Hilfszügel: Gogue

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Hilfszügel: Gogue

Beitrag von Gino ♥ Stupsepferd am Mo Jun 18 2012, 22:07

Bis heute wusste ich nicht wie ein Gogue aussieht. Damals hatte es mir allerdins schon die Osteopathin geraten und meine RL hat es heute mitgebracht. Ich bin dem Ausbinder allerdings sehr krietisch, weil ich keine Ahnung habe, wie er sich auf mein Pony auswirkt.
Die Verschnallund erinnerte mich irgendwie an einen Halsverlängerer (Allerdings aus Seilen und nicht aus Gummi und mit Umlenkrollen). Meine RL meinte, dass das der weicheste Ausbinder sei, den es gibt und das er nur ganz leicht Druck auf das Genick ausübt, wenn er sich raushebelt. Pony hatte die Birne zwar unten aber er hatte sofort Stressäppeln, keuchte tierisch und schüttelte sich die ganze Zeit. Ich wollte das Ding nach der ersten Runde sofort abhaben. Meine RL, die es extra von zu hause mitgebracht hatte, wurde dann richtig provokativ, dass ich ihr dann mal zeigen solle wie toll mein Pony ohne Ausbinder geht. Er zieht sich zwar ab und an raus, trotzdem kann er normal atmen und ich nicht gestresst. Ich hatte das Gefühl, sie war dann ganzschön angepisst von mir..
Kennt sich einer mit dem Gogue aus? Benutzt es jemand öfter bzw. was für Kritik habt ihr an ihm?
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Re: Hilfszügel: Gogue

Beitrag von Funi am Mo Jun 18 2012, 22:24

musste grade erstmal googln um ein Bild davon zu bekommen!

Meine Meinung: Finger von lassen! Finde es sieht ganz furchtbar suspekt aus mit den vielen Schnürchen...

edit:

Im Gegensatz zum Chambon wirkt das Gogue durch die Dreiecksverbindung
mit dem Stosszuegel wie eine "Feststellbremse" und zwingt das Pferd in
eine Haltung, aus der es sich nicht befreien kann. Das kann bei
gebissscheuen Pferden schnell zu Gebiss- und Zuegelsauerheit fuehren und
im schlimmsten Fall beginnt das so "gefesselte" Pferd zu steigen, um
sich dem dauernden Druck aufs Gebiss zu entziehen. Hat man die Wahl, ist
das Chambon dem Gogue in jedem Fall vorzuziehen !

Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.abload.de/img/gogue_corde_enc6b2.jpg&imgrefurl=http://www.abgesattelt.de/longieren-bodenarbeit-f15/unterschied-gogue-chambon-t1649.html&h=480&w=519&sz=39&tbnid=klZQ76xevs7RKM:&tbnh=90&tbnw=97&zoom=1&usg=__1pDxsebu7NQ-sByAbSnRzoadDZA=&docid=Lo1L0XxYHvYG8M&sa=X&ei=Eo7fT931L4XGswah26nmCA&ved=0CJQBEPUBMAM&dur=323

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Re: Hilfszügel: Gogue

Beitrag von fribi am Di Jun 19 2012, 08:07

Ich kann mich Funi da nur anschließen. Auf Wikipedia gibt es eine gute Übersicht über Hilfszügel.

Bevor ich zum Longenkurs kam, habe ich mit dem Chambon longiert. Es ist aus meiner Sicht einer der wenigen Hilfszügel, mit denen ich mich arrangieren konnte. Das Pferd kann ungehindert alle Bewegungen mit dem Kopf machen - nur nicht nach oben. Dort begrenzt das Genickstück die Bewegungsfreiheit.

Andere Hilfszügel lassen meist ein wirklich tiefes v/a nicht zu. Aber das ist ein anderes Thema. Das Gogue würde ich wegen dieser Feststellfunktion ebenfalls nicht einsetzen.
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