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Beitrag von PICO2001 am Mi Sep 05 2012, 17:56

Also da ich meinen ja nun nach 6 Jahren wieder reite, kommt mir immer wieder der Gedanke, wie am Besten das Training gestalten!
Also dazu zurm Reitverhalten von Pico (teilweise kranheitsbedingt):
Er ist nicht der Schnellste und eigentlich eher in der völligen Losgelassenheit des Rückens eher ein Diesel. Er geht aber deutlich besser, wenn man nicht ewig arbeitet, früher war auch ne halbe bis 3/4 Stunde so das, was gut war um ihn ne viertel Stunde losgelassen und korrekt durchgängig reiten zu können und auch seine Bereitschaft beinhaltet hat!!
Er geht besser, wenn ich zu Beginn nicht ewig Schritt und Trab mache und auch relativ schnell (so nach 10 min - im Sommer wohlgemerkt) auch mal 2 oder 3 Runden galoppiert! bzw. Stangen oder Cavalettiarbeit beginnt!

Nunja er hat 6 Jahre gestanden und verblüffender Weise sind wir nach gerade mal 6-mal reiten wieder auf einem eigentlich Anfang L-Niveau (also das Pferd lol ). Nein er kann das alles noch und das ni schlecht..trotz langer und durchhängender Zügel damit er absolute Bewegungsfreiheit hat, geht er auch gut durchs Genick (obwohl ich das ni will) und reagiert auf jeden kleinen Schenkeldruck!!Er kann ausm Schritt angaloppieren und auf Gewicht zum Schritt parieren, ebenso die einfachen Wechsel!
Gestern habe ich Stangentraining gemacht und er lässt sich da auch ohne Probleme so wie früher auf den Absprungpunt genau korrigieren, so wie ich den will!

Alles gut und schön, ABER..er geht eben doch noch teils etwas unausbalanciert, wobei das mit der Zeit wieder kommen wird!
Ich reite ihn im Moment so 15 bis 20 Minuten!

Er ist 11 Jahre..wie sollte man am Besten in diesem Alter den Aufbau unterm Reiter gestalten?? Mit Bahnfiguren und so kann ich nicht viel machen, weil ja keine engen Wendungen und sowas zugelassen sind. Durch die ganze Bahn wechsel is schon mal drin, aber nicht zu oft. Deswegen kann ich nur Zirkel, oder ganze Bahn oder Schlangenlinien und eben alles so großflächige Sachen reiten, bei denen ich auch nicht richtig zur Biegung komme!
Es soll ja möglichst auch bis Abwechslungsreich gestaltet werden.
Geläne ist, wer weiß mit Vorsicht zu genieen, aber das soll nächste Woche mal in angriff genommen werden..nur Schritt mal ne halbe Stunde fürs erste!

Ich hoffe ihr wisst was ich meine..weil ich glaube ich hab mich bestimmt ein wenig merkwürdig ausgedrückt Zwinker

Will noch dazu sagen, ich habe nur kurz getestet was er noch ..ich will um Gottes Willen das alles was er noch ann weder ausbauen noch sonst was..erhalten und nutzen, aber im geregelten Rahmen..muss ja immer bisl an seine Krankheit denken!!!
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Re: Trainingsplan

Beitrag von Pensiero am Mi Sep 05 2012, 18:12

Hmmm, sorry, ich bin mir gerade nicht mehr sicher, was Pico an Krankheit hat...

Aber wenn Du Abwechslung haben möchtest, dann kann ich Dir z. B. noch Handgalopp - Schritt/Trab - Außengalopp - Schritt/Trab vorschlagen. Das fördert Aufmerksamkeit, man kann es sehr gut außen herum machen oder wie auch immer man möchte. Und man kann das auch gut durch Gewichtshilfen steuern.

Okay, enge Wendungen, viel Biegung/Stellung darf/soll nicht sein? Nun... dann fallen schon mal die Vorhand-, Hinterhand- und KK-Wendungen weg...
Wie wäre es mit Schulter vor, Schulter herein, Schenkelweichen, leichte Traversalen bzw. Travers? (In jeder Gangart)
Oder ist da schon zu viel Biegung/Stellung drin?

Ein bißchen Rückwärtsrichten macht aufmerksam und bringt Abwechslung.

Nun, das fällt mir auf die Schnelle so ein.

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Re: Trainingsplan

Beitrag von PICO2001 am Mi Sep 05 2012, 18:29

@Pensiero..danke dir Zwinker
Also er hat Wobbler-Syndrom, vorwiegendes Problem daher die Ataxie in der HWS mit "eingeschlafenen Hinterbeinen". Die letzten 2 Jahre aber optimaler KRankheitsverlauf mit Stagnation und keinerlei Ausfällen mehr!!

Ja das mit dem Handgalopp ist ok, das kann er auch wenn er gerade gestellt ist!Nein Schulterherein und Rückwärtsrichten verweigert er, ob das nun krankheistbedingt ist oder nicht, lässt sich schwer ausgliedern!
Traversen müsste man testen, weil Ataktiker ja die Beine nicht kreuzen können, was er aber macht, nicht perfekt aber er kreuzt ein wenig (nicht so wie gesunde Pferde aber man sieht es). Aber das würde ich wenn dann nur mal so testen, wenn er etwas weiter konditioniert und ausbalanciert ist!
Die Möglichkeiten sind halt beschränkt drum würd ich mich ja über Ideen freuen..weil immer nur "geradeaus" ist ja auch langweilig und fördert nicht zwingend die Lockerung, die ich erreichen will, um Verspanngungen zu vermeiden, die durch die Ataxie einfach da sein werden!

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Re: Trainingsplan

Beitrag von Nedserd am Mi Sep 05 2012, 19:01

Tempiwechsel, auch innerhalb der Gangart würde mir da jetzt mal spontan einfallen und natürlich auch viele Übergänge.
Aber zulegen und Abfangen macht ja auch schön locker.
Schenkelweichen im Schritt und Trab!


PS: Ich freu mich sehr für dich das es so toll läuft mit Pico Love
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Re: Trainingsplan

Beitrag von Pensiero am Mi Sep 05 2012, 20:05

Ah stimmt, die Ataxie... nun, das Kreuzen der Beine funktioniert ein bißchen, da würde ich es dann doch kontinuierlich üben, denn das trägt ja auch zur Balance bei.

Ansonsten... Vielleicht hast Du die Möglichkeit auf einer relativ ebenen Wiese zu reiten. Da kannst Du besser große Bögen in jeder Vielfalt reiten, ohne dass die Biegung zu stark ist.

Puh, sonst hat eigentlich jegliche Dressurarbeit mit Biegung und Stellung zu tun.

Was ich gerade viel zum Lockern mache ist viel aus dem Zirkel wechseln. Mal einfacher Wechsel über X, mal Galopp und über X Trab wieder Galopp, Mal Trab über X Schritt wieder Trab. Man kann's ja auch umdrehen, wie auch immer.

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Re: Trainingsplan

Beitrag von pusteblume62 am Mi Sep 05 2012, 20:41

Sorry, ich habe ein paar Beiträge über Picco gelesen und nahm an, das er ziemlich krank ist.
Ataxie, häufige Klinikbesuche, blaue Zunge etc. Am 08.08.diesen Jahres hatte er noch extrem Blutunterlaufene Hufe. Im Oktober willst Du mit ihm in die Klinik. Und nu wird er wieder geritten?
Daher habe ich gedacht, er ist eigentlich garnicht reitbar
Von daher finde ich es schwierig bis unmöglich,Tipps für ein korrektes Training zu geben.

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Traversale gehört ja schon zu den höheren Lektionen. Das ist ja schon mit einem gesunden Pferd nicht einfach. Sorry, ich habe jetzt gerad ein paar Fragezeichen auf meiner Stirn.
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Re: Trainingsplan

Beitrag von PICO2001 am Mi Sep 05 2012, 21:10

Danke euch beiden! Ja das sind Sachen, sie lassen sich realisieren!!!

@Nedserd..ich mich auch.. Yes ...man sieht den Wald vor lauter Bäume mal wieder ni..ich predige das jede Woche und selber komm ich ni drauf Zwinker


Es ist schwer zu erklären und nur jemand der damit zu tun hat, kann das verstehen, auch den Verlauf!
Also ja jeder Tag könnte sein letzter sein, wenn er eine dumme Bewgeung macht oder stolpert und damit die Wirbelkörper anschwellen und den Rückenmarkskanal damit abklemmen! Vor 6 Jahren sah es sehr schlimm aus, aber er hat seither gestanden und das letzte Jahr nur Longe und Freilaufen gemacht!
Ja klar er hatte ne schwarze Zunge (vermutlich echt vom Dreck) was keine Krankheit ist, die Blutunterlaufenen Hufe wurden abgecheckt und bis dahin hat er ja damit keine Probleme, außer das die Quali des Hufes nachlässt, wird aber in der Klinik nochmal mit durchgeguckt!
In die Klinik muss er alle 2 Jahre zur Kontrolle, ob die KRankheit vorangeschritten ist oder aber nach wie vor stagniert ist! Die Klinik und TAe haben grünes Licht gegeben, solange ich darauf achte das er keine engen Wendungen geht und er keine Zwangshaltung eingeht und somit den Hals so halten kann, wie es für ihn am besten ist, alles andere darf er ebenso tun, wie er es auf Koppel macht!

Grundsätzlich ist er nicht direkt reitbar...und zu Beginn war es auch so gesehen..nie wieder. Das er eine solche Wendung genommen hat ist einfach nur eine Wende, die ich nach wie vor nicht glauben kann. Aber er ist unterfordert und Bodenarbeit allein reciht nicht! Ich will beginnen zu reiten, um dann einfach mit ihm mal wieder ins Gelände gehen können, das er eben Bewegung und Ablenkung durch Gelände hat! Ich habe jertzt seit diesem Jahr nur eine 10 x 20 Meter Halle zur Verfügung, in der ich ihn nicht rennen lassen kann, da er einfach ztu groß ist und ja die Wendungen! Also muss ich was machen, womit ich ihn im Winter bewegen kann, um eben Verspannungen zu verhindern, die ihn echt schmerzen! Also ist Bodenarbeit und reiten da, beim reiten ann ich Stangen und Cavalettitraining machen, was auch von der Klinik so angestrebt ist, denn er darf unter keinen Umständen Muskeln abbauen! Und das mir das in den 6 Jahren Stehzeit trotzdem gelungen ist, ist schon krass und werde es weiterhin auch so beibehalten!

Reitbar ist er in dem Sinne nicht mehr, weil er jeden Moment umkippen kann und dann steht er nie wieder auf! Ich reite unter eigener Gefahr. Ich kenne ihn aber seit er gezeugt wurde und hab mit ihm diese 6 teilweise grausamen Jahre durchgemacht und kann ein wenig einschätzen wie er läuft nd drauf ist..garantieren nie!

Er soll nicht sooo geritten werden wie viele es sich vorrstellen. Er soll maximal 30 Minuten gehen für ca. 3-mal die Woche, den Rest nach wie vor durch Bodenarbeit bewegt werden! Reiten behinaltet zurzeit 2/max. 3 Runden Galopp und ca. 5 Minuten Trab im Rahmen von 15 bis 20 Minuten und das am langen Zügel. Also nicht so wie man das sonst beim Reiten sieht!
Allerdings kann er eben nach wie vor alles, was wie schon gesagt schön ist, aber nicht wirklich ausgebaut werden soll! Er ist ergeizig..geradezu übermotiviert, da er nach all der Zeit endlich wieder eine Aufgabe hat!
Und was die Traversen betrifft...das sollte man jetzt nicht soo eng sehen, weil das ist was was man machen kann, aber würde ich nie beginnen bevor er nicht ein Jahr konstant gegangen ist und kondi hat und es ihm gut geht!
Ich sammle Vorschläge, welche ich wie und vorallem wann umsetze, liegt einzig und allein an Pico und seinem Zustand!

Ich habe vor 6 Jahren die Reitererei mit ihm aufgegeben und fand das nicht schlimm solange er lebt, lebt lebt!! Es gibt für mich keinerlei Gründe irgendwas übers Knie zu brechen!!

Ist schwierig zu verstehen von außen, das kann ich nmnir vorstellen, aber wer mich kenn weiß das ich Pico in Watte packe und es viele Gespräche mit Klinik, TÄen, Physio, THP, Osteo,Chiros und so gab, bevor ich diesen Schritt getan habe, zudem mir geraten wurde und ich alles bis ins kleinste Detail beobachte!
Es tut ihm im Moment gut...jede unschöne Veränderung führt zum Abbruch!!
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Re: Trainingsplan

Beitrag von Gast am So Aug 03 2014, 15:41

Ich will ganz gerne mal das Thema Trainigspläne wieder aufgreifen.
Vorallem möchte ich mich an diejenigen richten die weniger auf Tuniere gehen und keine Halle oder richtigen Platz zur Verfügung haben. Alle anderen dürfen sich natürlich trotzdem äußern.

Also es ist der Fall, dass ich weder Halle noch gescheiten Platz zur Verfügung habe und mir auch öfter mal die Zeit fehlt um täglich zu reiten. Dadurch dass ich auch schon so lange keinen Unterricht hatte fehlt mir momentan die Kreativität, was ich auf der Wiese denn reiten soll. Und dieses Gekringel geht mir doch recht schnell mitlerweile auf den Keks.
Ja und nun würde mich interessieren wie ihr das macht. Die Gymnastizierung möchte ich ja auch gerne weiter bringen bei den Ponys... aber meist hoppeln wir dann doch nur durchs Gelände weils einfach interessanter ist. Habt ihr denn dann auch einen gewissen Traingsplan, so dass halt meist zwar Gelände an steht aber dann doch 2 Tage Gymnastik auf der Wiese stattfindet?? Irgendwie brauche ich mal ein paar Anregungen.

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Re: Trainingsplan

Beitrag von Amigo1595 am So Aug 03 2014, 17:13

Hmm schwierig, wie wäre es, grad bzgl. Gymnastik etc. wenn du das über Longieren "reinarbeitest", da hast du kein stressig-langweiliges Gekringel, es geht wohl etwas schneller vom Zeitfaktor her und für nen Longierzirkel hast du bestimmt ein Fleckchen auf der Wiese... Evtl. paar alte Holzstangen dazu?!
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Re: Trainingsplan

Beitrag von Licke am So Aug 03 2014, 17:40

Warum nimmst du es nicht mit ins Gelände auf? Da kann man doch eine Menge machen. Man kann sich einen Weg vornehmen und dort für den Anfang mal Schultervor reiten. Linke Hand, rechte Hand, linke Hand usw. Falls Du kannst auch Schulterherein oder Kruppeherein.

Natürlich nicht einfach mal eben so aus dem "Stand" heraus. Du gehst ganz normal ins Gelände, versuchst dann einen Weg lang, dein Pony an den Sitz zu bekommen und den nächsten Weg reitest du sowas wie oben oder im Zickzack Schenkelweichen den Weg runter. Übergänge in allen Variationen gehen doch auch super. Lange, kurze, schnelle, mit Halt oder Rückwärts und Schaukel- die dann z.B. vielleicht auch im Schultervor? Oder mal eine Vorhandwendung und Hinterhandwendung? Vielleicht ist auch mal Platz für Volten zu beiden Händen.

Damit hast du doch schon eine menge Dinge, die du im Gelände einbauen kannst. Langsam kann man dann auch immer noch einen Weg mehr zum Arbeiten dazu nehmen. Wenn die Dinge im Gelände klappen, nimm sie einmal die Woche mit auf die Wiese und bau sie in dein Gekringel ein (wobei ich nicht weiß, was du darunter verstehst).




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