Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

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Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Gast am Fr Sep 14 2012, 10:00

Hmm... ich wollte hier doch mal einen Threat eröffnen.

Wie vielleicht einige wissen, suche ich bis spätestens zur nächsten Weidesaison ein 2. Pony.

Und damit fangen die Probleme an.
1. die Frage was ich will.
Die ist echt schwer zu beantworten. Auf der einen Seite möchte ich ein Pony, welches für meine Kinder auf jeden Fall geeignet wäre. Dieses müsste dann nach meinen Vorstellungen ab 1,20 groß sein und eben bereits von Kindern geritten.

Auf der anderen Seite wäre ich auch nicht abgeneigt ein Pony zu suchen mit dem ich selbst auch noch was anstellen kann, welches also von der Größe her etwas kleiner als Willi ist,aber immernoch von mir reitbar wäre. Quasi eine Kombi aus Kinderpony und eben Reitpony für mich.

Ein weiterer Gedanke wäre, nach einem Pony nur für mich zu gucken. Eines was schon ein wenig mehr kann als Willi, was evtl. springerfahren wäre und mir davor bissel die Angst nehmen könnte.

Ja, das sind die Hauptprobleme. Darüber muss ich mir aber auch selbst klar werden, das weiß ich.

Aber es tauchen mir noch andere Fragen auf.

DAS ALTER

Klar ist mir, dass ein Pony für die Kinder nicht so jung sein sollte. Aber in welcher Altersspanne sollte ich schauen. Ab 10 Jahren??? Sind über 15 schon zu alt??


DIE RASSE

Ich finde viele Welch-A Ponys. Mit der Rasse kenne ich mich aber so gar nicht aus. Kann von euch jemand was dazu sagen??
Shetty finde ich zu klein. An nen kleinen Haffi hätte ich auch gedacht, da könnte ich auch noch drauf passen und sie sind robust. Isi fällt wahrscheinlich wegen Preis aus.


EKZEM

Ich habe viele Ponys gefunden die Probleme mit Ekzem haben. Grundsätzlich schreckt mich sowas immer ab. Ich hatte damit noch nie zu tun. Deshalb mal an die Ekzemer-Kenner.... wie gut oder schlecht lässt sich damit umgehen, bzw. auf was müsste ich achten wenn ich mir doch mal ein Ekzempony anschaue. Gibt es verschiedene Härtegrade oder sowas?? Wie müsste das gepflegt werden?



Hachja... alles nich so einfach

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von gipsyking am Fr Sep 14 2012, 11:00

Nieselwiesel schrieb:

1. die Frage was ich will.
Die ist echt schwer zu beantworten. Auf der einen Seite möchte ich ein Pony, welches für meine Kinder auf jeden Fall geeignet wäre. Dieses müsste dann nach meinen Vorstellungen ab 1,20 groß sein und eben bereits von Kindern geritten.

Auf der anderen Seite wäre ich auch nicht abgeneigt ein Pony zu suchen mit dem ich selbst auch noch was anstellen kann, welches also von der Größe her etwas kleiner als Willi ist,aber immernoch von mir reitbar wäre. Quasi eine Kombi aus Kinderpony und eben Reitpony für mich.

Das halte ich für deutlich sinnvoller.

Ein weiterer Gedanke wäre, nach einem Pony nur für mich zu gucken. Eines was schon ein wenig mehr kann als Willi, was evtl. springerfahren wäre und mir davor bissel die Angst nehmen könnte.

Das wäre wohl am sinnvollsten.
Und warum sollten die Kinder dieses Pony nicht reiten
?

DAS ALTER

Klar ist mir, dass ein Pony für die Kinder nicht so jung sein sollte. Aber in welcher Altersspanne sollte ich schauen. Ab 10 Jahren??? Sind über 15 schon zu alt??

Ich persönlich würde einen 15-jährigen nicht kaufen.
Es sei denn, es wäre eine Übernahme eines bestimmten Pferdes aus dem Bekanntenkreis
.

Ich bin auch schon lange nicht mehr davon überzeugt (war es aber früher), dass ein älteres Pferd besser geritten ist als ein junges.
Mit wäre ein altersgemäß ausgebildeter 5jähriger 3 x lieber als ein vergurkter 12-jähriger
.

DIE RASSE

Ich finde viele Welch-A Ponys. Mit der Rasse kenne ich mich aber so gar nicht aus. Kann von euch jemand was dazu sagen??

Ja.
Das sind süße, oft drahtige Fahrponys und höchstens 1,22 groß.
Zum Reiten für Kinder oft zu grell und von Erwachsenen aufgrund der Größe nicht korrekturzureiten
.

Und einen Sattel zu finden, der größer ist als 12 oder 14 Zoll, ist fast unmöglich.
Nur, passt da kein Reiter rein
.

Shetty finde ich zu klein.

Definitiv.

An nen kleinen Haffi hätte ich auch gedacht, da könnte ich auch noch drauf passen und sie sind robust. Isi fällt wahrscheinlich wegen Preis aus.


EKZEM

Ich habe viele Ponys gefunden die Probleme mit Ekzem haben.
Grundsätzlich schreckt mich sowas immer ab.

Sollte es auch.

Ich hatte damit noch nie zu tun. Deshalb mal an die Ekzemer-Kenner....
wie gut oder schlecht lässt sich damit umgehen,

Je nach Ausprägung geht das von "fast normal" bis zu "ich kann nicht mehr"!

bzw. auf was müsste ich achten wenn ich mir doch mal ein Ekzempony anschaue.

Besser gar nicht erst anschauen.
und wenn, dann im Hochsommer, wenn das Exem am schlimmsten ist
.

Gibt es verschiedene Härtegrade oder sowas??

Ja.
Angefangen bei strubbeliger Schweifrübe bis hin zu Pferd komplett ohne Langhaar
.

Wie müsste das gepflegt werden?


Bei der Pflege hilft nur die jahrelange Suche nach der richtigen ...

da kommen so viele Möglichkeiten in Betracht:

Shampoos und Lotions
Exemerdecke
abgedunkelte Box im Sommer + Weidehaltung in der Nacht
Medikamente
Spezialfutter

Das, was der Exemer beim Kauf billiger ist, zahlt man hinterher 3 x drauf.

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von gipsyking am Fr Sep 14 2012, 11:05

So ungefähr:

http://www.ehorses.de/deutsches-reitpony-wallach-6jahre-139cm-falbe-dressurpferd-freizeitpferd-springpferd-vielseitigkeitspferd-vetschau-spreewald/706058.html

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von gipsyking am Fr Sep 14 2012, 11:09

Oder so:

http://www.ehorses.de/deutsches-reitpony-stute-7jahre-143cm-dunkelbrauner-dressurpferd-freizeitpferd-springpferd-zuchtpferd-luedinghausen/723978.html

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Gast am Fr Sep 14 2012, 11:25

Nieselwiesel schrieb:Auf der anderen Seite wäre ich auch nicht abgeneigt ein Pony zu suchen mit dem ich selbst auch noch was anstellen kann, welches also von der Größe her etwas kleiner als Willi ist,aber immernoch von mir reitbar wäre. Quasi eine Kombi aus Kinderpony und eben Reitpony für mich.

Diese Option würde ich persönlich favorisieren! Yes

Ich meine, Dein Willi ist ja so ein lieber Kerl, dass er problemlos als "Kinderpony" herhalten kann. Diese Gewissheit hast Du bei einem neuen Pony ja nie hundertprozentig. Auch von der Größe her würde ich sowieso immer nur ein Pony nehmen, welches ich als Erwachsene bei Bedarf "Korrektur reiten" kann, damit es für die Kids auch händelbar bleibt. Bei Unterschreitung einer gewissen Größe wird das schwierig....

Spontan würden mir für Dich entweder ein sportlicher Haflinger oder ein DRP einfallen. Oder vielleicht auch ein braver Araber mit einem Stockmaß von nicht über 1,50m. Ein sportlicher Freiberger wäre evtl. auch eine Option. Wenn Du an einem sog. "Schlachtfohlen" Interesse hast, dann könntest Du Dir uU ein gutes Pferd für wenig Geld beschaffen.


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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Gast am Fr Sep 14 2012, 11:27

gipsyking schrieb:Oder so:

http://www.ehorses.de/deutsches-reitpony-stute-7jahre-143cm-dunkelbrauner-dressurpferd-freizeitpferd-springpferd-zuchtpferd-luedinghausen/723978.html

...


Der gefällt mir auch! Yes

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von *Isafold* am Fr Sep 14 2012, 12:49

Ich würde auch definitiv zu einem größeren Pony tendieren. 1. Kannst du es auch (Korrektur)reiten und zweitens gibts keine dicken Krokodilstränen, wenn alle dem Ponylein entwachsen sind.

Altersmäßig würde ich mich gar nicht so festlegen. Ich denke so um die 10 ist einguter Ansatz.

Zum Ekzem... EIn Pferd hat ekzem, oder eben nicht. Wie stark das ganze ausbricht hängt mit den äusseren Einflüssen zusammen.

Wenn du dir (bewusst) einen Ekzemer zulegst, dann sei dir darüber im klaren, das du es im schlimmsten Falle mit einem extremen Allergiker zu tun hast. Meiner hat zum Beispiel eine 0 toleranzgrenze bei Äpfeln und Melasse (befindet sich in fast allen Müslis, Leckerlies und Mineralfuttern) Sei dir auch im klaren, das es u.U. einen höheren Pflegeaufwand (einschmieren, eindecken, etc) mit sich zieht. Viele Ekzemer dürfen z.B. auch nicht aufs Gras.

Das ist jetzt nicht, um dir Angst zu machen. Das ist nur, um damit du nicht irgendjemanden auf den Leim gehst von wegen: "ach... mit ein bisschen Creme geht das." Mit dem richtigen Managment bekommt man viele Ekzemer übrigens auch (nahezu) Symptomfrei
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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Catana am Fr Sep 14 2012, 14:39

Auch ich würd dir zu einem größeren Pony oder kleinerem Großpferd raten. Man kann viele Sachen am Boden korrigieren, aber für manche Sachen muss man sich einfach mal in den Sattel setzen. Außerdem find ich das Argument mit dem Rauswachsen der Kids wichtig.

Zum Alter: Ich würde bei der Suche zwischen 8 und 12 anpeilen. Der Ausbildungsstand und die Qualität des Trainings ist natürlich ausschlaggebend, da muss ich @gypsyking rechtgeben, aber ich denke nicht, dass das unbedingt etwas mit dem Alter zu tun hat.

Rasse? Hm, Dt Reitponys, Haffis (da würd ich die Guten Alten nehmen, nicht die Edelblut-Haffis Zwinker ), Fjord (mag ich persönlich nicht), Welsh-C bis D eventuell, Tinker, ich hab ein paar Lewitzer auf dem Markt gesehen, mein persönlicher Traum wäre ja ein Kaltblut, so ein Schwarzwälder...*träum* aber es geht ja nicht um mich Zwinker

In Sachen Ekzem hab ich nur Second-Hand-Erfahrungen. Ein Shire hat ein Sommer Ekzem bei uns und ich muss sagen, ich würd mir nicht bewusst einen Ekzemer holen. Je nach stärke ist der Aufwand enorm!
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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von sisi am Fr Sep 14 2012, 20:50

Ein Welsh A würd ich auch nicht nehmen. Die sind wirklich oft sehr temperamentvoll. Ich würde zu einem Pony, das über 1,30 m ist tendieren. Muss ja nicht unbedingt ein Rassepony sein.
Wenn du ein Pony willst, das dich weiterbringt und gut ausgebildet ist, dann ist das natürlich wesentlich teurer.
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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Funi am Fr Sep 14 2012, 21:19

bzgl. der Größe kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen...such nach etwas das du auch reiten kannst. Zum korrigieren...zum "Beschäftigen" (also alles was über ein Kind von a nach b tragen hinaus geht Zwinker )

Klar ist mir, dass ein Pony für die Kinder nicht so jung sein sollte.
Aber in welcher Altersspanne sollte ich schauen. Ab 10 Jahren??? Sind
über 15 schon zu alt??

Da würde ich mich vorher gar nicht festlegen!
Ich finde 15 nicht unbedingt zu alt! Wenn es nicht "vorgeschädigt" ist, kannst du mit einem 15 Jährigen (Robust-)Pferd noch immer die kommenden 10 Jahre was anfangen...das ist schon noch ne Weile...zumal du nicht davon ausgehen kannst, dass die Kinder bei Begeisterung zum Reiten teilen werden.
Vll wollen sie mal drauf sitzen...es aber nie ernsthaft anfangen sowas kann man ja nicht planen.
Außerdem muss ich Gypsiking recht geben...ich würde mir auch eher was junges uU noch nicht soweit ausgebildetes Pferd holen, als eins was Jahre lang falsch geritten wurde, da muss man einfach schauen. Schließlich gibt es auch "alte" Pferde, die gut geritten wurde...aber die kosten auch entsprechend!!


Tja die Rasse.

Ich persönlich würde nach einem Isi gucken Lächeln (es gibt auch tolle Pferde, für nicht so viel Geld...zu mal der Markt absolut überlaufen ist und viele Pferde über oder unterm Wert angeboten werden...da muss man nur die Augen offen halten)
aber das musst du wissen!! Schau dir verschiedene Pferde an...ruhig auch Mixe und entscheide dann was am besten passt. Ich finde wenn man da eh so unsicher ist, ist es schwer sich vorher fest zulegen!

Haffis, Fjord, DRP...wären so die Klassiker. Vll ein Fellpony? Lächeln

Mit Ekzem hab ich nicht soo die Erfahrung...würde aber definitiv sagen, dass es echt abhängig ist von Umgebung & Haltungsbedingungen wie stark es ausbricht und wie viel man damit zu tun hat.
Auf Rügen (Küsten nähe -> also eig. viel Stechzeugs, da viel Wasser) gab es 2 Ekzemer und in den 1,5 Sommer die ich da oben verbracht habe, sah man es der Stute an...aber nicht schlimm. Geschmiert wurde gar nicht. Lediglich eingedeckt....dem Wallach sah man es überhaupt nicht an. (Ich schätze es liegt am Wind, dass man Ekzem da oben gut im Griff hat)
Mein eigenes Pferd hatte an der Küste nie Probleme in die Richtung...jetzt scheuert sie sich schon merklich Schweif und Mähne, aber ob man da schon von einem Ekzem sprechen kann Ich würde es nicht...aber man sieht schon, dass sie einfach auf die Umgebung anders reagiert.


http://www.ehorses.de/new-forest-pony-wallach-10jahre-146cm-fuchs-dressurpferd-freizeitpferd-springpferd-voltigierpferd-spanien/725435.html

Wir haben ein New Forest am Stall....kann aber nicht viel dazu sagen, mit dem wird nicht viel gemacht.

http://www.ehorses.de/islaender-stute-15jahre-130cm-schimmel-dressurpferd-freizeitpferd-waltrop/702111.html

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Gast am Fr Sep 14 2012, 23:32

Phuuu.... erstmal vielen Dank für die Antworten bisher.

Ein bisschen Licht bringt es schon, das merke ich.

Grundsätzlich... so war es bei Willi auch schon.... sind mir jüngere Pferde lieber, weil da die Chance dass sie noch nicht durch sooo viele Hände gegangen sind einfach größer ist.

Zum Thema Isländer!
Jap finde ich sind super tolle Ponys. Aber ich habe so null Gangerfahrung! Davor hab ich bissel Angst. Komischerweise. Hab irgendwie Angst dass ich die Gänge nicht sortiert bekomme bzw. dann nur vermurkst reite.

Gut zum Thema Ekzemer.... das ist gestrichen. So in etwa wie ihr das beschreibt habe ich mir das auch vorgestellt ... also keine einfache Sache und ich weiß dann nicht was ich wirklich kriege.

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Gast am Sa Sep 15 2012, 07:32

@ Funi: New Forest Ponys sind auch klasse! Das könnte vielleicht echt was für Niesel sein! Yes

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Bláinn am Sa Sep 15 2012, 08:14

Ich rate ab nen isi zu kaufen wenn man keine Erfahrung hat und auch keinen RL der Erfahrung Bzw wissen damit hat.

Und ehrlich: Gute Isis die schon gut geritten sind und eine gute Ausbildung genossen haben kosten ihr Geld.

Vll gibt es mal Ausnahmen aber irgendwo muss sich der Preis ja auch rechtfertigen....
Kommt halt denk ich auch auf die Region an. Bei uns in d Gegend gibt es kaum gute Züchter da ist der Preis halt denk(normal) hoch.
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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Gast am Sa Sep 15 2012, 08:16

@ niesel: Wieviel "darf" das Pony eigentlich kosten?

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von gipsyking am Sa Sep 15 2012, 09:54

Ein nettes Fjordi:

http://www.ehorses.de/fjordpferde-stute-10jahre-falbe-dressurpferd-freizeitpferd-springpferd-zuchtpferd-embsen/725256.html

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von gipsyking am Sa Sep 15 2012, 09:55

Ein Isländer:

http://www.ehorses.de/islaender-wallach-7jahre-133cm-fuchs-dressurpferd-freizeitpferd-springpferd-voltigierpferd-mengerschied/722528.html

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Gast am Sa Sep 15 2012, 22:15

mein büdget ist nicht riesig... aber wenn ich ein pferd finden sollte welches mich anspringt und doch überm büdget liegt dann wird es irgendwie machbar sein. deshalb will ich mich jetzt nich so genau dazu äußern.

dann wäre zu isländern meine meinung auch bestätigt.... ist mir zu heiß wenn ich nicht weiß ob ich wen mit gangerfahrung als rl finde. hier ist die isiszene auch nich so ausgeprägt.

zudem muss es auch kein pferd sein, welches unheimliches sportpotential mitbrinbgt, denn das werde ich nie so ausschöpfen können. sprich so ein kleines bis L ausgebildetes reitpony wäre mir zu teuer und zu schade um auf der wiese rumzugammeln weil ich halt nich DIE Tunierambitionen habe. Da sollte m.M. nach eher ein Kind von provitieren können welches wirklich auf Tunier will.
Versteht ihr wie ich das meine?
Hohes Potential sollte auch gefördert und gefordert werden.

Das Pferdchen müsste für mich geländetauglich sein, unerschrocken für die Kinder, solide und ehrlich sowie arbeitswillig sein für Platzarbeit.

Hachja... guuut dass ich noch so lange Zeit habe mir klar zu werden.

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Dievonda am So Sep 16 2012, 15:55

Von einem Isi würde ich auch abraten, wenn man nicht die Erfahrung oder nen RL für Gangpferde an der Hand hat.

Wie wärs mit nem Dülmener? Zwinker Scheint alle Deine Anforderungen zu erfüllen und hübsch isser auch noch:

http://www.pferdemarkt.de/index_include.php?em_uid=8Rm3tn8AAAEAAH1EdBkAAAAx&em_session_name=em_sid&em_sid=bfb39825ae11cc6542e28c8bbe774457&em_client=lwv&em_mask=suche&em_maske=suche_detail&em_submaske=&em_sublayout=&em_aktion=&em_suche%5Bnew%5D=&em_suche%5Breset%5D=&em_suche%5Border%5D=&em_suche%5Bkdnr%5D=&em_suche%5Bis_sellerpage%5D=&em_suche%5Biframe_version%5D=&em_suche%5Bnur_aktive_kontingent_anzeigen%5D=0&em_suche%5Bsuche%5D=erweitert&em_suche%5Brunid%5D=1&em_suche%5Bsort%5D=du&em_suche%5Bseite%5D=1&em_suche%5Bseiten%5D=10&em_suche%5Babo_kunde%5D=&em_suche%5Bviewmode%5D=&em_oms_id=1&em_market=1&em_suche%5Balter_min%5D=&em_suche%5Balter_max%5D=16&em_suche%5Brasse%5D=20266&em_suche%5Bgeschlecht%5D%5B%5D=20054&em_suche%5Bgeschlecht%5D%5B%5D=20055&em_suche%5Bstockmass_min%5D=&em_suche%5Bstockmass_max%5D=155&em_suche%5Bland%5D=&em_suche%5Bdistanz%5D=&em_suche%5Bplz%5D=&em_service_step=&em_action=&em_login=&em_passwd=
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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von gipsyking am So Sep 16 2012, 16:22

Nieselwiesel schrieb:

dann wäre zu isländern meine meinung auch bestätigt.... ist mir zu heiß wenn ich nicht weiß ob ich wen mit gangerfahrung als rl finde. hier ist die isiszene auch nich so ausgeprägt.

Ich wäre als Besitzer eines Isländers froh, wenn ich keinen Reitlehrer mit Gangpferdeerfahrung hätte.
Ich würde auch einen Isländer reiten.
Und zwar normal.
Mit Hilfe eines normalen Reitlehrers.
Von daher würde ich beim Isländer auf einen guten, klar abgegrenzten, Trab achten.
Wenn er dann auch noch zu tölten wäre, wäre das schön aber keine Bedingung
.

zudem muss es auch kein pferd sein, welches unheimliches sportpotential mitbringt, denn das werde ich nie so ausschöpfen können. sprich so ein kleines bis L ausgebildetes reitpony wäre mir zu teuer und zu schade um auf der wiese rumzugammeln weil ich halt nich DIE Tunierambitionen habe.

Da sollte m.M. nach eher ein Kind von provitieren können welches wirklich auf Tunier will.
Versteht ihr wie ich das meine?

Ja!
Was wollen denn Deine Kinder?
Erstaunlicherweise wollen die doch irgendwann "mehr", wenn sie nicht vorher komplett aufgehört haben.
Bei uns im Stall sind jetzt 3 Kinder unter 15, die bereits im L-Bereich unterwegs sind
.

Hohes Potential sollte auch gefördert und gefordert werden.

Das Pferdchen müsste für mich geländetauglich sein, unerschrocken für die Kinder, solide und ehrlich sowie arbeitswillig sein für Platzarbeit.

Hachja... guuut dass ich noch so lange Zeit habe mir klar zu werden.

Wir hatten immer die selben Anforderungen wie Du.

Und da findet man auch gute Pferde für.

Unsere Pferde haben sich einfach im Laufe ihres Lebens irgendwie bis A ausgebildet.

Es hat gedauert, es hat Spaß gemacht, es hat zwischendurch gefrustet...

insgesamt gesehen waren/sind sie aber beide 6er im Lotto.

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Dievonda am So Sep 16 2012, 16:26

Naja, aber Isländer mit guter Ausbildung kosten nunmal Ihr Geld, alle anderen gehen doch mehr oder minder Schweinepass oder wüsten Gangmix. Wie will man das denn ohne Ahnung und Anleitung korrekt reiten können? Ist ja nur meine Meinung. Bin früher einige Jahre auf Isländern geritten und das ist nicht so einfach, wie es aussieht. Schonmal garnicht als Nicht-Isi-Reiter

Für einen einfachen Freizeitkumpel kann man doch nen netten Mix kaufen, im Netz ab 1000€ zu haben. Wie schonmal erwähnt, der Markt für Freizeitpferde ist am Boden.
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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Funi am So Sep 16 2012, 16:53

also wenn ein Isi, dann sollte das gut überlegt sein!

Ich würde von 5 Gängern von vornherein abraten und bei 98% der 4 Gänger behaupte ich mal, dass wenn man nichts nur drauf setzt und das macht, was man immer macht die Gänge ganz sauber bleiben!
Zumindest gilt bei durchweg allen 4 Gängern, die ich bis jetzt kennen lernen durften, dass die nicht freiwillig Gangsalaten sondern ihre 3 GGA laufen.

Zudem gibt es auch 3 gängige Isis...grade wenn man nach "gebrauchten" Pferden schaut...also mit gebraucht mein ich die, die nicht vom Züchert stammen und aufs Tunierwesen gezüchtet sind.

Ich würde die Rasse nicht ausschließen...aber auch nicht (an deiner Stelle) gezielt danach suchen. Wenn du deine Suchkriterien irgendwo rein haust (ehorse what ever...) und da in der Liste ein Isi auftaucht, dann schau ihn dir trotzdem mal an was er laut Beschreibung kann und wenn es dem entgegen kommt, was du suchst dann würde ich mich auch nicht scheuen es anzugucken.
Wenn du da warst und Probegritten bist, dann kannst du immer noch sagen Nein will ich nicht!

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Gast am So Sep 16 2012, 21:30

Ja Funi... so sehe ich das auch, ich suche nich direkt nach nem Isi. Mir is da nich so ganz wohl. Sehe mich da schon heulend in der ecke weil das Pony irgendwie die Beine schmeißt und ich nich weiß wie ich was ändern soll.

Was wollen denn Deine Kinder?
Erstaunlicherweise wollen die doch irgendwann "mehr", wenn sie nicht vorher komplett aufgehört haben.
Bei uns im Stall sind jetzt 3 Kinder unter 15, die bereits im L-Bereich unterwegs sind
.

@Gipsy: das ist halt die Schwierigkeit. Ich weiß nich ob meine Kinder wirklich in den Sport gehen wollen. Der Große sitzt mal drauf, es macht ihm Spaß, aber s o dass er wirklich regelmäßig richtig reiten will... nee
Bei der Kleinen sehe ich schon eher Chancen, weil Mädchen... aber sicher sein kann ich mir nicht.

@dievonda: den Dülmener konnte ich mir leider nich angucken.

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Dievonda am So Sep 16 2012, 21:33

Oh, die Anzeige war vorhin noch aktiv. Siehste, so ein tolles Pony, dass es ganz schnell weg ist. Zwinker
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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von Gast am Mo Sep 17 2012, 07:11

Ich würde Willi für die Kinder nehmen und mich eher nach einem geeigneten Pferd für MICH umsehen.

Grund: Keiner weiß, ob und wie ambitioniert die Kids später mal reiten wollen. Dagegen klang bei Dir ( Niesel ) doch immer mal wieder ein wenig "Frust" heraus, dass Willi nicht das "Sportpony" ist, was Du Dir eigentlich für Dich wünschen würdest.

Zum Turnierreiten: Ich denke, für Reiter-WB, E-Dressur u. E-Springen ist Willi absolut für die Kinder geeignet- sofern die das wollen. Da hast Du ( Niesel ) in Deinem Pony eine Lebensversicherung, was bei einem zweiten Pferd, gerade wenn das ein wenig "sportlicher drauf ist", nicht unbedingt der Fall sein muss. Sollte es nun so sein, dass die Kids später auf höherem Niveau reiten möchten, dann könnte man auch das potentielle neue Pferd/Pony dafür nehmen, auf welchem Du Dich schon "eingefuchst" hast. Und, wie gipsyking schon schrieb, ab einem bestimmten Niveau - etwa L - wird es eh nicht mehr so ganz einfach sein ein passendes Pferd/Pony zu finden, welches "drei Wünsche in einem" beeinhaltet: kindertauglich, leistungsfähig, bezahlbar!

So weit würde ich jetzt noch gar nicht denken sondern mich eher fragen, was IM MOMENT sinnvoll ist.

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

Beitrag von blondie am Mo Sep 17 2012, 10:32

Kann mich da Javellin eigentlich anschliessen Yes seh das genauso.

Letztendlich ist es aber deine Entscheidung... vorallem drängt es nicht, guck dich einfach um und wenn es "das" Pony ist egal in welcher Hinsicht dann nimm es Zwinker

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Re: Die Schwierigkeiten eines Pferdekaufs

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