Heu ad libitum

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Heu ad libitum

Beitrag von blondie am Mo Nov 17 2014, 10:19

Hallo Foris,

ich würde gerne mit Euch über dieses Thema nochmal diskutieren....

Angeregt durch den Artikel von Dr. Tanja Romanazzi:
http://www.offenstallkonzepte.com/Heu_ad_libitum.htm

Ich bin wieder hin und her gerissen die 24std Heufütterung doch noch mal zu probieren... Grund?

Denke schon dass sie dann ausgelichener sind ... wir haben zwar durch die engmaschigen Heunetze fast keine Fresspausen unter 4 Std. trotzdem ist z. b. mein alter Herr Haflinger sehr futterneidisch und grantig gegenüber den anderen...

Problematisch ist evlt. wirklich das sie nicht das fressen aufhören... es sind halt doch leichtfuttrige Pferde... (Haflinger, Friesentinker, Shetty, Schwarzwälder)

Wäre toll wenn wir hier darüber diskutieren spekulieren - und Erfahrungswerte austauschen könnten.

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von Watz am Mo Nov 17 2014, 10:44

Meiner Erfarhrung nach ist Fütterung NUR über Heunetze für manche Pferde extrem frustfördernd, gerade wenn es nicht rund um die Uhr zur Verfügung steht. Manche tun sich einfach schwer mit dieser Futzelei. Hungrig vor Essen stehen und kaum drankommen dürfte dann auch die Magensäureproduktion deutlich ankurbeln - aber das ist reine persönliche Spekulation und kein Fachwissen.

Rund um die Uhr Heu finde ich klasse, WENN die Herde eine gewisse Größe hat UND das Platzangebot entsprechend groß ist, dass die Pferde nicht rund um die Uhr eigentlich eh immer nur am Heu stehen.

Zum praktischen Vergleich: 4-6 Isis auf 160 qm bei Heu at libitum. Obwohl die Jungs viel gespielt haben, sind sie fett und fetter geworden. Andererseits schafft gerade auf recht engem Raum das uneingeschränkte Fressen auch Frieden in der Gruppe. Hier muss man dann entscheiden, was einem wichtiger ist...

Wir haben jetzt 3 Ponys auf knapp 70 qm stehen und füttern dreimal täglich Heu vom Boden. Abends soll die Portion entsprechend groß sein. Würden wir den dreien rund um die Uhr anbieten, würde mindestens einer der Jungs sich rund um die Uhr die Hucke vollfuttern, weil einfach zu wenig Anreize im Stall vorhanden sind, was anderes zu machen. Es war daher unser Wunsch, das Heuangebot einzuschränken. Und bisher funktioniert es, dass auch das rangniederste Pony ganz offensichtlich satt wird, weil insgesamt genug Heu gefüttert wird.

Wir hatten auch schon OS mit viiiiel Platz und völlig gemischte Herde, dafür Heu nur morgens und abends aus gut verteilten Netzen. Die dann immer engmaschiger wurden, weil das Heu ja rationiert werden sollte (die Betreiberinnen waren völlig idiotisch...) Das war der pure Krieg unter den Pferden!

Ich denke es ist schwierig und es gibt wie immer nicht DIE Lösung. Es hängt immer von der Herde selbst bzw. den einzelnen Pferden und den örtlichen Gegebenheiten ab.
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Re: Heu ad libitum

Beitrag von blondie am Mo Nov 17 2014, 11:09

hm... ok ich würde jetzt sagen "Reize" in dem Sinn wie ein Paddocktrail habe ich auch nicht... es ist halt ein normaler OS ...

80m² überdachter Stall
15m² überdachter Fressplatz aussen
250m² Sandpaddock

Da stehen gerade 4 Pferde 1 Shetty....

Anfangs kann das schon bisschen Frust sein mit den Netzen ja wobei das eigentlich nur die ersten paar Minuten ist wenn jemand gierig ist (2 Pferde im Stall) der Rest kommt damit super zurecht...

@Watz
weißt du in Kilo was ihr Füttert?

Momentan bin ich auch pro Pferd bei ca. 12kg

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von Licke am Mo Nov 17 2014, 11:30

Bei uns ist das Heu nicht eingeschränkt. Tagsüber bekommen alle Pferde auf allen Ausläufen durchgängig Heu. Da sind vom Quarter über Araber, WB, Lusitanos und PRE, Noriker und VB, Isis und Hafi alle dabei.

Man sieht, dass durchaus auch von den Vielfraßen Pausen gemacht werden. Die Hafidame steht im OS mit 24 Std Heu und frißt nicht non stop durch. Auch die 2 Isis in meinem OS machen durchaus längere Pausen und stehen nicht nur am Rundballen. Die Jungs gehen gegen frühen Mittag runter und Dösen, dann kommt der eine oder andere nochmal hoch zum Snacken, geht wieder ein Stück runter zum Poofen usw.

Der eine Isi hat eine gute Figur, der andere ist fett- liegt aber nicht am Heu. Das sind andere Dinge.

Der Noriker ist schon arg schwer- der kann aber auch wegen einer Fehlstellung (keine Kutsche mehr möglich) und, weil es eben kein wirkliches Reitpferd (von der Rasse her, dem Körperbau) nicht soviel bewegt werden, wie er es wahrscheinlich bräuchte.
Trotzdem macht auch er Pausen und spielt mal eine Runde, döst...

Was mir aufgefallen ist: mein Pferd ist im genick lockerer, seit es keine Heunetzzuppelei mehr gibt. Rundballen mit Netz drüber ist anscheinend sehr Genick/Halsmuskel freundlich.

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von Fellnase am Mo Nov 17 2014, 11:33

OT:
@Licke schrieb:Was mir aufgefallen ist: mein Pferd ist im genick lockerer, seit es keine Heunetzzuppelei mehr gibt.  

Darüber hatte ich gerade letzte Woche mit einer Freundin gesprochen, weil sie das Gleiche gemerkt hatte. Heunetze = steif im Genick.

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von blondie am Mo Nov 17 2014, 11:58

Interessant Yes
Yakari ist auch manchmal im Genick steif... AH!

Also kann man u. a. auch sagen dass ein Pferd das reiterlich auch gefordert wird nicht so schnell dick wird als eines das sein "Rentnerdasein" genießt.


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Re: Heu ad libitum

Beitrag von Licke am Mo Nov 17 2014, 12:03

Hängt auch vom Fressverhalten ab. Im Prinzip aber schon.

Als bei uns letztes Jahr der Rundballen zum ersten Mal ankam, nahmen alle 3 erstmal zu, das legte sich dann aber nach 2 Wochen wieder und sie hatten wohl kapiert, dass das Ding immer da ist und jederzeit gefressen werden kann.
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Re: Heu ad libitum

Beitrag von planlos4 am Mo Nov 17 2014, 12:34

Wenn ich es bestimmt könnte, würde ich das einmal ausprobieren. Wir haben getrennte Herden, die Wallache spielen viel und sind ausgeglichen. Aber die Stutenherde ist gerade im Winter immer etwas schwierig. Ich denke bei heu an libitum wäre es ausgeglichener. Die Damen sind extrem Futterneidisch.

Bei der Gewichtszunahme bin ich bei Licke. Im ersten Moment nehmen sie bestimmt etwas zu, aber später wenn sie sich dran gewöhnt haben dürfte es kein Thema mehr sein.

Nur Mut, teste es!
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Re: Heu ad libitum

Beitrag von blondie am Mo Nov 17 2014, 12:38

nuja dann müssen wir erstmal Heuraufe bauen Rolling Eyes

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von Fuddi am Mo Nov 17 2014, 12:42

Meine Pferde haben auch Heu ad lib, ich habe eine Heuraufe, da kommt der Heuballen rein, engmaschiges Netz drüber und dann kann das große Fressen los gehen Zwinker
Nein, Spaß, also die legen schon auch Pausen ein, zumindest nachdem sie gemerkt haben, dass halt immer Futter da ist. Am Anfang wird erst mal gefressen als gäb's keinen Morgen mehr, aber irgendwann legt sich das. Gewichtstechnisch ist das alles im grünen Bereich, und ich hab da ja auch 3 leichtfuttrige Haflinger die da mitfressen, aber die sehen alle gut aus.
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Re: Heu ad libitum

Beitrag von blondie am Mo Nov 17 2014, 12:44

Also scheint das schon zu Funktionieren...

Ich hab damals dann einfach zu schnell aufgegeben... da hatten meine beiden die Tagesration (hatte 40kg Heu in den Netzen) über Nacht schon leer gefressen Huh

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von mohirah am Mo Nov 17 2014, 13:29

Eigentlich bin ich von Heu ad libitum auch überzeugt, habe das auch immer so gehalten, seit ich Selbstversorger bin. Yes Die Pferde sind dadurch viel ausgeglichener, weil es eben einfach keinen Grund gibt, sich um's Futter zu streiten und jeder zu seinem Recht kommt. Fresspausen machen sie dabei auch genug freiwillig.

Leider musste ich mit meiner jungen Stute aktuell die Erfahrung machen, dass man manchmal eben doch rationieren muss. Ursache für das Übergewicht dürfte bei ihr zwar die Weide gewesen sein, aber bei Heu zur freien Verfügung erhalte ich bei ihr bestenfalls die Figur, keine nennenswerte Gewichtsabnahme (wie ich in den letzten Wintern erfahren habe). Daher bekommt sie zurzeit ihr Heu rationiert und für zwischendurch Stroh (was ich schon seit Jahren aus Überzeugung nicht mehr gefüttert habe, aber manchmal muss man seine Überzeugungen über Bord werfen).

Ich hoffe, dass ich bei ihr nach Erreichung des Zielgewichts durch Diät und mehr Bewegung wieder zurück auf Heu ad libitum gehen kann, weil mich das grundsätzlich durchaus überzeugt und nicht nur für die Pferde, sondern auch die Menschen entspannender ist. Die Stute hat seit Beginn ihrer Diät auch eine Stinklaune, was ja verständlich ist. Zeigt aber eben auch deutlich, das rationierte Fütterung wirklich massiven Stress auslöst und - wenn möglich - vermieden werden sollte.

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von Ósk am Mo Nov 17 2014, 13:55

Pferde, die lange rationiert bekommen haben, müssen auch zuerst wieder lernen, dass sie Fresspausen machen können, weil immer etwas da ist. Bis sich das einpendelt kann der Heuverbrauch steigen und der Umfang der Pferde auch. Später pendelt sich das ein.
Ein wenig kommt es ja auch noch darauf an, was für Heu man gibt...

Bei uns konnten wir nicht bemerken, dass ein Pferd steifer im Genick geworden ist wegen der Netze.
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Re: Heu ad libitum

Beitrag von Krümelchen am Mo Nov 17 2014, 14:18

Schwierig, ich denke auch dass das stark auf das Pferd ankommt.
Wenn man Nemo einen Rundballen auf den Paddock stellen würde, bin ich mir sicher würde er keine Fresspause machen bis der letzte Halm vernichtet ist.
Andere Pferde machen auch bei deren rationierten Heumengen Fresspausen.
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Re: Heu ad libitum

Beitrag von Watz am Mo Nov 17 2014, 15:04

Das Phänomen, dass der Verbrauch erstmal steigt, sich dann ein wenig einpendelt, hatten wir auch. Und auch unser Dickerchen hat mal Fresspause gemacht - und trotzdem noch viel zu viel verdrückt. Ein großer Rundballen hielt mit 6 Isiwallachen im Schnitt 5 Tage.

Hm, jetzt kann ich es schwer sagen, da wir noch im Einpendelprozess sind (wir sind erst Ende September in dieser Dreierkonstellation in diesen Stall gezogen). Bisher hielten die großen Rundballen mal ca. 10, mal 14 Tage, tendenziell würde ich sagen, bekommen die Ponys eher zuviel als zuwenig (selbst die rangniedrige Stute hat zugenommen und sie sind niemals gierig, stellen sich z. B. auch einfach mal raus, wenn sie 10 Minuten gefressen haben und noch jede Menge Heu da ist). Bis Freitag haben allerdings auch noch zwei Schweine und für eine gute Woche mal zwei in den leeren Boxen gegenüber geparkte verletzte Isis aus der Schulponyherde mitgefuttert. Und wir hatten auch noch ziemlich viel Koppel dabei, da gab es mal nicht so viel Heu, weil die Mittagsration zu Gunsten der Wiese ausfiel. Deswegen fällt es mir schwer, konkrete Mengen zu schätzen.

Aber ich werde das in Zukunft mal wieder genauer beobachten!!!
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Re: Heu ad libitum

Beitrag von kosima am Mo Nov 17 2014, 18:29

Bei mir gibt es Heu ad libitum.
Da jedoch in unserer kleinen Herde leicht- wie schwerfuttrige Pferde stehen, gibt es auf der Koppel das Heu aus dem Heuwagen, wo ein Ballen mit einem Netz überspannt ist. Platz ist für alle Pferde gleichzeitig. Auf dem Paddock über Nacht gibt es Heu aus Heunetzen, die frei aufgehängt sind. Hier ist es erforderlich genügend Heunetze zu befüllen, damit jedes Pferd ein Heunetz zur Verfügung hat und diese auch an verschiedenen Stellen aufzuhängen, damit erst gar kein Frust aufkommen kann und somit Ausweichmöglichkeiten bestehen. Bei uns ist vollkommene Ruhe in der Herde, die Pferde sind zufrieden und ausgeglichen. Yes
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Re: Heu ad libitum

Beitrag von blondie am Di Nov 18 2014, 08:27

Ich habe momentan auch Heunetze +1 mehr hängen damit jeder jederzeit an eines kann.

Was mir jetzt aufgefallen ist das wenn die Netze hängen auch alles friedlich ist aber vor der Fütterung ist Herr Haffi extrem grantig auch mein Junger pfeffert dann schon mal raus um die Rangniedrigeren zu vertreiben.

In meine Netze bekomm ich wenn ich gut stopfe max. 6-7kg ... das reicht dann nicht auf den Tag gesehen.

Ich bin jetzt am überlegen wie ich das am besten "anstelle" ...

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von Pensiero am Di Nov 18 2014, 08:56

Da meine ja noch 10-16 Stunden auf der Weide sind, füttere ich bewusst im OS nur noch vorsichtig Heu. Nicht aus Netzen, sondern vom Boden. Aber auch so, dass sie nicht drüberlaufen können. Durch die viele Grasaufnahme fressen meine Pferde nicht mehr so viel Heu über die Nacht. Stelle ich etwas zu viel bereit, treiben sie nur Unsinn damit, scharren es herum, äppeln rein. Dafür ist es mir zu kostbar. Daher nur noch dosiert Heu über Nacht und etwas mehr frisches Stroh, falls doch noch einer eine Fressattacke bekommt.

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von blondie am Mi Nov 19 2014, 13:33

Brauch noch mal kurz erfahrungswerte...

Ich bin jetzt am Haddern ... Platztechnisch wäre es schöner eine Futterraufe raus zu stellen will aber nicht das die dann den ganzen Tag im Regen stehen...

Wie ist das mit Großraumheunetzen?

In welcher höhe müssen die ca. befestigt werden?
Wieviel passt da ca rein?

wenn würde ich die richtig großen wählen mit 3 m und 2 m länge...

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von mohirah am Mi Nov 19 2014, 13:49

Mein Netz ist 1,5 m breit. Füllhöhe ca. 1 m. Ein HD-Ballen (ca. 12-15 kg) passt da locker rein. Fest gestopft mit Sicherheit auch noch einiges mehr.

Bei 3 m Breite (und gleicher Füllhöhe) müsstest du dann eigentlich bis zu 3 Ballen (also +/- 40 kg) reinstopfen können, vielleicht sogar noch mehr. In ein 2 m-Netz müssten nach meiner Schätzung bis zu ca. 30 kg Heu passen.

Wie viel kg Heu musst du denn bis zur nächsten Fütterung mindestens "unterbringen"?

Befestigungshöhe würde ich von der Füllhöhe der Netze abhängig machen. Ein Stück höher, sodass die leeren Netze mit der Unterkante noch ein Stück über dem Boden hängen, dabei aber trotzdem so tief wie möglich.

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von blondie am Mi Nov 19 2014, 14:04

Das wenn ich wüsste... (KG)

Hab da 2 Haffis meinen Friesenmix, einen Schwarzwälder und ein shetty stehen...

Grundbedarf umgerechnet auf alle ca. 45-50kg am Tag
das putzen die auch weg ... im Moment eben auf früh und abend rationiert

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von mohirah am Mi Nov 19 2014, 14:18

Nach deiner Berechnung vom Grundbedarf, müssten es insgesamt also ca. 3.000 kg "Pferd" sein, die du satt bekommen willst? Wenn's im Winter knackig kalt ist, wird wesentlich mehr gefressen. Da würde ich dann wenigstens von 2 kg / 100 kg KG ausgehen, also mind. 60 kg Heu pro Tag. Evtl. auch noch etwas mehr. Wobei, wenn du andererseits das Problem hast, dass die alle leichtfuttrig sind, müssten 60 kg als Obergrenze ja eigentlich ausreichen, wenn du zusätzlich dann auch noch Stroh anbietest.

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von Pensiero am Mi Nov 19 2014, 14:18

Eine Raufe mit Dach wäre keine Option? Ist auch recht einfach selbst und günstig gemacht: http://www.bieleburg-online.de/wbblite/attachments/7498.jpg

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von mohirah am Mi Nov 19 2014, 14:20

Ich hatte blondie so verstanden, dass es nicht nur darum geht, das Heu vor Regen zu schützen, sondern dass auch die Pferde nicht die ganze Zeit im Regen stehen sollen (was ich übrigens verstehen kann, meine Mimosen wollen bei Regen auch unters Dach).

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Re: Heu ad libitum

Beitrag von blondie am Mi Nov 19 2014, 14:21

Hm Pensiero
hab da ein kleines Platzproblem ... will die nicht raus stellen in den Sandauslauf...

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