Baumlos vs Baum

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Baumlos vs Baum

Beitrag von Pilgrim98 am Di Nov 19 2013, 17:24

Hallo ihr Lieben

irgendwie konnte ich zu dem Thema hier noch recht wenig finden. Daher möchte ich dafür ein neues Thema eröffnen.

Ich reite im Moment mit Baum, bin aber nicht zu 100% zufrieden. Das Problem ist, dass ich noch recht unregelmäßig trainiere und somit seine Muskeln mal mehr und mal weniger sind.
Letztes Jahr habe ich mit einem baumlosen Sattel geritten. War sehr zufrieden. Extrem bequem, vor allem wenn wir mal wieder Wanderritte machen.

Der allergrößte Nachteil m.M.n. ist aber, dass ein Baumloser Sattel total schnell verrutscht. Mit Vorderzeug ging es dann besser. Alleine aufsteigen ist aber leider nicht drin. Wobei das für's Pferd eh nicht so gesund sein soll.

Mein Traum-Baumlos-Sattel wäre dieser hier:
http://www.amreitsport.de/Baumloser-Sattel/Baumloser-Westernsattel/Baumloser-Westernsattel-5-49-51.html

Bin totaler Westernsattel Fan... es gibt nichts schöneres als einen schicken Westernsattel Yes 
Da ich sowieso nur freizeitmäßig reite könnte ich die paar Dressurlektionen und das bisschen Springkrams sicherlich auch mit Westernsattel machen. Glaub ich zumindest mal.
Größtenteils sind wir eh im Gelände unterwegs und das auch nicht jeden Tag (2-3x pro Woche).
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von DunLee am Di Nov 19 2013, 17:38

Ich hatte kurzzeitig mal einen baumlosen Sattel von Bare*foot. Nach einer Testphase von einem 3/4 Jahr habe ich ihn wieder verkauft. Für Dun und mich war das einfach nichts. Klar ich konnte mein Pferdchen besser spüren als mit einem normalen Westernsattel, aber wirklich gern lief er damit nicht.
Ich empfinde immer noch die Druckverteilung als größtes Problem auch wenn die Hersteller mit immer neuen Technologien werben - überzeugt bin ich nicht!

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Mokka am Di Nov 19 2013, 17:40

Und was willst du genau wissen?

Baum verteilt das Gewicht besser, je nach Bemuskelung des Pferdes, Gewicht des Reiters, Nutzung macht das schon enorm Sinn.

Aber so als Zweitsattel tät mir ein Fellsattel auch gefallen!

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Pilgrim98 am Di Nov 19 2013, 19:32

@DunLee schrieb:Ich empfinde immer noch die Druckverteilung als größtes Problem auch wenn die Hersteller mit immer neuen Technologien werben - überzeugt bin ich nicht!
Das habe ich gerade eben auch gelesen. Ein Pferd soll sogar weiße Flecken im Fell bekommen haben. Eben weil der Druck nur auf einer Stelle war.
Bei dem Sattel auf dem ich geritten war, gab es jedoch keine Probleme. Das scheint tatsächlich auch vom Pferd abzuhängen.

@Mokka schrieb:Und was willst du genau wissen?
Wie ihr zum Baumlos/Baum steht.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Fellnase am Di Nov 19 2013, 20:25

Wir haben schon einen Thread : Barefoot-Sattel

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von gipsyking am Di Nov 19 2013, 21:44

Ich denke, ob ein Sattel passt oder nicht, hängt nicht nur davon ab, ob er einen Baum hat oder nicht.

Es gibt baumlose Sättel, die sind so stabil, da merkt man keinen Unterschied zu einem Sattel mit Baum.

Ein Startrekk ist für mich z.B. ein ernstzunehmender Baumsattelkonkurrent.

Reiner Zufall, dass ich einen Baumsattel habe.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Anmescho am Mi Nov 20 2013, 07:33

Es gibt sicher viele gute baumlose Sättel, aber die Firma, die Du da im Auge hast, würde ich Dir auf keinen Fall empfehlen!!! Die Klettkissen unten drunter sind minderwertig und müssten durch gute ersetzt werden (was ja nicht sooo schlimm wäre). Viel schlimmer ist die Steigbügel bzw Fenderaufhängung Neinja  Ich sass in einem Sattel dieser Firma weil ich am überlegen war mir auch einen zu kaufen und galoppierte durch die Halle, als die Aufhängung nachgab, der Steigbügelriemen rausrutsche und in den Dreck fiel. Dass Pony sich fürchterlich verjagte weil Mutti völlig falsch sass, ist wohl klar und dass sie daraufhin noch schneller wurde und ich letztendlich auch im Dreck lag, muss ich nicht erwähnen, oder?

Also wenn baumlos bitte nicht am Geld sparen.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von gipsyking am Mi Nov 20 2013, 07:45

Dass es nicht möglich ist, für 50-300,-- € einen Sattel herzustellen, der die Bezeichnung verdient, sollte logisch sein.

Unterhalb eines Einstiegs-Neupreises von 500,-- € sollte man gar nicht erst schauen.

Eigentlich fast schon nicht unter 1.000,-- €.

Weder bei Baumsätteln noch bei Baumlosen.

Für das kleine Budget gibt es ja den Gebrauchtsattelmarkt.

Wo man genau so gut oder besser fündig wird wie im Neubereich.

Ein Vorführsattel kostet z.B. meistens nur noch 2/3 des Neupreises.
Oft noch weniger.

Und der ist dann 1 Jahr alt.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von sisi am Mi Nov 20 2013, 10:23

Ich hatte zwei Sättel mit Lederbaum hier. Neupreis bei beiden knapp über 400 Euro. Ich kann nur @gipsy und Anmenscho zustimmen. Die Verarbeitung fand ich ziemlich schlecht und die Klettkissen auch. Alles völlig schief genäht, was das symmetrische Kletten mehr als schwierig machte. Von der Lederqualität reden wir mal gar nicht. Dazu kam die völlig falsche und ungenügende Beratung. Für mein schmales Pony waren die Sättel ohne Kopfeisen überhaupt nicht geeignet. Da hätte ich noch einen Turm aus Pads bauen müssen und so weit weg wollte ich nicht vom Pferd sitzen.
Falls ich nochmal einen baumlosen Sattel kaufe oder einen mit Lederbaum, dann nur einen gebrauchten mit Kopfeisen von einer teureren Marke.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von blondie am Mi Nov 20 2013, 10:37

Meine Baumlosen (Startrekk) haben alle über 1500€ gekostet...
Druckverteilung super und auch bequem.

Das Billigzeug würde ich vielleicht auf ein Schaukelpferd schnallen aber nie auf einen Pferderücken.

Ich reite im Gelände und momentan auch Dressur baumlos ohne Probleme.

Ein passender baumloser Sattel rutscht nicht.

Für die weiterführende Dressurarbeit jedoch werde ich mir einen Sattel machen lassen mit Baum... (weiß nur noch nicht ob Lederbaum oder Ultraflex) da man punktgenauer und präziser Hilfen geben kann.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Anmescho am Mi Nov 20 2013, 10:45

Bei den Sättel von denen ich sprach, gibt es im Internet sehr zweigeteilte Meinungen und ich wollte mir ein eigenes Urteil bilden. Also habe ich mir einen bestellt (wie gut dass man 14tägiges Rückgaberecht hat lol  ) und habe ihn unter Aufsicht meiner Trainerin getestet. Wir sagen beide, dass die Dinger für Mensch und Tier lebensgefährlich sind und sowas nicht ans Pferd gehört. Ich bleibe bei meinem Baumsattel - Bzw meine RB denn ich habe keine Ahnung, wann ich je wieder in den Sattel darf / kann.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Pilgrim98 am Mi Nov 20 2013, 20:36

@Anmescho schrieb:Ich sass in einem Sattel dieser Firma weil ich am überlegen war mir auch einen zu kaufen und galoppierte durch die Halle, als die Aufhängung nachgab, der Steigbügelriemen rausrutsche und in den Dreck fiel.
Das passierte mir letztes Jahr auch öfters. Runter gefallen bin ich glückerlicherweise nie. War aber v.a. im Gelände ziemlich blöd. Weil dann musste man absteigen und weil der Sattel ja rutschte, kam ich nicht mehr gescheit drauf. Gelenkig bin ich leider nicht -.-

Ich bin eben noch Schüler und daher ist Geld immer Mangelware.
Deswegen schau ich nur zu Angeboten die für mich auch bezahlbar sind. Gebraucht wäre für mich kein Problem. Im Gegenteil. Wieso sollte ich einen Neuen kaufen, wenn irgendjemand ihn (wieso auch immer) abgeben muss.

Da muss ich wohl noch ein paar Jahre sparen Rolling Eyes 
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Aik am Do Nov 21 2013, 18:56

Ich reite nun schon seit über 4 Jahren baumlos und hatte bis hierher noch kein
Problem. Ich habe einen Western Shorty von Startrekk und bin zufrieden mit dem
Sattel. Verrutschen kam noch nicht vor und mein Pferd ist nicht gerade einer
von der schlanken Sorte. Ich bin auch schon im Wald ohne Aufstiegshilfe aufgestiegen,
das war auch kein Problem. Also in der Not auch machbar.
Allerdings haben die natürlich ihren Preis, aber gebraucht ja auch zu finden.
Ich bin immer mit meiner Sattlerin im Kontakt und sie schaut dann ab und an mal, ob
auch noch alles so richtig sitzt.
Auch ein baumloser Sattel sollte schon angepasst werden. Also ich kann bis jetzt
nichts nachteiliges sagen was gegen baumlos spricht.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Pilgrim98 am Do Nov 21 2013, 21:44

@ Aik. Danke für deine gute Antwort. Ja, ich glaube auch, dass ich lieber etwas länger spare, und dafür was gescheites hole.
Vielleicht ergibt sich da ja auch was. Der Sattel den er hat, passt gut. Aber richtig perfekt liegt er sicherlich nicht. Problem ist auch, dass er einfach noch zu unregelmäßig trainiert wird. Da wäre halt ein baumloser schon von Vortei. Aber ich kann mir das Geld leider nicht herzaubern. Das wäre so ne Investition für 2015... *träum*
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Aik am Fr Nov 22 2013, 05:49

Darum habe ich mich auch damals für baumlos entschieden. Er wird unregelmäßig trainiert, bzw. im Sommer mehr und hier im Winter dann wenig, wegen den ganzen
Schneemassen die wir dann haben und eine Halle haben wir nicht.
Und der zweite Grund war halt, das es hier vor Ort keinen Sattler gibt, der dann
mal polstern könnte usw.. Und bei dem Startrekk kannst du den Fork wechseln, wenn
der nicht mehr passt oder halt die Kissen umkletten oder andere nehmen.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Joy am Fr Nov 22 2013, 05:59

@Pilgrim98 schrieb:Der Sattel den er hat, passt gut. Aber richtig perfekt liegt er sicherlich nicht.
Warum lässt du nicht zunächst einen Sattler auf deinen Sattel gucken, wenn du denkst, dass er gut passt. Zur Not lassen sich Kleinigkeiten noch ändern und du kannst dann eher auf einen guten Sattel ohne Baum sparen. Das ist am Ende günstiger für dich, als einen billigen Sattel zu kaufen, mit dem du dann nicht lange zufrieden bist.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Aik am Fr Nov 22 2013, 06:02

@Joy schrieb:
@Pilgrim98 schrieb:Der Sattel den er hat, passt gut. Aber richtig perfekt liegt er sicherlich nicht.
Warum lässt du nicht zunächst einen Sattler auf deinen Sattel gucken, wenn du denkst, dass er gut passt. Zur Not lassen sich Kleinigkeiten noch ändern und du kannst dann eher auf einen guten Sattel ohne Baum sparen. Das ist am Ende günstiger für dich, als einen billigen Sattel zu kaufen, mit dem du dann nicht lange zufrieden bist.

Ich denke auch, das wäre eine gute Idee.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Pilgrim98 am Fr Nov 22 2013, 15:55

Ja, da habt ihr recht.
Problem könnte sein, dass sein Sattel ein extrem altes Modell ist. Ich weiß nicht, ob man da viel dran machen kann. Aber ausprobieren kann man's ja mal Lächeln
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Napolde am Fr Jan 31 2014, 13:45

So ganz ganz langsam beschäftige ich mich auch mit dem Thema Sattel (und was ich in den letzten Tagen hier im Forum darüber gelesen habe stresst mich ein wenig Zwinker )

Meine erste Überlegung gilt der Frage: Baumlos oder nicht?
Bisher bin ich so weit:
pro Baumlos:
- rohes Jungpferd, d.h. starke Veränderungen in der Muskulatur, wo ein baumloser Sattel besser anzupassen wäre
- ich mag den Gedanken näher am Pferd zu sitzen
- vorerst (bestimmt die ersten zwei Jahre oder mehr), werde ich keine großen Dressurlektionen reiten wollen

Contra:
- noch keine gut ausgebildete Muskulatur die den fehlenden Baum wett machen könnte (klar setze ich mich so wie er jetzt ist noch keine zwei Stunden auf ihn drauf)
- ich bin auch kein Federgewicht
- ich habe bestimmt noch keinen unabhängigen ausbalancierten Sitz

Hmmm... Wenn ich das so lese spricht eigentlich mehr gegen einen baumlosen Sattel, oder was meint ihr?
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Funi am Fr Jan 31 2014, 14:00

Hm ich bin nur ganz kurzzeitig mal einen Baumlosen Sattel zum Übergang geritten.

Zum unterschiedlichen Reitgefühl: das ist  glaube ich Vorliebe. Die einen finden's klasse, den anderen ist es zu schwammig.

generell hast du den wichtigsten Punkt ja schon gegannt: dein Jungpferd fehlt es noch an Muskeln. Der wird sich jetzt in der nächsten Zeit noch ordentlich verändern.

Dh. egal wofür du dich entscheidest, wird es zu hoher Wahrscheinlichkeit kein Sattel für die nächsten 5 Jahre...

Ich hab selbst erst vor kurzem einen Fellsattel ausprobiert und ich glaube hätte ich ein Jungpferd, wäre das meine Wahl für's Einreiten.
Den kannst du auch noch nutzen, wenn dein kleiner groß ist.

Klar auch da fehlt der Baum und du kannst mit dem Gewicht argumentieren, aber so lange du langsam machst, kurze Einheiten und vorallem Muskelaufbau an der Hand(!), seh ich da kein Problem drin Zwinker

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Friedaaa am Fr Jan 31 2014, 20:33

Also ich hab snotri baumlos eingeritten und reite ihn jetzt wieder so...ich würde es nicht mehr anders machen.
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Gast am Sa Feb 01 2014, 11:01

Ich habe ja auch einen Fellsattel und bin davon total überzeugt. Ich habe den von Christ und wäre (wenn es nicht so teuer wäre) fast dazu geneigt eher einen Grandeur zu kaufen, weil die einfach noch mehr Wirbelsäulenfreiheit bieten. Aber gut, der Christ ist da und ich komme eigentlich sehr gut damit zurrecht. Das einzige was ich an dem noch ändern will ist eben in irgendeiner Weise die Wirbelsäulenfreieit. Aber auch da gibt es Lösungen, wie zb. heavy dutys von barefoot noch einbauen bzw. in eine polsterbare Unterlage.
Soweit...
Ich finde man kann das baumlos Thema nicht pauschalisieren. Ich hatte vor Jahren den Trekker Pro Endurance. Damit waren wir auch ca. 1 Jahr unterwegs. Es ging aber mein Sitz war darin nicht so toll. Ich hab noch mehr die Beine hochgezogen als eh schon. Deshalb ging er wieder. Ansonsten war das Reitgefühl aber super. Seitdem war ich wieder mit Baum unterwegs. Dann kam der Lammfellsattel, in dem ich mich richtig wohl fühle. Klar muss man bei baumlosen schon mehr auf den Sitz achten weil das keine Sitzprothesen sind. Dann saß ich in einem Torsion auf Maja.... den fand ich total unbequem. Die Steigbügelaufhängung drückte und die Sitzfläche war hart und einfach unbequem.
Dann durfte ich bei Friedaa im Barefoot london Platz nehmen und war auch etwas enttäuscht. Ich bekam die Beine nicht ran und die waren auch viel zu weit vorne oder die Unterschenkel hochgezogen.
Natürlich muss man vielleicht auch bedenken, dass man nach 1x drin sitzen nicht gleich komplett entscheiden kann, aber ich fand mich nicht tief im Pferd sitzend, wie das zb. mit dem Lammfellsattel der Fall ist.

Was ich damit sagen will.... du musst erst ausprobieren. Der eine kommt mit der einen Art klar, der andere mit der anderen.

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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Brina am Sa Feb 01 2014, 11:37

@Napolde schrieb:Contra:
- noch keine gut ausgebildete Muskulatur die den fehlenden Baum wett machen könnte (klar setze ich mich so wie er jetzt ist noch keine zwei Stunden auf ihn drauf) => es gibt baumlose die eine gute Wirbelsäulenfreiheit hat, zusätzlich kann man mit polsterbaren Pads noch mehr Wirbelsäulenfreiheit erzeugen
- ich bin auch kein Federgewicht => scratch ich kenn doch Fotos von dir...?! aber auch falls du der Meinung bist zu schwer zu sein, gibt es wieder baumlose, die auch für "schwere" Reiter geeignet sind
- ich habe bestimmt noch keinen unabhängigen ausbalancierten Sitz => das wäre auch bei einem Sattel mit Baum doch genauso ... das kommt Yes auch da kommt noch hinzu, dass ihr ja nicht gleich 2 Stunden durch die Pampa zockelt - genau wie du es oben schon geschrieben hast

Ich habe mich für Fynn für einen baumlosen Sattel entschieden - einen Startrekk - ich bin überzeugt vom Prinzip und der Qualität Yes

drin/draufgesessen hab ich bisher zweimal, das fühlte sich nicht schlecht an, aber für ein richtiges Fazit reicht es wohl noch nicht Zwinker ich kann nur sagen, dass ich mich bisher in Westernsätteln mit Baum immer "falsch" gefühlt habe. Bei dem Sattel hatte ich gleich ein gutes Gefühl irgendwie ... hach ich kanns gar nicht beschreiben... ich bin schon ganz gespannt, wie es wird, wenn wir richtig loslegen Yes

Übrigens muss man kein Fliegengewicht sein, um baumlos zu reiten. Es gibt stärkere/dickere Klettkissen und polsterbare Pads um die Wirbelsäulenfreiheit zu erhalten. Allerdings je mehr man polstert/polstern muss desto eher trohnt man dann doch oben drauf. Aber wenn ich so an die Fotos von Shadow und dir denke, sehe ich da nicht unbedingt ein Problem.

Eine Miteinstellerin hat für ihre junge Stute übrigens einen Fellsattel... ich glaub es war ein Christ Iberica. Die ist auch zufrieden Yes habe mich letztens kurz mit ihr unterhalten. Sie hat sich auch dafür entschieden, weil Pferdel sich noch so sehr verändern wird
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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von blondie am Sa Feb 01 2014, 11:57

Ich habe meine Startrekks jetzt schon 8 Jahre, ich habe keinen neuen Sattel für meinen Jungen oder Alten gebraucht da man diese individuell einstellen kann sei es vom Kopfeisen oder den klettbaren Kissen (ausser den Dressur)


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Re: Baumlos vs Baum

Beitrag von Licke am Sa Feb 01 2014, 13:13

Ich habe keine Ahnung von Baumlosen. Bin da etwas altmodisch und bevorzuge Baumsättel. Gerade bei jungen Pferden finde ich, dass die Sitzfehler des Reiters doch besser abgefangen werden. Es sei denn, man reitet echt gut, dann wäre es aus meiner Sicht egal.

Fellsattel für ein junges Pferd finde ich mutig, lach. Mein Kopfkino geht da gleich los, waaah. Einen übermütigen Satz oder ein unkontrollierter Erschreckenssatz würde mich da doch arg verunsichern. Liegt bestimmt am Alter...

Außerdem frage ich mich, wie man das dann mit dem Entlastungssitz beim Jungpferd macht? So ganz ohne Bügel? Oder Leichttraben Galopp im leichten Sitz?

Ansich aber eine gute Sache, keine Frage. Nur, ich würde es mich nicht trauen. Nicht mehr...

Wahrscheinlich muß man sich einfach durch die Sättel testen. Baumlos oder Baum, egal. Man muß sich gut drin fühlen.

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