Das "alte" Pferd

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Das "alte" Pferd

Beitrag von FeelThisLove am So Mai 18 2014, 21:44

Hallöchen Wink 
Ich dachte, da es laut der SuFu einen solchen Thread noch nicht gibt, ich eröffne mal einen Thread für all die, die ein "altes" Pferd ihr eigen nennen dürfen.
Denn die Oldies haben ja ihre ganz eigenen Macken, Problemchen und sind ja keinesfalls immer Engel  Gaga1 Brav 
Also, schießt los, stellt eure Opis und Omis vor.

Das hier ist Carino
Carino ist 21, ein Araber-Andalusier.
Ab 08/2014 mein eigener
Verspannt oft im Rücken, Neigung zum Karpfenrücken, Atemgeräusch wenn er sich aufregt und leichten Husten im Winter.
Ansonsten beinahe Einschränkungsfrei zu bewegen, und noch ordentlich Feuer unterm Ar*ch Zwinker

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Miss Chocolate am Mo Mai 19 2014, 12:15

Verstehe ich das richtig, dass du planst Carino im August zu kaufen?

Ist zwar nicht mein eigener, aber ich reite auch einen Oldie. Lächeln
Er heißt Lomitas, genannt Liebling, ist ein Holsteinerwallach, Jahrgang 1989, also mittlerweile 25 Jahre alt.
Er ist insgesamt noch ziemlich fit. Was er altersbedingt an "Macken" bzw. Einschränkungen hat, ist erstmal eine leichte Arthrose - wobei man die kaum merkt - und wenn er länger steht, laufen seine Beine manchmal an.
Meistens ist er super dabei, nur ab und zu hat er so Aussetzer, wo man nicht so recht weiß, woher die kommen. Ich reite ihn jetzt seit bald 3 Jahren. In meinem ersten Sommer mit ihm hatte er eine Fliege direkt auf seinem Augapfel sitzen und das nicht gemerkt... TA war da, hat aber nichts weiter gefunden.
Dieses Jahr hat er angefangen teilweise Gespenster zu sehen wo nichts ist und vorher auch für ihn nie was war (naja, ob das am Alter liegt...? :D), ist einmal im Gelände fast vor einen Traktor gelaufen, weil er nicht stehen wollte (auch das nicht unbedingt altersbedingt) und was aber schon mit dem Alter zu tun hat, denke ich: Im Frühjahr hat er sich insgesamt in 3 Beine beim Wälzen richtig fette Verletzungen gehauen, indem er nicht aufgepasst hat wie er seine Beine hält und dann hat er mit dem "oberen" Huf in das "untere" Bein reingehauen. Rausgefunden haben wir das leider erst, als die Besi es beobachtet hat, davor dachten wir dass iwas aufm Paddock wäre, wo er sich verletzt.

An den meisten Tagen ist er aber noch super fit und man muss etwas aufpassen, weil er vom Kopf her ungefähr 5 ist und nicht so richtig weiß, wo seine Grenzen sind. (Heißt er läuft super motiviert und wenn man nicht weiß, wann Schluss sein muss, geht er plötzlich lahm.)
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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Pensiero am Mo Mai 19 2014, 12:50

Mein Oldie ist 22 Jahre, topfit, ohne irgendwelche Einschränkungen. Aber Altersstarrsinn möchte ich ihm andichten!  lol 
Obwohl, auch als ich ihn vor 6 Jahren bekam musste man ihn erst davon überzeugen, dass die Dinge mehr Spaß machen, wenn man miteinander und nicht gegeneinander arbeitet.

Ich find meinen Großen einfach top, er ist meine Lebensversicherung, mein Lehrpferd und einfach ein Herzstück.  Love 

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von blondie am Mo Mai 19 2014, 13:34

Meiner ist jetzt 20 Jahre, aber "alt" würde ich das nicht nennen Zwinker

Für mich ist ein "altes" Pferd ein Pferd das nicht mehr geritten werden kann und eben sein Rentner dasein geniessen darf Yes

Meiner ist auch noch topfit ... ABER ich meine in Gegensatz zu Pensiero Zwinker
MEINER hat definitiv Altersstarrsinn Rolling Eyes
Oder auch mittlerweile den Spitznamen "Herr General" bekommen lol

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von AbbeyWood am Fr Mai 23 2014, 11:46

Oooh  Love ich hab auch eine Omi!
Meine Abbey Wood ist 1990 geboren - ich vermute im Frühjahr. Also ist sie 24, und 4 Jahre älter als ich  Yes 
2010/2011 hatte iche rnsthaft darüber nachgedacht sie einzuschläfern, weil sie soo arm war. Wir haben soviel probiert und irgendwoe hat nix richtig geholfen.
Und jetzt bin ich so froh, es nicht getan zu haben. Sie ist so fit wie noch nie und schaut besser aus als die letzten 10 Jahre die ich sie kenne!
Sie braucht natürlich viel besondere Pflege.. Decke bei Regen, im Sommer kolpletten Fliegenschutz, Hufschuhe, haufenweis Heu und Zusatzfutter, aber damit können wir sehr gut leben.
Durch die Umstellung auf Training mit positiver Bestärkung ist sie nochmal aufgelebt.. Sie hat sehr viel frei, aber nicht weil sies nicht schafft, somdern weil ich leider 300km weit weg wohne  Sad wenn ich aber bei ihr bin machen wir alles, sofern sie es will... Sie hat seeehr gut gelernt zu sagen, wenn sie was nicht mag.. Gut, manchmal könnte ich sie faschieren wenn sie auf stur stellt, aber ich bin so stolz drauf, weil ihre frühere "ja-sager-mentalität" bestimmt dazu beigetragen hat, dass es ihr so schlecht ging.
Deswegen verlassen wir halt oft die koppel nicht, oder machen garnix weil sie grand unbeding noch was zu erledigen hat  lol 
Aber ich hab meine Abbey-Maus sooooo lieb und hoffe, dass wir noch ganz viel Zeit haben. Gaga1 
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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von blondie am Do Jan 22 2015, 14:39

*rauspuddel*

Sagt mal ... habt ihr bei Euren älteren Pferden sowas wie Senilheit entdeckt?

Weiß ja nicht aber in letzter Zeit kommt mir das bei meinem Haffi (wird jetzt 21) so vor...

Er verwechselt Finger/Hände mit Möhren *outsch* aber wirklich unabsichtlich... hab jetzt noch ne blaue Hand (die hing einfach nur runter Haffi stand neben mir und plötzlich zack AH! )

Oder wenn man hinten an ihm vorbeiläuft und ein rangniedriges Pferd ist in der Nähe und versucht weg zu laufen an ihm vorbei muss man aufpassen das er den Menschen nicht mit dem Pferd verwechselt und nach einem kickt...

Ich bin der vollsten Überzeugung das er das nicht mit absicht macht ... als er das erste mal nach mir kicken wollte hab ich natürlich einen "Laut" von mir gegeben und der arme ist vor lauter schreck weggerannt... da hab ich dann im Gesicht gesehen das er total verdattert war...

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Pensiero am Do Jan 22 2015, 14:44

@blondie schrieb: Sagt mal ... habt ihr bei Euren älteren Pferden sowas wie Senilheit entdeckt?

Ja! Definitiv! Und Altersstarrsinn!

Meiner wird jetzt 25, ist körperlich fit. Er kickt jetzt nicht nach mir. Aber das mit dem "unabsichtlichen" Schnappen hat meiner auch. Und wie es vor ca. 3 Monaten war - da ging er einfach durch und es schien, als ob er absolut nicht mehr blicken würde, was los war, wo er war, warum er gerade losrannte und sich nicht mehr bremsen ließ. Er war völlig durch den Wind. Als ob er ein Blackout gehabt hätte.

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von nasowas am Do Jan 22 2015, 14:48

Ich würde das nicht ausschliessen aber bei Haffi evtl auch mal sehen ob er evtl Probleme mit den Augen hat! Spricht weniger für das Karottenproblem dann das wird ja eher ertastet aber nciht nur, vor allem in der Eile nciht, aber das nach Menschen treten könnte schon damit zusammen hänbgen dass er dich schlecht wahrnehmen kann?
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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Baccara am Do Jan 22 2015, 15:31

Der Altersstarrsinn wächst auf jeden Fall mit jedem Lebensjahr.

Beim Hafitier mit 22 ist eher der normale Hafidickkopf ausgeprägt aber beim Großen (WB, 29) merkt man den Altersstarrsinn schon Yes



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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von mohirah am Do Jan 22 2015, 15:38

Altersstarrsinn konnte ich noch nicht beobachten. Wie äußert sich das denn bei euren Pferden?

Aber eine gewisse "Senilität" habe ich auch schon festgestellt. Wobei ich mir da durchaus auch einen Zusammenhang mit den nachlassenden Sinnen, insbesondere Sehen und Hören vorstellen kann. Zumindest beim Opa, habe ich den Eindruck, dass der nicht mehr alles mitbekommt und manche Sachen erst später als die anderen oder gar nicht merkt. Finger mit Karotte verwechseln hatten wir auch schon. Und auch, dass er nach dem Menschen getreten, aber eigentlich ein anderes Pferd gemeint hat.

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von blondie am Do Jan 22 2015, 15:41

Dann bin ich ja beruhigt dass das nicht nur bei uns so ist...

Wie kann man denn "testen" ob sie schlechter sehen?

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von mohirah am Do Jan 22 2015, 17:11

Einen "Sehtest" kann man machen, indem man das Pferd mit weißen Wattebällchen o. ä. bewirft. Etwa auf Schulterhöhe anfangen und dann immer weiter in Richtung Kopf zielen. Je nach Reaktion des Pferdes kann man Rückschlüsse auf die Sehkraft ziehen. Aber besonders präzise ist der Test natürlich nicht.

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Ósk am Do Jan 22 2015, 19:28

Bei uns steht ja ein alter Ex-Militär-Fribi. Auch körperlich fit, aber wir haben durchaus schon Spuren des Alters an ihm bemerkt. Er ist nun 24 und schon seit einigen Jahren in Rente. In der letzten Zeit wo man etwas mit ihm machte wurde immer deutlicher, dass er es nicht mehr mag, wenn man über ihn verfügt. Die Kämpfe um Abzweige im Gelände wurden immer heftiger. Er musste sein Leben lang entweder Soldaten oder Lasten oder später Reitschüler durch die Gegend tragen, sodass er dann seinen Ruhestand bekam.
Heute hat er manchmal Verletzungen in Augennähe - für uns unerklärlich, wir suchen immer alles nach Verletzungsquellen ab, auch für Tritte oder Bisse sind die Stellen untypisch. Wir vermuten, dass er nachts nicht mehr sieht. Auch gibt er wenn es Dunkel ist, gerne die Führung ab. Auch sonst war er in letzter Zeit deutlich weniger im Vordergrund, obwohl er früher mal Chef war.

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von cymberlie am Fr Jan 23 2015, 22:08

Ich habe eine Seniorengruppe auf der Wiese stehen.
Frau Hafi wird 25 und bei ihr trifft zu, je oller je doller Rolling Eyes , wir haben unser Winterquatier mit neuen Holzstückel eingezäunt, dadurch ist der untere Drath jetzt etwas höher (keine 10 cm) und sie hat es am zweiten Tag raus gehabt das man ohne große Berührung drunter durch passt und fand es für völlig unnötig dass wir sie wieder reinstellen und ist in unserem beisein ziemlich direkt wieder raus. Eine dritte Litze wirkt zum Glück Zwinker . Wird noch mäßig geritten und hat eigentlich keine Zimperlein.
Das Trakehnertier wird 22, zur Zeit zieht sie sich etwas zurück, ist nicht immer mit bei den erste dabei, schulde ich jetzt einfach dem Wetter ansonsten macht sie einen fitten eindruck, ob ich sie nach der Winterpause nochmal anfange zu reiten weiß ich noch nicht.
Mein Punktetier wird erst 16 und dieses Jahr schon 5 Jahre nicht mehr geritten, er hat sich einige Macken angewöhnt, die ich ihn auch gerne lasse, da es mir zeigt wie viel Lebensfreude er hat. Neuste Macke ist das er mich fast rückwärts umrennt damit ich ja seinen Hintern kratze Lächeln

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Perylin am Di Jan 27 2015, 13:01

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Ich hab Murkel, knapp 22 Jahre alt
Gerade wegen einer Sehnengeschichte lahm gelegt (aber auf dem Wege der Besserung),
abgesehen davon aber noch ohne Alterserscheinungen.
Na ok, ein bissel weißes Haar, aber noch recht wenig.
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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Little Pony am Di Jan 27 2015, 13:18

Ab wann ist ein Pferd überhaupt alt, also ab wann bezeichnet ihre eure Tiere als alt?

Ja, Rodney wird dieses Jahr 19 Jahre alt oder ist es schon, denn das genaue Geburtsdatum
ist nicht bekannt, nur das Geburtsjahr (deshalb hat er einfach immer mit mir Geburtstag lol ).

Mir fällt in letzter Zeit vermehrt auf, dass auf Pferdemüslis oder generell Pferdefutter für
Senioren immer drauf steht "ab 18", aha, dann hab ich jetzt also einen Renter daheim stehen
und sollte ab jetzt mein normales Müsli wegpacken und ihm nur noch Seniorenfutter kaufen?

Wenn ich so über den Gedanken nachdenke, finde ich nicht, das Rodney ein altes Pferd ist.
Klar, körperlich ist er das, aber eigentlich ja auch nur, weil es ihm nicht immer so rosig ging,
wie eben manch anderem Pferd und ich wurde auch schon gefragt, ob er nicht schon über
30 Jahre alt ist (allerdings halte ich weder von der Aussage noch von der Person nichts).

Aber vom Kopf her finde ich nicht, dass er alt wirkt, ganz im Gegenteil, er macht einen total
fitten und wachen Eindruck, er ist aufmerksam und freut sich, wenn er mich sieht und wir was
machen, auch wenn ich ihn im ersten Moment immer erstmal überzeugen muss, aber das war
schon immer so, zähle ich also nicht zu einem Anzeichen, dass er alt ist. Seine Sturheit hatte
er auch schon immer, kann ich also auch nicht aufs Alter schieben. Ruhiger ist er auch nicht
geworden, denn er war nie der Typ, der quer über die Weide fegt und dabei total buckelt, das
macht er einfach nicht. Im Gelände ist er zwar, wenn wir allein sind, total flott unterwegs und
ist auch etwas aufgedreht und "gaga", das war er aber früher auch schon immer gaga ...
"Graue" Haare bekommt er auch keine bis jetzt.

Wahrscheinlich erklärt mich jetzt jeder für verrückt, weil ich eigentlich öfter darüber nachdenke,
aber das kommt eben so, wenn man mit Leuten ins Gespräch kommt und dann aufkommt, dass
ich ein Pferd habe und dann immer gesagt wird: "Oh? Schon 18? Dann ist er ja auch nicht mehr
der Jüngste.", oder noch schlimmer: "Dann kannst du ihn ja eh nicht mehr lange reiten, oder?"
Sowas nervt mich, ich finde, er erlebt im Moment seinen zweiten Frühling, trotz aller
"Krankheitsgeschichten", die er nun hat, die er aber eben auch schon von früher mitzieht und
ich sie deshalb auch nicht als Alterserscheinungen betiteln kann.

Schaue ich mir dagegen seinen besten Freund an, unser Ober-Rentner, der dieses Jahr 31 wird,
finde ich ich, dass er eben schon alt ist. Er kann seine Hinter- und Vorderbeine manchmal nicht
so koordinieren, wie er will, er ist eigentlich ein Fuchs, aber das ganze Gesicht ist schon schnee-
weiß, Alterssturheit ist sehr ausgeprägt, außerdem ist er schwerhörig und sieht schlecht. Dazu
kommt, dass er so langsam Alzheimer bekommt. Aber er erfreut sich auch jeden Tag seines
Lebens, spielt viel mit Rodney und ist für jede Streicheleinheit zu haben. Er ist ein glücklicher
Rentner, dem es im Großen und Ganzen noch gut geht und einfach zur Herde dazu gehört.
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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von blondie am Di Jan 27 2015, 15:32

Ich finde man merkt es wenn das Fell über den Augen und unter der Mähne langsam Grau wird...

Die Muskeln bauen sich schneller ab und schwerer wieder auf... und und und...  

Im Allgemeinen kann man hier kein Alter nennen ... das ist individuell anders...

Ich hab letztes erst geschaut vor ca. einen Jahr hab ich noch gesagt der ist quitschfidel ... (was er noch ist) wobei seine Rückenmuskulatur nicht mehr so schön ist wie sonst (find ich zumindest) und eben jetzt mit dieser Senilheit anfängt...

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Perylin am Di Jan 27 2015, 15:35

dann ist Murkel noch nicht alt :D Hat deutlich geringer abgebaut als ich erwartet hatte bei den ganzen Monaten ohne Training! :D bissel klar, aber gaaaaanz wenig
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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von nasowas am Di Jan 27 2015, 15:43

Ich finde schon dass ein Pferd mit 18 alt ist. Das heisst ja nciht, dass es nicht fit ist aber in der Regel ist ein 18 jähriges Pferd nciht so fit wie ein 10 jähriges Pferd (Ausnahmen bestätigen usw.). Es gibt Pferde die laufen da sogar noch im großen Sport! Trotzdem ist die Lebenserwartung de facto so im Schnitt irgendwas kurz über 20 und da ist 18 eben schon nah dran!
Es gibt natürlich auch die, die 30 werden aber das ist nicht die Norm.
Bei den meisten Pferde würde ich sagen merkt man in dem Alter auch einen Abbau bzw. man merkt halt wie beim 60 jährigen Menschen auch, dass es ncihtmehr so leicht geht wie als Teenager!
Ich denke mir, würde ich ein Pferd kaufen und eines mit 18 angeboten bekommen, egal wie es dasteht, es wäre mir zu alt denn es lebt wohl im Schnitt ncihtmehr sooo lange, die Zipperlein kommen.....wobei bei mir das "zu alt sein" hinsichtlich Kaufentscheidung schon bei 10 anfängt Yes
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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Ravenna am Di Jan 27 2015, 17:21

Meine Maus wird jetzt auch im März 18 Jahre alt.
Grundsätzlich ist sie auch noch total fit, geistig, sowie körperlich... am Kopf auf der Stirn sieht man mittlerweile ein paar graue Haare! Und muskeltechnisch muss ich auch sagen, dass es gefühlt zumindest einfacher ging Muskeln aufzubauen. Ob es tatsächlich so ist... ich weiß nicht so genau! Ansonsten kann ich noch nicht so viel "altersbedingt" festmachen.

Alt alt würd ich sie bisher auch noch nicht bezeichnen. Eher als ein bisschen reifer Zwinker

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Teami am Mi Jan 28 2015, 09:27

Ich denke auch, dass es vom jeweiligen Pferd abhängt. Es gibt Pferde, die haben so viel in ihrem Leben mitgemacht, dass sie körperlich und geistig mit 12 jahren schon alt sind und eben andere, die mit 20 besser drauf sind als  ein 10 jähriges Pferd.
Mein Mädel wird dieses Jahr auch 18 und zeigt keinerlei Alterserscheinungen.... außer... ja , eben außer.
Ich merke, dass ich mehr aufpassen muss, wenn ich sie antrainiere. Letztes Jahr haben meine RL und ich das erste Mal bemerkt, dass es eine Phase gab, da musste sie sich erst einlaufen, eben wie bei Athrose. War aber nur für ein paar Wochen, danach nicht mehr. Ich denke, dass sie auch eine beginnende Athrose in der Schulter haben könnte.
Der Vorteil ihres Alters ist definitiv aber auch da, sie ist trotz ihres Temperaments gelassener, sie ist meist die mutigste und vor allem sie ist erfahren und führt bei Ausritten die jungen Pferde, die nicht gehen wollen, an Gefahrenstellen vorbei. Und ... ich kenne sie durch und durch und sie mich auch. Hach, ich bin froh, dass ich sie habe. Meine Reitfreundinnen hatten alle Pferde im gleichen Alter. Entweder sind sie tot oder nicht mehr reitbar. Mein Stütchen ist die einzige, die geblieben ist und ich hoffe, das bleibt noch lange so. Manchmal denke ich, was sie wohl darüber denkt, dass ihre alten Weggefährten den jungen weichen mussten und sie als einzige noch übrig ist.....
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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Baccara am Mi Jan 28 2015, 10:41

Wie Teami und andere schon so schön gesagt hat, kommt es wirklich auf das jeweilige Pferd an und wie "verbraucht" es wurde.

Die meisten Pferde in meinem Bekanntenkreis sind mittlerweile 18+ und es fällt wirklich auf wie unterschiedlich diese Pferde altern.

Beispiel ist ein Criollo-Mix mit glaub mittlerweile knapp über 20, wurde aus Argentinien importiert und lief dann einige Jahre bei einem Wanderreithof Ausritte mit. Aussortiert wurde er wegen Kissing Spines und an meine Bekannte verschenkt. Dieses Pferd ist mit knapp über 20 körperlich alt, verbraucht und einfach nur fertig. Gesundheitlich hat sich bei ihm in der letzten Zeit einiges verschlechtert, Herzfehler, Husten, abnehmen im Winter usw usw.

Im Gegensatz dazu meinen WB-Wallach, den ich 18-jährig als Beistellpferd ebenfalls geschenkt bekommen habe. Er war mit 18 gesundheitlich und geistig fitter wie viele andere jüngere Pferde. Lediglich bestand der Verdacht auf Spat (leichtes einknicken der Hinterhand), denke dieser ist mittlerweile verknöchert. Wirklich merklich zu altern angefangen hat er erst mit ca 25, vorher lief er topfit und motiviert im Freizeitbereich (flotte Ausritte/Tagesritte/O-Ritte). Heute mit 29 ist er immer noch reitbar, lediglich der Muskelaufbau ist schwierig geworden. Ich arbeite mehr dem Muskelabbau entgegen. Zeit zum einlaufen braucht er keine mehr, lediglich sein Schritttempo hat sich gemäßigt (jetzt kommen auch endlich die anderen Pferde hinterher Zwinker ) Grau geworden ist er so gut wie nicht, die Hafistute mit 22 hat dagegen schon mehr graue Haare am Kopf. Evtl finde ich nachher ein aktuelles Kopfbild von ihm.

Das waren so die 2 Extrembeispiele, wie unterschiedlich das doch ist.

Die Gelassenheit bei manchen Dingen ist auch das, was mir bei fast allen älteren Pferden aufgefallen ist. Wobei sie natürlich noch genauso aufdrehen können, wie die Jungen.

Übrigens füttere ich überhaupt kein Seniorenmüsli Zwinker
Bei den Futterberatungen auf der Messe wollte mir ungelogen jeder Futterhersteller sofort sein Seniorenmüsli aufdrehen! Ohne auf meinen Einwand zu achten, er verträgt kein Getreide ... Wobei ich persönlich noch keinen wirklich Unterschied zwischen den Müslis gesehen hab.
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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von mohirah am Mi Jan 28 2015, 12:32

Ich denke auch, dass man "Alter" nicht allein an den Jahren festmachen kann. Die Gesundheit spielt da auch eine wesentliche Rolle. Ein Pferd, das körperlich nicht mehr so fit ist, wirkt einfach älter als eines, das keine Beschwerden hat. Und auch die Rasse spielt eine Rolle. Kaltblüter haben eine geringere Lebenserwartung und werden daher auch früher "alt". Vollblüter und Ponys haben eine höhere Lebenserwartung und "altern" deshalb auch erst später.

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von Baccara am Mi Jan 28 2015, 14:34

Mein Großer im Oktober 2014 bei einem Leonhardiritt:

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Re: Das "alte" Pferd

Beitrag von blondie am Fr Jan 30 2015, 10:00

hach...
hat jemand einen Tipp noch evtl.?

Wir haben seit ca. 2 Monaten heu ad lip... leider ist der alte Herr wieder in sein Muster zurück gefallen das er alles und jeden angiften muss an der Heuraufe und wenn es sein muss beisst und jagt Warte

Ich hab schon alles mögliche versucht weiß aber wirklich keinen Rat den Futterneid zu mindern...

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