Desensibilisierung

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Desensibilisierung

Beitrag von Joy am Mi Feb 10 2016, 05:21

Diese Woche geht es los:
Ich beginne mit der Desensibilisierung von Joy.

Mir ist klar, dass es keine Erfolgsgarantie gibt und das Ergebnis der ganzen Sache nicht sicher ist.

Hat von euch einer Erfahrungen in dem Zusammenhang gemacht?

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Twisterlein am Mi Feb 10 2016, 05:26

Bisher habe ich zwar keine Erfahrungen gemacht, aber das könnte sich wohl bald ändern.... deswegen bin ich schon gespannt, was du berichten wirst.
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Re: Desensibilisierung

Beitrag von PICO2001 am Mi Feb 10 2016, 07:24

Eine bei uns ausm Stall hat das wo auch gemacht. Da aber mehrere Allergien bestanden, hatte dies keinen durchschlagenden Erfolg.
Wie wird die Desensibilisierung bei euch ablaufen?
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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Teami am Mi Feb 10 2016, 10:42

Auf was wird Joy desensibilisiert? Und wie? Mit Eigenblut?
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Re: Desensibilisierung

Beitrag von mohirah am Mi Feb 10 2016, 10:51

Ich würde mich auch über einen ausführlichen Bericht freuen und lese gespannt mit. Yes

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von blondie am Mi Feb 10 2016, 13:31

@Teami schrieb:Auf was wird Joy desensibilisiert? Und wie? Mit Eigenblut?

Selbe Frage

Ich hab es mit der Eigenblutbehandlung bei meinem Haffi gemacht - leider ohne Erfolg.

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Krümelchen am Mi Feb 10 2016, 13:52

Das würde mich auch interessieren.

Ist das Pferden genau wie bei Menschen?
Ich konnte auf meine ganzen Allergien nicht desensibilisiert werden da ich zu multiallergen bin.
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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Twisterlein am Mi Feb 10 2016, 14:21

Oha AH! da schwindet meine Hoffnung für Twister direkt....
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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Joy am Fr Feb 12 2016, 05:18

Wie gesagt, ich bin mir auch nicht sicher, ob es helfen wird.
Man erzielt wohl bei etwa 70-80% der Pferde gute Erfolge. Ich hätte auch besser schon im Dezember angefangen.

Es handelt sich nicht um einen Eigenblutbehandlung.

Joy bekommt 14 Wochen jede Woche eine Spritze mit den Allergenen, auf die sie reagiert, gespritzt. Die Dosierung wird nach und nach gesteigert und am Ende soll die Überempfindlichkeit geringer sein.

Eine Bekannte hat das vor Jahren gemacht und gute Erfolge erzielt.
Meine eigene Desensibilisierung (als Kind) hat so gar nicht gebracht.

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von blondie am Fr Feb 12 2016, 10:16

Dann machst du die SIT oder?

allergenspezifische Immuntherapie

Die soll etwas besser anschlagen als die Eigenblut... allerdings konnte ich das bei meinem nicht machen da das Immunsystem schon zu geschwächt war.

Darf ich fragen was das mittlerweile kostet?

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Teami am Fr Feb 12 2016, 10:18

70- 80% ist ja eine ganz annehmbare Prognose, da hätte ich es, denk ich, auch probiert. Ich drück die Daumen, dass es klappt. Daumendrück

Eigentlich reagiert bei Allergien das Immunsystem ja überempfindlich und zu harsch gegen den eigenen Körper.
Wie sieht denn dann eine Allergie aus, wenn das Immunsystem geschwächt ist?

@blondie: Du meinst doch bestimmt die Allergie von deinem Haffitier, als er so viele Pusteln auf dem Rücken hatte, oder bring ich da was durcheinander?
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Re: Desensibilisierung

Beitrag von pusteblume62 am Fr Feb 12 2016, 12:59

Die Ursache für Allergien sind, soweit ich informiert bin- wissenschaftlich nicht wirklich geklärt.
Die einen vermuten, das das Immunsystem unterfordert ist durch Hygiene etc. und dann überreagiert.
Die anderen vermuten, das sich das Immunsystem bei langanhaltendem Stress, also Überbelastung irgendwann gegen den eigenen Körper richtet.
Da gibt es bestimmt auch noch andere Thesen.

Ich selber habe vor mehreren Jahren eine Desensibilisierung machen lassen. Die ging über 3 Jahre. Im ersten Jahr ging es mir im Frühjahr erstaunlich gut. Im Jahr darauf waren die Symptome wie immer. Es gibt Jahre, da habe ich weniger Symptome und Jahre, wo es stärker ist. Das liegt- denke ich- jeweils am Wetter und der damit verbundenen Pollenbelastung. Von daher kann ich sagen, das die Behandlung bei mir leider nicht von Erfolg war.
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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Ósk am Fr Feb 12 2016, 13:29

Meine Mutter wurde vor vielen Jahren erfolgreich gegen Hausstaub desensibilisiert - welche Methode weiss ich nicht genau. Aber bei ihr hat es nachhaltigen Erfolg gezeigt.
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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Krümelchen am Fr Feb 12 2016, 13:46

Deswegen würde mich ja auch der Unterschied zwischen Mensch und Pferd interessieren.

Ich bin ungefähr gegen alles allergisch was Federn, Fell oder Blätter hat.
Das eine mehr und das andere weniger stark.

An Überhygiene kann es definitiv nicht gelegen haben, da ich das typische Landkind bin und meine Mutter ist auch definitv nicht mit der Sagrotanpulle hinter mir hergehüpft ist.

Mein Arzt hat mir damals erzählt, dass eine Sensibilisierung wohl kaum erfolgt hätte.
Und zwar deswegen, je mehr Allergien man hat umso aussichtsloser wäre das.
Das potenziert sich quasi auf.
Gegen eine Allergie hat man ne gut Chance, bei zwei auch noch und dann wird es von Allergie zu Allergie weniger.
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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Popcorn am Fr Feb 12 2016, 18:49

Wie spannend! Ich habe im Dezember mit der Hyposensibilisierung beim Pony angefangen! Pony-Mädchen ist gegen alles allergisch, was so ein Ponyleben ausmacht und weil sie sich im letzten Jahr übelst gescheuert hat, hoffe ich, dass sie in diesem Jahr (und auch in den nächsten) besser über den Sommer kommt (und dass Mähne und Schweif wieder nachwachsen und dauerhaft bleiben). Test und Serum haben bisher ca. 500 € gekostet; Serum wird in Italien hergestellt; reicht für ein Jahr. Ich habe zwei Phasen: eine grüne, eine rote. Mit der ersten Phase sind wir demnächst durch, dann folgt Phase rot- erst wieder in kleinen Mengen, dann langsam gesteigert. Und ich bin ganz stolz: die letzte Spritze habe ich selber gegeben!

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Joy am Sa Feb 13 2016, 16:49

@blondie schrieb:Dann machst du die SIT oder?

allergenspezifische Immuntherapie

Die soll etwas besser anschlagen als die Eigenblut... allerdings konnte ich das bei meinem nicht machen da das Immunsystem schon zu geschwächt war.

Darf ich fragen was das mittlerweile kostet?

Yes
ASIT heißt das, glaube ich.

Das Medikament hat 125,00 Euro gekostet.
Den Allergietest habe ich schon vor Monaten machen lassen.

@Popcorn:
Dann bin ich ja nicht alleine Lächeln
Wir wollten eigentlich auch im Dezember beginnen. Wäre der optimale Zeitpunkt gewesen, aber irgendwie gab es ein Kommunikationsproblem.
Ich starte dann am Montag mit der grünen Flasche.

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Popcorn am So Feb 14 2016, 08:06

Mein TA sagte schon, dass Pony ein Leben lang, zumindest die nächsten Jahre gespritzt werden muss. Hauptsache, das arme Mädel wird nicht mehr so geplagt. Pony kam im letzten Jahr im Sturmtrab von der Weide, um sich am Unterstand zu kratzen bis es umfiel! Ich sehe das Spritzen eher als Unterstützung und hoffe, dass sich die Überempfindlichkeiten irgendwann verwachsen.

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von PICO2001 am So Feb 14 2016, 12:44

Dann hoff ich ma, das es Erfolg hat!
Gibt es Dinge, die man nach dem Spritzen beachten muss?
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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Popcorn am So Feb 14 2016, 13:25

Ich hatte auch Angst, dass die Spritzen irgendeine Reaktion zur Folge haben, ist aber bisher nicht der Fall gewesen. Nach dem Spritzen die Stelle ein wenig massieren, das war`s. Pony merkt nicht einmal, wenn diese dünnen Spritzen-Spitzen subkutan gesetzt werden.

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von PICO2001 am So Feb 14 2016, 17:04

Aber ihr tut das nach Bewegung injizieren? Oder könn die dann danach glei normal geritten werden oder Wartezeit?
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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Popcorn am So Feb 14 2016, 17:14

Ich spritze immer abends, hat sich so ergeben. Deine Frage kann ich dir also nicht beantworten. Ich kann nur vermuten, dass normale Arbeit trotzdem möglich wäre.

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Joy am So Feb 14 2016, 17:24

@PICO2001 schrieb:Aber ihr tut das nach Bewegung injizieren? Oder könn die dann danach glei normal geritten werden oder Wartezeit?

Laut meines Tierarztes kann nach der Spritze normal geritten werden.
Da ich das aber selber steuern kann, reite ich erst und spritze im Anschluss.

Es kann wohl zu Reaktionen kommen (Empfindlichkeit, Husten), aber das muss nicht sein.
Ich hoffe, wir bleiben davon ebenfalls verschont.

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Popcorn am So Feb 14 2016, 17:52

Joy, ich drück dir die Daumen und hoffe für uns beide auf Erfolg! Die ersten Weidenkätzchen sprießen ja schon...

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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Joy am Mo Feb 15 2016, 05:23

@Popcorn schrieb:Joy, ich drück dir die Daumen und hoffe für uns beide auf Erfolg! Die ersten Weidenkätzchen sprießen ja schon...

Das hoffe ich auch Yes


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Re: Desensibilisierung

Beitrag von Bláinn am Mo Feb 15 2016, 08:45

Vom Pferd kann ich jetzt nicht mitreden, da ich da gottseidank verschont geblieben bin, aber von mir selber kann ich berichten.

Ich bin wenn man es auf dieser Allergieskala nimmt (1-5 geht die ja glaub) immer bei 4-5...Also eigentlich hochallergisch.

Wir haben dann bei mir im Alter von ca 12 Jahren mit einer homoöpathischen Sensibilisierung angefangen und es hatte gleich im ersten Jahr einen Erfolg.
Seitdem mach ich das jedes Jahr - inzwischen mach ich es selber und nehm das, was früher gespritzt wurde hochdosiert in Globulies. Anfangen tu ich jetzt in etwa (gut dass ihr drüber geschrieben habt, das hätte ich sonst vergessen)

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Re: Desensibilisierung

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