Dressurlektionen

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Joy am Di Jan 08 2013, 20:50

So dachte ich anfangs auch mit bzw. ich dachte, dass der eine die Hufschläge meint (mohira, glaube ich) und der andere (Pferdeliebe ?) die ersichtlichen Spuren, die das Pferd macht.

Mich irritierte dann eben der Link und die Literatur (sowohl die "Westernreitlehre" als auch die Richtlinien der FN).

Sorry, wenn ich die falschen User nenne. Ich habe ein wenig den Überblick verloren und eigentlich darf ich mich gar nicht näher damit beschäftigen, sondern soll meinen Schreibtisch bespaßen rotwerd

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Nedserd am Di Jan 08 2013, 20:57

Dann weis ichs auch nicht.... aber auf 3 Hufschlägen kann man kein Schulterherin reiten, das ist ja schon fast bis zur Viertellinie AH! also 5 m, so lang ist nicht mal mein Pferd... glaub ich... Wie lang ist eigentlich ein Pferd? lol
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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Ósk am Di Jan 08 2013, 21:03

Im Prinzip lassen sich Hufschläge und Hufspuren/Huf(schlag)linien auch mit Gleisen und Schienen vergleichen...ein Gleis besteht aus 2 Schienen. Die Terminologie ist aber nicht ganz eindeutig, in dem von @Joy genannten Artikel wird es auch nicht konsequent getrennt. Manche sagen auch zu Hufspuren/Huflinien Hufschläge...

"Welches" Schulterherein geritten wird sollte man aber eher vom Pferd und der jeweiligen Situation abhängig machen, denn von der Handelsüblichkeit Zwinker Es ist ja schliesslich kein Selbstzweck, sondern lediglich ein Mittel der Gymnastizierung.
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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Joy am Di Jan 08 2013, 21:16

Sind drei Hufschläge 5 Meter? Nun gut... Dann muss man darüber schon nicht mehr reden.
Darüber hab ich mir auch noch nie Gedanken gemacht.

Ich finde ja die Verwendung von Synonymen generell nicht verkehrt. In diesem Fall war es aber verwirrend.

Also drei Hufspuren auf zwei Hufschlägen.

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Nedserd am Di Jan 08 2013, 21:20

3 Hufspuren wären dann 1,5 Hufschläge oder??? lol lol lol

@Osk
Mit dem "Handelsüblich" mein ich eher das man meistens nicht über 1. Abstellung hinausgeht. Die 2. ist schon ganz schön heftig Bäh
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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Joy am Di Jan 08 2013, 21:22

@Nedserd schrieb:3 Hufspuren wären dann 1,5 Hufschläge oder??? lol lol lol


Bei meinem kurzen Ponytier ist das wohl so lol


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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Ósk am Di Jan 08 2013, 21:56

@Nedserd: Das hab ich schon verstanden...aber genau das meinte ich ja...man muss das was man reitet dem Zweck anpassen. Schulterherein auf 4 Spuren ist nicht Bäh sondern hat auch seine Daseinsberechtigung. Je nach der individuellen Situation ist es sinnvoll zu entscheiden welche Art von Schulterherein eingesetzt werden sollte. Das SH auf 4 Hufspuren setzt das Pferd noch stärker auf die Hanken als auf 3, erfordert dementsprechend grössere Kraft und Schulterbeweglichkeit. Ein SH auf 3 Spuren lässt dagegen den Schwung nach vorn noch mehr durch, da das vermehrt schiebende Hinterbein ja in Richtung Schwerpunkt fusst, während es bei stärkerer Abstellung über die Spur des vermehrt tragenden Hinterbeins fussen muss.
Habe ich ein Pferd welches bei ohnehin viel Schubkraft eher zum Tragen lassen kommen muss, ist das Schulterherein auf 4 Spuren eher sinnvoll als auf 3, genau anders liegt der Fall, wenn erst noch Schubkraft entwickelt werden muss. Genauso können die unterschiedlich starken Hinterbeine einzeln gebeugt und gekräftig werden, ohne, dass die Schiefe verstärkt wird.
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Re: Dressurlektionen

Beitrag von blondie am Mi Jan 09 2013, 09:35

In der altklassischen Reitweise wird sogar oft das SH auf 4 (wie nennt ihr es jetzt...) Hufspuren geritten.

Bei der Ha versuche ich immer etwas zu varieren mal 3 mal 4 spurig.

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Fellnase am Mi Jan 09 2013, 10:03

Ich reite nach C.Penquitt und ich reite SH auf vier Hufspuren oder anders genannt auf zwei Hufschlägen, genauso wie @blondie es oben schrieb.
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Re: Dressurlektionen

Beitrag von mohirah am Mi Jan 09 2013, 10:52

@Joy schrieb:So dachte ich anfangs auch mit bzw. ich dachte, dass der eine die Hufschläge meint (mohira, glaube ich) und der andere (Pferdeliebe ?) die ersichtlichen Spuren, die das Pferd macht.
Genau umgekehrt. Zwinker

@Ósk schrieb:Im Prinzip lassen sich Hufschläge und Hufspuren/Huf(schlag)linien auch mit Gleisen und Schienen vergleichen...ein Gleis besteht aus 2 Schienen.
Das ist ein tolles Bild. Yes Danke dafür!

@Nedserd schrieb:3 Hufspuren wären dann 1,5 Hufschläge oder??? lol lol lol
Yes

@Ósk schrieb:Das SH auf 4 Hufspuren setzt das Pferd noch stärker auf die Hanken als auf 3, erfordert dementsprechend grössere Kraft und Schulterbeweglichkeit.
Kannst du das näher erklären/begründen? Ich habe nämlich gelernt, dass beim SH auf vier Hufschlägen, das innere HB nicht mehr unter den Schwerpunkt sondern seitlich daran vorbei. Bei der Handarbeit, wo ich es bei Bedarf durchaus auch schon eingesetzt habe (allerdings sparsam), konnte ich genau das auch beobachten, also, dass das HB am Schwerpunkt vorbeifußt. Vorteil ist bei 4 Hufschlägen, dass die äußere Seite noch wesentlich stärker gedehnt wird, als bei 3. Wenn die äußere Seite (meist die hohle) sehr steif ist, kann das also schon mal Sinn machen. Bei der Handarbeit sitzt aber eben keiner drauf. Zwinker Mit Reitergewicht möchte ich einfach kein bewusstes Vorbeifußen am Schwerpunkt.

Vielleicht ist dieses Vorbeifußen ja auch exterieurbedingt? Ich habe nur Quadratpferde, also mit kurzem Rücken. Möglicherweise sieht das bei Rechteckpferden ja anders aus? Damit habe ich keine Erfahrungen. Schulterzuck


An dieser Stelle möchte im Übrigen mal etwas klarstellen, weil ich den Eindruck habe, dass ich hier von einigen falsch verstanden worden bin:

Ich habe nochmals alle meine bisherigen Beiträge zum Thema überflogen. Ich habe nirgendwo geschrieben "man muss" oder "nur so ist es richtig". Janein Ich habe immer nur von mir und meinen Erfahrungen mit meinen Pferden geschrieben. Also von dem was ich für mich und meine Pferde als richtig oder auch falsch erlebt habe. Dass andere Leute mit anderen Pferden möglicherweise andere Erfahrungen machen, ist völlig normal. Yes

Ich schreibe niemandem vor, wie er "richtig" zu reiten hat. Janein Jeder entscheidet selbst, was er als richtig bzw. gut findet und was nicht.

Wenn jemand mit meinen Beiträgen für sich etwas anfangen kann und womöglich irgendetwas verstanden hat oder aus einer neuen Perspektive sieht, freut es mich. Wenn jemand findet, dass das alles Quark ist, ist das für mich auch OK. Ich lese von anderen Leuten ja manchmal auch Sachen, die ich als Quark empfinde. Zwinker Jedem seine eigene Meinung. Yes

Ich bitte darum, meine Beiträge so aufzufassen, wie gemeint sind: persönliche Erfahrungen und Gedanken, die sich für mich als gut und richtig erwiesen haben, die möglicherweise auch für andere User und deren Pferden hilfreich sein können (nicht müssen!), die aber keinen Anspruch auf allgemeingültige Richtigkeit erheben.

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von gipsyking am Mi Jan 09 2013, 11:16

@mohirah schrieb:

An dieser Stelle möchte im Übrigen mal etwas klarstellen, weil ich den Eindruck habe, dass ich hier von einigen falsch verstanden worden bin:

Ich habe nochmals alle meine bisherigen Beiträge zum Thema überflogen. Ich habe nirgendwo geschrieben "man muss" oder "nur so ist es richtig". Janein Ich habe immer nur von mir und meinen Erfahrungen mit meinen Pferden geschrieben. Also von dem was ich für mich und meine Pferde als richtig oder auch falsch erlebt habe. Dass andere Leute mit anderen Pferden möglicherweise andere Erfahrungen machen, ist völlig normal. Yes

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Schön geschrieben.

Das passt aber auf "Reiten an sich" - nicht nur auf bestimmte Lektionen!

Es gibt kein richtiges und falsches Reiten.

Das einzige, was falsch wäre, wäre bewusst pferdeschädigendes Verhalten.

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Gast am Mi Jan 09 2013, 11:31

@gipsyking schrieb:Es gibt kein richtiges und falsches Reiten.

Das einzige, was falsch wäre, wäre bewusst pferdeschädigendes Verhalten.


Aber genau letzteres fällt doch dann in die Kategorie "falsches Reiten". Zwinker Und das gibt es zuhauf, wenn man sich mal genau umsieht...

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von PICO2001 am Mi Jan 09 2013, 12:01

Aber woher weiß man denn was richtig und was falsch ist, was früher richtig war, ist jetzt falsch und was jetzt richtig ist, wird in ein Paar Jahren auch wieder als falsch ausgelegt werden Verwirrt bin

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Funi am Mi Jan 09 2013, 12:03

die Frage nach richtig und falsch ist doch super simpel oder?!

Richtig = biomechanisch Korrekt (denn nur so macht es Sinn und nur so bleibt das Pferd auf Dauer gesund)
Falsch = alle andere

edit: & die Biomechanik wird auch immer die selbe bleiben....es kommen vll neue Erkenntnisse dazu, aber riesig was ändern wird sich da nicht mehr.

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von PICO2001 am Mi Jan 09 2013, 12:25

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Ósk am Mi Jan 09 2013, 22:01

@Mohirah: Das innere Hinterbein ist aber nicht das vermehrt tragende im Schulterherein, sondern das vermehrt schiebende. Zwinker Das sich stärker beugende ist demnach das äussere Hinterbein. Durch den leichten Übertritt wird die äussere Hanke zu stärkerem Biegen veranlasst. Interessant sind dazu die Ausführungen de la Guérinères...wer es im Internet nachlesen mag...Originaltext Zweiter Teil, 11 Kapitel Zwinker Ist aber leider online nur auf französisch verfügbar.
Eine der ersten Beschreibungen von Schulterhereinartigen Seitengängen finden sich übrigens bei Newcastle (allerdings nur auf dem Zirkel).... Hier findet sich der Text (auch auf Deutsch), ab Seite 150 geht es los.
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Re: Dressurlektionen

Beitrag von mohirah am Do Jan 10 2013, 13:09

@Ósk schrieb:@Mohirah: Das innere Hinterbein ist aber nicht das vermehrt tragende im Schulterherein, sondern das vermehrt schiebende. Zwinker Das sich stärker beugende ist demnach das äussere Hinterbein. Durch den leichten Übertritt wird die äussere Hanke zu stärkerem Biegen veranlasst.
Das trifft dann aber nur auf das SH auf vier Hufspuren zu, richtig? Denn bei 3 HS tritt das Pferd ja mit dem HB nicht über. OK, dann ist das noch ein zusätzlicher Aspekt beim SH auf vier HS, der mir bisher noch nicht so bewusst war. Danke für die Erklärung. Lächeln

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Pferdeliebe11 am Do Jan 10 2013, 17:34

Uuuuhhhh, schon die Diskussion über die Begrifflichkeiten bringt ältere Damen durcheinander! Verwirrt bin

Seit über 30 Jahren war für mich und alle mich umgebenden Ausbilder wie Reiterfreunde der Begriff "Hufschlag" (es gibt den 1. , den 2. und den 3.) kein Diskussionspunkt und klar. Was ich hier so lerne...

Weder in den "alten" (zu "meiner" Zeit, als ich den Trainer C / Reitwart machte) FN-Büchern noch beim guten alter Meister Podhaisky wurde der Begriff "Hufschlag" anders interpretiert.

Aber es ist ja gut - Fortentwicklung hat noch nie geschadet! Wink

Habe jedoch hier was ganz tolles gefunden, was so schön in die vorherige Unterhaltung passt:



Ich finde das nur klasse!
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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Gast am Do Jan 10 2013, 18:39

Ja, dieses "Western-Englisch-Pas des deux" kenne ich! Yes

Grds. sehr schön! Allerdings gefallen mir die zwei Pferde auf dem Video nicht so gut. Sie gehen insgesamt ziemlich verhalten, finde ich...

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Amigo1595 am Mi Jan 16 2013, 18:51

So ihr Dressurcracks, ihr seid gefragt!!!!! Hab heut das erste mal mit meiner RL am "Travers" gearbeitet.... Kann mir das jemand "logisch und simpel" erklären, hatte nämlich heut ewig en Knoten im Kopf, habs dann zwar kapiert bin aber gespannt was ihr für Ansätze dazu habt....

Meine RL hats so versucht: Ich reite aufm Hufschlag, z.B. links rum, so dann leicht Schenkelweichen, also HH mitm re. Schenkel nach innen schieben aber nur leicht, und dazu dann Pferd nach innen (links) stellen, ich soll ihn quasi um meinen linken Schenkel wickeln.... Erklär ich grad doof sorry.... Und dann noch "andersrum" ich sollte aufm 2./3. Hufschlag reiten, inneres Bein schiebt HH nach außen auf 1. Hufschlag und Pferd bleibt bissle leicht nach innen gestellt...

Hab ich mir das halbwegs richtig gemerkt??? scratch War viel für mein Köpfchen, habs praktisch besser verstanden als ich es beschreiben kann, deshalb, her mit Tipps und Infos!!! Yes
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Re: Dressurlektionen

Beitrag von rakete am Mi Jan 16 2013, 19:46

Am besten geht aus der Ecke raus,da ist das Pferd schon gestellt Zwinker
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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Amigo1595 am Mi Jan 16 2013, 20:07

Ja stimmt, hat meine RL mich dann reiten lassen, also in der Ecke vor der langen Seite ne Volte und dann daraus so weiter, ging dann auch bissel besser...
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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Pensiero am Mi Jan 16 2013, 20:24

Ja, aus der Ecke raus oder aus einer Volte heraus. Und zwar reitest Du da die Ecke bzw. die Volte nicht ganz zu Ende, nicht ganz "rund", sondern im letzten Drittel nimmst Du schon verstärkt Dein äußeres Bein zurück und machst etwas "Druck". Er wird sehr schnell diesem Druck weichen wollen und schiebt die HH ins Bahninner. Nun gilt es nur noch die VH auf dem Hufschlag zu halten, das Pferd weiterhin ganz leicht nach innen zu stellen und eben um das innere Bein zu biegen.

Inneres Bein treibt vorwärts, äußeres Bein hält die HH im Bahninneren.

Kann man auch nur eine halbe lange Seite machen, dann eine Volte einbauen und wieder neu aus der Volte starten.

Travers ist meiner Meinung nach einfacher als das Schulter herein.

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Re: Dressurlektionen

Beitrag von blondie am Mi Jan 16 2013, 21:09

Travers ist meiner Meinung nach einfacher als das Schulter herein.

Find ich wiederum nicht Zwinker

Weil das Pferd in die Bewegungsrichtung guckt und hier anders "gebogen" ist.


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Re: Dressurlektionen

Beitrag von Pensiero am Mi Jan 16 2013, 21:38

Ich finde halt, dass schon alleine das Einleiten des Travers aus der Ecke heraus einfacher ist. Ich meine, beim Schulter herein hat man schnell mal zu viel Abstellung. Beim Travers finde ich es einfacher zu kontrollieren.
Mir persönlich fällt es halt einfacher die HH ins innere zu bewegen als die VH nicht zu weit und nicht zu gering innen zu halten. Aber da hat wohl jeder seine Stärken und Schwächen.


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Re: Dressurlektionen

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