Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

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Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Avaris am Mi Sep 05 2012, 14:18

Hallo ihr Lieben,

mein erstes Thema und ich bin mir gleich unsicher, ob dies der richtige Bereich ist Lächeln

Es geht um Folgendes:

Am 25.08. ist mein Pferd ja in einen Aktivstall umgezogen. Wir fühlen uns beide schon sehr wohl dort. Ich behaupte hier einfach mal, dass er sich größtenteils auch wohl fühlt, denn er wälzt sich relativ häufig, betreibt schon fleißig Fellpflege mit einem anderen Pferd und spielt und grast auch mit einigen, sogar beim Herdenchef hat er sich schon lieb Kind gemacht.

Mein Sorgenpunkt sind allerdings die Rauhfutterautomaten. Die habe ich ihm ja eine Woche lang genaustens gezeigt während die Herde auf der Weide war, da hatten wir nämlich den Auslauf komplett für uns. Er hat das "System" auch schnell begriffen und hat sie auch selbständig aufgesucht und gefressen.

Aber jetzt, wo er komplett in der Herde steht, mag er nicht mehr an die Automaten gehen. Er wurde wohl ein, zwei mal verjagt (nach dem Motto: Du bist neu, du darfst hier nicht fressen) und traut sich jetzt nicht mehr. Einmal habe ich ihn mir einfach geschnappt und ihn "überredet", in einem der Automaten zu gehen. Da hat er dann auch eine Weile gefressen, bis ein Pferd aus dem Nebenautomaten böse rübergeschielt hat. Dann hat er sofort das Weite gesucht. Heute habe ich ihn mir von der Weide geholt und ihn in einen Automaten "geschoben" um ihm die Möglichkeit zu zeigen, sich doch zu bedienen so lange die anderen grasen. Wollte er aber nicht, nach zwei Hapsen stand er wieder draußen. Tja, wer will schon Heu wenn er Gras haben kann...

Meine Frage: kennt sich einer von euch aus mit Aktivställen und den Automaten? Wie lange haben eure Pferde gebraucht, bis sie sich durchgerungen haben, trotz Konkurrenz zum Futter zu gehen?

Momentan stehen sie ja alle 5 Stunden täglich auf der Weide, komplett vom Fleisch fallen wird er also hoffentlich nicht. Meine Sorge ist aber, dass er die restlichen 19 Stunden herum steht und Hunger hat...laut den anderen Einstellern wäre es aber eher abzuraten, ihm jetzt getrennt von den anderen Heu zuzufüttern, da er so ja niemals lernt, sich am Automaten durch zu setzen.

Was denkt ihr?

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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Puenktchen am Mi Sep 05 2012, 14:25

Ich würde es kritisch beobachten.
Du müsstest ja abrufen können, ob dein Pferd Heu aufnimmt - das ist ja alles elektronisch gesteuert.
Sollte er kein oder dtl. zu wenig Heu fressen, würde ich nachfüttern.
Die gesundheitlichen Risiken, falls das Pferd 19 h kein oder nur sehr wenig Heu frisst sind nicht zu unterschätzen.
Auch würde ich persönlich es nicht gut akzeptieren können, falls mein Pferd deswegen heftig abnähme.

Viel Erfolg
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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Whitehorse am Mi Sep 05 2012, 14:27

Ich wohne direkt neben einem Aktivstall und habe den Aufbau dessen mitbekommen. Meine Stute stand auch in dem Stall und kenne es daher sehr gut, wie es ist, wenn neue Pferde dahin kommen.

Ganz ehrlich, mach dir nicht so viele Sorgen. Dein Pferd steht seit 10 Tagen in dem Stall und muss sich erst in die Gruppe einfinden. Das er den Automaten nun schon kapiert hat ist absolut klasse. Es gibt Pferde, da dauert es ewig.

Gehe einfach ganz normal wieder mit deinem Pferd zusammen zum Automaten und übe weiter. Sprich auch mit dem Stallbetreiber darüber, dass er mit darauf achtet, dass dein Pferd regelmäßig da rein kommt.

Glaube mir, dein Problem wird sich ganz schnell verflüchtigen. Ich wünsche euch viel Spaß in diesem Stall. Ich finde es ein geniales System.
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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Fellnase am Mi Sep 05 2012, 23:32

Ich finde die KF-Automaten völlig ok, aber bei Heu bedingt.
NAtürlich hat es auch Vorteile, z.B. genau abgewogene Heuration / Tag, aber meistens sind die Freßzeiten sehr kurz und das finde ich negativ.

Ich denke, wenn dein Pony genug Selbsbewußtsein entwickelt hat, wird es schon allein zu den Automaten gehen.Immer wieder hinführen und zeigen, zusätzlich noch Heu (oder Heucops) füttern, falls es sonst nicht genug bekommt.
Man kann es eig. kontrollieren, ob das Pferd annähernd die Heurationen /Tag frißt, was es fressen sollte. Hast du schon nachgefragt, welche Mengen Heu es frißt ?

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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Avaris am Mi Sep 05 2012, 23:46

Ja, das habe ich gemacht. Den ersten Tag, den er komplett in der Herde stand, hatte er schockierende 0 Minuten. Da hatte er allerdings auch morgens in der Eingewöhnungsbox noch seine Morgenportion Heu. Daraufhin habe ich ihn ja am nächsten Tag quasi per Hand in den Ständer gestellt und fressen lassen. Leider hat mir der SB noch nicht die Gesamtzeit von gestern gesagt, aber heute haben eine Stallkollegin und ich noch mal weiter gemacht mit dem Automatentraining und ihn wieder in die Ständer gestellt. Als ich gefahren bin, stand er noch drin und mümmelte vor sich hin Lächeln Es wird!

Momentan hat er 1000 Minuten Fresszeit für Heulage und Heu, also geht in jedem Automaten immer die Klappe hoch wenn er kommt. Sobald absehbar ist, dass er sich eine gute Ration zuverlässig holt werde ich die Zeit etwas runtersetzen, denke ich.

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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Fellnase am Mi Sep 05 2012, 23:55

Also er könnte fast rund um die Uhr Heu fressen, wenn er es möchte..Das ist jetzt gut.

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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Baracuda am Do Sep 06 2012, 06:49

Ich hatte meine sehr rangniedere, unsicherere Stute etwas über 8 Monate im Aktivstall (bis ich das dann abgebrochen habe, da es einfach so gar keinen Sinn machte). Ich kann dich aber beruhigen, es lag nicht am Fressen Yes Sogar mein Pferd hat wirklich alles Futter bekommen..
In dem Stall waren 16 Pferde auf 4 Ständer, es gab also schon ordentlich Konkurenz.

Sie hatte recht schnell raus das sie in den Fressständern sicher vor den anderen ist, da sie ja von den Seiten geschützt ist und blieb dann einfach drin stehen bis alle weg waren und sie wieder raus konnte. Das die anderen, die seitlich drohen ihr gar nichts können hatte sie auch sehr schnell raus.
Du solltest nur unbedingt mit Kraftfutter warten bis dein Pferd das mit dem Heu zu 100% verstanden hat. Meine hatte nachdem sie Kraftfutter verstanden hat doch tatsächlich 3!!! Tage lang kein Heu mehr abgerufen, weil sie nur noch durch den KF Ständer ist Rolling Eyes

Wichtig ist, NICHT zufüttern, nur wenn das Pferd hungrig genug ist kämpft es sich durch die Anderen zum Futter durch. Solange du zufütterst wird ein unsicheres Pferd das nie lernen (es bekommt ja gleich was,warum sollte es sich also anstrengen und der Gefahr aussetzten). Da müsst ihr beide leider nun durch. Dein Pferd hat verstanden wo es Futter gibt nun muss es den Rest auch noch lernen...

Was vil Anreiz für dein Pferd sein könnte..
Der SB hat die erste Zeit das Kraftfutter in die Heuanlage getragen und mein Pferd nur dort drin gefüttert,,, Pferdchen ist dann total gierig hinter ihm her und schwupp stand sie schon drinne,,,

Wirklich verhungern konnte bei uns allerdings kein Pferd, da sie ständig Stroh in einer Raufe zu fressen hatten
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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Gast am Do Sep 06 2012, 07:04

Ich stehe diesen Ställen eher kritisch gegenüber, wenn ich ehrlich sein soll. Gerade bei rangniedrigen und schwerfuttrigen Pferden. Eine Bekannte von mir hat ihr Pferd nach einigen Wochen wieder aus so einem Stall raus geholt, weil es zu wenig Ruhephasen gab ( Herde ständig in Bewegung ) und das Pferd zu wenig Futter abbekommen hatte ( konnte sich nicht gegen die anderen durchsetzen ).

Ich würde das auch noch eine Weile beobachten, sollte es sich aber nicht zum besseren wenden würde ich über einen Stallwechsel nachdenken.

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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Avaris am Do Sep 06 2012, 09:09

@ Baracuda: Das sagen die anderen Einsteller auch, NICHT zufüttern. Ich schnappe ihn mir stattdessen immer und führe ihn zu einem Futterständer. Es freut mich zu hören, dass deine rangniedrige Stute sich da durchsetzen konnte Lächeln Warum seid ihr denn gegangen, wenn ich fragen darf?

@ Javellin: Rangniedrig ist er schon, aber schwerfuttrig zum Glück nicht. Das mit den Ruhephasen hatte mir auch Gedanken gemacht, allerdings sehe ich ihn oft mit einem anderen Pferd oder alleine ruhig herum stehen, daher denke ich, dass er schon auch Ruhe bekommt.
Beobachten werde ich das aber auf jeden Fall, ich will ja sichergehen, dass dieser Stall auch gut für ihn ist Lächeln

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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Baracuda am Do Sep 06 2012, 20:37

Meine Stute hat die Ruheplätze nicht mehr aufgesucht, da sie Angst hatte dort bei Bedarf nicht mehr nach draußen zu kommen. Die Halle hatte 3 Eingänge sie konnte also echt immer raus, wir haben dann vermutet das sie wohl irgendwie in ein Eck geraten ist und Angst hatte. Da sie eben dort nicht mehr rein ist hat sie nicht oder eben viel viel zu wenig geschlafen. Nach einigen Monaten hat sich das dann auch durch heftige neurologische Ausfälle bemerkbar gemacht. Ich habe das Pferd von der Klinik komplett auseinanderbauen und neu zusammen setzen lassen. Es gab wirklich nichts was diese Ausfälle auch nur im Ansatz erklären könnte. So wurde mir dann eben geraten das Pferd aus der Herde zu entfernen.. Schon 2 Tage später waren die Probleme weg.
Sie wurde nicht gemobbt oder gejagt. Sie stand bei den anderen am Stroh hat sozial Pflege gemacht. In Phasen ohne Verletzung war sie normal reitbar und wirkte auch nicht müde.. Es hat wirklich absolut gar nichts gegeben woran ich erkannt hätte das es ihr soo schlecht geht da sie eben nicht (zu kurz) abliegt zum schlafen.
50% der Leute um uns rum haben gesagt, sie denken sie sei glücklich. 50% sie sei nicht so glücklich.. Der Stallbesitzer meinte er sehe sie hat Stress, aber er sieht das es besser wird, das sie sich einlebt. Ich selber habe zu keiner Zeit irgendwas erkennen können das sie nicht schläft oder das sie unglücklich ist. Sie wirkte ausgeglichen und leistungsbereit.
Ich denke es ist sehr sehr schwer wirklich zu erkennen wie es einem Pferd geht, da Fluchttiere wirklich sehr sehr lange verstecken das sie krank sind.
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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Avaris am Fr Sep 07 2012, 17:26

Baracuda, du hast Recht gehabt Lächeln Gestern hatte Flashi schon 108 Minuten gefressen, super oder?

Das mit deiner Stute tut mir leid, die arme Maus. Was für ein Glück, dass du es überhaupt mitbekommen hast!

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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Baracuda am Fr Sep 07 2012, 17:35

Yeah oh wie schön,, Du wirst sehen das wird immer mehr und bald ist es für dein Pferdchen total normal

Lucia (Großpferd Stm 1,71m) hatte im Winter (ohne Gras) 240 Minuten. Deiner liegt also für Heu und Weide gar nicht sooo schlecht.

Ja, ich bin auch sehr froh sie aus dem Stall entfernt zu haben....
Zuerst haben wir uns über die ständigen schweren Verletzungen gewundert und dann wurde beobachtet wie sie trabt und zur Seite umfällt. Da blieb sie dann ein paar Sekunden liegen, ist wieder aufgestanden und weiter gelaufen
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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von DunLee am Mi März 27 2013, 21:05

Ich muss hier mal was loswerden...

Seit ca. einem Jahr bin ich nun schon auf Stallsuche, um mein Pony näher an meinem Zuhause zu haben ( momentan 40 km Fahrt, eine Strecke).
Das geht ziemlich ins Geld und die Tankstellen freuen sich immer, wenn ich komme Zwinker
Im Dezember habe ich mir einen Aktivstall angeschaut und mich auf die Warteliste setzen lassen.
Der Stall hat alles was das Herz begehrt, ein Zwischending aus Halle und Reitplatz ( eine Seite ist halboffen), alles vollautomatisch, große Ruhehalle, Liegematten, Reiterstübchen, und und und
Nachteil ist, dass man die Bundesstrasse hört und das Ausreitgelände so mittelmäßig ist.
Dort wohnen glaube ich 30 Pferde und da sind wir schon beim Thema.
Ich bin ja mehr ein Mensch, der sich in kleineren Ställen mit weniger Leuten wohl fühlt.
Den Trubel, der in so einem Betrieb herrscht bin ich einfach nicht gewohnt. Momentan sind wir 8 Leute im Stall, dafür haben wir auch nix. kein Reitplatz etc.

Heute habe ich mir nun noch einen Stall angesehen, der Boxen, Aktivstall und Offenstall hat.
Der Betreiber sagte mir gleich, dass ich für den Aktivstall mind. 2 Jahre warten muss.
Im Offenstall stehen 7 Pferdchen, die Heulage immer zur freien Verfügung haben. Sprich große Heuraufe mit einem engmaschigem Netz drüber.
Dun ist ja sehr leichtfuttrig und reheanfällig und wird schon vom angucken des Futters pummelig. Da habe ich ein bisschen Angst, dass das nach hinten los geht, wenn er sich da täglich den Bauch voll schlägt.
Es gibt einen Reitplatz, ein Longierzirkel und super Ausreitgelände.
Dort ist momentan auch nichts frei, so stehe ich da nun auch auf der Warteliste.
In dem Stall habe ich mich irgendwie vom Bauch gleich wohl gefühlt, da es sehr familiär wirkte.
Wie lange ich warten muss kann er nicht sagen, sprich es kann eine Woche dauern oder ein Jahr.

Nun habe ich von Stall 1 eben einen Anruf bekommen, dass ab Mai ein Platz frei ist. Ich habe mich total gefreut, doch dann kam irgendwie ein komisches Gefühl, dass ich mich dort evtl. nicht wohl fühlen könnte. Vllt. bin ich auch nur ein bisschen zu introvertiert?!

In einer Woche fahre ich dort hin um mir den Stall nochmal in Ruhe anzuschauen. Die SB hat mich auch nicht unter Druck gesetzt, was ich schonmal gut finde!

Hmmm in meinem Kopf ist gerade alles durcheinander. Von Freude bis Angst ist alles dabei. Fast als wäre man frisch verliebt, kurios gaga

Falls das Thema hier falsch ist, bitte verschieben. Yes



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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von blondie am Do März 28 2013, 08:09

hm ... also das man die Bundesstraße hört find ich persönlich jetzt nicht so schlimm, meine stehen im Sommer auch direkt neben der Ortsstraße was sogar gut ist weil da Bulldog, Laster, Motorad & Co. vorbeifahren Yes gleich Antischrecktraining *g*

Zum Thema wohlfühlen... schau dir den Stall einfach noch mal in Ruhe an... überleg es dir Yes
ICh persönlich würde meinen auch nicht auf 24h Heulage im OS stellen ... da hätte ich auch zuviel bammel das er sich vollstopft.

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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von fribi am Do März 28 2013, 08:25

Ich schließe mich blondie an. 24 Std. Heulage wäre auch nicht mein Ding. Bei Heu sähe das anders aus.

30 Pferde ist ja nicht unbedingt sehr, sehr viel. Ein rentabler Stall braucht halt eine gewisse Menge an Einstellpferden. Mein Pferd steht in einem Stall mit ca. 60 Pferden. Das hört sich jetzt nach sehr viel an, ist jedoch durch die räumliche Aufteilung gar nicht so schlimm, für mich fühlt es sich an, als ob es nur die elf Pferde in "meinem" Bereich wären.

Was ich damit sagen will: schau es Dir noch einmal in Ruhe an, Du wirst schon das richtige machen! Viel Glück dabei! Glück

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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von rakete am Do März 28 2013, 11:01

Da wo ich bin stehen über 150 Zwinker viele Berittpferde,da fallen die Menschen dann schonmal weg.
Mich hats auch erst gegruselt aber es ist ok,verteilt sich gut über den Tag und bei der Hofgröße fällt es auch nicht so ins Gewicht!
Abends sind immer die gleichen da,mal mehr...mal weniger.
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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von Nedserd am Do März 28 2013, 12:33

Mein Stallwechsel ist ca, 1 Jaher her. Deine Gefühle kenne ich Yes
Ich hatte mir 2 Ställe angesehen, es waren bei super, aber bei dem einen fühlte ich mich sofort wohl, so ein bauchgefühl eben....
In dem Stall war aber nicht frei, also bin ich in den anderen. Da war es auch schön, Leute nett, alles io. Nach 4 Monaten wurde in dem anderen Stall dann eine Box frei, ich war völlig hin und her gerissen. Aber ich habe nochmal gewechselt, wegen meinem Bauchgefühl und ich hab alles richtig gemacht Yes
Hör auf dein Bauchgefühl, den ersten Eindruck den du hattest! So ein Stallwechsel ist nicht leicht, da spielen viele Gefühle mit...
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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von mohirah am Do März 28 2013, 13:52

Wie dringend ist es dir denn mit dem Wechsel? Würdest du es im jetzigen Stall denn überhaupt noch ein Jahr oder länger aushalten? Wenn du so schnell wie möglich da wegmöchtest, solltest du nicht warten bis vielleicht irgendwann (womöglich erst in Jahren) eine Zusage für deinen Traumstall kommt, sondern das nehmen, was in absehbarer Zeit möglich ist, also zu dem Stall wechseln für den du eine verbindliche Zusage hast. Notfalls kannst du von da aus ja auch noch mal umziehen. Ist natürlich nicht so toll für ein Pferd, aber wenn das dann ein Zuhause für Jahre oder gar für immer wird, käme es auf einen Umzug mehr auch nicht mehr an. Zumal es ja sein kann, dass du dort auch erst mal 1-2 Jahre bleibst, bis die Zusage für den anderen kommt. Und wer weiß, vielleicht fühlst du dich im neuen Stall ja dann doch so wohl, dass du gar nicht mehr woanders hin möchtest.


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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

Beitrag von DunLee am Do März 28 2013, 20:30

Danke für die lieben Worte! Yes

Mein Bauch hat bei Stall 2 gleich ja gesagt. Bei Stall 1 war es ein ok, der Stall ist ordentlich, hat alles was ich brauche und bezahlbar.
Mich stört wirklich die Strasse, die in Sichtweite ist und die hat sich heute als Autobahn entpuppt und das miserable Ausreitgelände, denn ich müsste erst die gewisse Autobahn überqueren, um zu den Reitwegen zu gelangen.

Tja dringend ist es für mich als Mensch schon. Es gab viele unschöne Begebenheiten im jetzigen Stall, die leider nicht sehr menschlich waren. Traurig
Zudem kommt, dass es nichts vernünftiges zum Reiten ( Platz, Gelände) gibt, was ich gerne hätte.
Dem Pferd geht es da soweit ganz gut, nur die Fütterung ist leider nicht die optimalste für meinen Vierbeiner. Deshalb auch der Gedanke in einen Aktivstall zu ziehen.
Ich habe heute alles hochgerechnet, was ich momentan an Kosten habe mit Anfahrt und Stellplatz. Die belaufen sich monatlich auf 360 Teuronen, dafür, dass ich dort nichts habe. Es ist einfach ein "Rentnerabstellstall".

Ich möchte ihm ersparen, dass er ständig umziehen muss, denn wie @ Neds schon sagt ist es doch ziemlich hart für die Plüschtiere.
Aber ob ich es noch länger im jetzigen Stall aushalte ist fraglich Verwirrt bin

Am Dienstag fahre ich nochmal hin, da muss ich dann aber auch ja oder nein sagen.

Mit der Variante Offenstall mit Heulage zur freien Verfügung hab ich weitesgehend abgeschlossen bzw. für nicht optimal für mein Pferd empfunden. Das ist mir zu heikel es auszuprobieren. Wenn er dort irgendwas bekommt, sprich Stoffwechselprobleme oder gar Rehe, dann wüsste ich nicht wohin so schnell.

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Re: Aktivstall und die Futterautomaten - eine Geduldsprobe?

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