Extremes Einrollen

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Extremes Einrollen

Beitrag von Pilgrim98 am Do Aug 14 2014, 15:30

Hallo ihr Lieben,

habe da mal wieder ein Problem mit Lasslo. Dieses Problem hat er schon immer, aber da ich seit einigen Wochen RS nehme fällt es eben vermehrt auf. Er rollt sich unheimlich stark ein, selbst wenn ich die Zügel wegschmeiße bleibt er in dieser Haltung. Er ist nicht ausgebunden und ich riegele auch nicht. Eben eine stete, weich-federnde Verbindung zum Pferdemaul, so wie das sein sollte?! Natürlich fange ich gerade auch erst wieder mit "reiten" an, dementsprechend außer Übung bin ich. Meine RLin meint aber, man sieht in den paar Wochen schon eine riesen Verbesserung.



Mir macht das echt Sorgen. Ich weiß nicht ob es an mir liegt und ich kann auch nicht wirklich damit umgehen.
Soll ich es ihm ungemütlich machen, wenn er sich einrollt? Denn Aufwärtsparaden führen dazu, dass er den Kopf in den Himmel streckt. Was auch nicht besser ist.
Vorwärts-abwärts klappt nur zweitweise. Meine RLin unterstüzt mich so gut wie möglich, vor allem mein Sitz ist schon viel besser geworden. Im Gelände verjuckelt man sich eben doch; ist so  Rolling Eyes

Habt ihr vlt Tipps? Oder könnt mir zumindest sagen woran das liegen könnte (falsche Ausbildung, zu harte Hand meinerseits, schlechter Sitz) - damit ich mich informieren kann und darauf besonders achte?
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von blondie am Do Aug 14 2014, 15:54

Der muss grundsätzlich dann erstmal wieder Vorwärtsgeritten werden...

p.s. bist du das im Sattel? bzw. ist das dein Sattel?

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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Friedaaa am Do Aug 14 2014, 16:01

Der sattel sieht etwas klein aus für dich und hindert dich sicher daran richtig zum sitzen zu kommen. Ansonsten ja, vorwärts reiten. Kannst du vielleicht ein Video einstellen?  Da könnte man mehr sehn.
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Amigo1595 am Do Aug 14 2014, 16:27

Zum einen: der Sattel ist mir auch aufgefallen, sieht fast aus als wäre die Sitzfläche zu klein für dich! Dadurch wirst du natürlich "falsch" hingesetzt...

Zur Problematik an sich: Ich kenne das sehr gut, meiner lief früher nur so, wie auf deinem Foto! Nase am liebsten hinter die Brust, viel zu eng...

Was kann man machen? Der muss vorwärts vorwärts vorwärts! Generell! Meine RL sagte immer, lieber er hebelt sich mal nach oben/vorne raus, als dieses Einrollen, weil man das "leichter" wieder korrigieren kann! Also der muss quasi von hinten deutlich mehr Schub bekommen, HH viel aktiver, damit er "gezwungen" ist, vorne höher zu kommen. Der muss erstmal lernen, dass es auch "richtige" Halsmuskeln gibt die man benutzen kann um sich selbst zu tragen, wenn das irgendwann gegeben ist wird er aufhören sich durch das Einrollen den Hilfen zu entziehen! Dafür muss er aber Kraft entwickeln, das dauert, bei meinem haben wir jetzt langsam sowas ähnliches wie ein V/A bzw. eine konstante Anlehnung so dass er reell genug Kraft hat, sich selbst zu tragen/zu balancieren, gedauert hat das tatsächlich über 1 Jahr konstante Arbeit, weils einfach immer mal "Rückschläge" gibt, bis das ganze konstant und reell wird!


Was sagt denn deine RL zu dem Problem, wie sollst du dich verhalten wenn er das macht, welche Hilfen geben, wie an das ganze rangehen, sie muss da ja nen Arbeitsansatz haben?
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Licke am Do Aug 14 2014, 17:01

Hätte jetzt das gleiche wie Amigo geschrieben- nur war sie ausführlicher. Lach.
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Gast am Do Aug 14 2014, 17:39

Jepp ich kann Amigo da zustimmen. Bei Willi war es genau so. Zuerst ging er mit Kopf im Himmel und als er dann merkte dass ich verlange den Kopf runter zu nehmen, fing er an sich eer einzurollen wenns anstrengend wird. Da hilft wirklich nur Vorwärtsreiten und Stangen Stangen Stangen... vorallem gescheit auseinander liegende Stangen. Das heißt Abstände die von ihm verlangen die Beine auch zu strecken, einfach damit er noch mehr dazu gezwungen wird den Rücken zu benutzen. Denn sind die Abstände zu eng zu easy zu traben, geht das auch eingerollt. Leider!!
Und hat ebenfalls geholfen die Reprisen des V/A im leichten oder zumindesten entlastenden Sitz zu reiten. So schnallte er es schnell sich abzustrecken.
Ebenso porsitiv wirkte sich Gebissloses Reiten aus.

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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Licke am Do Aug 14 2014, 18:08

Wobei gebißlos bei einrollenden Pferden das Rollen auch noch fördern kann- muß man testen.

Pilgrim hattest du gefragt, wo es herkommt? Soweit ich es in Erinnerung habe, kennst du Lasslo noch nicht soo lange- ich denke, das ist aufgrund seiner Ausbildung. So, wie der auf dem Foto geht, wurde er einfach mit viel Hand zusammengezogen und hat sich auf diesem Weg dem Druck entzogen. Da kannst du nichts für.

Das bekommst du wieder hin. Dauert halt und vielleicht wird er immer eine gewisse Tendenz dazu haben, wenn man nicht aufpaßt (ist bei Amigo auch so, oder?), aber, das wird.
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Pilgrim98 am Do Aug 14 2014, 18:25

Ou, ich dachte immer der Sattel wäre sogar zu groß. Ich glaube das täuscht auf dem Bild. Ist der neue Wintec Isabell Werth 17,5 Zoll.
Ich bin 1,80m groß und wiege knapp 70kg. Dürfte ja normalerweise passen, bin nicht schmal gebaut, aber auch nicht sonderlich breit.
Hier ein Bild (leichtraben *haha*, ja muss noch viel an meinem Sitz arbeiten)
Was meint ihr? Habe den Sattel Neu bei einem Sattler gekauft (1000€ o.O), wäre richtig mies wenn der nicht zu meinem Hintern passen würde... ich hatte darin immer ein gutes Sitzgefühl.


Gebissloses an den Zügel reiten klappt bei uns im Moment Null. Im Gelände, an der Longe, Bodenarbeit alles kein Problem. Nur bei der Dressur zieht er NUR den Kopf hoch und drückt den Rücken weg, sobald ich ihn wirklich an den Zügel reiten möchte. Egal wie schnell oder langsam ich ihn reite, mit Kappzaum/Bitless Bridle/Glücksrad/Sidepull. Keine Ahnung warum.
Mit Gebiss klappt es besser. Zumindest zeitweise nimmt er den Kopf in eine V/A - Ähnliche Position.
Wobei ich ihn auf Dauer gesehen wieder komplett gebisslos reiten möchte. Finde ich irgendwie besser. Bin nicht so der Gebiss Fan.
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Licke am Do Aug 14 2014, 18:30

Da kann es aber echt an einer Empfindlichkeit im Genick liegen- die meisten Gebißlosen wirken auf das Genick. Vielleicht ist ihm das unangenehm.
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Pilgrim98 am Do Aug 14 2014, 18:47

Ich glaube es ist bei ihm eher der Nasenrücken.
Ein Sidepull zum Beispiel wirkt ja nur auf den Nasenrücken... das findet er auch blöd. Also liegt es nicht am Genick.

Eine Gebisslos Trense die nicht auf den Nasenrücken wirkt, gibt es nicht. Habe an meinem Glücksrad den dicken Nasenriemen von Groskorth; den mag er am liebsten, aber nimmt den Kopf auch nicht runter.
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Gast am Do Aug 14 2014, 19:58

geht er denn sofort in diese Haltung auch wenn du am Anfang die Zügel überhaupt nicht so arg annimmst??
Denn sonst könntest du ja erstmal versuchen mit komplett langen Zügeln zu reiten. Und dich dann einfach mal nur aufs Vorwärts zu konzentrieren. Das dann über Trabstangen und versuchst ohne Zügel immermal Tempowechsel reinzubauen. Und ich würde mich da erstmal gar nicht so stark mit dem Kopf beschäftigen, sondern das ganze erstmal beobachten. Was passiert wenn du mehr treibst? Was passiert über Stangen, was bei unterschiedlichen Tempi usw. Einfach beobachten, was der Kopf macht. Und die Zügel möglichst lang lassen dabei, damit er erstmal nicht so eingeengt ist. Vielleicht ist es schon ein Reflex, dass er angenommene Zügel gleich mit Einrollen verbindet. So ist es bei meinem gewesen. Vielleicht entspannt er sich dann auch eher wenn du von vornherein mit "außergewöhnlich" langen Zügeln reitest. Wenn meine sehr eingerollt war, konnte ich die Zügel auch wegschmeißen und er blieb weiter so. Aber und half erstmal das Fahrleinen reiten um überhaupt ins V/A zu finden. Oft werden die Pferde zu schnell und zu früh richitg an den Zügel genommen. Im Grunde passiert das ja von alleine, wenn sie so weit sind, dass sie sich hinten setzen.

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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Pilgrim98 am Do Aug 14 2014, 21:09

Nieselwiesel schrieb:geht er denn sofort in diese Haltung auch wenn du am Anfang die Zügel überhaupt nicht so arg annimmst??
Leider ja. Wenn ich ihn am langen Zügel laufen lasse, läuft er wie ein Brett. Den Zügel nehme ich ja nur als Hilfe um ihn um meinen Schenkel zu biegen. Dementsprechend wenig nutze ich sie. Trotzdem entzieht er sich total.

Bin aber schonmal erleichtert, das es vermutlich nicht an mir liegt und machbar ist. Trabstangen werde ich mal in der nächsten Reitstunde vorschlagen und auf der Wiese vermehrt trainieren.
Wie weit würdet ihr die Abstände wählen?
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von gipsyking am Do Aug 14 2014, 21:58

Trabstangen legt man ca. auf 1,30 m. Wenn man merkt, dass es nicht passt, wird korrigiert.

Muss man sich etwas austüfteln.

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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Amigo1595 am Do Aug 14 2014, 22:04

Ich muss nochmal fragen: Was sagt denn deine Trainerin? Wie will sie an die Sache rangehen? Sie muss ja ein Konzept/eine Idee haben?!

Wie @Licke sagt, meiner hat auch heute noch diese Tendenz wenn es wirklich anstrengend wird. Weil das sein Muster ist/war! Vom damaligen Bereiter bekam ich ihn so "zugeritten" verkauft, der saß eben drauf auf ihm mit Gerte, Sporen und engen Ausbindern, das Pferd kannte gar nix anderes als "Nüschel runter"...  Neinja 

Dieses "Muster" zu durchbrechen und dem Pferd zu erklären, dass es anders (und dadurch auf Dauer gesehen viel besser!!!) geht dauert ewig, ist ein immer wiederkehrendes Auf und Ab, zum einen weil es viel richtiges Training braucht um diese Kraft aufzubauen, und zum anderen weil das Pferd das erstmal begreifen muss, das dauert... Dran bleiben, nicht entmutigen lassen!

Zum Thema gebisslos/Trense denk ich, solltest du dich momentan nicht versteifen. Wenn es dein Wunsch ist, ihn irgendwann ganz gebisslos zu reiten ist das ok und dann kannst du das im Auge behalten, wenn du aber merkst, dass es momentan grad im Bezug auf diese Problem mit Gebiss besser geht dann bitte reite ihn einfach erstmal mit Gebiss, ein Gebiss ist kein "Folterinstrument" oder sonstiges, bei meinem musste ich feststellen, dass es mit deutlich besser geht als ohne...

Auf dem Bild sieht der Sattel besser aus, im Bezug darauf wie du drinne sitzt!   Zwinker
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Pilgrim98 am Do Aug 14 2014, 22:25

Oh entschuldige Amigo, da wollte ich eigentlich vorhin schon etwas zu schreiben.
Ich muss nochmal fragen: Was sagt denn deine Trainerin? Wie will sie an die Sache rangehen? Sie muss ja ein Konzept/eine Idee haben?!
Meine Trainerin hat mir gezeigt wie Aufwärtsparaden "funktionieren", ich soll die Hände dann breiter nehmen, damit er mehr Sicherheit vermittelt bekommt. Und eben vorwärts treiben.

Das vorwärts im Trab fällt mir aber noch etwas schwer. Ich muss mich noch zu arg auf meinen Sitz und meine Hände konzentrieren... deswegen geht das treiben etwas unter. Die Gerte möchte ich nicht zu oft einsetzen. Naja, das wird mit der Zeit besser werden. Nach dem Motto: Übung macht den Meister.

Danke für deine Ermutigung. Es "freut mich" (eigentlich ja nicht) das ich/mein Pferd nicht die einzigen sind mit diesem Problem. Und es beruhigt mich das ich nicht Alleinig daran schuld bin. Er wurde ja auch schon als 4/5 Jähriger für's Volti genommen und gesprungen.
Denke das hat ihn geprägt.

Einfach wird das sicherlich nicht, aber zwischen diesen 3 Reitstunden die wir bisher hatten liegen bereits Welten. Das stimmt mich optimistisch.

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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Amigo1595 am Do Aug 14 2014, 23:07

Also zum Thema "das Treiben geht unter" kann ich nur sagen, dass ich eher das Problem hatte, dass meiner wenig/nicht auf den Schenkel reagiert hat (war einfach sehr schenkelstumpf). Und wir sind das so angegangen, dass ich doch eher mit der Gerte gearbeitet hab. Schöne Dressurgerte (1,20 lang) wodurch ich ohne Verrenkungen die HH mal touchieren kann, und die dann einfach impulsartig wirklich immer wieder eingesetzt hab! Dabei gehts in keinster Weise darum, das Pferd ständig mit der Gerte zu hauen oder sonstiges, aber lieber mal bissel deutlicher "tick tick" gezielt auf der HH mit der Gerte wirkt da mehr als das Treiben (zumal wenn du eh mit vielen Dingen gleichzeitig zu tun hast udn das unter geht). Dadurch wird der mal bissel "wach" und aus der HH kommt meist sofort ne Reaktion, nämlich dass er da "schneller" im Hinterbein wird, du kannst ne deutlichere Winkelung erzielen durch die er dann irgendwann "automatisch" eben auch mehr nach vorne raustritt!
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Licke am Fr Aug 15 2014, 06:36

Das mit der Gerte würde ich an deiner Stelle machen. Das Problem mit dem Treiben-das-nicht-funktioniert ist, dass du dabei ziemlich sicher spannig wirst und somit deinem Sitz nichts Gutes tust. Spanniger Sitz = spanniges Pferd.
Der Gerteneinsatz wird mit der Zeit dann auch immer weniger. Wirst du sehen.

Zum Einrollen noch einen "tollen" Spruch aus meinem alten Stall: die Ziehquetschkraftreitlehrerin gab einer unfàhigen älteren Frau auf ihrem neuen echt tollen 5j. Stunde. Sie verritten diese arme Pferd in nur 5 Monaten völlig. Er rollte sich unter anderem sehr schön ein. Kommentar der beiden: jetzt ist er vorne ganz leicht und trägt sich selber.

Ich wusste nicht, wo ich hinko... sollte. Wie kann man nur so dumm sein.
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von pusteblume62 am Fr Aug 15 2014, 07:26

Du schreibst, das Du noch nicht sicher im Sitz und Hilfengebung bist.
Unter den Voraussetzungen ist es m.E. kaum möglich, ein Pferd Korrektur zu reiten.
Hast Du nicht die Möglichkeit, ihn zwischendurch von jemanden reiten zu lassen, der gut reitet und dem Pferd bei dem Problem helfen kann?

Ps: übrigens, ein schickes Pferd
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Amigo1595 am Fr Aug 15 2014, 08:25

@Licke schrieb:Das mit der Gerte würde ich an deiner Stelle machen. Das Problem mit dem Treiben-das-nicht-funktioniert ist, dass du dabei ziemlich sicher spannig wirst und somit deinem Sitz nichts Gutes tust. Spanniger Sitz = spanniges Pferd.
Der Gerteneinsatz wird mit der Zeit dann auch immer weniger. Wirst du sehen.


Jupp genau, so ist es bei mir/uns auch, mittlerweile brauch ich die Gerte wirklich nur "einzeln dosiert" für spezielle Situationen wo ich ihn mal "wach" brauche!


Die Idee von @Pusteblume find ich auch gut, ich hatte meinen auch sehr lange in Teilberitt bei meiner Trainern, zusätzlich zum eigenen RU...  Yes
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von blondie am Fr Aug 15 2014, 09:33

Der Sattel ist dir zu klein .. du hast die selbe Statur wie ich o. ähnlich ... ich bin auch 1,81cm und habe 75kg... man sieht gut das der Hinterzwiesel dich nicht zum sitzen kommen lässt der stört dich da und deine Knie schauen fast übers Sattelblatt...
Ich hab einen 18" der passt Yes

Mein Haffi hatte sich eine Zeitlang auch mächtig eingerollt... Amigo hat es ja schon schön geschrieben Yes
Achte mal nicht zusehr auf Hände und Sitz - zuerst das vorwärts und dann kann man nach und nach die anderen Baustellen angehen Yes

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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Amigo1595 am Fr Aug 15 2014, 09:57

@blondie schrieb: 
Achte mal nicht zusehr auf Hände und Sitz - zuerst das vorwärts und dann kann man nach und nach die anderen Baustellen angehen Yes

Das stimmt, anfangs hat meine Trainern auch gesagt, "egal" wie der erstmal vorwärts läuft, hauptsache es geht vorwärts!  Smile
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Pilgrim98 am Fr Aug 15 2014, 20:31

Danke für euren Tipp mit der Gerte.
Ich glaube das Lasslo auch ein wenig Schenkelstumpf ist... dadurch fällt es mir nur noch viel schwerer.

Ich kann bei nächster Gelegenheit (1.September) mal fragen ob meine RLin ihn mal reiten kann. Und wenn es nur 5 Minuten sind. Sie reitet ihren Wallach in S-Dressur und käuft wenig ausgebildete Pferde und bildet diese auf M-Niveau aus. Habe sie auch schon reiten gesehen und das gefällt mir immer sehr gut. So könnte sie Lasslo sicherlich auch besser einschätzen.

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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von gipsyking am Fr Aug 15 2014, 21:08

Ich finde immer Reitlehrer nett, die das von sich aus anbieten.

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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Pilgrim98 am Fr Aug 15 2014, 21:38

gipsyking, ich auch. Leider habe ich derzeit keine Möglichkeit einen anderen Trainer zu haben.
Diese Reithalle die hier am nächsten ist (und da reite ich schon 20 Minuten hin), gehört zu einem Pferdehof. Schulbetrieb und Pensionsstall.
Dort gibt es eben diese EINE Dressur RLin, die dulden sozusagen keine anderen Dressur Trainer.

Die Reitlehrerin nimmt vor allem für 30 Minuten Reitstunde 20€+5€ Hallennutzung was ich ziemlich heftig finde. Vorher reite ich ja aber gemütlich hin und nachher wieder gemütlich zurück. Bin also insgesamt bissl mehr als 1h unterwegs. Nicht ideal aber momentan die Einzige Option an Reitstunden zu kommen.
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Re: Extremes Einrollen

Beitrag von Amigo1595 am Fr Aug 15 2014, 22:09

Das sind aber, sorry wenn ich es so sage, glaub recht normale Preise heutzutage.... Hab da schon weit "heftigere" Summen gehört! (Teil-)Beritt wäre sicher nicht verkehrt für euch!
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