeit der Selenaufstockung gehofft. Da er aber das Anzeichen der Triebigkeit und des Raushebens hat soll ich ihn doch erstmal mit etwas Herkömmlichen pushen. Wir sind nun so verblieben, dass ich ihm 1 Monat Selen + Vitamin E gebe (Bestellung ist raus) und dann 1 Monat Kokosflocken (kann ich einfach bei meinem normalen Futter mitbestellen) dazu dann Selenokehl D4 als Tropfen.

Weiter kann ich dann alle 3 Monate eine Kokoskur machen oder eben, wenn ich merke, er läßt nach.

Gut, damit kann ich leben.  Yes
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Re: Selenmangel

Beitrag von *Bibi* am Mi Jan 08 2014, 19:55

Kokoskur?? Wofür. Hat Kokosnuss einen höheren Selenanteil??

DAnn berichte mal, wie Tabo auf das Selen anspricht!!
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Re: Selenmangel

Beitrag von Licke am Mi Jan 08 2014, 20:13

Ja. Kokos und Sesam und Seealgenmehl, Hanfnüsse und Paranùsse.
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Re: Selenmangel

Beitrag von Pergamemnon am Sa Jan 11 2014, 19:14

Ich hab auch ein aktuelle BB machen lassen. Der selenmangel ist ja nix neues.
89 selen, zink 491.
Das sind jetzt keine Katastrophen und er zeigte auch keine Klinik. Die Lustlosigkeit schob ich eigentlich dem Wetter zu.
Allerdings sind hier auch die Leberwerte etwas erhöht.
Ich soll 8 Wochen cadmuus marianus d30 Globulis füttern, und für den selen/zinkmangel ein pülverchen.

Aber das nervt ja schon. Der selenmangel ist ja nicht wirklich zu vermeiden.
Und ich kann nicht alles dazufüttern, weil die meisten Sachen auf getreidebasis sind und Monty das nicht so gut verträgt.
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Re: Selenmangel

Beitrag von blondie am Sa Jan 11 2014, 19:20

Ich hatte ein Gel @Pergamemnon

Muss mal schauen wie das heißt

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Re: Selenmangel

Beitrag von Licke am Sa Jan 11 2014, 19:24

Bei 89 würde ich in meinem Fall nichts machen.

Das etwas Triebige war heute völlig weg. 10 Grad weniger und Pferd ist fitter.
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Re: Selenmangel

Beitrag von Pergamemnon am Sa Jan 11 2014, 19:26

Diese Mangelzustände lassen sich ja eigentlich leicht behandeln, aber immer erst ab den Mangel zu handeln kann ja auch nicht das wahre sein.
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