Pferd geht fühlig

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Pferd geht fühlig

Beitrag von pusteblume62 am So Okt 07 2012, 06:30

Ich habe mit meinem Hotta einiges durch. Er läuft fühlig, aber auf Hufzange und Test auf Empfindlichkeit der Hufkapsel reagiert er überhaupt nicht. Eisen und versch. Beschläge brachten keine Verbesserung. Mein Hufschmied hat keine Erklärung.
Der letzte Klinikbesuch hat ebenfalls kein Ergebnis gebracht. Der TA ist völlig ratlos. Hat sich die Röntgenbilder von den Hufen angesehen und meinte, das hier kein Problem erkennbar ist.
Im Grunde können nur einige Dinge ausschließen. u.a. wurde Hufrollensyndrom ist definitiv ausgeschlossen. Karpalgelenk ist auch ok.
Wenn man googelt, findet man unter fühligen Pferden immer nur, das dann etwas mit den Hufen nicht stimmt. Wenn das bei meinem der Fall wäre und die Sohle bzw. die Hufkapsel empfindlich ist, müsste er dann nicht auf Hufzange und/oder auf Hammerschläge an die Hufwand reagieren?
Die Arbeit meines Hufschmiedes stelle ich nicht in Frage. Ich habe zig Leute gefragt und er hat nur gute Kritiken. Ist so ziemlich der beste, den man hier in der Gegend bekommt.
Nun frage ich mich, wenn ein Pferd beidseits fühlig läuft, kann die Ursache nicht auch woanders als an den Hufen liegen? z.B. Schulter o.a.?

Viele Grüße,Pusteblume



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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von Monky am So Okt 07 2012, 06:34

Wie verhält sie sich denn beim Fühlig-Laufen. Unter fühlig verstehe ich, das sie zB auf Schotter sehr vorsichtig auftreten, und ab und an einklnicken, weil sie auf einen Stein treten.
Wie ist denn das Gangbild?

Monky

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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von *Isafold* am So Okt 07 2012, 07:39

Also meiner hat mit Huflederhautentzündung auch null auf die Zange reagiert....

Mein anderer läuft auch mit Eisen teilweise auf Schotter bei größeren Steinen etwas fühlig. Aber bei ihm liegt es an der mega flachen Sohle die er hat. Aber sowas hätte ja dein Schmied eigentlich sehen sollen?

Das genaue Gangbild fänd ich jetzt auch interessant. Hast du die möglichkeit ein Viedo zu machen? am besten geradeaus, aber auch an der Longe.
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von pusteblume62 am So Okt 07 2012, 08:15

er läuft insgesamt verhalten. Auf unebenem und/oder schotterigen Boden ist es schlimmer. Auch knickt er ab und an ein. Er kriegt einfach insgesamt die Vorderbeine nicht richtig hoch. Hat also einen flachen Bewegungsbogen. Und wirkt insgesamt leicht apathisch. Definitiv belastet ihn irgendetwas.
Seit heute gebe ich ihm Metacam, um zu sehen, ob er besser drauf ist. Ich will ihm das 7-10 Tage geben. Einfach um zu sehen, ob eine Schmerzproblematik vorliegt oder nicht. Von daher macht ein Video momentan keinen Sinn.
Vor 2 Wochen war ich ja mit ihm in der Klinik. Der Chef meinte, er hat schon viel gesehen, aber hier ist er überfragt. Das Pferd wirkt insgesamt gedämpft. Möglich das eine Schmerzproblematik vorliegt, aber er kann nicht sagen, wo die Ursache ist. Er meinte, das er ein Fall für die medizinische Hochschule Hannover wäre. Da könnte man ihn mit allen zur Verfügung stehenden Mittel auf m Kopf stellen. Nur bezahlen kann das keiner.
Ich weiß nicht weiter. Wenn nicht langsam die Ursache gefunden wird, muss ich eine Entscheidung treffen.

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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von Pensiero am So Okt 07 2012, 08:56

Oje, das ist ja mysteriös...
Puh, bin fast schon peinlich berührt wenn der TA bzw. die Klinik schon nicht weiter weiß und wir sollen noch Vermutungen anstellen...

Dennoch möchte ich fragen, was denn alles geröngt wurde?

Ich mein, wenn Du in der Klink warst und es wurde auf Hufrolle abgeklärt und der TA weiß dann immer noch nicht weiter, dann wird er Dir sicherlich auch vorgeschlagen oder zumindest erwähnt haben, dass man dann eben nach und nach abspritzen sollte/könnte.

Sprich: Man spritzt Lokalanästhesie zuerst ins Fesselgelenk, lässt es wirken und dann wird auf hartem Boden vorgetrabt. Falls keine Reaktion wird das Karpal-/Tarsalgelenk taub gespritzt usw.

Nur kann man das ja schlecht auf allen vier Beinen machen... Kann man denn wenigstens herausfinden, welches Bein am ehesten betroffen ist?

Da Du schreibst, dass der Bewegungsablauf an sich schon sehr flach ist, kann ich mir gut vorstellen, dass auch weiter oben am Bein etwas sein könnte und dass es nicht nur am Huf an sich schmerzhaft sein muss.

Wie lange hast Du Dein Pferd denn schon? War er schon immer so fühlig und der Bewegungsablauf so flach? Oder hat es sich mit der Zeit verschlechtert? Wenn ja, in welchem Zeitraum? War zu dieser Zeit etwas Besonderes? Ich mein so etwas wie Futterumstellung, Keilerei auf der Weide oder so etwas ähnliches.

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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von pusteblume62 am So Okt 07 2012, 09:23

Es wurden die Hufe geröngt, das Hinterhauptbein, die Lendenwirbelregion. Eine Lokalanästhesie hat er nicht gemacht, weil er keinen Verdacht hat. Ohne Verdacht macht er das nicht.
Ich kann einen Roman schreiben, über die Krankengeschichte.
Möchte ich aber zur Zeit nicht. Ich habe mittlerweile so unterschiedliche Aussagen verschiedener Ärzte und Kliniken. Anweisungen, die ich umgesetzt habe, die aber zu null Verbeserung geführt haben, das ich langsam das Vertrauen in die Kompetenz dieser Leute verliere.
Das einzige, was offensichtlich ist, ist das er sich ungern bewegen mag. Das er zwar nicht lahmt, aber es fällt auf, das er das linke Vorderbein im Stand weniger belastet, wie das rechte. Das das linke Bein oft (nicht immer) kühler ist, wie das rechte. Das ist besonders am Huf zu spüren. Und er wirkt häufig, als würde alles in seinem Kopf verzögert ablaufen. Also die Reaktionen sind verzögert.
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von Amigo1595 am So Okt 07 2012, 11:00

Also meiner läuft im Gelände an einigen Stellen auch sehr fühlig, zum Beispiel auf Schotterwegen oder wenn viele größere Steinchen auf dem Weg sind. Bei ihm liegt es definitiv nur daran dass die Hufe sich einfach noch ans "barhuf/barfuss" laufen gewöhnen müssen, und er läuft eben auch nur auf unebenem Gelände so fühlig....

Hufschuhe als Option für euch??? Schulterzuck
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von pusteblume62 am So Okt 07 2012, 17:58

Hallo Amigo,
Hufschuhe sind keine Option. Das Problem ist bei uns schon etwas schwerwiegender. Es handelt sich hier nicht um etwas fühlig gehen.
Sondern er hat Schmerzen, bei denen keiner sagen kann, wo und warum.

Grüßle,Pusteblume
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von *Isafold* am So Okt 07 2012, 19:36

LWS haben sie geröngt? Warum nicht Brust- und Halswirbelsäule? Da hätte ich jetzt eher nochmal nachgeschaut, wenn ansonsten an den Hufen und Beinen alles o.B. ist.
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von pusteblume62 am So Okt 07 2012, 19:52

Der Widerrist wurde noch geröngt (hatte ich vergessen). Aber die Halswirbelsäule wurde nicht geröngt, zum einen weil es keine Verdachtsmomente für ein Problem in dieser Gegend gab (es wurde eine Beweglichkeitsprüfung -oben,unten,links,rechts- durchgeführt. Die war ok. Brustwirbelsäule röntgen ist soweit ich weiß schwierig bis unmöglich. Sitzt zu tief, als das die Röntgenstrahlen dort hinkommen. Das Schulterblatt sitzt ja auch noch davor.
Um dort was sehen zu können, muss man schon andere Verfahren einsetzen.

Viele Grüße,Pusteblume
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von *Isafold* am So Okt 07 2012, 20:03

Stimmt, richtig an die BWS ranzukommen ist schwierig. Vorallem der Übergang HWS/BWS wäre wichtig. Der Wallach einer Kundin hat ähnliche Symptomatik. Bei dem stand der Verdacht im Raum, das er eine Arthrose (und evtl schon Verknöcherung) in dem Bereich hat.

Sie hat den in der Klinik komplett (und im wahrsten Sinne des Wortes) auf den Kopf stellen lassen. Letzendlich wurde eine ganz leichte Arthrose festgestellt und ein Schaden am Fesselträger. Evtl. hat hier das eine das andere bedingt.
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von pusteblume62 am So Okt 07 2012, 20:40

Weißt Du, welche Verfahren in der Klinik angewandt wurden, um zu der Diagnose zu kommen?

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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von *Isafold* am Mo Okt 08 2012, 00:50

Ich kann mal Nachfragen. Aber die waren wohl in der TiHo Hannover so viel ich weiß.
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von pusteblume62 am Mo Okt 08 2012, 01:05

Danke!
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von blondie am Mo Okt 08 2012, 01:16

Habt ihr ein BB machen lassen?

Meiner zeigte die Sympthome bei akuten Selenmangel.

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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von pusteblume62 am Mo Okt 08 2012, 01:21

Blutbilder sind in Ordnung. Ein minimaler Selenmangel lag vor (wobei mir ein anderer Arzt sagte, naja, der Wert war absolut unbedenklich). Trotzdem habe ich eine Selenkur gemacht. Ohne Wirkung.
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von blondie am Mo Okt 08 2012, 01:25

Ok, hab den anderen Beitrag auch gerade gelesen...

das hängt noch immer mit der Unfallsache zusammen?

Ich bring dich jetzt einfach mal auf anderen Gedankengang, wenn so viele Vet-Ärzte nicht helfen konnten und keinen Rat wissen... schon mal an Tierkommunikation gedacht?
Ich hab auch nicht dran geglaubt bis ich es ein paar mal selbst erleben durfte...
Denke einige hier können dir hier das bestätigen Yes
Vielleicht kontaktierst du Fellnase mal.

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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von pusteblume62 am Mo Okt 08 2012, 01:58

Bin da momentan am Ball :-)
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von Monky am Mo Okt 08 2012, 21:16

Oje, schon so viel hinter sich... dir Problematik dass das Pferd anfing fühlig zu laufen , dann eher sogar schon klamm ging und dann die Lahmheit kam kenn ich mit meiner Stut zu gut... Leider ist bis heute nichts wirklich festgestellt worden. Bei mir kam damals vom Röntgen nur leichte Arthrose raus, was sie aber nicht so einschränken sollte. Leider sie seit daher Renterstute.
Bin gespannt was bei der Scherztherapie raus kommt, ob sich das Gangbild und auch das getrübt sein wieder bessert....
Hufschuhe wären jedoch schon auch eine Alternative. Bei einigen Modellen kann man spezielle Einlagen kaufen, die eine Stoßdämpfende Wirkung hat.. kommt halt sicher drauf an auch , was an sich der Grund des "fühligen" Gehens ist.

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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von pusteblume62 am Mo Okt 08 2012, 21:30

Hallo Monky,
tja mit Hufschuhen werde ich nicht weiterkommen.
Er trägt derzeit Duplos (die haben eine stoßdämpfende Wirkung
und der Hufmechanismus (Durchblutung) soll dabei ganz gut sein.
Ich glaube, das Problem sitzt höher und wirkt sich aus auf die Füsse. Die Füsse sind aber nicht die Ursache. Von daher kann ich an den Hufen machen was ich will, es bringt, wenn überhaupt, nur bedingt was.

Vielen Dank, das Ihr Euch Gedanken macht.
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von Saliya am Do Jan 31 2013, 21:19

Mein Pferd geht auch etwas fühlig, aber das hat eig nichts mit dem genauen Thema hier zu tun, aber ich finde hier sonst nichts dazu.

Kann man die Hufe trainieren? Dass sie öfter über Schotterwege usw gehen soll (auch, wenn sie nicht will) und dass so ihre Hufe abgehärtet werden? Bringt das was oder würde sie dadurch nur unnötige Schmerzen haben?

Sie läuft bisher barfuß, Hufschuhe hab ich auch, aber am liebsten wäre es mir, wenn sie auch ohne den Schuhen gut laufen würde. Beschlagen lassen würde ich sie sehr ungern.
Die meiste Zeit verbringt sie auf auf der Weide, da ist der größte Teil natürlich Wiese/Erde und ein kleinerer Teil betoniert und im Stall liegen Matten.
Bei meinem Pony sehen die Hufe wieder ganz anders aus und der hat überhaupt keine Probleme mit Schotterwegen usw. Jetzt weiß ich nicht, ob ich ihre Hufe durch recht weichen Boden "verwöhne" und ob es besser wär, vllt in der Weide eine "Schotterstelle" oder so einzubauen, über die sie öfter drübergehen müsste :D

Kennt sich da jemand von euch aus? Lächeln
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von fribi am Do Jan 31 2013, 21:24

Wenn ich es richtig verstanden habe, wird ein Huf vom Umgebungsboden "trainiert". Wenn ein Pferd auf Schotter barhuf gut laufen soll, so braucht es entsprechendes Training auf Schotter oder ähnlichen Böden. Nur Wiese wäre da kontraproduktiv. Und ein Ausritt pro Woche reicht als Training nicht.

Mein Pferd läuft barhuf. Es ist normalerweise tagsüber auf der Koppel, den Rest verbringt es in einer Paddockbox, der Paddock selber ist gepflastert. Dies alles reicht als Training für seine Hufe nicht aus. Ich kann zwar ohne Hufschuhe ausreiten, aber nicht ausschließlich.

Was ich damit sagen möchte ist, dass Training nur auf entsprechenden Böden stattfinden kann. Weiche Böden trainieren nicht.
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von mohirah am Do Jan 31 2013, 21:36

@Saliya schrieb:Kann man die Hufe trainieren? Dass sie öfter über Schotterwege usw gehen soll (auch, wenn sie nicht will) und dass so ihre Hufe abgehärtet werden? Bringt das was oder würde sie dadurch nur unnötige Schmerzen haben?
Ja, man kann Hufe trainieren. Yes

Allerdings müssen zunächst die Ursachen für die Fühligkeit geklärt und behoben werden. Wenn sich z. B. das Hufbein abgesenkt hat (passiert oft im Zusammenhang mit Hufrehe, aber nicht nur!), dann ist die Sohle sehr dünn, das Pferd läuft fühlig. Es dann zusätzlich noch über Schotter zu zwingen, wäre dann schon unnötige Tierquälerei. Außerdem würdest du dann auch schmerzhafte Prellungen oder gar eine Lederhautentzündung riskieren.

Am besten stellst du mal Fotos von den Hufen ein, dann kann man mehr dazu sagen.

Solange du nicht weißt, weshalb deine Stute fühlig läuft, zieh ihr bitte immer Schuhe an und quäl sie nicht über Wege, die ihr weh tun.

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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von pusteblume62 am Do Jan 31 2013, 21:38

Fribi. Du hast recht. Bei meinem Hüss war das ganze allerdings etwas komplizierter. Vor zwei Monaten habe ich mich schweren Herzens dazu entschieden, ihn gehen zu lassen. Bis dato konnte mir keiner sagen, woher seine gesundheitlichen Probleme kamen. Er hatte Schmerzen und konnte und wollte nicht mehr. Den letzten Gang mit ihm zusammen zu gehen, war extrem schwer, aber es ging einfach nicht mehr.
Täglich muss ich an ihn denken und frage mich ständig, was es gewesen sein könnte, was ihn so belastet hat.
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Re: Pferd geht fühlig

Beitrag von mohirah am Do Jan 31 2013, 21:51

@pusteblume
Das tut mir sehr Leid für dich!

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Re: Pferd geht fühlig

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