Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von fribi am Fr Feb 22, 2013 3:24 pm

@Sandra´s King schrieb:Es ist schön, dass hier wieder eine so spannende Diskussionen stattfindet - mit "Verfechtern" und "Gegnern" (also das klingt jetzt so schwarz - weiß. So meine ich es nicht)!

Ich kenne mich mit den ganzen Lehren leider nicht so aus, aber denke ich werde mir hier einiges mal genauer ansehen und mich mehr damit beschäftigen.
Geht mir auch so! Ihr dürft also gerne weiter diskutieren, ich "verfolge" euch mit Spannung....
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von meabee am Fr Feb 22, 2013 4:11 pm

Geht mir auch ganz genauso, macht Spaß hier zu schreiben und nicht gleich überrollt zu werden mit Argumenten dafür oder dagegen. Lächeln

Das Thema selbst ist ja auch toll, die Rolle der Balance.
Sobald ich etwas Zeit habe, schreibe ich gern mal meine Erfahrungen damit nieder...
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von PICO2001 am Fr Feb 22, 2013 5:58 pm

@Mokka schrieb:
Ich finde es schwierig zu sagen, was für das Pferd angenehmer ist, Hand hoch oder nicht. Das wird wohl auch keiner 100% sicher beantworten können.
Nach meiner Erfahrung ist es ein gutes Werkzeug, gerade bei bisher weniger gut gerittenen Pferden. Gerade Dinge, die ich früher mit Hand nach hinten "gelöst" hätte (bsp: Pferd nimmt Stellung nicht an, geht gegen die Hand, pariert nicht durch), löse ich durch Hand LANGSAM nach VORNE- oben, bei gleich bleibendem Kontakt. Und sobald Reaktion: Hand wieder runter.

Und auch PKs Endziel ist ja nun nicht eine dauerhaft hohe Hand, sondern nur eine Korrekturmaßnahme. Nicht mehr und nicht weniger. Das viele das völlig falsch umsetzen, sehe ich auch.
Dass man eine Wirkung auf Zunge und Laden auch mit Hand hoch nicht vermeiden kann, ist klar- so wie der Reiter auf dem Pferd sitzt, müsste das Pferd den Kopf waagrecht halten, damit das ginge ;-)

Ich werd in diesem Leben auch nicht mehr mit PK warm und es gibt vieles, was mir nicht gefällt- aber ich denke, er ist deutlich präsenter als z. B. ein Racinet es war, und auch durch seine provokante Art eher in der Lage, Dinge zu ändern, die in der FN und FEI schieflaufen.

Das unterschreib ich mal so Yes
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von rakete am Fr Feb 22, 2013 7:14 pm

Anmerkung am Rande...
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von blondie am Fr Feb 22, 2013 7:14 pm

Aber man erhält die Ergebnisse, die durch die Flexionen erzielt werden sollen auch ohne Gebiss.

Jepp Yes
wobei man hier auch eben schauen muss wie das jeweilige Pferd reagiert Zwinker
Anfangs z.b. konnte ich meinen Haffi zwar ohne Gebiss im Gelände reiten, aber Dressurübungen No der Büffelte immer dagegen und konnte mit dem LG einfach nicht so warm werden ...
sieht man hier denk ich ganz gut:



Ich bin übrigens früher auch vermehrt mit höherer Hand als jetzt geritten. Ebenfalls zur Korrektur, da er sich gerne verkrochen hat oder sich dann zusehr auf die VH gelegt hat. *Mal ein Bild aus alter Zeit rauspuddel*



Jetzt reiten wir ihn vermehrt mit Hackamore damit kommen wir gut zurecht - wobei ich ihn auch noch ab und auf Gebiss reite Zwinker

Meinen jungen wollte ich auch gleich nur auf LG reiten... war aber leider nix... der ignorierte das komplett Rolling Eyes
Was ich mittlerweile auch bei ihm rausgefunden habe, dass er gerne was im Maul hat auf dem er rumkauen kann. Speicheln und abkauen macht er mit und ohne Gebiss.

Welcher Satz bzw. Aussage von JCR super ist: "Es gibt viele Wege auf den Gipfel, ich kann Ihnen nur meinen beschreiben" auch ein Baucherist hat ab und an die Hand mal weiter oben (Vid mal angeschaut Zwinker )


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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von meabee am Sa Feb 23, 2013 6:36 pm

Blondie, das habe ich ja gesagt, das gehört dazu, das Hochzupfen und Flexionieren. Aber PK macht die hohe Hand, das hohe Flexionieren so sehr zu seiner Paradedisziplin...*seufz*

Man muß halt schauen, was das Pferdchen mag.
Der Floh hatte einmal ein Gebiss im Mund, fand er nicht so schön, er konnte es nicht gleich wieder ausspucken und wurde ganz hilflos.
Da habe ich mir gedacht, wir schauen mal, was ihm sonst gefällt. Ich kann auch am lockeren Halfter Handarbeit mit ihm machen, bei ihm ist eh die Körpersprache viel wichtiger, mit Stimmkommandos versteht er auch eine Menge. Die Pferde sind so gelehrig, wenn man wirklich zu 100% konsequent bleibt. Wiederholungen, gleiche Abläufe, irgendwann reagieren die eben schon bei der "Klingel" Lächeln

Ich finde, es ist gar nicht schlimm mit Gebiss zu arbeiten.
Wer ein entspanntes, zufriedenes Pferd unter sich hat, mag nicht besonders viel falsch machen, oder?
Ich mein, wenn man gemeinsam harmonisch arbeiten oder Zeit verbringen kann...
Ich sag immer: "Du kannst auch im Handstand reiten, wenn Dein Pferd das gern hat". Wozu schon Konventionen, Maße und Regelwerke, jedes Pferd-Reiter Paar hat sich aufeinander einzustimmen, das hängt von so vielen Faktoren ab, dass man höchsten den Rahmen beschreiben kann, aber nicht die individuelle Machart. Oder?

Ich habe eben viel Freude daran, eine schöne Haltung für's Pferd zu erarbeiten, Reiten selbst mache ich inzwischen nur selten, mit Floh ja sogar gar nicht, die gemeinsame Arbeit macht einfach Spaß. Ich finde, ein gut gesetztes Pferd einfach toll.


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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von FrauBine am Sa Feb 23, 2013 6:54 pm

@fribi schrieb:
@Sandra´s King schrieb:Es ist schön, dass hier wieder eine so spannende Diskussionen stattfindet - mit "Verfechtern" und "Gegnern" (also das klingt jetzt so schwarz - weiß. So meine ich es nicht)!

Ich kenne mich mit den ganzen Lehren leider nicht so aus, aber denke ich werde mir hier einiges mal genauer ansehen und mich mehr damit beschäftigen.
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Da schließe ich mich einfach mal an. Sehr spannend, das hier mitzuverfolgen! Yes
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von Schimmelchen am Sa Feb 23, 2013 6:54 pm

Eure Diskussion finde ich auch spannend. Würde da gern was zu beitragen aber ich kenne mich mit diesen Lehren auch nicht gut aus. Ist aber wirklich ein Anreiz sich da mal einzulesen und auch eine Meinung zu bilden. Werde still mitlesen und mir nach Lesen der Fachliteratur eine Meinung bilden. Danke
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von blondie am So Feb 24, 2013 8:32 am

@maebee
hat aber nicht jeder so "seine" Paradediziplin?

Floh? ist das jetzt dein 4jähriger Haffi?

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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von Nonstop Hanover am So Feb 24, 2013 11:43 am

Ich bin auch eine Zeit lang nach PK und BB unterrichtet worden. Aber ich habe schnell festgestellt dass ich damit nicht so zurecht komme. An sich gefallen mir die Denkansätze, aber für den 0-8-15 Reiter finde ich es schwer nach zu reiten. Denn leoder ist es nur ein bloßes "nach reiten" wenn man sich nicht wirklich mit der Sache an sich beschäftigt, mit dem wieso und warum, können das viele nicht richtig Umsetzen. Mmn gibt es auch leider viel zu wenig wirklich GUTE RL die einem die Materie näher bringen mit dem Hintergrund. Ich habe schon viele wirklich komisch gerittene Pferde gesehen, wo die Reiter einhändig mit hoher Hand auf dem Pferd saßen und einfach nix funktionierte. Daher wohl auch der schlechte Ruf.
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von Teami am So Feb 24, 2013 12:26 pm

@FrauBine schrieb:
@fribi schrieb:
@Sandra´s King schrieb:Es ist schön, dass hier wieder eine so spannende Diskussionen stattfindet - mit "Verfechtern" und "Gegnern" (also das klingt jetzt so schwarz - weiß. So meine ich es nicht)!

Ich kenne mich mit den ganzen Lehren leider nicht so aus, aber denke ich werde mir hier einiges mal genauer ansehen und mich mehr damit beschäftigen.
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Da schließe ich mich einfach mal an. Sehr spannend, das hier mitzuverfolgen! Yes
Ja, seh ich auch so. Gerne mehr davon. Leider kann ich im Moment auch nicht soviel beitragen, aber ich bin beeindruckt und versuche , von euch zu lernen.
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von Mokka am So Feb 24, 2013 12:41 pm

@Nonstop Hanover schrieb: Mmn gibt es auch leider viel zu wenig wirklich GUTE RL die einem die Materie näher bringen mit dem Hintergrund.
Absolut! Und das gilt mMn allgemein fürs Reiten, nicht nur nach PK oder BB, auch nach den Richtlinien- wenn der RL selber nicht in der Lage ist, diese richtig anzuwenden, wird er es auch niemandem beibringen können. Und da fängts dann an, dass geriegelt/ durchgestellt/ angepackt wird, nur dass die Birne unten ist.

Oder dass "nach PK geritten wird"- hauptsache Hände hoch und das Pferd hat die Nase an der Decke.
Oder nach BB- langsam irgendwie seitwärts krebsen, dabei den Hals möglichst verbiegen (*vorurteilepfleg*) ;-)




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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von Nonstop Hanover am So Feb 24, 2013 1:48 pm

@ Mokka, wir verstehen uns Zwinker wir sehen wohl die selben Pferde.

Bei solchen "Randsparten" ist nur leider die Auswahl nicht so groß und irgendwie noch schwerer einen guten RL zu finden. Der Prozentsatz der durch fällt ist da.einfach größer. Vor allem jetzt wo überall ein neuer "Guru Hype" entsteht. Wobei ich BB und PK nicht unter Guru ab stempeln würde. Würde ich eine gute RL finden würde ich es auf jedenfall probieren. Aber ich bin damals einfach wieder auf die normale FN Schiene umgeshwungen, weil es nichts gutes gab. Ich hatte mal eine BB RL da, die hielt mich in der ersten Stunde an der Longe in einem winzigen Zirkel und ließ mich irgendwie da hin latschen, Hauptsache das Pferd fußt unter.. aber ohne Erklärung etc ergab das kaum einen Sinn.
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von meabee am Mo Feb 25, 2013 9:28 am

Ja, blondie, Flohrian ist der Haflinger, er wird jetzt im März ja 4.

Mokka, da hast Du total recht...dieses "Nachmachen" ist das Schlimmste. Wenn man eben ohne den theoretischen Teil Dinge einfach so weitergibt. Aber das ist in jeder Reitweise so, wie viele angeblich so erfahrene Englisch.Reitlehrer gibt es, die Dir den Ursprung ihrer Reiterei gar nicht nennen können.
Die Dir gar nicht erklären können, weshalb sie idR auf der linken Seite des Pferdes aufsteigen, die Kandaren nur mit Unterlegtrense aus einer S Dressur kennen usw.

Ich gebe immer den Tipp: FRag Deine/n RL WARUM? Warum Du dies oder jenes genau jetzt durchführen sollst. Wenn sie Dir das schlüssig erklären können, kannst Du selbst entscheiden, was Du davon hälst, wenn sie Dir antworten: "Weil das so gehört", kannst Du fast schon die Stunde abbrechen und Dir jemand anderen suchen... Zwinker

Aber Obacht, ich habe schon gaaanz abenteuerliche Geschichten gehört. Da haben RL's mit Reiterjargong um sich geworfen, als gäbe es kein morgen, den Sinn der Aussagen suchte man vergebens.
Die Besten davon kennen wir ja alle...
"von hinten ans Gebiss heranreiten" ^^ oder "um den Schenkel biegen"..usw
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von Sandra´s King am Mo Feb 25, 2013 10:44 am

OT Ähm... Warum steigen wir eigentlich idR links auf... Rolling Eyes
Gibt es da einen Sinn... ist doch nur Gewohnheit oder
OT Ende
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von fribi am Mo Feb 25, 2013 10:46 am

@Sandra´s King schrieb:OT Ähm... Warum steigen wir eigentlich idR links auf... Rolling Eyes
Gibt es da einen Sinn... ist doch nur Gewohnheit oder
OT Ende
Das Schwert wurde links getragen (kann man mit der rechten Hand schneller ziehen) und wäre beim aufsteigen von links im Weg. Zwinker Deshalb aufsteigen von links. Weil wir ja alle noch Schwerter mitführen..... lol
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von meabee am Mo Feb 25, 2013 10:55 am

Ich steige, wenn, von beiden Seite auf und ab, natürlich NACHEINANDER *kicher*. Wichtig: i.d.R. mir Aufstiegshilfe, wer Acht auf den Pferderücke und die eigenen Knie geben will? Zwinker

Außerdem verzieht sich dann der teure Sattel nicht über die Zeit...
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von meabee am Do Feb 28, 2013 8:03 am

Also ich bin bei der Suche nach seitlichen abkauübungen auf ein altes Video von einer PK Session gestoßen. Hier sieht man deutlich was ich meine.
Ok möchte, dass seine Schülerin dort das Pferd in die High-Position bringt. Das Pferd lernt dies also noch. Sie soll den Kopf schon hoch halten und das Pferd gaaaanz viel zum Kauen anregen, damit es sich entspannt.
Wer hinsieht, wird bemerken, dass das Pferd einen mächtigen Unterhals währenddessen macht.
Muß es, anders kann es sich unter dieser Hilfe derzeit nicht gebärden.
Hier sieht man die Stauchungen der WS durch Muskelkontraktionen sehr deutlich. Ich habe mit roten Pfeilen markiert, wo eine Kompression stattfindet. Außerdem habe ich die Linie, die PK immer so löblich für seine Flexionen erwähnt ( damit rechtfertigt er diese hohe Hand ja überhaupt und einzig allein ) in einem dünnen Grün markiert. Die wirkliche Zügeleinwirkung ist hellblau.
Alle können sehen, obwohl die Reiterhand sehr hoch ist, dass sie noch längst nicht mit dem Zug am Gebiss der Maulspalte folgt, sondern ganz normal auf Zunge und Laden drückt.
Sie müsste aufstehen und die Hände direkt über dem Schädel des Pferdes halten und dann, ja dann hätte sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eben immer noch ein Verschieben des Zungengrundes im Pferdemaul *hihi*

edit blondie: Bilder aufgrund Copyright entfernt

Ich bin schlimm..ich weiß.

Eigentlich viel Wesentlicher ist, dass die Reiterin das minutenlang so praktiziert. Das heißt, über mehrere Minuten wird durch stärkere Anspannung eigentlich eine Entspannung erwünscht, Das trainiert aber in dieser Zeit die falsche Basismuskulatur und wenn dann nicht ausreichend für Ausgleich gesorgt wird, hat man halt kein gutes Ergebnis. Und gerade am Anfang bekommt man das Ausgleichen wohl eher nur für wenige Momente lang hin. Das finde ich kontraproduktiv. Dann doch lieber Übungen in direkt richtiger Haltung. Das macht mehr Sinn...

Hier das ganze Video:

https://www.youtube.com/watch?v=RT1ao5rm8zI

vlg

(im Grunde ist die Highposition ja das zu erzielende Ergebnis, aber stets ist der Weg das Ziel)
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von meabee am Do Feb 28, 2013 8:28 am

Ihr habt Glück..hier noch ein Nachtrag Lächeln

Eine schöne Fotoserie von Pascalé



Es ist die "équilibre du premier genre" de Baucher
das Mise-En-Main (spärlich übersetzt die Balance vor der Bewegung in die Bewegung hinein mit entsprechender Handhaltung, die beibehalten wird)

Der Zügel wird immer "sanfter" bis zur Hingabe. Die Freiheit auf Ehrenwort, Selbsthaltung vor dem ersten Antreten.
Es entstehen hier kaum merkliche Bewegungen beim Reiter. Das ist wichtig: Bein ohne Hand, Hand ohne Bein.

Das Pferd auf den Fotos ist 23 und wird von einer freundlichen Freizeitreiterin sonst geritten...

vlg

PS. hier wurde die Highposition auch mit Flexion erreicht und sie bleibt erhalten.
Ohne viel UK Geklapper. Ein ruhiges Maul ist hilfreicher, als ein unstetes. Manchmal muß das Pferd nicht so wild kauen, kauen, kauen, wie bei PK. Das kann ganz kontraproduktiv sein. Eine UK Flexion kann auch mit einmaligem Schlecken und Schlucken einhergehen und ganz sanft verlaufen...

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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von meabee am Do Feb 28, 2013 8:41 am

Das ist auch noch mal ein Hinweis auf das Mise-en-Main, vll kann man es auch als Umfassend getragene Beizäumung bezeichnen?

http://www.cavallo.de/pferdevideos/video-jean-claude-racinet-der-baucherist.686908.233219.htm

Lustig, dass grad Mc Stodluka das kommentiert *kicher* Aber er ist nen Netter...ich mag seinen Akzent ja soooo!

"Jeder reitet ein bisschen Baucher". Und jeder sollte es sich trauen Lächeln
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von blondie am Do Feb 28, 2013 9:09 am

Ich kann mir jetzt keine Vids anschauen... aber zum 1. Bild das PFerd geht rückwärts oder?

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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von gipsyking am Do Feb 28, 2013 9:13 am

Wie macht man so eine Bilderserie?

Bin so eine Technik-Niete.

Aber das will ich auch können.

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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von Sandra´s King am Do Feb 28, 2013 9:19 am

Puh also wie schon gesagt, ich habe keine Ahnung. Aber das was ich auf dem Video sehe, sagt mir jetzt erst einmal nicht zu... das ist der erste Eindruck. Natürlich müsste man sich das erklären lassen und vielleicht reagiert auch jedes Pferd anders. Mir ergibt sich auf jeden Fall erstmal kein Grund warum ich das mit meinem King machen sollte...

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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von fribi am Do Feb 28, 2013 9:22 am

@ meabee

Ich fürchte, die von Dir (sehr schön) bearbeiteten Fotos sind nicht von Dir. Oder hast Du die Urheberrechte daran?

Falls nicht, müssen wir die Bilder leider entfernen. Hier noch einmal die Erinnerung an unsere Regeln:

Bilder /Videos
Nur Bilder und Videos, die einem selber gehören, hier im Forum verwenden / einstellen.
Bei Zitaten, Texten o.ä. immer die Quelle nennen.
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

Beitrag von meabee am Do Feb 28, 2013 11:53 am

Okay...die zwei Fotos aus dem Video gehören nicht mir, das Pascalé Bild darf ich weiter benutzen, ich habe das im Vorfeld mit Pascalé selbst abgesprochen. Aber das Video kann doch verlinkt bleiben, oder? Es ist ja öffentlich...

schade, schon zu spät, sonst hätte ich es selbst rausgenommen...
habe gar nicht dran gedacht, dass öffentliche Videos nicht bearbeitet werden dürfen, da die rausgeschnittenen Fotos ja dann nicht von mir sind, tut mir leid...


Zuletzt von meabee am Do Feb 28, 2013 11:55 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Philippe Karl: De Rolle der Balance in der Légèreté

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