Baumlos vs Baum

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Napolde am Sa Feb 01 2014, 19:52

Super, ich danke euch für eure Meinungen! Das Thema "baumlos einreiten" ist also gar nicht mal so verkehrt...

Brina schrieb: => es gibt baumlose die eine gute Wirbelsäulenfreiheit hat, zusätzlich kann man mit polsterbaren Pads noch mehr Wirbelsäulenfreiheit erzeugen
Welche zB? Ich bin grad bei Startrekk backen geblieben. Die sind natürlich neu nicht gerade ein Schnapper, aber gebraucht sollte man da sicher was finden können.
Brina schrieb: => scratch ich kenn doch Fotos von dir...?! aber auch falls du der Meinung bist zu schwer zu sein, gibt es wieder baumlose, die auch für "schwere" Reiter geeignet sind
rotwerd Danke dir Zwinker Vielleicht wiege ich mehr als ich aussehe (schwere Knochen lol ) Aber es sind schon so... *räusper* derzeit 75 kg die da auf's Pferd kommen würden (wobei ich auch meinem Pferd zuliebe derzeit wieder etwas daran arbeite)


Brina schrieb:Ich habe mich für Fynn für einen baumlosen Sattel entschieden - einen Startrekk - ich bin überzeugt vom Prinzip und der Qualität Yes
Wo hast du den her?
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von sisi am Sa Feb 01 2014, 20:00

Es gibt baumlose Sättel, wo man die Wirbelsäulenfreiheit durch ein Pad erreicht und Sättel mit Lederbaum oder ähnlichem flexiblem Baum, die entweder Klettkissen und normale wollgefüllte Kissen haben.

Hier mal einige Seiten:

http://www.freeform.de/produktesattel.html

http://www.hidalgo-sattel.com/

http://www.chezz-sattel.de/

http://www.flexiblesaddle.com/index.php?p=0&lang=de

http://www.maxflex-saddles.com/maxflex-s%C3%A4ttel/
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Pilgrim98 am Sa Feb 01 2014, 22:22

Bezüglich des Gewichts:
Wenn ich mich nicht irre, sind die Startrekk bis 75kg. Ich hab auch so ungefähr das Gewicht (Idealgewicht *freu*) und das spornt mich dazu an, dabei zu bleiben :D
Noch habe ich keinen Startrekk, aber irgendwann mal. Der steht bei mir im Moment ganz oben auf der 'hätte ich gerne-Liste' ^^

Einen Lammfellsattel könnte ich mir auch gut vorstellen. Eben gerade weil das Hü im Winter so unregelmäßig bewegt wird.
Jaa... wie ist das denn, wenn es dem Reiter schwer fällt das Pferd im Trab auszusitzen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich da sitzen kann. Vor allem im Gelände nicht. Steigbügel dran möchte ich eig nicht.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von sisi am Sa Feb 01 2014, 22:36

Hm, ich hab noch nie im Fellsattel gesessen, aber testen würd ich auch gern mal. Mit dem Sitzgefühl, das muß man wohl testen. Im Frühjahr bringt auch Mattes einen Lammfellsattel raus, der wohl eher wie ein baumloser sein soll, also auch mit Steigbügeln zu reiten. Ich bin gespannt.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Napolde am So Feb 02 2014, 03:11

Danke @sisi... Jetzt hab ich natürlich das Problem der Qual der Wahl Zwinker
Prinzipiell, so spontan, würde ich ja eher zu einem Sattel tendieren der schon eine Wirbelsäulenfreiheit bietet, und nicht einen Sattel wo ich diese erst mit einem zusätzlichen Pad erreichen kann. So, von der ersten Logik her klingt das für mich nämlich nach "Fehler ausbügeln" Schulterzuck

@Pilgrim: Hm, 75 kg könnte halt auch grenzwertig sein... Mein Ideal- und Wunschgewicht liegt darunter, ich hatte aber auch schon mal 5 Kilo mehr. Das ist natürlich dann echt doof wenn man mal eben 1500 Ökken für einen Sattel ausgibt, den man dann (eine Zeit lang?) nicht mehr nutzen kann. Wobei, gibt es eine bessere Motivation für das Gewicht? Zwinker
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von sisi am So Feb 02 2014, 09:28

@Napolde, ich bevorzuge auch die Sättel mit eingebauter Wirbelfreiheit. Erkundige dich dochmal, ob es in deiner Nähe jemanden gibt, der solche Sättel verkauft und anpasst. Schreib z.B. eine Mail an Maxflex, ob die zu dir kommen würden. Ich kann dir auch per PN zwei Leute sagen, die Lederbaumsättel anpassen. Ich weiß natürlich nicht, ob die in deine Gegend kommen. Auf jeden Fall könnten die dir sicher aufgrund von Bildern sagen, was in Frage kommt.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von blondie am So Feb 02 2014, 09:54

Pilgrim schrieb:Wenn ich mich nicht irre, sind die Startrekk bis 75kg.

Nein die haben keine Gewichtsbeschränkung, bin damals auch einen Espaniola mit 115kg geritten.

@Napolde
der Sattel ist wirklich wichtig, ich würde in der Ausrüstung NIE sparen
Klar ist es viel Geld aber dafür hast du was gescheites und vorallem wachsen die Startrekks mit.
Gebraucht bekommt man diese auch zu annehmbaren Preisen.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Mokka am So Feb 02 2014, 11:29

Vorweg: Napolde, ich kenne dich nicht und weiß nicht, wie du reitest und wie sicher du im Sattel sitzt. Ich lese nur das, was du schreibst.

Napolde schrieb:
Contra:
- noch keine gut ausgebildete Muskulatur die den fehlenden Baum wett machen könnte (klar setze ich mich so wie er jetzt ist noch keine zwei Stunden auf ihn drauf)
- ich bin auch kein Federgewicht
- ich habe bestimmt noch keinen unabhängigen ausbalancierten Sitz

Hmmm... Wenn ich das so lese spricht eigentlich mehr gegen einen baumlosen Sattel, oder was meint ihr?
Deinen letzten Satz: Ja! 
Wobei ich das Problem nicht vorrangig im Gewicht (so schwer siehst du wirklich nicht aus Zwinker ) und in der fehlenden Muskulatur sehen würde, sondern vor allem die Kombi "kein unabhängiger ausbalancierter Sitz" und "Jungpferd anreiten"- was eh nicht ideal ist, aber mit Hilfe gut funktionieren kann.
Das Pferd hat eh anfangs damit zu kämpfen, das Reitergewicht auszubalancieren. Wenn der Reiter oben dann noch nicht ausbalanciert sitzt, was durch den Fellsattel nicht erleichtert wird, erschwert das dem Pferd unnötig seinen Job und kann- je nach Pferdetyp- recht unsanft enden.
Zudem- siehe Licke.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Whitehorse am So Feb 02 2014, 12:45

Ich reite grade meinen Youngster ein - und zwar baumlos. Und ich bin nach wie vor begeistert. Ich habe einen Freeform und der Sattel passt. Von mehreren kompetenten Menschen bestätigt ( Reitlehrerin und Physiotherapeutin)
Durch das Pad ist die Wirbelsäulenfreiheit auch gegeben.
Wir hatten kurze Zeit mal einen Baumsattel drauf, damit hat er mehr geklemmt als alles andere.
Für meinen Teil -pro baumlos grade bei einem jungen Pferd. Es sollte eh erst vom Boden vernünftig vorbereitet werden bevor man sich drauf setzt. Egal ob mit oder ohne baum.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Brina am So Feb 02 2014, 13:22

@Napolde blondie hat's schon geschrieben Zwinker Startrekk sind auch für schwere Reiter geeignet Yes da sind dann unter Umständen dickere Klettkissen besser... und man muss dann eben schauen, dass die Sitzgröße aufs Pferd passt. Bei Fynn zum Beispiel könnte ich keinen normal langen Sattel nehmen mit Sitzgröße 2, ich brauch bzw. Fynn brauch die Shorty-Variante, da find ich zum Glück noch Platz für mein Popöchen gaga

Ich hab meinen Sattel gebraucht gekauft Yes Es hatte zufällig jemand im Umkreis einen zu verkaufen, den durfte ich zur Anprobe sogar mitnehmen und eine Sattlerin, die mit Startrekk handelt, hatte sich das auch gleich angeschaut. Musst mal bei eb.ay oder eb.ay-kleinanzeigen schauen Yes

Mokka schrieb:sondern vor allem die Kombi "kein unabhängiger ausbalancierter Sitz" und "Jungpferd anreiten"- was eh nicht ideal ist, aber mit Hilfe gut funktionieren kann.

Aber scratch es ist doch beim Sattel mit Baum genau das gleiche? Nur weil ich mit Baumsattel reite ist doch mein Sitz nicht gleich ausbalanciert(er)... oder?

Versteh mich nicht falsch, mein das nicht böse, aber dem Argument kann ich nicht so richtig folgen... Ist eine ernst gemeinte Frage Zwinker
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Licke am So Feb 02 2014, 14:49

Der Baumlose gibt Reiter- bzw. Sitzfehler ungefilterter an das Pferd weiter. Denke, das meint sie damit.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Mokka am So Feb 02 2014, 16:25

Jep Zwinker 
Zudem wäre es für mich auch ein Sicherheitsaspekt- wenn ich selber nicht ausbalaciert sitze, wenn das Pferd normal jungpferdetypisch läuft (ohne weghüpfen, einfach nur unausbalaciert), wäre mir die Gefahr zu groß, samt Sattel ins Rutschen zu kommen (bei baumlos ohne Kissenkanal). Ganz zu schweigen von dem ein oder anderen Hüpfer.

Aber Brina, du hast schon Recht, der Baumsattel kompensiert auch nicht alles. Aber ich gehe davon aus, dass Napolde sich da was überlegt hat oder noch tut.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Gast am So Feb 02 2014, 16:33

@Mokka: welche baumlosen Sättel bist du schon geritten??

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Mokka am So Feb 02 2014, 17:14

Keinen einzigen natürlich Zwinker 

Ersthaft? Fellsättel, Westernsattel und einen preislich höher gelegenen mit Kissenkanal. Bei letzterem hätte ich vom Gefühl her nie gedacht, dass der keinen Baum hat.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Whitehorse am So Feb 02 2014, 20:01

Ein Baumsattel kann genauso wenig Sitzfehler des Reiters ausgleichen. Er kann ebenso auch verschlimmern, weil dieser die Rückenmuskulatur wegdrückt, vorallem wenn dieser nicht richtig angepasst ist bzw das Pferd sich verändert hat.
Wenn ein baumloser Sattel extrem rutscht ist es auch nicht der richtige Sattel oder das falsche Pad drunter oder im Pad zu wenig oder zuviel Polsterung.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Gast am So Feb 02 2014, 20:11

Da kann ich Whitehorse zustimmen. auch ein baumloser Sattel sollte niemals rutschen. Und so wie baumlose rutschen können (wenns der falsche ist) so können Baumsättel das auch wenn sie nicht gescheit passen.

@Napolde: es wäre erstmal wichtig zu wissen was du unter "keinen unabhängigen Sitz" verstehst, wenn du davon sprichst. Oder vielmehr was für dich als unabhängiger Sitz durchgeht.

So weit ich das verstanden habe geht es bei dir ja um die Anfänge. Qausi das Draufsitzen, Anreiten, Schritt reiten, Anhalten, Traben und Galoppieren, Lenken, ... oder???

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Licke am So Feb 02 2014, 20:12

Es geht auch nicht darum, Sitzfehler auszugleichen- das wäre ja prima, lach. Der Sattel wäre der Renner, der Fehler korrigiert. Juchuuu.  Zwinker 

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Napolde am Mo Feb 03 2014, 08:08

Nieselwiesel schrieb:
@Napolde: es wäre erstmal wichtig zu wissen was du unter "keinen unabhängigen Sitz" verstehst, wenn du davon sprichst. Oder vielmehr was für dich als unabhängiger Sitz durchgeht.

So weit ich das verstanden habe geht es bei dir ja um die Anfänge. Qausi das Draufsitzen, Anreiten, Schritt reiten, Anhalten, Traben und Galoppieren, Lenken, ... oder???

Letzteres: ja genau. Es geht erstmal um die Basics, o.g. zu erarbeiten und dann, irgendwann beim Gelände-tingeln als Anfänge zu nehmen. Dafür plane ich mal so spontan ca zwei Jahre ein.

Zu ersterem: tja, keine Ahnung was ich damit so genau meine lol Ich hab schon einige Jahre gar nicht mehr wirklich auf einem Pferd gesessen, mein letzter RU ist ca 10 Jahre her und auch da war das eher "Western und Feld und Wiesen reiten".
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Gast am Mo Feb 03 2014, 08:35

Hmm ok... vielleicht solltest du bevor due anfängst ein paar Reitstunden auf einem Schulpferd nehmen um wieder ein Gefühl für das Ganze zu bekommen.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Licke am Mo Feb 03 2014, 09:16

Ja, vorher irgendwo Unterricht nehmen fände ich da auch sinnvoll. Hast Du eine RL, mit der Du ihn ausbildest oder willst Du das alleine in angriff nehmen?

Falls es eine RL gibt- hast Du da Möglichkeiten, jetzt schon mal etwas Unterricht zu nehmen?
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Napolde am Mo Feb 03 2014, 10:03

Das ist zwar OT aber ich antworte trotzdem mal Zwinker
Die SB in meinem zukünftigen Stall hat auch einen RL-Schein, da werde ich mit Sicherheit auch Unterricht nehmen und sie auch, soweit sie das kann, beim Einreiten dazu holen. (Und falls nicht eine andere RL).
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Licke am Mo Feb 03 2014, 10:27

Vielleicht kann sie dir satteltechnisch auch Tipps geben oder dich beraten.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von mohirah am Mo Feb 03 2014, 11:07

Ich würde dir auch zu einem baumlosen Sattel bzw. mit Lederbaum raten. Und zum ersten Angewöhnen, das dem Pferd was auf den Rücken geschnallt wird und ans Reitergewicht tut's vielleicht auch ein Bareback-Pad, was du vielleicht auch später gern noch nutzen wirst. Dann kannst du dir mit der Sattelentscheidung noch etwas Zeit lassen.

Ich habe übrigens einen Trekker. Wenn's bei konkret an die Kaufentscheidung geht, kannst du den gern mal "probesitzen". Wir hatten ja ohnehin mal einen Besuch geplant.  Zwinker 

Ein Baumsattel ist auch übrigens nicht risikofrei. Problem ist, dass der im Stand angepasst wird. Geht ja auch nicht anders. Der Rücken bewegt sich allerdings dreidimensional. Mit einem starren Baum, auch wenn er perfekt passt, werden sich in der Bewegung deshalb Druckspitzen und Brückenbildung nie völlig vermeiden lassen. Und gerade bei einem jungen Pferd kann das dann schon mal zum Bocken führen, selbst wenn der Reiter gar nicht "stört".

Ich würde deshalb lieber in einem Baumlosen sitzen, der kein Bocken provoziert, als im Baumsattel auf dem bockenden Pferd. Aber das Sicherheitsgefühl ist ja sehr subjektiv.

Letztlich hilft dir da wohl nur, verschiedene Modelle auszuprobieren.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von gipsyking am Mo Feb 03 2014, 13:23

Mokka schrieb:

Wenn das Pferd normal jungpferdetypisch läuft (ohne weghüpfen, einfach nur unausbalaciert), wäre mir die Gefahr zu groß, samt Sattel ins Rutschen zu kommen (bei baumlos ohne Kissenkanal). Ganz zu schweigen von dem ein oder anderen Hüpfer.

Aber Brina, du hast schon Recht, der Baumsattel kompensiert auch nicht alles. Aber ich gehe davon aus, dass Napolde sich da was überlegt hat oder noch tut.


Baumlos ohne Kissenkanal will ja nicht ernsthaft jemand ein Pferd anreiten.

Oder?



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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Napolde am Mo Feb 03 2014, 19:59

Kissenkanal = Wirbelsäulenfreiheit?  Verwirrt bin 

@mohirah, danke, das hört sich gut an Zwinker
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Re: Baumlos vs Baum

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