Turnierreiten

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Turnierreiten

Beitrag von Tinchen81 am Mo Jun 24 2013, 00:05

Bis zu meiner Schwangerschaft war ich eigentlich regelmäßig auf Tunieren unterwegs . In den letzten jahren mehr im A Bereich mit verschiedenen Pferden jungen und älteren. Was mich zu jener zeit schon ägerte waren die teils völlig unkompetenten Richtersprüche. Ich kann mich dran erinnern das ich mal als schreiber zwischen den Richtern saß . Eine A- Dressur es ritt eine vollschlanke und eine dünne Reiterin ein der eine Richter sah die vollschlanke einreiten und sagte gleich kaum hörbar zum anderen Richter ,, was will der wal denn hier , 5,0 fertig " Er hatte sich noch nicht mal die mühe gemacht die ritt anzuschauen. ( Obwohl die Frau ganz ordentlich auf dem Pferd saß, und das Pferd gut vorgestellt hat) Die andere Reiterin eben nicht und dafür gabs ne 6,7! Sorry aber find ich zum Kotz  Ich selber hatte schon im Protokoll stehen ganz dick unterstrichen ....Springsattel..... ich hatte ne A-Dressur mit nem Springsattel geritten und es wurde mir auch gleich angekreidet. In der LPO steht nicht geschrieben das es ein Dressursattel sein muß!No
Desweiteren finde ich das gerade im E- A Bereich so gar kein Wert mehr auf losgelassenheit gelegt wird. Da wird nicht mehr reelles Reiten gewürdigt sondern oft zusammen gezogenes gipickse und gehampel.

Ich weiß nicht ob ich nach der Babypause wieder zu Tunieren fahren werde , weil ziehen picksen und hampelm kann ich auch zu hause , wenn ich es denn wollte .
Ich würde gerne wissen ob Ihr ähnliche Erfahrungen/Eindrücke habt???????? Oder ob ich nur so schwarz sehe?
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Re: Turnierreiten

Beitrag von gipsyking am Mo Jun 24 2013, 08:39

Solche Erfahrungen macht man immer mal.
Die Regel ist das aber nicht.
Ich kenne Reiterinnen jenseits der Kleidergröße 44, die durchaus mit kräftigen Pferden in Dressuren bis Kandaren-L regelmäßig vorne dabei sind.
Andererseits scheppert mir der mündliche Kommentar zum 1. Reiterwettbewerb meiner Tochter noch in den Ohren: "Ein Hinweis an die Eltern: Es gibt auch leichtrittige Pferde zu kaufen!"
Ich weiß nicht, ob man damit 9jährige motiviert.
Und unser Tinker ist für einen Tinker definitiv leichtrittig.

Natürlich wirkt er im Vergleich zum Deutschen Reitpony schwer und schwerfällig.
Ich finde, das sollte aber nicht in die Notenfindung einfließen.

Das war aber die einzige unschöne Erfahrung.
Später in E-Dressuren lagen die Wertnoten bei teilweise sehr netten Kommentaren oft um die 7,0 (teilweise auch bis 7,5).

Vor zig Jahren hab ich mal zum Spaß einen altersoffen ausgeschriebenen Reiterwettbewerb geritten. Natürlich gewannen dort Kinder.

Die Erwachsenen bekamen (obwohl es ein Reitertag war) 4er Noten.
Das muss nicht sein. Und damit hält man Reitanfänger im Erwachsenenalter nicht bei der Stange.

Im Vergleich dazu gibt es sowas bei Westernturnieren nicht.

Da gilt noch das Motto: "Wenn man nicht angenehmes zu sagen hat, besser mal Fresse halten!"

Gerade breitensportliche Veranstaltungen sollten ja nicht dazu diesen, Pferde und Reiter herunterzuputzen.

Der Wertnotenbereich 5,5 bis 6,4 gibt doch Spieraum.
Da weiß man als Reiter automatisch, dass man noch an sich arbeiten muss, wenn 8,5 vorne ist.

Manchmal liegt die 8,5 gefühlt aber schon an Kleidergröße 34 und Spooks-Jacket.
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Twisterlein am Mo Jun 24 2013, 09:00

@gipsyking schrieb:Im Vergleich dazu gibt es sowas bei Westernturnieren nicht.

Da gilt noch das Motto: "Wenn man nicht angenehmes zu sagen hat, besser mal Fresse halten!"
So verallgemeinern würde ich das aber nicht. Die Stimmen sind da, wenn vielleicht auch etwas leiser.
Nur über dicke Reiter hab ich wirklich noch niemanden im Westernsport lästern hören...das stimmt.
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Pensiero am Mo Jun 24 2013, 09:04

Yo, diese Erfahrungen haben bewirkt, dass ich im letzten Jahr auf keinem Turnier gestartet bin.

Bin im Jahr 2011 auf ein paar Turnieren mit meinem Großen gewesen. Er ist ein Halbblut, hat aber den Körperbau eines schweren Warmbluts. Er hat schöne Gänge, aber keine spektakulären. Er ist nicht immer der Losgelassenste, weil er sich eben sehr gerne aufrichtet, und das machte es mir in den Prüfungen der Kl. A schwer. Da wollen sie (zurecht) mehr v/a sehen.

Allerdings fand ich die Argumentationen in den Protokollen dann teilweise auch sehr fragwürdig. Wenn in einem Protokoll z. B. eigentlich nichts drin steht, also keine Fehler außer "Reiterhin trägt die Hände frei aber zu hoch) - und als Note steht dann eine 5,9 drin, da vergeht einem die Lust!

Auf einem Turnier wurde ich gefilmt. Ich fand's nicht schlecht. Natürlich sah man Verbesserungspotential. Die Reiterin, gegen die ich im direkten Vergleich ritt, wurde locker eine halbe Note besser bewertet als ich - obwohl sie die Hufschlagfiguren nicht korrekt ausritt und beim aneinander vorbeireiten auch noch die falsche Seite wählte.

Widerum auf einem anderen Turnier schaute ich einer Kollegin zu, die in einer E-Dressur startete. Diese Kollegin ist auch sehr kräftig gebaut und ein 18" Sattel war zu klein. Ihre Haltung auf dem Pferd war grauenhaft. Die Hände waren auf den Vorderzwisel gedrückt, verkrampft, die Schultern wurden nach vorne unten gezogen, der Kopf wurde nicht aufrecht getragen, sie starrte regelrecht auf den Widerrist des Pferdes. Ihre Beine lagen viel zu weit vorne, sie saß annähernd im Stuhlsitz. Kurzum: Es war kein schöner Anblick!
Als ich die Note hörte traf mich fast der Schlag! Sie bekam dafür noch eine 5,8!

Die Beurteilungen der Richter ist immer so eine Sache. Aber man sieht ja, dass es nicht nur auf der kleinen Ebene so ist, sondern auch im großen Sport. Es ist oft nicht gerecht, aber man muss ja nicht teilnehmen - dennoch reizt es unwahrscheinlich und ist ja auch eine schöne Herausforderung. Möchte auch gerne wieder mal auf ein Turnier - mit meinem Youngster, der feinere Bewegungen hat.

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Re: Turnierreiten

Beitrag von Catana am Mo Jun 24 2013, 09:45

Ich bin auch mal in E und A Dressur gestartet und lass es jetzt sein!
Wie in vielen Sportarten findet man "Balett-Eltern" die ihre Kinder auf eingeschnürten Ponys bis zu den Tränen auf dem Abreiteplatz drillen und bei Noten unter 6,0 sowohl Kind als auch Pony rumreißen und die Hölle heiß machen. Schlimm sowas und leider kein Einzelfall.

Viele Urteile waren nicht gerecht und nicht selten habe ich Bewertungen wie Pensiero bekommen, in denen ein Mini-Fehler eine 5er Note rechtfertigte. Hilfreich ist anders.

Dann gibts da noch den viel diskutierten "Pony-Bonus"...


Es gibt aber auch die andere Seite: Richter, die ausführliche Kommentare geben und schreiben, Hilfestellung bieten und motivieren.
Teilweise habe ich mich unheimlich auf die Prüfungen gefreut, nur weil ich bestimmte Namen auf den Zeiteinteilungen gelesen habe.
In einer E-Dressur hat mir eine Richterin gesagt, dass ich eine gute Basis hätte, aber jetzt anfangen müsste wirklich aktiv zu reiten weil mein Pferd sich bemüht und alles gut machen wollte, aber ein bisschen mehr Hilfestellung von mir braucht. Das hat einen Knoten bei uns zum Platzen gebracht und wunderbar weitergeholfen.

Ein Richter hat sogar rigoros bei Springprüfungen disqualifiziert, weil die Reiterin nach einer Verweigerung auf ihr Pferdchen einschlug. So sollte es sein! Leider machen das aber viel zu wenig Richter!

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Re: Turnierreiten

Beitrag von Krümelchen am Mo Jun 24 2013, 09:59

@Twisterlein schrieb:
@gipsyking schrieb:Im Vergleich dazu gibt es sowas bei Westernturnieren nicht.

Da gilt noch das Motto: "Wenn man nicht angenehmes zu sagen hat, besser mal Fresse halten!"
So verallgemeinern würde ich das aber nicht. Die Stimmen sind da, wenn vielleicht auch etwas leiser.
Nur über dicke Reiter hab ich wirklich noch niemanden im Westernsport lästern hören...das stimmt.


Also ich finde in den unteren Klassen herrscht da schon Offenheit.
Bzgl Outfit, Rasse, Menschenkleidergröße...

aber wenns ein bißchen höher geht setzt da auch gerne Rassismus ein.
Gerade was die typischen Westernrassen angeht, die werden gerne mal bevorzugt.
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Amigo1595 am Mo Jun 24 2013, 10:21

Ha, mein aktuelles Lieblingsthema! lol

Ich gehe ja dieses Jahr auch zum ersten Mal Turniere mit meinem Jungspund... Für ihn (und auch für mich) ist das dementsprechend alles megaaufregend weil Amigo sich ja eh immer sooo gerne aufregt... vz


Bin bisher 3 Prüfungen gegangen, alles E-Dressur... Mein Fazit: Dressur reiten ist wie Lotto spielen! Entweder die Richter wollen dich sehen und haben spontan ne Sympathie, oder aber du gefällst rein optisch/vom ersten Eindruck nicht und bist unten durch!

Die zweite Prüfung wurde grottenschlecht bewertet mit ner 5,0. Ich weiß selbst dass noch sehr sehr viel Arveit vor uns/mir liegt, und klar fehlt da auch einfach noch viel Arbeit und Losgelassenheit... ABER in ner E-Dressur sollte es doch mMn um grundsätzliche Dinge gehen! Wie kann der Reiter aufs Pferd einwirken, werden Hufschlagfiguren korrekt geritten, wie ist der Sitzdes Reiters...

Jo, dort dachte ich die verlangen sonst was! Auf dem letzten Turnier bekam ich eine 6,3 - und die Prüfung bin ich bei weitem schlechter geritten als die davor auf dem andern Turnier!!!!! :ah:Und das ist mein Ernst, ich weiß ja selbst was gut bzw. eben schlecht war!

Jo, und wenn ich dann von meiner Trainerin höre (sie geht selber bis M) dass sie mit ner 5,6 abgespeist wird obwohl das Stütchen endlich mal losgelassen war und nicht trippelig oder sonstiges und im Gegensatz dort 13-jährige ne 7,8 bekommen OBWOHL das Pferd beim Außengalopp ausfällt und im Handgalopp fälschlicherweise wieder anspringt usw... Puh ehrlich... Nur weil sie eben beim Landestrainer Untericht haben und die Richter da ja alle schön sympathisch sind gibts trotzdem gute Noten... Kotz



Tja, da kann einem schon die Lust vergehen! Andereseits sag ich mir, ich mache das ja nicht nur um zu gewinnen/vorn dabei zu sein, sondern v.a. damit mein Pferd lernt, mal bissel Nervenstärke zu zeigen in eben verschiedenen Situationen, und auch mit unterschiedlichen Umgebungen beim Reiten klar zu kommen etc. Das brinhgt mir ja auch allgemein was... Klar, mal ne richtig gute Platzierung wäre ein Wunsch, aber wir haben ja grad erst angefangen, vlt. kommt da in den nächsten Jahren mal was... Zwinker
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Pensiero am Mo Jun 24 2013, 11:05

Auch mal ne Anekdote aus einer Reitabzeichenprüfung:
Ich als "alte Säckin" hab im Alter von 26/27 Jahren das DRA IV gemacht. Ich war umringt von Kiddies, die maximal halb so alt waren wie ich. In der Dressur machte ich die Tete, die anderen Pferde/Ponies trotteten mir hinterher. Ich durfte da nicht mal mein Tempo reiten (schwungvoll), weil die Anderen nicht hinterher kamen. Okay, das wurde nicht schlecht benotet.

Beim Springen hieß es explizit, dass wenn man sich verreitet, dies zum Ausschluss führt und damit zum Nicht-Bestehen der Prüfung. Wie es der Zufall so will kam ich in eine Zweiergruppe mit einem aufgedrehten kleinen Mädchen. Die laberte mich immens voll und ich sagte dann mal zu ihr, sie solle den Schnabel halten, weil ich mich konzentrieren wollte. Ich ritt den Parcours durch, machte drei Kreuze endlich das Springen überstanden zu haben und dann stellte ich mich in die Ecke und das Mädel kam dran. Am vierten Sprung verritt sie sich, nahm Sprung 6a und b. Sie wurde abgeläutet, verstand es nicht, blieb stehen, brach in Tränen aus. Es wurde diskutiert und das Mädel (ca. 12 Jahre) durfte den Parcours wiederholen! Die RL stand dann schön vor den Sprung, den sie zuvor fälschlicherweise genommen hatte.

Also bei aller Liebe und Motivation der Kinder - aber das finde ich nicht fair!

Meine erste Prüfung zum DRA III (dressurspezifisch) lief bescheiden. Ich bereitete mich optimal vor, mein Pferd war der Hammer auf dem Abreiteplatz! Dann wurde ich aufgerufen und ritt zur Halle. Und dort musste ich 10 Minuten stehen und warten, weil die Organisatoren einen Fehler gemacht hatten. Mein Pferd deutete das als Feierabend. Wir ritten ein und ich bekam ihn gar nicht mehr geritten. Ich hatte auch nur eine halbe Runde, dann wurde ich angeläutet. Mein Pferd ließ sich nicht mehr motivieren, machte komplett dicht. Ich versuchte die Umstände zu erklären - keine Chance - durchgefallen! Und dann auch noch wegen 0,1 Punkten. Das fand ich mehr als fies!

Als ich dann den nächsten Versuch bei einem anderen Verein startete, der die Organisation besser drauf hatte, war die Prüfung plötzlich kein Problem mehr...

Aber da sieht man mal wieder den Bonus von Kiddies.

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Re: Turnierreiten

Beitrag von Catana am Mo Jun 24 2013, 11:41

Das ist immer klasse, wenn von Erwachsenen mehr erwartet wird. Die haben ja länger Zeit zu Üben gehabt, mehr Lebenserfahrung und so... So ein Quatsch!
Richter sehen das selten ein, dass auch Reiter in "fortgeschrittenen" Alter erst seit kurzer Zeit reiten können...
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Re: Turnierreiten

Beitrag von nasowas am Mo Jun 24 2013, 11:52

Ich finde den Bonus für Kinder garnicht sooo verkehrt, im genannten Beispiel ging es ja auch weniger ums "reiterliche" direkt sondern ums "verreiten" wahrscheinlich aus der Nervosität raus und dass man in diesem Punkt Kindern etwas mehr zugesteht finde ich vollkommen ok. Von Erwachsenen kann man einfach mehr Konzentration erwarten. Man weiss ja auch garnciht ob sie bei nem ERwachsenen nciht auch ein Auge zugedrückt hätten in diesem Fall.....
Wenn allerdings das kleine Mädel das Pferd nciht angaloppiert bekommt (als Beispiel) dann ist das egal ob sie klein oder groß alt oder jung ist dann ist das geforderte nicht gezeigt.
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Pensiero am Mo Jun 24 2013, 12:24

Nee, da kann ich nicht zustimmen. Wenn ein Kind sich bereit fühlt bei so einer Prüfung zu starten, dann muss es den Parcours auch können. Zumal in dem speziellen Fall das Mädchen auch schon 6 Wochen lang ein und den selben Parcours geritten ist. Man übt ja ständig den späteren Prüfungs-Parcours. Von daher finde ich nicht, dass man bei Kindern nachsichtiger sein sollte.

Ich reite effektiv auch erst seit Mitte 2005 - Das Mädchen wird zu dem Zeitpunkt schon mehr Reitunterricht gehabt haben als ich...

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Re: Turnierreiten

Beitrag von Catana am Mo Jun 24 2013, 12:50

Das meine ich, Pensiero! Smile
Wenn man sagt, ich melde mich für diese Prüfung an, egal ob es Reitabzeichen, Feld-, Wald- und Wiesenturnier oder CHIO ist, dann stimme ich quasi zu, mich in einen Topf mit anderen werfen zu lassen. Gleiche Vorausetzunegn für alle Teilnehmer!

Ich kann ja auch nicht sagen, ich mach eine Ausbildung aber bitte bitte bewertet mich in der Prüfung nicht so streng weil ich ja so nervös bin.

Das kann man jetzt demotivierend dem Kind gegenüber finden, aber ich bin der Meinung, das ist dann Aufgabe der Eltern und des Trainers, zu sagen "Wir trainieren jetzt noch ein Jährchen und dann schaffst du die Prüfung mit links!" anstatt die Kids blind da durch zu jagen.
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Krümelchen am Mo Jun 24 2013, 14:46

Darf ich mal doof fragen - gibts da keine Unterschiedung zwischen Kindern und Erwachsenen?

Im Westernreitsport gibt es Kategorien: A und B
B ist u18
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Re: Turnierreiten

Beitrag von nasowas am Mo Jun 24 2013, 15:01

Es geht um das Abzeichen, da gibt es keinen Unterschied.

Ich versteh nicht ganz warum ihr es so negativ seht evtl wäre auch Pensiero nciht durchgefallen wenn sie sich verritten hätte. Ich kenns halt so, dass Abzeichen, vor allem das erste Abzeichen eher locker gehandhabt werden was solche Dinge angeht. Man will ja niemandem gleich alles verderben!
Ich kann da eure Meiung Kindern gegenüebr auch nicht ganz teilen, aber das ist zum GLück ja erlaubt Yes
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Re: Turnierreiten

Beitrag von gipsyking am Mo Jun 24 2013, 15:04

Bei der FN gibt es keine Unterschiede.

Man kann Jugend- oder Kinderprüfungen ausschreiben und reiten, normalerweise ist aber alles offen für alle Altersklassen.
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Re: Turnierreiten

Beitrag von nasowas am Mo Jun 24 2013, 15:21

Es gibt auch Seniorenprüfungen, werden aber selten ausgeschrieben. Bei uns gabs immer am Vereinsturnier einen Senioren Reiterwettbewerb, damit die ganzen Erwachsenen, die noch Anfänger oder einfach Reitschüler mit schulpferden waren auch mal starten konnten. Fand ich nett, war immer sehr spassig!
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Tinchen81 am Mo Jun 24 2013, 21:57

Naja vielleicht sollte man generell trennen nach alter und ausbildungsstand... hier in der nähe gibt es ein nettes Tunier wo nur Reiter ab 30 starten dürfen und dann solche Prüfungen wie Reiterwb, E-Dressur , Springreiter. 
Ich finde es eigentlich nicht schlecht das die kidis nen bonus haben. Aber ob ein über 30 jähriger Reiter noch genauso geschmeidig sitzt wie eine 12 jährige ist fraglich.
Meiner meinung nach sollten gerade auf ländlichen Tunieren mehr Seniorenprüfungen ausgeschrieben werden.
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Catana am Mo Jun 24 2013, 22:04

Gibt es in der FN nicht auch noch diese Altersklassen? Junioren, junge Reiter, Reiter und Senioren?
Laut Wiki gibts die klick
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Tinchen81 am Mo Jun 24 2013, 22:06

Ja die gibt es noch. Aber auf kleineren Tunieren werden die Prüfungen im E und A Bereich häufig für alle Altersklassen ausgeschrieben.
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Nevitana am Mo Jun 24 2013, 22:23

Glaube mir, dass mit den fiesen Richterbewertungen kenne ich. Meistens ist das auch eine Geldsache. Die mit den teuersten Pferden gewinnen. Echt schade. Gefällt den Richtern die Farbe, das Aussehen deines Pferdes nicht wirst du runtergepunktet. Bist du ein Junge bekommst du Jungsbonus. Bist du ein kleines Mädchen auf einem riesen Pferd bekommst du Süßheitsbonus. Reitest du einen Hengst, bekommst du Hengstbonus und so weiter. Echter Mist!
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Nevitana am Mo Jun 24 2013, 22:27

@gipsyking schrieb:
Im Vergleich dazu gibt es sowas bei Westernturnieren nicht.

Im Publikum sind sie wirklich sehr still. Aber die Richter werten genauso fies. Hast du kein Quarter Horse, Paint Horse, Apaloosa oder Pinto, ist es sehr schwer platziert zu werden. Das weiß ich weil ich in einem Westernstall mit meinem Pferd stehe und die da auch Turniere reiten.
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Re: Turnierreiten

Beitrag von azgirl am Mo Jun 24 2013, 23:08

@Nevitana schrieb:
@gipsyking schrieb:
Im Vergleich dazu gibt es sowas bei Westernturnieren nicht.

Im Publikum sind sie wirklich sehr still. Aber die Richter werten genauso fies. Hast du kein Quarter Horse, Paint Horse, Apaloosa oder Pinto, ist es sehr schwer platziert zu werden. Das weiß ich weil ich in einem Westernstall mit meinem Pferd stehe und die da auch Turniere reiten.
@Nevitana
Meinst du Rasse Offenen Tunieren?

Moechte mal was dazu sagen ,so als Beispiel:

Bei der Southern Arizona Quarter Horse Association ,( wo nur registrierte QH teilnehmen duerfen ), hier bei uns ,zahlst du fuer die Richter.
Fuer das naechste Wintertunier $16 pro Richter.
Es sind immer 2 Richter anwesend per Klasse, wenn du dann am Ende ins Finale kommst sind 4 Richter anwesend.

Es kostet viel an an diesen Tunieren teilzunehmen wenn man all  die Gebuehren zusammen zaehlt.
Also die Richter duerfen da nicht biased sein , irgentwelche Vorlieben haben denn das waere nicht professionell.
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Re: Turnierreiten

Beitrag von Pensiero am Mo Jun 24 2013, 23:22

Naja, ob nun hin oder her, ob ich bei einem Verreiten auch die Prüfung hätte wiederholen dürfen - wir können es nicht sagen. Aber ich würde hier gleichsetzen, dass die Veranstalter Mist gebaut und mich so lange haben warten lassen. Ist irgendwie gleich blöd wie ein Verreiten.
Aber: Hätte, wäre, wenn - es ist so wie es ist und es war sehr lehrreich für mich, wenn auch sehr schmerzhaft, weil es einen großen Bruch zwischen mir und meinem Pferd gab, weil er mich so mega im Stich ließ. Aber das zeugte auch irgendwie von Charakter.

Ich werde wohl in vier Wochen wieder mal Turnierluft schnuppern. Mit dem Youngster, einem feinen und sehr bewegungsstarken Pferd. Ich bin gespannt was auf dem Protokoll stehen wird und ob ich das nachvollziehen kann.

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Re: Turnierreiten

Beitrag von nasowas am Di Jun 25 2013, 08:31

Ich denke halt es ist ein Unterschied zwischen Turneir und Reitabzeichen.
Versaust du das Abzeichen ist es "schlimmer" bzw aufwändiger wie wenn du "mal ein Turnier versaust" aber ich kann dich shcon verstehen, dass du da ärgerlich warst weil du ja wusstest, dass es an der langen pause lang aber wenn man da anfängt etwas auf dem Turnier durchgehen zu lassen (da trittst du ja GEGEN wen an bei Abzeichen nichz) dann kommt jeder.
Einer sagt wie du dass er warten musste, der andere sagt der Lautsprecher hat geknistert, der dritte sagt dass da grad wer in die Halle kam und das das Pferd irritiert hat, der nächste, dass dier Parcourdienst zu nah am Sprung stand, beim nächsten war der Boden schlechter als zuvor usw usw. Ich denke das wäre dann dann Chaos pur und so ist es halt einfach so dass das zählt was im Viereck passiert und es gibt immer ungünstige Situartionen aber so ist es galt! Ich denke wenn man auf Turniere geht muss man sich damit abfinden, dass es eine subjektive Beurteilung gibt und dass es einfach nciht immer "gerecht" ist was die äusseren Umstände angeht! Das ärgert einen aber wenn man teilehmen will muss mans wenns so kommt abhaken und weiter amchen!
(Ich muss ja aber sagen, dass ich persönlich das nicht kann, ich reg mich da total auf aber deshalb starte ich eben auch unter anderem nicht weil ich mit dem allen schlecht klarkomme)

Ich muss aber sagen auf den Turnieren auf denen ich als TT war fand ich die Bewertungen immer im großen und ganzen ok! Ich hab wenig "Diskriminierung" von bestimmten Personen oder Pferdetypen gesehen. Ab und zu schon aber es hierlt sich in Grenzen. Allgemein waren die Protokolle auch aussagekräftig, wenn man sie entziffern konnte ;-)

Was ich allerdings sehr oft beobachtet habe, und da soll sich jetzt bitte keiner angegriffen fühlen, ist, dass Leute aus der Prüfung kommen und sich selbst total toll fanden und die Richter fanden das eben berechtigterweise nicht und dann hat man sich total aufgeregt wie blind die sind usw usw dabei war die Leistung einfach verglichen mit anderen nicht so gut! Evtl lief das Pferd ja heute gut im Vergleich zu anderen zeiten aber eben noch lange nciht so gut wie andere.
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Unfaire Bewertung am Turnier :(

Beitrag von Kitty95 am Sa Aug 03 2013, 21:40

Die Richterin kann meine Rb nicht leiden, auch wenn sie für mich die Beste ist Zwinker . Ich denke einfach weil sie eben nicht drunter schiebt, wie es ein A-dressur Pferd tut und weil sie keinen langen dürren Giraffenbeine hat, sondern ein gut gebautes, kräftiges Pony, mit wahnsinnig großem Kopf ist. Bin einen Springreiterwettbewerb geritten, Fehlerfrei, Galopp korrigiert und bin so richtig beherzt und energisch geritten. Eine Frau aus unserem Reitverein saß mit am Richterwagen und sie hat gesagt, das einzige was blöd war, dass ich ein bisschen lange Bügel hatte, sonst aber nichts. Andere sind im Kreuzgalopp rum galoppiert, 1,30 groß und reiten ein 1,70 großes Pferd und bekommen nur weil se die Tochter vom 2. Vorstand sind ne bessere Wertnote wie jemand wie ich. Das war so dermaßen unfair Neinja !!! Und im Reiterwettbewerb hat sich eine Frau gedacht, dass meine Cousine und ich ein Kopf an Kopf Rennen machen werden um den 1. Platz und ich war 7. von 8, Juhu nicht letzte. Und nur bei dieser Richterin bin ich so schlecht, sonst bin ich im Springen immer in der Mitte platziert und Reiterwettbewerb seit 2 Jahren durchgängig 4. oder besser. Kennt jemand von euch so etwas ? Was sagt ihr da dazu ? Meine Mama schreibt ganz viel Protokolle und so und die erzählt mir halt dann, dass Wertnoten immer im Zusammenhang von den anderen gemacht werden, das versteh ich ja auch iw, aber nur eine schlechte Wertnote vergeben, weil einem das Pferd nicht gefällt ?!?!?!?!?! ich könnte mich so aufregen !!!

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Re: Turnierreiten

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