Wie weit darf Tierliebe gehen?

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Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Gast am So Jul 29 2012, 17:00

Das habe ich mich ernsthaft beim Anblick dieses armen Pferdes gefragt! Neinja No

http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&NR=1&v=mF6nudVI2bM

Ich frage mich, wem oder was man damit etwas beweisen will!? Sehr viel humaner wäre es meiner Ansicht gewesen, dieses arme Wesen "gehen zu lassen"!

Oder um es noch deutlicher zu sagen: Ich bin ehrlich entsetzt!!

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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Pensiero am So Jul 29 2012, 17:09

Ach herrje, und das bei einem Tier, das so viel Gewicht vorne tragen muss... Ich verstehe kein Wort was da steht, denke aber, es ist ein Rettungsaufruf, eine Vermittlung...

Ich halte davon nicht viel, denn glücklich sieht das Tier auch nicht aus, Freue wird es kaum haben wenn es ein paar Schritte zurücklegen muss.

Meine eigene Stute hat Zysten und Tumore im Bauchraum und ich wollte sie eigentlich erlösen. Plötzlich geht es ihr wieder viel besser, nun kann sie erst mal noch bleiben. Aber sobald es wieder schlechter wird zögere ich nicht lange.

Mein Nachbar ganz anders: 26 jährige Stute, total voll mit Tumoren, sie drücken nach außen, die Stute beißt sie sich auf, es blutet, Fliegen sitzen rein. Das Pferd hat zudem Cushing und ist geschädigt von Hufrehe. Bei jedem Schritt den sie laufen muss atmet sie sehr schwer und man hört regelrecht die Metastasen in ihrer Lunge.
Dieses Pferd gehört für mich schon lange erlöst! Der Besitzer sieht das nicht so, schließt vor der Grausamkeit die Augen und "bekommt es einfach nicht übers Herz" - und diese Aussage ist für mich der pure Schwachsinn! Aber ich kann leider nichts machen.

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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von PICO2001 am So Jul 29 2012, 17:14

Es is eine schwierige Sache uns "anzumaßen" zu entscheiden wann wir jemanden gehen lassen und wann nicht!
Da ich ja arbeitsbedingt bereits auch bei Kindern viel schlimmes sehen darf, mit den Fehlern der Natur mit denen die auf die Welt kommen und leben müssen, gut, vielen wird geholfen es besser kompensieren zu können, manchen nicht und manche wollen es nicht!
Meine Freundin hatte mal nen Hund, der war blind, aber hey..der ist gut drauf gewesen und wurde 27 Jahre!!!!
Selbst ein Blindes Pferd kenn ich, was ordentlich Dressur geht!
Ich hab in der Nachbarschaft auch mal ne Katze mit 3 Beinen gehabt..gut sah immer butzig aus wenn sie lief, aber die konnte Mäue fangen..ni schlecht!
Also wichtigster Punkt, ist nicht die Kompliziertheit die das Pferd dadurch hat sondern ob es Schmerzen hat bzw. gut versorgt wird und viel liebe und zuwendung erfährt!
Bei immer vorhanden starken Schmerzen, sollte man drüber nachdenken!

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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Bidi am So Jul 29 2012, 17:47

Ich finde das in diesem Fall nicht anmaßend! Dieses Pferd würde in freier Wildbahn sehr schnell auf dem Speiseplan eines anderen Tieres stehen!
Meine Meinung!
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Gast am So Jul 29 2012, 18:09

Hunde können wohl mit drei Beinen sehr gut leben. Dass das bei Pferden auch so ist, kann ich ehrlich gesagt nicht glauben. Allein schon, wegen dem ungleich höheren Gewicht. Ich hab auch schon mal ein Pferd mit Prothese gesehen ( Bericht in "Cavallo" ). Auch das käme für mein Pferd nie und nimmer in Frage!

Menschen sind "gezwungen" ( zumindest hierzulande ), auch mit Schmerzen und großen Einschränkungen leben zu MÜSSEN! Tiere haben das "Glück" erlöst werden zu dürfen. Das würde ich zumindest meinem Tier nicht absprechen!

Wenn man sich allein die Art und Weise, wie das Pferd sich auf dem Video bewegt, anschaut, kann man wohl kaum zu der Einschätzung gelangen, dass es sich gut fühlt. No

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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von PICO2001 am So Jul 29 2012, 21:42

NAja soll auch ni heißen, das ich es gut finde, trotzdem ist es eine sache, die man schwer beurteilen kann...von fern!
Wie gesagt ich kenne es vom Menschen..und weil wir denken die müssen..heißt es ni das die es müssen, sondern tun, weil es ihr leben ist und sie es nicht anders kennen und sie es nicht stört! klar hat es ein wahnsinns Gewicht, aber gesetzt dem Fall, das es auch Physi etc und eben ne gute Unterstützung bekommt, denke ich (wie gesagt man muss das Pferd live sehen um zu erkennen wie es ihm geht) ist es möglich!
Also meiner fühlt seine BEine hinten auch ni..er wäre auch ein gefundenes Fressen in freier Wildbahn..kann man jetzt sooo ni vergleichen!
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Ginger29 am Mo Jul 30 2012, 07:43

Also ich weiß ja nicht. Es sieht so aus, als wäre das Pferd bereits so geboren und es handelt sich um einen "genetischen Defekt". Also keine nachträgliche Amputation, sondern für das Pferd ist das Normalzustand.

Klar sieht das Gehopse grausam aus. Aber guckt euch doch mal die Augen des Tieres an. Ich kann da beim besten Willen nichts drin sehen, was Anlass zur "Erlösung" gäbe. Da das Tier diese Art der Fortbewegung gewohnt ist (und für ein Pferd ausgesprochen geschickt darin ist!!!), finde ich das solange keine Quälerei, die die gesunde Vordergliedmaße sowie der Rücken und Hals das Tier schmerzfrei fortbewegen lassen. Und wann da der Zeitpunkt ist, das Tier gehen zu lassen, erkennt man in den Augen. Die starren dann leer und apathisch. Hier aber ist das Tier interessiert an der Umwelt, geht auf die Weide und hat offensichtlich großen Appetit.

Anders wäre es sicherlich bei einem Pferd, dass mit vier gesunden Beinen geboren wurde und im Laufe seines Lebens ein Bein verliert.
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Gast am Mo Jul 30 2012, 08:06

Sollte es sich tatsächlich um einen genetischen Defekt handeln ( keine Ahnung, wie man darauf kommt Verwirrt bin ) hätte ich das Pferd schon als Fohlen "erlöst". Und wenn ICH das Pferd wäre, würde ich hoffen, dass das auch jemand für mich tun würde!

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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Baracuda am Mo Jul 30 2012, 08:31

Es ist zu 100% ein genetischer Defekt denn du siehst ja das Bein. Es hängt da klein und verkümmert an der Seite dran. (0:50 Min)
Das Tier ist nicht besonders groß und nicht besonders schwer. Es kennt es nicht anderst. ich sehe keinen Grund es einzuschläfern
Es kommt wunderbar zurecht, schnuffelt interessiert am Boden... Es ist einfach nur Behindert, deswegen hat es nicht weniger Lebensfreude...
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von PICO2001 am Mo Jul 30 2012, 09:58

@Bara..genau das is mein Gedanke!! Yes
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Gast am Mo Jul 30 2012, 10:27

@Baracuda schrieb:
Es kommt wunderbar zurecht, schnuffelt interessiert am Boden... Es ist einfach nur Behindert, deswegen hat es nicht weniger Lebensfreude...

AH!

Sorry, in meinen Augen ist es Tierquälerei. Neinja

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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von amidar am Mo Jul 30 2012, 10:54

Ich denke auch nicht, dass es ihm schlecht geht.
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Teami am Mo Jul 30 2012, 11:31

Javellin schrieb:
@Baracuda schrieb:
Es kommt wunderbar zurecht, schnuffelt interessiert am Boden... Es ist einfach nur Behindert, deswegen hat es nicht weniger Lebensfreude...

AH!

Sorry, in meinen Augen ist es Tierquälerei. Neinja

Seh ich genauso wie Javellin.
In einer Pferdeherde hätte der Hengst es getötet, wenn es nicht hätte aufstehen können.Und als Fohlen hätte dieses Pferd ohne menschliche Hilfe nicht überlebt. Eine Katze, ein Hund und selbst ein Reh wird mit drei Beinen gut fertig. Sie sind genauso flink und schnell wie ihre gesunden Artgenossen und haben die Schulter der intakten Körperhälfte nicht so deformiert vorstehen wie dieses arme Pferd. Dieses Pferd kann aber nicht annähernd ein normales Leben führen wie andere Pferde und kann nicht im geringsten seinen Instinkten folgen (Fluchtinstinkt).

Und mit einem Mensch mit Behinderung werde ich ein tierisches Dasein sicherlich nicht vergleichen.
Interessant wäre es, wenn jemand mal das Geschriebene übersetzen könnte.....
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Ósk am Mo Jul 30 2012, 11:55

Ich glaube auch nicht, dass es ihm übermässig schlecht geht. Klar wäre das Tier in der Wildbahn schon aufgefressen worden, aber mMn sieht es nicht gequält aus, es kann sich bewegen, sein Körper kennt es nicht anders.

Der Text des Videos ist eine Vermittlungsanzeige, der Besitzer will es abgeben, da er selbst schon 70 ist und seinen Wohnort aufgeben muss. Daher sucht er jemanden, der sich gut um die Stute kümmert.

Der Titel des Videos weist auch auf die Geburt dieser Mangalargastute mit nur 3 Beinen hin.

Edit: Hier noch die genaue Übersetzung.
Titel: Seltenheit! Dieser Mangalarga geboren mit nur 3 Beinen sucht "Spender" (im Sinne von Besitzer)

Für die die es interessiert mein Name ist xxx, meine Telefonummer ist xxxx und ich wohne in xxx. Ich verschenke dieses Tier weil ich schon 70 bin und den Wohnort wechseln möchte und ich sie an eine Person geben möchte welche gut für sie sorgen kann.


Zuletzt von Ósk am Mo Jul 30 2012, 12:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : genaue Übersetzung angefügt)
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Nonstop Hanover am Mo Jul 30 2012, 12:08

Wieso bist du immer so intelligent und kannst soviele Sprachen? Warte
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Ósk am Mo Jul 30 2012, 12:11

@Nonstop: Ich lerne Spanisch seit 4 Jahren, geschriebenes Portugiesisch geht daher ganz gut. Für einige Wörter hab ich ein Wörterbuch zu Rate gezogen Zwinker
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Ginger29 am Mo Jul 30 2012, 12:39

Ich glaube, das Argument, dass das Tier in freier Wildbahn nicht überlebt hätte, ist kein Argument fürs Einschläfern! In freier Wildbahn würde der Gro unserer Pferde aus medizinischer Sicht nicht überleben. Trotzdem lassen wir Impfen, eine Kolik oder eine Rehe oder eine Lungenentzündung behandeln. In feier Wildbahn wäre jede Rehe das absolute Todesurteil!

Ich denke, man darf nur auf das momentane Wohlbefinden abstellen, nicht darauf, was in freier Wildbahn passiert wäre.

Und so macht das Pferd in diesem Video nicht den Eindruck, als wäre sein Leben eine Qual. Ich sehe da jedenfalls keine Tierquälerei.
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Sternchen am Mo Jul 30 2012, 16:11

Ich sehe das auch wie Ginger29 Yes

Die Stute scheint zwar damit zurechtzukommen und kann ja auch "galoppieren" - aber so gesund schaut mich das ganze doch nicht an - wie das rechte Vorderbein belastet wird.
Also wie schon geschrieben wurde, wenn sie keine Schmerzen hat, würde ich ihr das Recht zu Leben schon zugestehen. Allerdings nur solange das wirklich geht. Ich finde es nicht zu vermenschlichend, aber wenn ein Mensch eine Behinderung hat und damit Leben kann (auch wenn der Mensch manchmal wirklich leider Leben MUSS) kann es doch trotzdem ein lebenswertes Leben sein, ebenso für diese Stute.
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von blondie am Mo Jul 30 2012, 19:07

*puh* ... hatte heut mittag hier schon gelesen... und jetzt das Vid angeschaut...

Ich seh es eher auch wie Javellin/Teami usw.

Ist DAS Lebenswert? Die arme Stute fristet wohl alleine ihr dasein... kann nicht richtig rennen ...
Zumal das ja auch noch ein Vorderbein ist... *himmel* da trägt ein Bein vornen die Last ... die HH ist extrem Überbaut...

Wenn das mein Fohlen gewesen wäre hätte ich es erlösen lassen...

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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von rakete am Mo Jul 30 2012, 20:47

Ich denke auch das so ein Situation für ein Fluchttier nicht tragbar ist!
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Nadi79 am Mo Jul 30 2012, 23:37

Habt ihr die deformierte Schulter rechts gesehen??
Ich finds unfassbar....das Pferd ist ein Lauftier....und ein sehr soziales Wesen.Dieses Pferdchen hätte auch in einer normalen Pferdeherde keine Chance.
Diese Missbildung bringt ja noch ganz andere Folgeschäden mitsich....was für Schmerzen wird das Pferd wohl in der rechten Schulter haben??
Sorry....aber ich finde auch nicht im entfertesten das das Pferdchen einen freudig erregten Eindruck macht.
Schlimm Neinja
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Teami am Di Jul 31 2012, 09:26

Das einzig Positive: Der Besi muss sich sehr gut um das Tier gekümmert haben, der Futterzustand und das Fell sehen sehr gut aus. Ansonsten bleib ich bei meiner Meinung: Durch diese Behinderung kann das Pferd nicht seinen grundlegenden Lebensbedürfnissen nachgehen, eben Sozialkontakte zu Artgenossen und auch der Fluchtinstinkt. Ich hätte es direkt nach der Geburt auch erlösen lassen.

Ehrlich gesagt glaube ich auch, dass es hier in Deutschland jeder TA auch so sehen würde. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man hierzulande nicht direkt den Tierschutz vor der Tür stehen hätte, wenn man ein Pferd mit einer solch gravierenden Behinderung auf der Weide stehen hätte.
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von PICO2001 am Di Jul 31 2012, 09:33

Diese Deformität heißt nicht gleich Schmerz! Nicht alles was uscnhön aussieht ist gleich Schmerz und schlecht!!!

Man hat auch hier nur einen Moment der Aufnahme sozusagen, kann nicht beurteilen wie sie sich frei gibt und was sie kann und was nicht, bzw. welche Unterstützung sie erhält!!!
Sie kann doch trotzdem sozial leben..viele Pferde stehen zu z.B. zweit..das ist meist auch ok! Sie sieht auch nicht so aus, als wäre sie unterversorgt oder ähnliches!
Der Mensch denk zu oft vermenschlicht und nicht real!
Wie gesagt ist schwer zu sagen..nur vom Video her. Man müsste alles wissen, dann würde man ein Urteil darüber bilden können! Nur anhand der Fehlbildung, mit der ein Pferd durchaus leben kann, zu sagen es gehört erlöst, ist nicht der richtige Lösungsweg!!
Man muss bedenken, das Pferd kennt es nicht anders, kenn die Altrenative nicht, für dieses Pferd ist das normal und eventuell ist auch der Körper auf diese anatomische Besonderheit umgestellt..auch das gibt es! darum sag ich ja..es ist möglich..aber ne Einzelfallentscheidung!!!!
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Bidi am Di Jul 31 2012, 09:39

Wenn ich so ein Pferd "groß" werden lasse, dann müsste ich sicher wissen, das es bis an sein Lebensende gut versorgt ist!
Wie viele sogenannte "Beisteller" werden schlecht versorgt, oder trotz Unreitbarkeit noch geritten, weil sie oft günstig zu haben sind?!
Darum würde ich so ein Pferd niemals weiter geben. Wenn es bei mir nicht mehr geht, dann gehts nur noch den einen Weg!
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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

Beitrag von Funi am Di Jul 31 2012, 13:59

hmm ein heikles Thema...

...natürlich sieht das Video erstmal sehr schockierend für uns Menschen aus, aber ich würde auch nicht gleich davon ausgehen, dass das Pferd Schmerzen hat od. damit nicht leben kann...denn augenscheinlich ist es sehr wohl in der Lage mit der Behinderung klar zu kommen.

Wenn es Schmerzen hat, dann würde ich die Einschläferung sicherlich befürworten...aber wer mit solchen Videos öffentliche Hilferufe startet, dem sage ich einfach mal nach, dass er sich viele Gedanken um das Wohl des Tieres macht & wohl möglich auch den einen od. anderen Spezialist (TA) da hatte.
Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass man keinen TA ruft, wenn man "sowas" auf die Welt kommt...und der TA wird es sicherlich nach bestem Gewissen entschieden haben...

...das sind natürlich nur Vermutungen aber ich glaube jetzt einfach mal an das Gute & nicht daran, dass der Mensch, der jmd sucht der sich weiter um das Tier kümmert es absichtlich quält. Im Gegenteil will er ja dem Tier einen Umzug der ggf mit Komplikationen verbunden ist, ersparen!! Also im diesem Fall würde ich sagen so weit darf Tierliebe gehen & der Kerl macht das richtige!!

...was mich viel mehr nervt ist dieses "Der Mensch ist die Krone der Schöpfung" - komm wir spielen ein bisschen Gott, entscheiden für die Tiere was lebenswürdig ist und was nicht...aber jeder Mensch egal wie "verkrüppelt" er auf die Welt kommt wird am Leben erhalten. (Jaaa ich weiß, dass ist jetzt sehr provokant geschrieben & gehört nicht so recht hier rein, weil darüber kann man sicherlich ne große Diskussion in einem eigenen Thread starten )

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Re: Wie weit darf Tierliebe gehen?

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