Hufrehe

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Hufrehe

Beitrag von katinka am Fr Jul 02 2010, 21:44

Bei uns am Stall wurde jetzt bei zwei Pferden Hufrehe diagnostiziert ...

Wohl fütterungsbedingt, also 24 Stunde Weidegang ... Gras fressen bis zum Umfallen 😢 Einerseits ja ne schöne Sache, aber offensichtlich nicht für jedes Pferd die geeignete Haltungsform ...

Was sollte man tun wenn ein Pferd an Hufrehe erkrankt ist?

Bei dem einen Pony ist es "nur" durch den Schmied aufgefallen, der beim Ausschneiden des Hufes direkt sagte "Der hat Rehe" ... der andere, ein Haffi - schwer übergewichtig - kann kaum laufen, tritt super vorsichtig und vorzugsweise mit den Trachten auf ...

Die Pferde sind mittlerweile auf "Diät" gesetzt ... wenig Weide, gewässertes Heu ...

Hat einer von Euch Erfahrungen mit an Hufrehe erkrankten Pferden?
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Re: Hufrehe

Beitrag von Gast am Fr Jul 02 2010, 22:55

Puhh gehört vielleicht nur bedingt hier hin, aber ich habe heute erfahren dass am Montag ein Pferd aus dem Verein eingeschläfert wurde, wegen Hufrehe!!
Das hatte wohl erst langsam angefangen, wurde aber erst nicht erkannt vom TA!! Tja.. und dann auf Diät... und dann kam wohl während der Diät der nächste Schub. Naja... und dann hieß es das wird nix mehr...

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Re: Hufrehe

Beitrag von rakete am Fr Jul 02 2010, 23:13

Mal eine Krankheit mit der ich mich nicht so auskenne!

Lange und oft kühlen soll sehr gut helfen!Mit dem Wasserschlauch oder den ganzen Huf in einen Eimer mit kaltem Wasser stellen.

Vielleicht sagt Hildchen am besten was zu dem Thema,die kennt sich da bestimmt gut aus!Soweit ich weiß behandelt sie mit Blutegeln!
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Re: Hufrehe

Beitrag von Hildchen am Fr Jul 02 2010, 23:28

Leider kenn ich mich mittlerweile damit aus....
Vor allem ganz runter vom Gras, am besten vorgestern!
Weich stellen, kühlen (kann man auch mit diesen Eiswürfelbeuteln)
Mit homöopathischer Behandlung hab ich deutlich bessere Erfahrung gemacht als mit schulmedizinischer.
Was nicht schadet, ist z.B. belladonna, dazu auf jeden Fall Gingko, ich geb meistens Gingko Hevert oder Tebonin forte.
Aspirin ist blutverdünnend.
Egel ansetzen ist auch eine prima Maßnahme, kann man auch selber machen, direkt am Kronrand.
Aber wichtigste Sofortmaßnahme ist eben weg vom Gras,weicher Boden, nur noch Heu, möglichst überständiges und eben Hufe kühlen.
Unter 30 Minuten im Wasser kühlen bringt nichts!
Wenn ein guter THP an der Hand ist, den rufen.
Kannst mich gerne noch weiter fragen.
Mein Rehlein läuft übrigens wieder *freu*
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Re: Hufrehe

Beitrag von fribi am Fr Jul 02 2010, 23:41

Besonders gefährdet sind übergewichtige Pferde, oft Ponies, die zu üppig gefüttert wurden. Aber es können alle Rassen an Rehe erkranken. Ein Pferd, das einmal daran erkrankt ist, hat lebenslang ein erhöhtes Risiko.

Behandlung
Bis der TA kommt (Notfall!!) sofort auf sehr weichem Boden ruhig stellen. Es kann sinnvoll sein, Eisen abzunehmen - bei Schmerzen im akuten Stadium kann man damit auch ein paar Tage warten.
Zur Therapie stehen unterschiedliche Medikamente zur Verfügung (Entzündungshemmer, Blutdrucksenker). Auch ein Aderlass kann sinnvoll sein. Wichtig ist eine wirkungsvolle Schmerztherapie, bei der das Hufbein mechanisch gestützt werden muss. Kälte lindert den Schmerz auch, deshalb am besten 6 - 8 Mal täglich für ca. 15 Minuten möglichst in fließendes Wasser stellen.

Schwierig bis aussichtslos wird es, wenn die Sohle durchgebrochen ist.
Bei Spezialbeschlägen gibt es unterschiedliche Meinungen, da muss man sich ggf. informieren.

Alternative Behandlung
Mit Akupunktur wurden schon gute Erfolge erzielt. Homöopathisch wirkt wohl Gingko, in der Physiotherapie kommt Brennnessel zum Einsatz.

Vorbeugung
Richtige Fütterung ist das A und O. Kraftfutter muss der Leistung angepasst sein, abrupte Futterumstellungen sind tabu. Einmal an Rehe erkrankte Pferde stehen am besten auf einem Paddock, kommen nur wenig auf die Koppel oder tragen einen Maulkorb, weil Rückfälle häufig vorkommen.
Nach längeren Ritten sind ausgiebige Hufbäder gut.
Außerdem helfen huforthopädische Behandlungen.

Umstritten ist wohl, ob sich ein Pferd mit akutem Reheschub bewegen darf. Die meisten Fachleute warnen jedoch davor.

Quelle: Cavallo Medizin-Kompendium 2008
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Re: Hufrehe

Beitrag von katinka am Sa Jul 03 2010, 07:11

Danke Ihr Lieben, ich werde die Tipps mal weitergeben ... will hoffen, dass es bei dem Haffi noch nicht zu weit fortgeschritten ist 😢
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Re: Hufrehe

Beitrag von Hildchen am Sa Jul 03 2010, 08:22

Ein akuter Reheschub sieht sehr dramatisch aus (ist es ja auch). Die Pferde gehen freiwillig keinen Schritt, liegen viel (was auch gut ist).
Phenylbutazon ist nach neueren Forschungen nicht geeignet als Schmerzmittel, es provoziert selber z.T. Reheschübe, lässt die Pferde aus einem Schub oft nicht mehr rauskommen. Besser, wenns garnicht mehr anders geht, wobei Schmerzen auch hilfreich sind dabei, da sich die Pferde nicht so viel bewegen, ist Metacam bzw. Finadyne.
Ich gebe halt Aspirin zu den schon genannten Sofortmaßnahmen. Akupunktur ist auch recht gut, wobei Egel mM nach besser wirken. Zur Hufbearbeitung würde ich eher als den Schmied einen guten Huforthopäden oder Hufpfleger anraten.
Übrigens gibt es durchaus Rehepferde, die wieder auf eine entsprechende Weide dürfen. Bei entsprechendem Weidemanagement und Grassorten natürlich. Empfindlich sind sie natürlich ein Leben lang.
Ich drücke eurem Hafitier die Daumen! Und nicht zu schnell die Flinte ins Korn werfen! Bei meinem Hafi hat es jetzt über 5 Wochen gedauert, bis es endlich besser wurde (Rehe nach einer Sedierung).
Er hüpft zwar noch nicht rum, aber bewegt sich deutlich freier und mehr in seinem Auslauf.
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Re: Hufrehe

Beitrag von Raven82 am Sa Jul 03 2010, 11:11

Nicht zu vergessen ist hier aber auch das es immer mehr Fälle von Belastungs Rehe gibt, diese entstehen dann nicht durch den Fructan gehalt im Gras sondern durch eine lang anhaltende Überlastung eines Beines.
Leider sind und bleiben auch diese Pferde Gras empfindlich.
Sehr gut erfahrungen habe ich bei der Behabdlung von Rehen auch mit Traumeel gemacht.
Im akuten Stadium haben wir mein Pferde in einen Sandpaddock gestellt der bis zu 7 mal am Tag unterwasser gesetzt wurde. Er bekam auchEntzündungshemmer und Schmerzmittel. Danach ging es nur noch Stundenweise auf die Weide (er hatte ne Belastungsrehe), immer wenn die ich eine leichte Pulastion im bein gespürt habe hies es raus aus dem Gras und bewegen. Damit sind wir sehr gut gefahren, auch wenn ich nun kein Rehe Pferd mehr habe fühle ich trotzdessen immer noch jeden Tag die Beine ab.
So bald die Hufe warm werden oder die Beine angelaufen sind oder oder oder bekomme ich jedesmal einen Schreck.
Ich bin sicher kein freund von Pferde hungern lassen aber bei manchen Exemplaren sieht man ganz deutlich das sie immer weiter in die Risikogruppe kommen und dann tun mir die Hü´s leid da es so viele uneinsichtige Pferdebesi´s gibt.
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Re: Hufrehe

Beitrag von Dievonda am Sa Jul 03 2010, 12:47

Die Beine taste ich auch täglich schon rein aus Gewohnheit ab. Yes

Wir hatten letztes Jahr ein älteres moppeliges Rehe-Pony bekommen...eigentlich sollte es zum Schlachter, da angeblich nicht mehr nutzbar. Naja. Wir haben ruckzuck die 4 Eisen runtergenommen, viel Bewegung (Sandplatz und Gelände), wenig Gras...das Kleine hat richtig Figur bekommen und konnte schlussendlich täglich geritten werden (auch auf härterem Untergrund).

Jetzt ist es 20 und geht als Reitschulpony unter kleinen Kindern. Also ich denke, Rehe sind nicht immer das Ende für ein Pferd. Man muss es halt immer beobachten und entsprechend handeln.
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Re: Hufrehe

Beitrag von Fellnase am Sa Jul 03 2010, 14:44

In einem Rehefall sollte man die Hufe röntgen lassen um sicher zu gehen, wie viel Rotation oder Hufbeinversenkung schon vorhanden ist. Manche Pferde scheinen gesund zu sein, obwohl das Hufbein schon drastische Veränderungen zeigt.

@Dievonda, wurde bei diesem Pony geröntgt ?
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Entstehung von Rehe

Beitrag von Gast am Mi Aug 04 2010, 07:43

Mittlererweile gibt es sehr komplexe Erfahrungen, wie und warum Rehe entsteht. Zahlreiche Reheerkrankungen sind eigentlich Wohlstandserkrankungen durch zu viel Futter. Fruktan(also Zucker) wird zwar nach wie vor als Hauptverursacher gesehen. Jedoch sind noch viele andere Ursachen bekannt. Von Belastungsrehe und Fohlenrehe einmal abgesehen - hier sind die Ursachen ja ziemlich klar - gibt es eben auch Rehe, die in ganz anderem Zusammenhang steht.
Stoffwechselprobleme durch falsche Ernährung spielen wahrscheinlich die größte Rolle. Zu der durch Fruktan ausgelösten Rehe kommt mit Sicherheit das Eichelnfressen gleichauf. Die Umweltbelastungen, die sich in Eicheln heute sammeln, sind pures Gift. In größeren Mengen aufgenommen gibt es bei vielen Pferden manchmal eben nicht nur Verdauungsprobleme sondern auch Rehe.
Feuergold hat vor 2 Jahren auch Rehe gehabt. Sehr untypisch eigentlich, denn er ist ein Traber. Allerdings zum Zeitpunkt der Rehe ziemlich fett. Ich lag nach einem schweren Unfall längere Zeit im KH. Zeitgleich trat die Rehe auf. TA ratlos - eben nur das übliche Programm. Glücklicherweise bin ich nicht nur mit einer THP befreundet, sondern wir arbeiten auch viel zusammen. Bioresonanz hat es dann an den Tag gebracht. Ursache war eine Störung der Hypophysis. Sie hatte fast komplett die Funktion aufgegeben. Es wurde dementsprechend behandelt. Er erholte sich zügig und hat seit dem keine Probleme. Trotzdem bin ich natürlich vorsichtig. Da unsere gesamte Herde nach einem längeren Aufenthalt auf einer von Eichen eingesäumten Koppeln irgendwie nicht gut drauf war, haben wir die Zäune einfach weiter nach Innen versetzt. Die Pferde können somit nicht mehr so viele Eicheln fressen und wir haben keine weiteren Probleme.
Trotzdem sollte- wenn eine Rehe unbekannter Ursache auftritt, nicht übersehen werden, dass besonders Pferde, die unter EMS oder Cushing leiden, häufig Rehe haben. Dementsprechende Bluttests sollten bei einer Rehe also immer mit gemacht werden. EMS und Cushing haben schon bald Seuchencharakter. Werden nur oftmals nicht erkannt - oder eben sehr spät, wenn z.B. Rehe auftritt.

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Re: Hufrehe

Beitrag von Fellnase am Mi Aug 04 2010, 10:21

Feuergold schrieb: EMS und Cushing haben schon bald Seuchencharakter. Werden nur oftmals nicht erkannt - oder eben sehr spät, wenn z.B. Rehe auftritt.

Das kann ich nur zustimmen.
Vor ca 10 Jahren habe ich kaum von diesen Krankheiten gehört und jetzt gibt es kaum einen Stall, wo nicht ein Pferd mit solchen Symptomen ist.
Woran liegt es wohl..... Rolling Eyes
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Klare Antwort, warum Pferde Rehe haben/bekommen.....

Beitrag von Gast am Mi Aug 04 2010, 14:14

Zu viel, zu gutes Futter..... zu wenig Bewegung. Rehe, Cushing, EMS fast ausschliesslich ist der Mensch das Problem. Ponies, die eigentlich wenig brauchen, werden regelrecht gemästet, wenn sie vollen Weidegang haben. Das Gras auf unseren Weiden liefert viel zu viel Energie, die dann nicht abgearbeitet wird. Gleichzeitig füttern wir zum Teil Kraftfutter ( Müsli), in dem jede Menge Zucker und zuckerhaltige Bestandteile sind. unsere Pferde arbeiten zu wenig oder umgekehrt - fressen zu viel. Da bleiben Wohlstandskrankheiten nicht aus. Nur wenige Pferde haben Stoffwechselstörungen, die nicht irgendwie in Zusammenhang mit der Haltung stehen.

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Re: Hufrehe

Beitrag von amidar am Sa Aug 07 2010, 21:33

Wie seht ihr es mit dem Hochstellen der Trachten im akuten und auch im chronischen Zustand der Hufrehe?
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Re: Hufrehe

Beitrag von Gast am So Aug 08 2010, 07:14

Grundsätzlich ja, aber..... Die Hochstellung soll ja den Druck auf das Hufbein vermindern. Das Pferd entlastet ja bei Rehe die Zehe und läuft/steht auf den Ballen. Allerdings wird der Schmied sich sehr genau das gesamte Bein mit Sehnen und Bandapparat ansehen. Auf jeden Fall ist man mit Rehe beim Tierheilpraktiker sehr gut aufgehoben. Blutegel, Entgiftung des Organismus und weiterer Einsatz von naturheilkundlichen Mitteln sind sehr hilfreich. Für die Erstbehandlung natürlich TA für Diagnostik und Schmerzbehandlung. Es ist davon auszugehen, dass die Schmerzen bei Rehe die stärksten überhaupt sind. Wenn man sich näher damit beschäftigt, was da im Huf passiert, ist klar, das das die Hölle ist.....
Also erst TA , ev. Schmied und dann auf jeden Fall THP. Manche TA´s machen einen Gipsverband um den Huf und entlasten damit für den Anfang.

Ganz wichtig bei Rehe ist die Analyse, was die Ursache ist. Und eine konsequente Fütterung/Haltung. Sonst gibt es ganz schnell den nächsten Schub. Zur Fütterung gibt es heute schon sehr gute Möglichkeiten. Unmelassierte Rübenschnitzel gibt es von verschiedenen Herstellern. Einweichen und Füttern. Und natürlich nur noch Heu und kein Weidegang. Manchmal für immer.....

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Re: Hufrehe

Beitrag von amidar am So Aug 08 2010, 13:48

Ja, aber auf Dauer sollte doch wieder eine normale Hufstellung angestrebt werden, oder liege ich da völlig falsch? Ich stell mir das immer so vor, dass die Pferde dann wie mit hohen Hacken laufen müssen, da geht dann der meiste Druck in die Hufspitze, die Beugesehne verkürzt sich immer mehr und normales Laufen kann doch gar nicht mehr stattfinden.
Und ein Pony, welches seit über 8 Jahren ohne akute Schübe mit hochgestellten Trachten und insgesamt viel zu langen Hufen laufen muss, kann doch nicht richtig sein.
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Re: Hufrehe

Beitrag von Gast am So Aug 08 2010, 15:27

Sehr merkwürdig. Aber das kann eigentlich nur der Schmied beurteilen. Man kann schon nach relativ kurzer Zeit eine größere Veränderung nicht mehr vornehmen, ohne Sehnen- und Bandapparat stark zu belasten. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Gründen, warum man ein Pferd hinten höher stellt. Das läßt sich so natürlich überhaupt so nicht beurteilen. Eine Rotation nach einer Rehe könnte der Grund sein. Wenn das Pferd aber jetzt ohne Probleme läuft, würde ich bis zum nächsten Schmiedbesuch abwarten und das dann klären.

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Re: Hufrehe

Beitrag von lunadie am Di Aug 17 2010, 19:46

Wohlstandserkrankungen unserer Pferde
Ein Problem unserer heutigen Pferdehaltung sind die negativen Begleiterscheinungen der - unter einem Begriff zusammengefassten -Wohlstandserkrankungen.

Welche Erkrankungen zählen zu den Wohlstandserkrankungen?

Das Equine Metabolische Syndrom:

Bei vielen übergewichtigen Pferden ist der Zuckerstoffwechsel bzw. die Insulinfunktion gestört. In den USA wurde diese Symptomatik definiert als EMS = Equines Metabolisches Syndrom. Symptome von EMS sind der deutliche Fettansatz an Mähnenkamm, im Schulterbereich, an der Penisscheide bei Wallachen, am Euter bei Stuten, an der Kruppe, oder oberhalb des Schweifansatzes.

Diagnostiziert wird EMS über einen erhöhten Nüchterninsulinspiegel im Blutplasma.

EMS entsteht aus Bewegungsmangel, Leichtfuttrigkeit und zu hohem Futterangebot.

Diabetes mellitus:

Noch relativ selten beim Pferd ist eine dauerhaft erhöhte Blutglucose.
Die Blutüberzuckerung erreicht beim Pferd noch selten das Ausmaß eines Diabetes mellitus.
Eine Zunahme kann ich jedoch im Laufe des letzten Jahres feststellen.

Hufrehe:

Ein wesentlicher bzw. schlechthin der wesentliche Entstehungsgrund der Hufrehe liegt in einer fehlerhaften Fütterung. Obwohl nicht ausschließlich zu dicke Pferde und Ponys erkranken, erkranken in der Regel falsch gefütterte Pferde und Ponys. Fettleibigkeit und erhebliches Übergewicht fördern ganz wesentlich die Entstehung der Hufrehe.

Lebererkrankungen:

Werden gefördert und oft ausgelöst durch eine zu fette, proteinreiche Fütterung. Unsere leichtfuttrigen, nicht im Arbeitseinsatz stehenden Freizeitpferde weisen schon bei relativ karger Fütterung einen Überschuss an Protein auf. Meint man es dann allzu gut und füttert neben Grasfütterung auch noch Müsli, Getreide & Co. ist die Leber schnell überlastet mit dem Abbau des überschüssigen Proteins, und erhöhte Leberwerte sind die Folge. Auch ein 24-Stunden-Weidegang auf üppigen Weideflächen ist meist zuviel des Guten und die Leber ist nicht mehr in der Lage, alle Nährstoffe zu verstoffwechseln.

Nierenerkrankungen:

Auch die Nieren werden bei dauerhafter zu proteinreicher, zu stärkereicher Fütterung irgendwann überlastet. Früher bei Pferden eine Ausnahme waren die Nierenerkrankungen, Niereninsuffizienz mit ihrem tödlichen Ausmaß. Auch diese häufen sich innerhalb des letzten Jahres.

Hyperlipämie (Störung des Fettstoffwechsels)

Tritt nur bei übergewichtigen Pferden, Ponys und Eseln auf und stellt ein lebensbedrohendes Symptom, früher ausschließlich bei Ponys und Eseln, heute auch bei Pferden dank Wohlstandsfütterung, dar, und entsteht vor dem Hintergrund, dass das Pony mehrere Tage einer negativen Energiebilanz ausgesetzt wird (z. B. Futterentzug) und die dann einsetzende Mobilsierung des Depotfettes nicht durch eine zureichende Leberfunktion verstoffwechselt wird. Der Gesamtfettgehalt im Blutplasma steigt über dem Maximalwert und das Plasma wird trüb und milchig, die Pulsfrequenz erhöht sich, Puls- und Herzbeschleunigung resultieren aus einer fettigen Degeneration des Herzmuskels, das Pony befindet sich im Zustand der Apathie mit Bewegungsunlust, Nahrungs- und Trinkwasserverweigerung. Besonders gefährdet sind zwar trächtige Stuten, jedoch erkranken auch güste Stuten, Wallache und Hengste an Hyperlipämie. Plötzliche Veränderungen der Haltungs- und Futterbedingungen sowie Darmentzündungen (Verursacher u. a. hochgradiger Endoparasitenbefall) und der damit einhergehende Protein- und Mineralstoffverlust durch den heftigen Durchfall sind Gründe für die Mobilisation des Depotfettes, welches zur Hyperlipämie führt. Besonders gefährdet sind hier zu fette Ponys, welche plötzlich auf strenge Diät gesetzt werden, weil z. B. eine Hufreheerkrankung eingetreten ist oder auch trächtige Stuten, bei welchen im letzten Drittel der Trächtigkeit der durch die Trächtigkeit erhöhte Grundumsatz nicht berücksichtigt wird.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Erkrankungen, welche durch eine zu gutgemeinte Fütterung, durch zu viel Stärke, Protein, Energie, Zucker, synthetische Zusatz- und Konservierungsstoffe gefördert werden:
Hierzu zählen die Arthrose, Hufprobleme/Huferkrankungen, das Sommerekzem, Allergien der Haut- und Schleimhäute, allergische Atemwegserkrankungen, Gelenkchips und Gliedmaßenanomalien und Fruchtbarkeitsstörungen.
Im Grunde fördern wir sämtliche Erkrankungen auf die ein oder andere Weise durch eine zu nährstoffreiche und gutgemeinte Fütterung.

Wir füttern unsere Pferde rund und krank:

Letztlich kein Wunder bei der Werbung, die uns vorgaukelt, für jede Erkrankung, für jede Rasse, für jedes Problem gibt es die passenden Müslis, Getreidemischungen und Ergänzungsfuttermittel einerseits;

andererseits:

Unser menschliches Auge, unser menschlicher Verstand täuscht uns erheblich, wenn es um das Thema Pferdefütterung geht:

Eine Pferdeweide muss grün und saftig sein; sonst ist sie nicht schön. Ist die Weide karg und pferdegerecht, so werden wir durch andere Menschen darauf aufmerksam gemacht, dass man Pferde doch nicht auf solch eine Weide stellen kann; hierauf ist doch gar nichts mehr zu Fressen. In Pensionsbetrieben beschweren sich die Einstaller, bei Privathaltungen die Nachbarn; der Unmut unserer Mitmenschen ist uns jedenfalls sicher!

Dem ist nicht so:

Eine für uns völlig abgefressene Weide bietet für leichtfuttrige Pferde und Ponys - und erst recht für Esel, welche besonders karg und extensiv gefüttert werden müssen - noch immer eine durchweg zufriedenstellende Futtergrundlage. Man staunt, wenn man beobachtet, wie gut genährt unser Partner Freizeitpferd noch auf dieser Weide bleibt.

Selbstverständlich muss auch hier die Individualität und die Vegetation gewahrt werden. Ein schwerfuttriges Pferd kommt mit dieser Art von Weidehaltung keinesfalls zurecht: hier muss die Weide grün und saftig sein; damit ein normaler Futterzustand erreicht bzw. gehalten wird. Ein leichtfuttriges Pony oder Pferd (und erst recht das Eselchen..) benötigt jedoch eine ganz andere Futtergrundlage; als ein mageres und schwerfuttriges Pferd. Auch muss die Weidehaltung stetig angepasst und der Vegetation nach optimiert werden. So hat das Gras bei viel Regen und Sonne einen weitaus höheren Nährwert, als in trockenen Sommern. Überständiges, wie Heu aussehendes Gras, ist ebenfalls „ungefährlich" für unsere leichtfuttrigen Freizeitpferde oder auch an oben genannten Krankheiten leidender Pferde.

Im Laufe der verschiedenen Vegetationszeiten des Jahres muss eine optimale Weidehaltung immer wieder neu überdacht und angepasst werden. So hat ein Pferd, welches täglich gearbeitet wird, ein Distanzpferd, ein Turnierpferd, ein in der Landwirtschaft eingesetztes Pferd, einen ganz anderen Grundumsatz als „nur" Weidepferde und Ponys.

Auch bei der Ration des Kraftfutters sind wir menschlichen Täuschungen ausgeliefert:

Es ist nicht wichtig, dass das Müsli für uns appetitlich aussieht und lecker riecht; es ist wichtig, welche Inhaltsstoffe, welche Nährwerte enthalten sind; welche Qualität wir unseren Pferden servieren.

Der Zusatz „eiweißarm" oder „Diät" besagt nur so viel, wie auch die Nährwertdeklaration bestätigt.

Das Vorurteil, Hafer sei enorm proteinhaltig, relativiert sich meist von selbst, vergleicht man den Nährwert von Hafer mit dem des „Eiweiß reduzierten" oder „Diät" Müslis.

Auch überlegenswert:

Sind die ganzen synthetischen Zusatzpülverchen, Leistungsverbesserer, Problembewältiger eigentlich wirklich notwendig? Besteht denn wirklich ein Mangel, den man ausgleichen sollte oder füttert man einfach einmal dies und das, weil's ja gut sein soll?

Paradebeispiel ist das Spurenelement Selen:

Hierauf möchte ich kurz eingehen:

Selen ist ein Spurenelement, was im Umkehrschluss heißt, Spuren zu viel oder zu wenig bedeuten einen Überschuss oder auch einen Mangel.

Vor ca. 10 Jahren litten meine Pferde an einer leichten Selenvergiftung; ich befasste mich mit dem Thema Selen und stieß auf einen Professor, welcher die bislang (ich bin nicht sicher, ob dies heute noch immer so ist..) einzige Dissertation über Selen verfasst hatte. Ich telefonierte sehr lange und oft mit ihm. Seine Normwerte waren - wie gesagt vor ca. 10 Jahren - unter 100 ug/l bei meinen Freizeitpferden. Er erklärte mir, dass sämtliche Normwerte aus wenigen Testreihen mit Vollblütern auf der Trabbrennbahn beruhen; keine Untersuchungen bezüglich Normwerte bei Extensivrassen, bei Freizeitpferden usw. stattgefunden haben aus Kostengründen.

Meine Pferde wiesen laut Blutuntersuchung ca. 110 - 127 ug/l auf.

Damals diagnostizierte meine Tierärztin eine chronische Selenvergiftung.

Heute liegen die Normwerte laut tierärztlicher verschiedener Labore bei 100 - 200 ug/l.

Der Professor (ich weiß nicht, ob er heute noch tätig ist..) würde dies kam glauben.

Meine Pferde wiesen damals Symptome auf, welche auf eine Selenvergiftung schließen ließen, daher überprüften wir die Blutselenwerte.

Welch ein Wahnsinn:

Heute kommen „meine Patienten" mit der Diagnose bei Freizeitpferden und Ponys mit Unterversorgungen bei 110 ug/l. Mir bleibt hier nichts anderes, als auf meine Erfahrungen zu verweisen; die ich zu 100% bestätigen kann; da meine 3 Pferde damals eine Selenvergiftung nachweislich aufwiesen.

Die Symptome waren eindeutig und wurden mit dem Absetzen meiner damals verfütterten „Pülverchen und Müslis" von alleine reguliert.

In diesem Zusammenhang möchte ich gerne auf die Homepage www.pferdeglueck.de verweisen. Hier ist ein sehr interessanter Bericht zum Thema Selen veröffentlicht!

Machen wir uns Gedanken über Herkunft, über Qualität oder kaufen wir möglichst billig ein? Ist Geiz wirklich geil in der Pferdefütterung? Wäre es nicht viel sinnvoller, ganz zu verzichten, als möglichst viel möglichst kostengünstig zu füttern?

Das Pferd war ursprünglich ein Steppentier; es ernährte sich von kargem Gras, von Pflanzen und Kräutern, von Blättern. Es wanderte viele Kilometer täglich auf der Suche nach Nahrung.


http://www.horse2buy.de/pferde-krankheiten/wohlstandserkrankungen-der-pferde.html


http://blogs.deine-tierwelt.de/NHCBlog/30173/
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Re: Hufrehe

Beitrag von Gast am Di Aug 17 2010, 20:49

@lunadie schrieb:
Das Pferd war ursprünglich ein Steppentier; es ernährte sich von kargem Gras, von Pflanzen und Kräutern, von Blättern. Es wanderte viele Kilometer täglich auf der Suche nach Nahrung.

Als erstes möchte ich sagen das ich sehr interessiert deinen Beitrag gelesen habe, das einzigste was mir sauer aufstöst ist immer dieser Vergleich wie oben zitiert!
Was wird gefordert heut zu tage von unserem Pferd, ist es wie früher nur auf der Suche nach Nahrung?
Warum ich den Spruch nicht mag (kannst du ja nichts für), ich habe ein total kaputtgemachtes Vollblut von der Rennbahn daheim, die brauch alles andere als bissl Heu und Hafer.
Ich möchte nicht das du dies jetzt als Angriff siehst, ich möchte allgemein schreiben wie du auch des öfteren in deinem Beitrag erwähnt hast, wir sind daran schuld das es Mittelchen geben muss wie bei meinem Pferd welches durch Menschenhand kaputt gemacht wurde, da langt kein Heu und Hafer mehr, so schön es auch wäre.

Ich finde trotzdem alles in allem deinen Beitrag wie schon gesagt sehr interessant.
Was machst du beruflich (sorry falls ich es überlesen habe), aber ich frage nur weil ich gern mehr soetwas lesen würde was aufklärt! Yes

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Re: Hufrehe

Beitrag von fribi am Di Aug 17 2010, 21:31

@ Kira

Lunadie hat aus den beiden Seiten zitiert, die sie am Ende ihres Beitrags aufgelistet hat. Was ich jetzt aber nicht ganz verstehe ist, warum man nicht sagen darf, dass ein Pferd ursprünglich auf der Suche nach Nahrung umher wandern musste und nur karges Futter fand. Schließlich stimmt das doch.

Dass die Pferde heute ganz anders gehalten werden und auch ein völlig anderes Futter bekommen ist eine ganz andere Seite.............
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Re: Hufrehe

Beitrag von Gast am Di Aug 17 2010, 22:16

@fribi, warum ich das schrieb, weil das Argument für HEUTE nicht mehr zählt, das kann man bei Wildpferden sagen aber nicht bei unseren gezüchteten Pferden die für verschiedene Sparten herangezogen wurden und funktionieren müssen.
Das ist der Mensch und da zählt keine Steppe mehr, denn das Leben findet in Boxen mit Auslauf statt, oder eben einfach eingezäunt.
sie kennen nichts, auch alles was wir für gut befinden kennen wildpferde nicht (sei es nur ein Unterstand, Salzleckstein o.Ä.), also finde ich auch das man unser HAUSpferd nicht mehr mit Wildpferden bei auftretenden Krankheiten vergleichen darf.

Denke aber das weicht jetzt zu sehr vom wahren Thema ab, sorry!

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Re: Hufrehe

Beitrag von amidar am Di Aug 17 2010, 22:42

Ich denke nicht, dass sich das Verdauungssystem in der kurzen Domestikationszeit so verändert hat, dass diese karge Haltung nicht mehr zu den Pferden passt.
Bestes Beispiel sind wir Menschen, unsere heute üblichen Ernährungsgewohnheiten passen immer noch lange nicht zu uns, die meisten haben mit Übergewicht und Zivisilationskrankheiten zu kämpfen!
Anderes Beispiel: Hundeernährung. Habe meinen 9 jährigen Hund vor gut 1,5 Jahren auf natürliche Rohfleischernährung umgestellt und seine seit Welpenalter andauernde Lahmheit war innerhalb DREI !!!!! Wochen verschwunden!!! Hund ist kerngesund, nimmt endlich zu und fühlt sich fit wie nie zuvor!!
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Re: Hufrehe

Beitrag von lunadie am Di Aug 17 2010, 23:21

@Kira82 Ich habe zwei Rehe Haflinger und seit sie bei mir sind ,sind sie Rehe frei, ich setze mich sehr viel mit der Ernährung auseinander,weil die ganzen Krankheiten immer mehr und auch häufiger vorkommen und man einen Araber nicht wie ein Haflinger Füttern sollte und ein Vollblut nicht wie einen Isländer unsere Weiden sind schon lange nicht mehr was sie einmal waren einheimische Gräser sind so gut wie verschwunden,weil hier zumindest alles auf massenhaltung von gewinnbringenden Milchvieh umgezüchtet wurde, dieses eiweißhaltige Gras ist für die Kuh sehr gut geeignet für Pferde aber leider nicht und wer invormiert sich wenn er ne Weide pachtet ,kauft oder einfach als Eisteller kommt denn schon was für gras da wächst, viele wissen nicht mal das bestimmtes Futter beim Pferd ein bestimmtes verhalten hervoruft wie zb.den sticht der Hafer, aber das kann man wiederum auch nicht auf jedes Tier beziehen ich denke auch das da mehr wissen erforderlich ist sein Pferd richtig zu Füttern,da so viele Rassen zugezüchtet sind und dann die Leistung und auch die Rasse berücksichtigt werden muss!man hats nicht leicht, aber leicht hats einen!Ich bin im Tierschutz tätig speziel Pferde und Hunde. Hier noch was zum reinschauen .

http://www.dhd24.com/extra/pferde-anzeiger/magazin/0411/artikelid_705.html

http://www.horsewellness.de/inhalt/Verdauung02.htm

http://www.pferdefutter-beratung.de/pferdefutter/pferde-weide

http://www.albrecht.eu/tg_p_03.html

http://www.tippscout.de/Pferd-Futter_ax_351_378.html



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Re: Hufrehe

Beitrag von Goldi83 am So Okt 10 2010, 17:39

Lese hier gerade und es sind verschiedene meinungen hier.
Bei uns war heute ein pony beim TA weil er beim reiten komisch lief.
Hufrehe soweit wie ich es raus hören könnte, der Ta meinte es kommt erstens vom hohen gras und feuchte wiese die ganz woche .
Und wegen futter um stellung ,aber ich habe genau das gleiche futter für meine stute und sie hat nichts.
Ich füttere von cavalor das müsli.
Und das pony von heute hat das futter noch nicht oft gehabt weil unser ja noch draußen stehen.
Denke das es von dicken wiese kommt und den ganzen tag und nacht auf der feuchten wiese stehen .
Weil der so wie ich es verstanden habe wohl kleine löcher am hufrand hat.
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Re: Hufrehe

Beitrag von Goldi83 am So Okt 10 2010, 17:49

Es sagen ja sehr viele das im dritten schnitt (Wiese) ja nicht drin sitzt aber der tierarzt meint wohl?
Ich sage es ja auch immer das da noch was drin sitzt .
Und auf der wiese (Wallach) Wo die jetzt drauf stehen ,steht so hoch das gras das ich mich nicht wunder das da pferde hufrehe kriegen.
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Re: Hufrehe

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