Depression oder alles nur Einbildung??

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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Learner am Di Sep 03 2013, 11:24

Hey, habe in einem anderen Forum gerade einen Artikel über Depressionen bei Pferden entdeckt. Vielleicht beantwortet er dir ja die ein oder andere Frage. Lächeln
http://www.pferd.de/content/16-depressionen-bei-pferden
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von mohirah am Di Sep 03 2013, 11:56

Der Umzug ist nun 1 Jahr her.
Also seit 1 Jahr ist sie im Schwarzwald? Dann habe ich das falsch verstanden. Ich dachte, du hättest sie bis vor kurzem auf der Alb gehabt und dann erst in den jetzigen Stall geholt.

Du siehst da ja nur einen kleinen Ausschnitt unserer sicher 2 Hektar großen Weide.  Sie können sich frei raus suchen ob sie lieber ins längere Gras stehen oder eben auf den schon abgefressenen Flächen bleiben. Aus irgendwelchen Gründen scheint das kurze Gras besser zu schmecken..
Dass sie frei wählen können und eine große Weide haben ist einerseits gut. Andererseits suchen sie sich dabei halt das raus, was am besten schmeckt. Das kurze Gras enthält mehr Fruktan (das sammelt sich in den Spitzen), schmeckt deshalb besser, ist aber leider wesentlich ungesünder.

Warum sie gerade aktuell Lahm ist weiß man nicht so genau.
Auf welchem Bein lahmt sie denn genau oder ist das auch nicht ganz klar? Du schreibst auf weichem Boden hat sie mehr Probleme als auf hartem? Das ist typisch bei Sehnenerkrankungen.

Der Stoffwechsel ist laut BB ok. Sie hat jedoch einen sehr stark erhöhten Bedarf an Selen und Zink.
Füttest du entsprechend zu? Stress ist übrigens ein Zinkvernichter. Symptome sind u. a. Lustlosigkeit und Mauke... Und Schmerzen z. B. sind purer Stress für ein Pferd, wobei natürlich weitere Stressfaktoren dazu kommen können. Sind sonst alle Werte im Rahmen oder gibt es weitere Auffälligkeiten?

Hufe sind laut Schmied ok. Die Rolle wird mir Spezialbeschlag behandelt und ist aktuell unauffällig.
Daran habe ich Zweifel. Unter Berücksichtigung aller Umstände (Krankengeschichte) sind sie vielleicht OK und könnten noch schlimmer sein. Aber wenn ein Weidepferd einen Spezialbeschlag braucht, können die Hufe nicht ganz gesund sein.

Ich hatte nun die Fotos gesehen und mir fielen dabei die Augenringe und das kurze Gras auf. Dazu die Lahmheit und der Zinkmangel. Die Augenringe und Zinkmangel sind typische Symptome für EMS. Kurzes Gras ist da natürlich das reine Gift. Und bei EMS muss man sich leider immer Sorgen wg. Hufrehe machen...

Ich habe selbst eine Stute mit EMS. Die hatte auch diese Augenringe, für die ich damals noch keine Erklärung hatte. Bei ihr hat sich die Rehe damals leider sehr schleichend entwickelt. Die war auch so bewegungsunlustig. Lief zwar mit den anderen mit, aber immer "gemütlich", während die anderen auch mal rumtobten. Gelahmt hat sie in den ersten Monaten nicht! Und sie war auch nie zu dick, sondern im Gegenteil immer eher etwas zu dünn! Also rein äußerlich überhaupt nicht das typische EMS-Moppelpferd. Irgendwann kam dann der akute Schub. Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, hätte ich viel früher handeln und die Rehe mit Sicherheit verhindern können.

Dein Pferd ist nun nicht wesentlich zu dick und es tobt offensichtlich auch immer mal wieder über die Weide. Allerdings muss man bedenken, dass es Eisen trägt. Beschlag mindert die Schmerzempfindlichkeit in den Hufen ganz erheblich...

Ich kann dir nach meinen Erfahrungen nur dringend raten, dein Pferd hinsichtlich EMS und Rehedisposition untersuchen zu lassen! Die Lahmheit muss überhaupt nichts mit den Hufen zu tun haben, sondern könnte an Sehnen oder sonst was liegen. Ist ja noch alles unklar. Aber die Hufe würde ich an deiner Stelle als Auslöser mit größtmöglicher Sicherheit ausschließen können wollen. Denn Rehe braucht ihr bei der Vorgeschichte wahrhaftig nicht auch noch.

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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Baracuda am Di Sep 03 2013, 14:43

@ Hafi Nase
Interessanter Ansatz. Das könnte es schon sein,…
 
@ Pusteblume
Freunde1   Das tut mir sehr leid für dein Pferd. Doch genau dies ist auch unser Weg. Sobald sie anzeigt dass es nun soweit ist werde ich sie gehen lassen
 
@ Sandra‘s King
Mmhh schwer zu sagen wie sie bei Anderen ist. Es haben ja neben mir nur das Stallpersonal Kontakt zu ihr. Die empfinden sie als brav und umgänglich. Mehr sagen sie da eigentlich nie dazu. Werde aber mal genauer nachfragen..
 
@ Learner
Vielen Dank für den Link
 
@ mohirah
Was die Weiden und das raus gehen betrifft muss man einen Tod sterben.  Als ich Luci von der Klinik geholt habe war klar dass es nicht sicher ist ob sie es schafft wieder Reitpferd zu werden. Die Chancen standen 50:50. Es war zwar gelungen die Entzündung in der Hufrolle zu stoppen, sie zu stabilisieren. Doch wie sich alles entwickelt war da noch nicht zu erkennen. Von diesem Moment war klar unser netter kleiner Turnierstall mit Halle aber dafür keine/sehr wenig Weiden  (Im Winter 24 Stunden Box) ist nicht mehr geeignet.  Sie hatte komplett andere Anforderungen.. Die Suche nach einem Stall der beides in einem verkörpert, also genug Bewegung für einen Rentner und zudem noch gute Reitmöglichkeiten war ganz und gar nicht einfach. Doch uns gelang das unmögliche… Viele Hektar Weide, mind 12 Stunden Koppelgang im Sommer und 6-8 im Winter in Kombination mit Allwetterreitplatz und Luxus für mich..

Das die Koppeln nun eben nicht immer gleichmäßig abgefressen sind und noch einige andere Sachen ,muss ich da  nun einfach hinnehmen. Ich habe nicht die Auswahl an guten Ställen dass ich einfach so umziehen könnte.
 
Wo sie Lahm ist weiß ich, nur das ganz genaue warum nicht.  Das Bewegungsbild zeigt ganz deutlich das es was im Knie links sein muss. Und ja es sind auch ganz sicher, Bänder oder Sehnen….

Also da liegst du zu 100% richtig, nur ist es gezerrt, überdehnt, angerissen oder noch was ganz anderes keine Ahnung. Dazu müsste man das Knie röntgen, schallen und womöglich noch mit radioaktiven Stoffen markieren und eben genau untersuchen.

Das Blutbild ist sonst absolut im grünen Bereich, sie hat keinerlei veränderte Werte. Der TA ist jedes Mal mehr als begeistert wenn er unser Bild sieht. Ich ziehe jedes Jahr 2-3 große Blutbilder (von beiden Pferden) um die genaue Abstimmung des Mineralfutters immer wieder und wieder zu prüfen. Möchte ja nicht das ihre Leber wieder defekte aufweist.
 
Die Hufe sind im Rahmen der Möglichkeiten sehr gut. Klar wird die Hufrolle nicht mehr heil, aber dazu hat sie ja den Beschlag.
Ich habe mich mit der behandelnden Tierklinik und meinem Schmied sehr lange beraten und wir haben für sie die Beste aller Möglichkeiten ermittelt. Tja, und wenn eben Schmied und TA sagen sie braucht das dann bekommt sie das auch. Klar wäre mir lieber ich müsste nicht alle 6-8 Wochen 120 Euro löhnen.. Aber das ist eben nun mal so und seitdem macht die Rolle ja auch keine Probleme mehr.
Du redest immer von einem Weidepferd. Das wissen wir doch gar nicht.. Also ob sie den nun Rentner bleiben wird oder wir bald wieder reiten. Mit etwas Glück wird sie noch 15 Jahre mein Leben bereichern,, wer weiß schon was sich da noch alles ergibt. Laut TA und Schmied müsste sie nämlich zu 100% belastbar und voll reitbar sein.. Das sie das nicht ist ist eher einem Unglück und weniger dem vorherigen Krankheitsbild zuzuschreiben.

Die Schmerzminderung ist ja auch der Sinn dieser Eisen. Also sie entlasten die Rolle. Ermöglichen einen absolut planaren Stand.
Oh jaaa, durch einen unglücklichen Vorfall hatte sie eine Huflederhaut Entzündung auf allen 4 Füßen, wie sich Rehe anfühlt kann ich seitdem beurteilen.. Das brauchen wir wirklich nicht

EMS, nur müsste sie da nicht noch andere Auffälligkeiten zeigen als lahmen wegen dem Knie und Unlust mit dem Menschen zusammen zu arbeiten??
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von mohirah am Di Sep 03 2013, 15:41

@Baracuda schrieb:Viele Hektar Weide, mind 12 Stunden Koppelgang im Sommer und 6-8 im Winter in Kombination mit Allwetterreitplatz und Luxus für mich..
Jetzt hast du mich falsch verstanden. Ich bin unbedingt dafür die Pferde möglichst rund um die Uhr draußen zu lassen. Yes  Und ich finde auch möglichst große Weiden absolut wünschenswert, weil die Pferde sich da auch mal bewegen können und vor allem auch wollen. Smile Auf den teilweise handtuchgroßen Weidestücken, die mancherorts üblich sind, sind sie ja nur mit Fressen beschäftigt. Was sollen sie auch sonst machen, es ist ja kein Platz zum Toben da.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass so eine große Weide unregelmäßig abgefressen wird, was bei gesunden Pferden auch kein Problem ist. Bei einem stoffwechselkranken Pferd aber problematisch sein kann.

Ich wollte damit keinesfalls sagen, dass ich nun gleich einen Umzug für notwendig halte.

Wo sie Lahm ist weiß ich, nur das ganz genaue warum nicht.
Na wenigstens kannst du das Problem eingrenzen. Ist doch immerhin etwas. Ob eine genauere Untersuchung sinnvoll ist, musst du selbst entscheiden. Hängt wohl wirklich davon ab, ob das therapierbar ist oder nicht. Dass du nicht einen Haufen Geld ausgeben willst, nur um zu erfahren, dass es nicht heilbar ist, kann ich gut verstehen. Würde ich auch nicht machen. Und manchmal hilft ja wirklich auch einfach die Zeit. Wann sind denn die 10 Wochen rum? Vielleicht sieht dann ja alles schon besser aus?

Klar wird die Hufrolle nicht mehr heil, aber dazu hat sie ja den Beschlag.
So pauschal kann man das nicht sagen. Ich habe jedenfalls schon von Fällen gelesen, wo Hufrollensyndrom durchaus geheilt wurde. Hat allerdings wohl noch nie mit Beschlag funktioniert, sondern wenn, dann nur Barhuf. Ich möchte hier aber keine Grundsatzdiskussion Beschlag vs. Barhuf heraufbeschwören. Wenn du Interesse hast, kann ich dir zwei Artikel per PN schicken. Wenn nicht, lassen wir das auf sich beruhen.

Du redest immer von einem Weidepferd.
Im Moment ist sie doch aber Weidepferd? Ich muss doch vom Ist-Zustand ausgehen? Wenn sie wieder reitbar wird, um so besser. Ich drück dir die Daumen! Daumendrück

Oh jaaa, durch einen unglücklichen Vorfall hatte sie eine Huflederhaut Entzündung auf allen 4 Füßen, wie sich Rehe anfühlt kann ich seitdem beurteilen..
Wie lange ist das denn her? Und was war das für ein Vorfall? Rehe ist ja nichts anderes als eine Huflederhautentzündung…

EMS, nur müsste sie da nicht noch andere Auffälligkeiten zeigen als lahmen wegen dem Knie und Unlust mit dem Menschen zusammen zu arbeiten??
Die akute Lahmheit selbst muss gar nichts direkt mit EMS zu tun haben, auch andere Ursachen sind natürlich denkbar. Und die Unlust kann auch einfach nur schmerzbedingt sein. „Anfällige“ Sehnen und Bänder passen jedoch wiederum zum EMS-Profil. Meine EMS-Stute hat damit auch Probleme… Auffällig finde ich wie bereits erwähnt, vor allem die Augenringe und den Zinkmangel. Bedenkt man dann noch die Haltungsbedingungen und die Krankheitsgeschichte, würde ich EMS jedenfalls nicht von vornherein ausschließen, sondern durch den TA abklären lassen. Aber ich kann dir nur eine Anregung geben. Was du damit anfängst, ist allein deine Entscheidung.

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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Baracuda am Mi Sep 04 2013, 22:55

Die 10 Wochen Pause sind Mitte September vorbei.
Über Beschlag oder nicht Beschlag habe ich schon mit zig Leuten diskutiert und es wurde mir auch schon an zig Berichten belegt das die Hufrolle wirklich nur barhuf gerichtet werden könne,, Ich selber finde Eisen eine feine Sache und aktuell möchte ich daran lieber nix ändern.
 
Die Huflederhautentzündung müsste nun 2 Jahre oder so her sein. Es war in der Zeit in der Pferdchen so oft sehr krank war. Sie war damals sehr empfindlich und es kam zu Zwischenfällen die normalweise so nicht passieren sollten. Einer war das nach einer Influenza Impfung das Pferd sich plötzlich im Hals null bewegen konnte.,. Nur Kopf hoch und runter ging noch,,, Die komplette seitliche Bewegung war weg.

Tja und ein weiterer Zwischenfall war eben das Drama mit den Hufen.
Ich fand damals Alu Kaltbeschlag total toll. Das hatte absolut keine rationalen Gründe, sondern ich fand einfach das Glitzern nach dem Beschlag hübsch. Eisen ist dunkel/ stumpf durch das Brennen, Alu eben nicht. Zudem ist es sehr leicht und fühlt sich angenehm an

Der Schmied war schon öfter da und kannte ihre Größe. Er nahm also alle 4 Eisen ab, schnitt aus und erkannte nun dass er unglücklicherweise die passende Größe nicht mit hatte. Durch den Kaltbeschlag konnte er nun keine andere Größe zurecht schmieden. So große Mengen abschleifen ging ebenfalls nicht. . Anstelle das er sich nun kurz meldet und wir das besprechen lässt er sie einfach so ohne Beschlag stehen. (wollte Morgen wieder kommen) Keine 2 Stunden später, als ich dann kam, konnte Pferdchen keinen einzigen Schritt mehr laufen. Ich habe dann sofort panisch den TA angerufen, weil ich echt dachte sie habe sich den Rücken gebrochen,,, Gott sei Dank konnte der TA das schnell erkennen und reparieren
Er hat mir versichert dass es nichts mit Rehe zu tun hatte. Ich mir keine Sorgen machen müsse und danach auch nichts weiter beachten muss. So war es dann ja auch
 
Ich werde mich über EMS informieren und dann ggf mit dem TA sprechen. Vielen Dank für diesen Tipp.
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von mohirah am Do Sep 05 2013, 09:39

Nicht jede Huflederhautentzündung ist auch eine Rehe. Aber Rehe ist immer eine Huflederhautentzündung. So meinte ich das. Zwinker 

In deinem Fall ist das wahrscheinlich durch's Ausschneiden passiert (Schmiede nehmen i. d. R. mehr weg als Barhufbearbeiter) und das das Pferd dann ohne jeden Sohlenschutz stehen gelassen wurde. Vielleicht waren die Hufe auch  bereits zusätzlich geschwächt durch die vorherige Impfung, evtl. weitere Medikamente, wenn sie damals so oft krank war. Kein Wunder, dass sie unter dieser Belastung kollabiert sind.

Jedenfalls finde ich es gut, dass du dem EMS-Verdacht nachgehen willst. Ich würde mich wirklich freuen, wenn sich meine Vermutung als unbegründet herausstellt. Aber wenn nicht, ist es auf jeden Fall besser, das zu wissen und entsprechende Maßnahmen treffen zu können.

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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von shakira96 am Fr Sep 13 2013, 09:54

Hast du schon mal über eine TK nachgedacht?
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von mohirah am Fr Okt 04 2013, 12:02

Konntest du in der Zwischenzeit irgendwas rausfinden?
Oder ist deine Stute inzwischen vielleicht wieder besser drauf? Daumendrück

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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Baracuda am Fr Okt 04 2013, 21:34

Sie hat gerade eine recht gute Phase. Sie drängelt wieder gegen die Boxentür wenn die Anderen vor ihr raus dürfen. Das sehe ich einfach mal als gutes Zeichen. Die Lahmheit ist fast vollständig weg (Zumindest war es das bis heute, das Weib meinte sich kloppen zu müssen und kam mir blutig auf der Weide entgegen)Sie rosst aktuell...

Lucia wird wohl nie ein Sonnenschein-Pferdchen werden. Sie hat die Ohren auch weiterhin eher hinten als vorne und droht beständig vor sich hin, doch ich denke aktuell scheint es ihr trotzdem etwas besser zu gehen
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von mohirah am Sa Okt 05 2013, 10:17

Na, das klingt doch ziemlich gut. Smile 
Hoffentlich hält die gute Phase nun eine Weile. Daumendrück

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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Friedaaa am So Okt 06 2013, 15:28

Wahnsinn Bara, ich freue mich total über so eine positive Meldung von euch Freunde1 

Ich denke du solltest dich über die guten Zeiten freuen und die weniger guten Zeiten hinnehmen...Glück
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Baracuda am So Okt 06 2013, 15:50

Danke ihr 2. Ja es wird wohl immer ein auf und ein ab geben

Neinja  Vorgestern hat es eine Weideklopperei gegeben und sie hat sich das Bein dabei verletzt. Es ist ziemlich sicher nichts schlimmes nur es scheint weh zu tun und schon wieder schaltet sie in den Depri Modus,,

Es scheint also doch sehr damit zusammen zu hängen wie gesund sie Körperlich ist
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Friedaaa am So Okt 06 2013, 16:05

... mist...kannst du bei dem Wechsel von guter Phase auf schlechte Phase eine Regelmäßigkeit erkennen? Wie diesmal Schmerz? Vielleicht Wetterwechsel oder so?
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Solar am So Okt 06 2013, 17:56

Du sagst sie rosst aktuell?..........vielleicht ist das auch ein Grund für die Stimmungsschwankungen und Klopperei auf der Weide?
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Baracuda am So Okt 06 2013, 20:52

ja, das mit der Rosse könnte ein Ansatz sein,,

Die Pferde müssen, nach den Wunden zu urteilen mit den Hinterbeinen gegen einander sein, Das 2. Pferd muss dabei innen an ihrem Bein runter gerutscht sein. Sie neigt sehr stark zu Einschüssen. Nun ist das Bein und vorallem die Sehne dick und heiß.. Die Wunden sind nicht tief und heilen schon. Es sieht nicht nach einem Schlag aufs Gelenk aus,. Doch die Schwellung und der Druck im Bein tun natürlich weh. Das wird schon wieder...

Sie hat stärkere Launen bei Regen,,, Sonst ist mir noch nie was aufgefallen
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von blondie am Mo Okt 07 2013, 10:44

Hm... ich häng mich mal mit an...

Ich kann ähnliches bei meinem Haffi beobachten... finde gerade jetzt (war auch letztes Jahr so) in der Jahreszeit ist er sehr ... launisch
Das äußert sich ausschliesslich gegen andere Pferde... Futterneid ist hier auch ein sehr großes Thema.
Wenns schlimm ist hab ich auch schon mal Rescue-Tropfen gegeben - auf Dauer aber auch keine Lösung, TK schon versucht, Kräuter usw.
Denke das ist Allgemein die Situation das er jetzt Herdenchef ist, Yakari an seiner Stellung kratzt und die rossigen Stuten aussen herum.

Ich weiß aber derzeit nicht wie ich ihm helfen kann...

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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Stephi am Mo Okt 07 2013, 12:40

Kann da Lycopodium Globuli empfehlen.Yes 

Habe hier auch einen Hafi-Mix mit ähnlichen Rangproblemen und extremen Futterneid.
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von blondie am Mo Okt 07 2013, 12:56

@Stephi
welche Potenz und wie oft?

Ist es mit den Globulis besser?

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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Stephi am Mo Okt 07 2013, 22:34

Würde mit Lycopodium C30 anfangen 2Tage lang 10 Globuli.

Evtl. später auf C200 als Einmalgaben langfristig...

Bei unserem Hafi -Mix kommt noch ein aufgeblähter Bauch und eine chron. Leber- Nierenstörung dazu....
Die üble Laune wurde auch immer besser...Zwinker
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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von Funi am Di Dez 10 2013, 10:09

Ich bin die letzten Tage über zwei interessante Artikel gestoßen:

erlernte Hilflosigkeit

depressive Pferde

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Re: Depression oder alles nur Einbildung??

Beitrag von blondie am Di Dez 10 2013, 12:58

hm ... also Artikel a) interessant aber nicht unser Fall

Arikel b) auch meine Vermutung bei meinem -ich zitiere:

"Sehr viele Pferde leiden anhaltend unter hohen Trainingsanforderungen, unzureichenden Haltungs- oder Fütterungsbedingungen, Stallwechsel, Verlust von befreundeten Herdenmitgliedern und zeigen typische stressbedingte „Berufskrankheiten“. Dazu zählen Magengeschwüre, diffuse Stoffwechselstörungen wie Kotwasser oder scheinbar unerklärliche Durchfälle, diverse Hautprobleme und Schwächen im Immunsystem (…)"

das trifft bei uns teilweise zu... nur die Frage wie lange Trauern PFerde nach einem Stallwechsel um befreundete Pferde?
Und was hat dann der extreme Futterneid noch für eine Beteutung? (was z.b. bei uns das schwerwiegenste ist)

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