Anhalten

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Anhalten

Beitrag von Funi am So Jan 27 2013, 12:21

Hey Foris,

ich würde gerne mal eure "Erfahrungen" zum Thema Anhalten hören...also wirklich Erfahrungen, keine Lehrbuch Definitionen, wie man eine ganze Parade gibt, die im Idealfall zum Halten führt.


Ich und mein Pony machen grade was durch, wo ich nicht mehr weiter weiß. Meine RL kann es sich auch keinen richtigen Reim darauf machen und deshalb bin ich gespannt was ihr so berichtet.

Zu uns: Mein Pony ist jetzt 10 Jahre und hat die ersten 8 Jahre in einem Touribetrieb gelebt. Das Einreiten ging recht schnell, aber gsd nicht grob. Ich sage zwar immer, dass lediglich gelernt hat, dass der Schenkel schneller bedeutet und Zug im Maul langsamer, aber das klingt gröber als es in Wirklichkeit ist.
Ich hab sie trotz, dass sie Jahrelang Touris von a nach b getragen und vorallem ertragen hat als ein Pferd gekauft, dass zwar ziemlich stumpf dem Schenkel gegenüber ist, dafür aber fein im Maul.

Zum Anhalten reichte immer ein ausatmen, Schwer machen und furchtbar leichter Druck im Maul und das Pony stand wie ne Eins! Manchmal reagierte sie sogar viel zu schnell so, dass Schritt-Halt Übergänge nicht "schön" waren, sondern regelrechte Stops.


Also im Prinzip alles tutti....aber auch nur im Prinzip.
Das Pony hat sich in den letzten 1,5 Jahren (so lang habe ich sie jetzt) sehr verändert. Sie hat ganz schön was an Selbstbewusstsein bekommen, steht viel besser am Schenkel und hat allgemein mehr "Energie". Hm es ist schwer zu beschreiben, aber sie ist halt nicht mehr das "abgestumpfte" Touripony, sondern ne stolze "Ein-Frau-Zicke".

Grade die letzten Wochen büffelt sie aber sehr gegen das Gebiss!! Das äußert sich halt vorallem im Halten und langsamer werden innerhalb des Schritts. Durchparieren von höheren Gangarten ist kein Problem!!!
Jetzt könnte man meinen, dass es am Gebiss liegt, aber nachdem ich unterschiedliche getestet habe, sind wir jetzt an einem hängen geblieben, mit dem sie sonst so zufrieden wie nie lief. (Abgesehen von dem Anhalten) Trotzdem werde ich wohl nochmal andere testen und ausprobieren.

Was uns (meine RL und mich) so stutzig an der ganzen Sache macht: ich reite sonst sehr viel ohne Gebiss (LG & Sidepull) und am Halsring und da haben wir das Problem überhaupt nicht. Da reagiert sie super auf die Gewichtshilfe und Stimme....was ja wieder für das Gebiss sprechen würden aber puuuh wie gesagt sonst mag sie es eigentlich.
(ich möchte hier keine Diskussion über das Gebiss haben...da werde ich
die nächste Zeit wieder testen, aber ich glaube nicht, dass das der
Grund für ihr Verhalten ist!)


Lange Rede kurzer Sinn hat jemand ein ähnliches Problem?!
Wie macht ihr das mit dem Anhalten?!

Bin gespannt auf eure Erfahrungen!!

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Re: Anhalten

Beitrag von Baracuda am So Jan 27 2013, 13:40

Ich hatte das Problem mit Luci auch eine Zeit lang. Sie wollte einfach nicht mehr anhalten. Das hatte bei ihr was mit Langeweile und mich testen zu tun.
Ich habe eine Zeitlang das Halt verstärkt gelobt und schon war es wieder da
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Re: Anhalten

Beitrag von Serinka am So Jan 27 2013, 13:57

War der TA vielleicht mal da? Ist mit den Zähnen alles i.O.?
Man kann ja nie wissen Zwinker
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Re: Anhalten

Beitrag von sisi am So Jan 27 2013, 14:59

Gegen das Testen spricht eigentlich, daß sie es ohne Gebiß nicht macht. Schulterzuck Vielleicht zeigt sie Dir so, daß sie gebißlos lieber mag oder es ist halt wirklich ein Zahnproblem.
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Re: Anhalten

Beitrag von Plüschpony am So Jan 27 2013, 15:29

Du könntest es sonst auch mal im "Doppelpack" ausprobieren, also das du evtl. mit Sidepull und Gebiss reitest und dann mit 4 Zügeln und so die Hilfen auf beide aufteilst. Oder mit Gebiss und Halsring um deine Hilfe zu unterstützen damit sie diese wieder besser annimmt. Lächeln
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Re: Anhalten

Beitrag von Fellnase am So Jan 27 2013, 20:40

Bevor du zu viel ausprobierst, hol einen ZA und bis die Zähne kontrolliert sind, reite einfach gebisslos.
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Re: Anhalten

Beitrag von Mokka am So Jan 27 2013, 20:44

Ich schließ mich an: Zähne kontrollieren, eventuell 4- züglig reiten.

Ich weiß nicht, wie du sonst anhälst, aber viele Pferde reagieren auch gut auf Hand nach VORNE- oben- so geht der Druck auf die Maulwinkel statt auf die Zunge und die Laden und die Pferde gehen außerdem seltener dagegen.

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Re: Anhalten

Beitrag von Nonstop Hanover am So Jan 27 2013, 20:46

Ich habe das Problem auch bei jojo.. Woran es genau liegt weiß ich auch nicht, finde es aber sehr interessant! Besonders Schlimm ist es allerdings, in Phasen wo er mich generell testet. Oft habe ich das Gefühl das es reiner Ungehorsam ist..
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Re: Anhalten

Beitrag von Fellnase am So Jan 27 2013, 20:48

Wenn es eine reine Ungehorsamkeit ist, kann man beim anhalten die Gerte kurz auf die Brust legen. Ber bei @Funi ist es nicht der Fall.
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Re: Anhalten

Beitrag von Dievonda am So Jan 27 2013, 21:03

Meiner ist auch so super fein an der Hand. Fürs Anhalten brauch ich nur die Hüfte vorschieben - WENN - ja wenn er gut an den Hilfen steht. Yes Es gibt Tage, da bin ich selber eher reitfaul und nicht so super konsequent mit mir selber, was er gern mit Anfragen quittiert! Zwinker Das ist doch normal und zeigt einem super die eigenen Fehler auf.

Wenn ihre Zähne ok sind, beobachte nochmal genau, wie Dein Sitz ist. Wenn man sich zu sehr auf dieses eine "Problem" konzentriert, ist man schonmal geneigt, andere Sachen etwas zu vernachlässigen. Sind die Worte meine RL, nicht meine eigenen...
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Re: Anhalten

Beitrag von S.Bine am Mo Jan 28 2013, 08:34

Der Zahnarzt war gerade erst da.

Also ich hab meinen ja letztens auch nochmal mit Gebiss geritten und er war die ganze Zeit damit beschäftigt, beleidigt auf dem Gebiss rum zu knatschen, hat sich aber überhaupt nicht auf mich konzentriert und dementsprechend auch sehr schlecht reagiert.

Ich finde Plüschponys Idee mit der "Doppelzäumung" nicht schlecht. So könntest Du wirklich beides "parallel"/ abwechselnd ausprobieren. Wenn es dann auch beim Gebisslosen reibungslos klappt, ist es ganz eindeutig, dass sie das Gebiss nicht mag.

Warum das auf einmal der Fall ist, kann ich mir allerdings auch nicht erklären. Vielleicht tut sie mit zunehmenden Selbstbewusstsein einfach stärker ihre Meinung kunt?

Wie ist es beim Anhalten, wenn Du komplett auf die Zügelhilfe verzichtest?

Lg Bine
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Re: Anhalten

Beitrag von gipsyking am Mo Jan 28 2013, 09:36

@Funi schrieb:

Gerade die letzten Wochen büffelt sie aber sehr gegen das Gebiss!!

Das äußert sich halt vor allem im Halten und langsamer werden innerhalb des Schritts.


Wie äußert es sich?

Hält sie nicht an?
Hält sie an und läuft dann weiter?
Hebt sie sich raus?
Zieht sie Dir die Zügel aus der Hand?
(nach oben oder nach unten?)


Wie sitzt und treibst du im Halten und langsamer werden?

Hast Du ein besonderes Gebiss oder ein "normales"?

...


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Re: Anhalten

Beitrag von Nonstop Hanover am Mo Jan 28 2013, 11:05

@Fellnase danke für den Tipp. Leider klappt das nicht. JoJo hat kein Vertrauen zu der Gerte und kommt die Gerte der Vorhand zu nahe rennt er nur los, wird hektisch etc. Ich übe zwar regelmäßig mit der Gerte/Longierpeitsche, aber die Angst sitzt tief und es ist gerade vorne noch sehr schwer mit ihm zu arbeiten.

Ich finde das Thema einfach sehr interessant und bin auf die Antworten gespannt.

(JoJo macht übrigends alle von den oben genannten Dingen, wenn er nicht anhalten will. Entweder komplett ignorieren, oder sehr langsam werden kurz anhalten und sofort weiter gehen, aushebeln, Zügel klauen.. und an manchen Tagen klappts von Anfang an,manchmal klappt es nach einmal ermahnen und manchmal klappt es die ganze Stunde nicht
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Re: Anhalten

Beitrag von Funi am Mo Jan 28 2013, 12:06

also

@ all der ZA war im Spätsommer da. Ich lass nochmal jemand rein schauen, kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es daran liegt. Aber man weiß ja nie.

@ mokka so haben wir es in der letzten RS dann gemacht, also nach vorne oben eingewirkt. Das hilft schon, allerdings muss ich da trotzdem noch viel mit der Hand machen

reinen ungehorsam schließe ich aus...sonst würde sie es ja auch Gebisslos machen!

Wenn ihre Zähne ok sind, beobachte nochmal genau, wie Dein Sitz ist.
Wenn man sich zu sehr auf dieses eine "Problem" konzentriert, ist man
schonmal geneigt, andere Sachen etwas zu vernachlässigen. Sind die Worte
meine RL, nicht meine eigenen...
da hat deine RL definitiv recht mit! Man (oder nur ich ) kann gar nicht auf alles immer achten.

Ich kann mir wirklich keinen Reim darauf machen, aber vll liegt auch alles nur an der Psyche?! (an meiner nicht an der des Ponys ) wenn ich alleine in der Halle bin, klappt es einwandfrei (egal wie das Pferd gezäumt ist), bei meiner anderen RL (ich hab 2) ist das Problem bis jetzt auch noch nie aufgetreten... beim Ausreiten alleine kein Problem, in der Gruppe ist es wiederrum da...aber da liegt es mMn am Herdentrieb und je nach dem mit welchen Pferden wir unterwegs sind, ist es unterschiedlich stark. Tja & steht RL 1 in der Mitte haben wir den Salat...so zu mindest grade mein Gefühl, wenn ich drüber nach denke. Ich werds mal weiter beobachten... (man klingt das bescheuert!)

Wie ist es beim Anhalten, wenn Du komplett auf die Zügelhilfe verzichtest?
keine Reaktion! Aaaaber wenn ich ne halbe Zirkelrrunde sie stopen will, sie nicht reagiert und ich den Zügel dann einfach weg schmeiße, weil es mich so sehr frustriert, steht sie und zwar promt!


Wie äußert es sich? sobald die Hilfe zum anhalten kommt, werden mir 300kg auf die Hand geschmissen und drauf rumgeknartscht.

Hält sie nicht an? ja doch, wenn ich hart in der Hand werde... aber das will ich nicht!!! Ich hab ne persönliche "Schmerzgrenze"...bis zu nem Gewissen Grad ist Druck ist ok..darüber ist für mich einfach nicht fair. So will ich nicht reiten und da sie Gebisslos so gut reagiert, seh ich auch nicht ein (wenn auch nur kurzzeitig, den Druck so hoch kommen zu lassen.
Das Klingt jetzt vll sehr "Weichei", aber es ist nicht so, dass ich nie über diese Druckgrenze gehen würde. Ich hab das schon gemacht und dann reagiert sie auch....aber ich will es einfach nicht. Das kann's nicht sein! Nicht bei einem Pferd, dass ich seit ich sie kenne nie Hart im Maul war!
Hält sie an und läuft dann weiter? normalerweise steht sie dann auch!
Hebt sie sich raus? jaein...was ist denn für dich rausheben?!
Zieht sie Dir die Zügel aus der Hand? nein
(nach oben oder nach unten?)


Wie sitzt und treibst du im Halten und langsamer werden? ausatmen, schwer machen, Kreuz anspannen, Beine liegen an (nicht klammern oder treibend), "Schwamm aus drücken" am Zügel

Hast Du ein besonderes Gebiss oder ein "normales"? was ist denn bitte normal und besonder?! im Moment reite ich mit einer doppelt gebr. Schenkeltrense



so ich glaube jetzt hab ich alle fragen beantworten

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Re: Anhalten

Beitrag von gipsyking am Mo Jan 28 2013, 12:17

@Funi schrieb:

@ mokka, so haben wir es in der letzten RS dann gemacht, also nach vorne oben eingewirkt. Das hilft schon, allerdings muss ich da trotzdem noch viel mit der Hand machen.

Ich kann mir wirklich keinen Reim darauf machen, aber vll liegt auch alles nur an der Psyche?!
Wenn ich alleine in der Halle bin, klappt es einwandfrei (egal wie das Pferd gezäumt ist), bei meiner anderen RL (ich hab 2) ist das Problem bis jetzt auch noch nie aufgetreten... beim Ausreiten alleine kein Problem, in der Gruppe ist es wiederum da...aber da liegt es mMn am Herdentrieb und je nach dem mit welchen Pferden wir unterwegs sind, ist es unterschiedlich stark.

Tja & steht RL 1 in der Mitte haben wir den Salat...
so zu mindest grade mein Gefühl, wenn ich drüber nach denke. Ich werds mal weiter beobachten...

Was macht RL 1 anders als RL 2?

Wie ist es beim Anhalten, wenn Du komplett auf die Zügelhilfe verzichtest?

keine Reaktion! Aaaaber wenn ich ne halbe Zirkelrrunde sie stopen will, sie nicht reagiert und ich den Zügel dann einfach weg schmeiße, weil es mich so sehr frustriert, steht sie und zwar prompt!

Zwinker Kenn ich!


Wie äußert es sich? sobald die Hilfe zum anhalten kommt, werden mir 300kg auf die Hand geschmissen und drauf rumgeknartscht.

Hält sie nicht an? ja doch, wenn ich hart in der Hand werde... aber das will ich nicht!!! Ich hab ne persönliche "Schmerzgrenze"...bis zu nem Gewissen Grad ist Druck ist ok..darüber ist für mich einfach nicht fair. So will ich nicht reiten und da sie Gebisslos so gut reagiert, seh ich auch nicht ein (wenn auch nur kurzzeitig, den Druck so hoch kommen zu lassen.

Das Klingt jetzt vll sehr "Weichei", aber es ist nicht so, dass ich nie über diese Druckgrenze gehen würde.
Ich hab das schon gemacht und dann reagiert sie auch....aber ich will es einfach nicht. Das kann's nicht sein! Nicht bei einem Pferd, dass ich seit ich sie kenne nie Hart im Maul war!

Hält sie an und läuft dann weiter? normalerweise steht sie dann auch!

Hebt sie sich raus? jaein...was ist denn für dich rausheben?!

Den Kopf auf dem rausgedrückten Unterhals feststemmen!
Das kann meiner manchmal gaaanz toll...


Wie sitzt und treibst du im Halten und langsamer werden? ausatmen, schwer machen, Kreuz anspannen, Beine liegen an (nicht klammern oder treibend), "Schwamm aus drücken" am Zügel.

Wie wäre es mit Hand stehen lassen?
Schwämmchen mag ich persönlich nicht.


Hast Du ein besonderes Gebiss oder ein "normales"? was ist denn bitte normal und besonder?
im Moment reite ich mit einer doppelt gebr. Schenkeltrense.

Also normal! Zwinker
Unnormal wären jetzt Sonderkonstrukte wie Kandare, ausgefallene Myler-Kontruktionen, etc.



Ich würd es mal ohne Schwämmchen probieren.

Vielleicht auch mal mit betontem Bein!

(vor die geschlossene Tür schieben!)

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Re: Anhalten

Beitrag von Funi am Mo Jan 28 2013, 12:24

@ Gipsyking wenn auf die erste Zügelhilfe keine Reaktion erfolgt, dann bleibt die Hand stehen Zwinker

Zwischen RL 1 und 2 gibt es keinen großen Unterschied also keinen nennenswerten, der Ursache dafür sein könnte.
Wie gesagt vll ist es Kopfkino...
Mit Rl 1 arbeite ich wesentlich mehr im Schritt mit RL 2 kommt etwas mehr Trabarbeit dazu..aber wie gesagt das sind minimale Unterschiede..

ne dann hebelt sie sich nicht raus! Sie verwirft sich teilweise (auch nicht immer) im Genick versucht sich nach unten zu entziehen..also mir die Zügel aus der Hand zu ziehen...aber das passiert zu 99% nicht.
wenn sie furchtbar knatschig ist, reißt sie das Maul auf und entzieht sich so...

..man muss dazu sagen, dass ich ohne Reithalfter reite und ihr das natürlich eine tolle Gelegenheit gibt sich zu entziehen.
was jetzt aber wiederum nicht heißt, dass sie ständig das Maul aufreißt...


Vielleicht auch mal mit betontem Bein!

(vor die geschlossene Tür schieben!)
wie meinst du das?!

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Re: Anhalten

Beitrag von gipsyking am Mo Jan 28 2013, 12:43

Hierdurch kam ich drauf...

@Funi schrieb:


Beine liegen an (nicht klammern oder treibend),



Daher dachte ich:

Was macht sie wohl, wenn man den "Schraubstock" mal zumacht?

...

(wahrscheinlich weil unsere Herren "Kaltblüter" schonmal "deutliche" Hilfengebung brauchen ... (natürlich nicht immer).

...

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Re: Anhalten

Beitrag von Funi am Mo Jan 28 2013, 12:46

ah ok...

...also ich rahme sie schon ein, nur eben nicht "Schraubstock" zu und ohne das probiert zu haben, würde ich behaupten, dass sie das verwirren würde und sie mit Tempo reagiert.

So hat sie es ja gelernt. Wir sind schon dabei sie umzupolen, aber das dauert.

Trotzdem Danke für die Idee...ich schau mal.

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Re: Anhalten

Beitrag von rakete am Mo Jan 28 2013, 13:25

Kannst du sie bei der Hilfe iwo "vorreiten"?Z.B. Bande oder Tor/Tür?

Wenn sie dann über die Hilfe gezwungenermaßen steht ganz viel loben!

Vllt ist es ja auch nur ne Phase und sie will dich testen Schulterzuck
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Re: Anhalten

Beitrag von Nedserd am Mo Jan 28 2013, 13:26

Ich möchte hier einfach nochmal eine andere Denk-/Sichtrichtung anschieben....

Ich geh mal davon aus das du Mittelschritt reitest, wenn dem der Fall ist reitest du am längeren Zügel. Sind deine Zügel aber aufgenommen z.Bsp. wie im Trab oder eben für den Schritt nicht lang genug muss sie hinten mehr drunter treten. Verlangst du dazu noch das Tempo vom Mittelschritt geht das meist schief. Das äußert sich dann wie bei dir beschrieben oder im Pass. Dein Pferd muss durch die angenommen Zügel hinten mehr drunter treten, wenn du dazu noch anhalten möchtest natürlich noch mehr, dadurch ergibt sich das Ungehorsam des vorne Entziehens nach unten oder oben. Denn durch das entziehen wird es für sie leichter.
Zügel im Schritt ausreichend lang lassen, können auch durch hängen. Wenn die Zügel aufgenommen sind muss sich auch der Schritt verkürzen (versammelter Schritt).
Ich selber parriere ohne Zügel durch. Schiebe mein Becken vor (störe damit die bewegung bzw. gebe die neue/anhalten vor) und schließe meine Knie. Knie zusammen bedeutet für mein Pferd langsamer (auch sehr hilfreich beim Tempiwechsel innerhalb der Gangart) und natürlich schwer machen UND ausatmen ganz wichtig!
Ich würde das an deiner Stelle üben und wenn sie dafür erstmal mal länger brauch ist es egal, wenn sie dann anhält loben, so das sie es erstmal versteht.

Aber wie gesagt ich denke der Fehler liegt an deiner Zügellänge bzw. dem ungewollten Versammlungsgrad den du da forderst.

Ich hoffe das war einigermßen verständlich
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Re: Anhalten

Beitrag von Mokka am Mo Jan 28 2013, 17:51

Hmmm, ich halte etwas anders an... ich schreib einfach mal wie, sofern ich das überhaupt beschrieben bekomme.

Stell dir vor, du sitzt auf einem Ziffernblat, vor dir die 12, hinter dir die 6, rechts die 3 und links die 9.

Im Schritt bewegt sich mein Becken mit der Pferdebewegung von links nach rechts (beschreibt eine liegende acht oder geht vereinfacht von 3 nach 9).

Wenn ich anhalten will (oder generell das Tempo verkürzen) setz ich mich vermehrt von 3 und 9 auf etwa 5 und 7 Uhr ("Becken abkippen"). Wenn daraufhin das Pferd reagiert und sich verkürzt (loben!), bewusst die Beckenbewegung einstellen, auf 6 Uhr "setzen", bewusst ausatmen und Spannung rauslassen. Dabei Hände gegebenenfalls nach vorne oben.

Normalerweise reagieren die Pferde da recht gut drauf, man kann sie aufmerksam machen, indem man über den Sitz und Hände steigen lassen das Tempo im Schritt verkürzt und dann wieder flotter herauslässt. Wenn das klappt, anhalten versuchen.

Ich finds allerdings wirklich komisch, das das Problem nur in der einen Situation auftritt. Funi, da würd ich vielleicht mal ganz genau drauf achten, was und ob den anders ist???

Gegen die Wand reiten und dann fürs Halten loben find ich auch sinnvoll, rakete hats glaube ich geschrieben.

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Re: Anhalten

Beitrag von Funi am Do Jan 31 2013, 12:57

im Moment reite ich ja gar nicht, deshalb kann ich leider nichts testen oder neues Berichten...
heute kommt RL 2 und wir sie reiten. Mal schaun was ihre Meinung ist, bzw ob das Problem überhaupt auftritt..

@ nedserd jupp hab ich verstanden ob es daran liegt eigentlich bin ich chronischer Zügel zu lang statt zu kurz haber. Ich bitte aber (wenn ich das nächste mal reite) meine RL drauf zu achten..

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Re: Anhalten

Beitrag von Dievonda am Do Jan 31 2013, 15:42

Bin gespannt, wie es heut bei Deiner RL2 läuft. Yes Ich hätte da nämlich noch ne Theorie im petto! Yeah

Du sagst, wenn Du allein bist oder die Zügel "wegschmeißt", dann klappt es meist ohne Probleme.

Dann wäre es aber doch eine Kopfsache - und zwar DEINE! Kitzel

Wenn man vor anderen Leuten (Mitreiter, RL, Publikum, was auch immer...) besonders gut reiten möchte bzw. es ja besonders gut und gleich auf Anhieb klappen soll, baut man sich selber diese Hürde und verspannt und gibt so automatisch den Druck ans Pferd weiter. Und dann klappt gar nichts mehr richtig. Dann haste den Vorführeffekt!

Ich bin absolut nicht für Alkohol, aber hast Du schonmal gehört, dass sich etliche Turnierreiter vorm Start erstmal nen Schnäpschen gönnen? Warum? Weil sie sich selber unter Druck setzen und in dem Moment die Anspannung gelöst wird. Mit entspanntem Geist und gelösten Muskeln klappts bei Vielen besser.

Vielleicht schleppst Du auch mit der Uni noch zuviele Gedanken mit zum Pferd und blockierst Dich damit. Was auch immer, ich glaub jedenfalls nicht, dass Dein Pferd irgend ein großes Problem hat. Brav
Und man sollte auch nicht immer alles auf die Ausrüstung "schieben". Sie macht zwar einen großen Teil aus, aber man muss auch ehrlich zu sich selber sein (gerade wenn die Zähne erst gemacht wurden) und meist liegt es nunmal am Reiter.

Ausserdem möchtest Du grad ein Touripony umschulen, kann schon sein, dass sie hier und da nochmal nachfragt, ob Du es wirklich so meinst, wie Du es es verlangst. Zwinker Sie ist ja auch keine Maschine.
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Re: Anhalten

Beitrag von Funi am Mi Feb 06 2013, 13:48

die Stunde letzte Woche fiehl leider aus...aber heute dann.

also ich hab mich ja eigentlich schon damit abgefunden, dass es mein Kopf ist...aber scheinbar scheint der nicht alleine dran Schuld zu sein.

RL 2 hatte heute auch ihre Probleme...nicht so sehr wie ich, weil sie sich vermutlich nicht so reinsteigert wie ich, aber Pony büffelt zeitweise schon dagegen.

Ihr Vorschlag ist Übergangsweise wieder mit Reithalfter zu reiten und schauen wie es sich dann entwickelt.

Zähne sehen gut aus

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Re: Anhalten

Beitrag von Gast am Do Feb 07 2013, 20:19

Bei Amigo war es eine Zeit lang so, dass er im Trab und Gallop sich nur schwer "bremsen" ließ. Das lag vor allem daran das ich meine Hilfen falsch gegeben hab. Also Zügel ziehen und Beine klammern. Aber ich glaube nicht das, dass der Fall bei dir ist…
Vielleicht ist auch was mit der Trense?

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Re: Anhalten

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