Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von mohirah am Di Jan 22 2013, 12:24

Hallo nasowas,

magst du mal aktuelle Huffotos einstellen?

Man hört/liest immer viel Kritik an der Bearbeitung nach Strasser. Ich kenne aber kein einziges Pferd, da danach bearbeitet wird. Mich würden daher Fotos sehr interessieren, zumal deine Erfahrungen offensichtlich positiv sind. Vielleicht ließen sich damit ja mal ein paar Vorurteile ausräumen. Zwinker

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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von Sternchen am Di Jan 22 2013, 12:31

nasowas schrieb:S
Ich kann also keine der Strasser-Horror-Geschichten bestätigen. Meine Huftherapeutin ist sehr empfehlenswert und ich werde auch mit ihr weitermachen.

Das ist gut. Yes

Wir haben in einem benachbarten Stall einen Wallach stehen, der nach Strasser bearbeitet wurde. Die Hufe sehen furchtbar aus, fangen sich aber. Neinja

Wollen die nicht ein paralleles (zum Boden) Hufbein erreichen?
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Di Jan 22 2013, 13:21

ja aber das erscheint mir nach der Strasser Lektüre auch ziemlich sinnvoll.
Die Hufe sehen ungewohnt aus aber mitlerweile sehen für mich "normale" Hufe schrecklich aus.

Ich unterstütze zwar die Theorie nicht 100% aber die Grundsätze erscheinen mir sehr logisch, kann das Buch nur empfehlen.
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Di Jul 23 2013, 09:21

Ich bin immernoch Bilder schuldig! ich schäme mich aber ich kriegs eincfach nciht gebacken!

Gestern war meine neue Hufpflegerin nach dem Umzug da. Sie war sehr nett und hat auch genau die Linie der alten Pflegerin und sich auch mit dieser besprochen vor dem Termin heute. Sie haben sich wohl sehr ausführlich unterhalten denn sie wusste die Geschichte der Hufbehandlung meiner Stute quasi auswendig!
Das einzige Manko: Sie ist sooooooo langsam! Sie hat 1,5 Stunden an dem Pferd rumgeschnitzt! Zum Glück ist meine Stute so geduldig! Die alte Pflegerin hat ncihtmal ne stunde gebraucht aber die arbeitet auch schon über 10 Jahre so und die neue hat gerade die Ausbildung hinter sich!
Bin ja froh, dass sies gründlich und sorgfältig amcht aber es war so langsam und ich hatte so Hunger!
Preislich ist sie 15 € über der alten aber das liegt nur daran, dass die alte keine Anfahrt berechnet hat , der Grundpreis ist gleich.
Wir machen aber einen engeren Abstand zwischen der Terminen, da Pferd im neuen stall doch sehr viel mehr läuft und gerade bei der Trockenheit die Hufe nicht ausfransen sollen.
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von Sternchen am Di Jul 23 2013, 12:12

nasowas schrieb:ja aber das erscheint mir nach der Strasser Lektüre auch ziemlich sinnvoll.
Die Hufe sehen ungewohnt aus aber mitlerweile sehen für mich "normale" Hufe schrecklich aus.

Naja aber wenn man sich zB einen "natürlichen" Huf von einem Wildpferd (zB) anschaut dann steht das Hufbein nicht parrallel?!

Also wenn ich dir zB die Hufe von meiner Stute posten würde, würdest du sie schrecklich finden? schreck 

Mich würden auf jeden Fall die Hufe von deinem Pferd interessieren, da ich wie gesagt nur die Hufe von dem Wallach im Nachbarstall kenne (die meine HO lt ihrer Aussage auch nicht wieder so hinkriegen kann wie sie will/wie sie sein sollten...)
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Di Jul 23 2013, 13:35

Also ich finde schon, dass das Hufbein bei Wildpferde parallel zum Boden ist, natürlich nicht die "Mitte" des Hufbeins, denn da gibts ja ne Wölbung. Bei nem Querschnitt durch die Mitte des Hufes sieht es also nicht parallel aus aber die Hufbeinäste schon. Wenn die Mitte parallel wäre würden die Äste ja vorne nach oben stehen, evtl liegt hier das Missverständnis?

Ich hoffe du verstehst was ich meine ich hab grad kein Bild zur Hand.

Ich weiss nciht wie ich die Hufe deiner Stute finden würde (kann ich nur sagen wenn ich sie sehen darf) aber ich sehen viel Hufe gerade auch im neuen Stall da schüttelts mich! Ich glaube aber da würde es die meisten von euhc, wenn ihr es euch genau anschaut auch schüttel. Meiner Meinung nach machen viele Schmiede auch Dinge die egal anch welcher Methode Murks sind gerade was untergeschobene Trachten und zu enge Hufe angeht.

Ich denke ihr würdet an den Hufen meiner Stute garncihts so besonderes finden auf den ersten Blick. Im neuen stall hat mich jetzt z.B. keiner auf die "komischen Hufe" angesprochen. Ich versuche mal echt das mit den Bildern auf die Reihe zu bekommen!
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von mohirah am Mi Jul 24 2013, 09:49

Dass das Hufbein unter Belastung, d. h. in Bewegung möglichst bodenparallel sein sollte, finde ich auch schlüssig.

Wenn ich auf einer offiziellen Strasser-HP gucke (z. B. VdHp) verstehe ich das aber so, dass das Hufbein im Stand, bei senkrechtem Röhrbein bodenparallel sein sollte. Und das, also die Beurteilung im Stand, macht für mich keinen Sinn oder ist das dort nur missverständlich formuliert? Kannst du das bitte noch etwas erläutern, was nun genau gemeint ist?

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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Mi Jul 24 2013, 10:18

Also so aus dem Stehgrreif will cih da nix sagen ich bin ja auch Laie und muss da erst nachlesen. Wie genau da die detaillierte beschreibung im Buch ist weiss ich leider nciht auswendig aber ich habe schona uch "immer bodenparallel" verstanden. Ich werde nachsehen.

Aber warum findest du das im Stand so unlogisch?
Mal ganz plump ausgedrückt kommt doch bei nicht bodenparallelem Hufbein im stand bei bewegung Druck durch die Bewegung bzw das Auffussen und dann drückt es das Hufbein nciht "hinten runter" damit es parallel wird (oder minimal nur) sonder eher "nach vorne" also kommt aller druck auf die Hufbeinspitze und das erscheint mir sehr unlogisch dass der Druck in die Spitze gehen soll. (bitte diese Beschreibung jetzt wirklich nur ganz grob und nicht medizinisch physikalisch total penibel auffassen)

Losgelöst davon werden bei vielen Pferden die Hufe ja so gestellt, dass das Hufbein egal ob in Stand Bewegung oder sonst wann das Strahlbein alles andere als parallel ist und somit der Druck ganz extrem in die Spitze geleitet wird, gerade bei Rollebeschlag und das denke ich sagt schon das logische Denken, macht keinen Sinn dort punktuell Belastung hinzuleiten.
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von mohirah am Mi Jul 24 2013, 10:51

nasowas schrieb:Aber warum findest du das im Stand so unlogisch?
Zum einen ist das Pferd ein Lauftier, woraus sich ergibt, dass die Hufe mehr im Laufen als im Stehen belastet werden. Zum anderen ist im Stand die Belastung ja noch am geringsten. Da wirkt quasi nur der Bodengegendruck auf den Huf ein. In der Bewegung kommt dann noch der "Aufprall" auf dem Boden dazu, also weitaus größere Kräfte je höher die Gangart / das Tempo. Allerdings ist in der Bewegung das Bein logischerweise nach vorne gestreckt, das Röhrbein also nicht senkrecht und auch die Fessel samt Huf ist nach vorn gestreckt. Daraus ergibt sich nomalerweise eine leichte Trachtenlandung, was man am gesunden Huf jedoch eigentlich nur bei High-Speed-Aufnahmen sieht. Mit bloßem Auge sieht das wie planes Aufhufen aus.

Bei einem Hufbein das im Stand bodenparallel ist, wird dann durch die Trachtenlandung jedoch der hintere Bereich (die Hufbeinäste) mehr belastet. Dagegen wird ein Hufbein, das im Stand mit einer leichten Neigung nach hinten ansteigt unter Belastung dann bodenparallel belastet, weil dieser leichte Winkel durch die Trachtenlandung ausgeglichen wird.

Aber wie gesagt, vielleicht ist das auf der HP auch nur etwas unglücklich formuliert und Strasser meint genau dasselbe wie andere Bearbeitungsrichtungen auch. Wär daher schön, wenn du das noch mal nachliest.

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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von Sternchen am Mi Jul 24 2013, 10:55

Also ich habs eher so gelernt, dass sowiso jeder Huf anders steht und man für jedes Pferd den natürlichen Stand, so wie er für das Pferd eben sein soll, unterstützen soll. Also jetzt nicht zB auf ein bodenparraleles Hufbein hinarbeiten oder auf etwas anderes hinarbeiten, sondern den Huf so stehen lassen wie es für das Pferd anatomisch sein soll.

Bei vielen Pferden neigt anscheinend das Hufbein dazu, eher Bodenparrallel zu stehen, aber ein Pferd darauf hin zu bearbeiten - find ich auch unlogisch.
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Mi Jul 24 2013, 11:05

Na ja ich finde eine andere Lage eher unlogisch und das Pferd zu dem das "passen " soll müsste komische Beine haben aber prinzipiell muss man Theorie und Praxis unterscheiden und immer so arbeiten wie es gerade am sinnvollsten ist. Natürlich wird in der Praxis immer anders gearbeitet egal ob in der klassischen Schulmedizin oder jetzt bei diesem Thema als in der harten Theorie aber man braucht die Theorie um zu wissen wo man eigentlich hinwill. Ist doch in jeder wissenschaft so oder?
Jeder Schmied und jeder Arzt arbeitet ja auch im Eizelfall aber nach "Lehrbuch" also mit einer Theorie im Hinterkopf. Genauso machen es die Leute , die nach streaser arbeiten.
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von Sternchen am Mi Jul 24 2013, 11:09

Nunja, ich hab die Erfahrung gemacht dass viele Hufschmiede einen Huf in eine Form pressen wollen, so wie er im Lehrbuch steht. Aber es ist nunmal nicht jeder Huf gleich und deshalb sollte man Hufe individuell bearbeiten.

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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Mi Jul 24 2013, 11:16

Ja die Erfahrung amcht man leider, aber das liegt eben daran, dass viele einfach ihren Job nciht so gut machen wie sie es sollten!
Und gerade viele Schmiede sind für mich eher Metallverarbeiter als Pferdespezialisten (nicht alle es gibt auch welche, die extrem auf anatomie usw wertlegen auch wenn ihre "lehre" nicht die meine ist)
Die nageln halt 0815 Beschläge drunter und dann passts schon, leider shcon viel zu oft gesehen!
Definitiv ist nicht jeder Huf gleich und man muss nciht immer das gleiche machen aber man sollte ja ein "Idealbild" haben sonst weiss man ja garnicht was amn da eigentlich will oder?
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von Sternchen am Mi Jul 24 2013, 11:22

Ja das stimmt, wenn Schmiede keine zusätzliche Ausbildung haben sind sie leider meist nur Metallverarbeiter.

Ich würds Richtlinien nennen, aber ja so ein "Idealbild" muss man schon haben das stimmt. Aber man sollte sich auch nicht drauf versteifen weil eben alles zusammenpassen muß - Pferd und Huf. Und wenn man so ein Pferd lt Lehrbuch hinstellt leiden zB die Sehnen, weil der Huf bei dem Pferd halt eben anders stehen soll.
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Mi Jul 24 2013, 11:24

ja wenn man versucht ein Lehbild 1 zu 1 abzubilden egal was die Realität macht ist das definitiv nicht gut!
Das wäre wie wenn ein Arzt bei ner OP so schneidet, dass er die Organe/Arteiren so wie sie im Lehrbuch stehen nicht ttrifft aber eigentlich garnciht hischaut!
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von mohirah am Mi Jul 24 2013, 11:28

Also ohne ein "Idealbild" im Kopf ist Hufbearbeitung doch gar nicht möglich? Nur weichen diese Idealbilder je nach Bearbeitsungsrichtung eben mehr oder weniger voneinander ab.

Wenn das Pferd schon passend steht und läuft, muss ich den Ist-Zustand nur erhalten. Um den Zustand jedoch als passend beurteilen zu können, muss ich doch aber bestimmte Kriterien als Maßstab anlegen, um überhaupt die Feststellung treffen zu können das es für mich passt.

Und wenn ich der Meinung bin, dass es nicht passt, muss ich auch ein Zielbild im Kopf haben, auf das ich hinarbeite, denn sonst könnte ich ja keine Korrekturen vornehmen.

Egal, ob man korrigiert oder einen Erhaltungstrim macht, hat doch jeder eine bestimmte Vorstellung im Kopf, wie ein Huf aussehen soll, denn ohne diese wäre doch überhaupt keine Bearbeitung möglich. Dass diese Vorstellung nicht immer erreicht werden kann und individuelle Bedürfnisse des Pferdes berücksichtigt werden müssen, ist eine andere Sache. Dennoch wird sich doch jeder Bearbeiter bemühen, seinem "Idealbild" möglichst nahe zu kommen.

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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Mi Jul 24 2013, 11:29

Schön gesagt!Yes Smile

Bei meiner Stute wird auch kaum was gemacht mitlerweile. Sie hat 2 3 Problemchen die werdemn korrigiert aber im Grunde sagt auch die Hubtherapeutin will sie eigentlich so wenig wie möglich machen wenn die Hufe eigentlich gut stehen.
An einem Hinterbein hat sie ne leichte Fehlstellung und dadurch wird der Huf schief und dann ihr Bein schief und das verstärkt sich immer mehr wenn man ncihts tut und das wird, z.B. korrigiert aber wir verändern nicht bei jeder Bearbeitung den Huf total weg von der Form die er hat.
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Mi Jul 24 2013, 17:44

So jetzt mal ein par Bilder ERklärungen fogen morgen
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Fr Jul 26 2013, 09:05

SO hab leider wenig Zeit aber mal kurz ein Kommentar zu den 2 Bildern.

WIe ihr seht seht ihr ncihts besonderes finde ich :-)
Also auf Bild eins erkennt man halt, dass die Hufe allgemein recht kurz sind und vor allem der "hintere Teil" sprich die Trachten ziemlich bodennah.
Das Bild ist nicht genau von der Seite aufgenommen sondern leicht schief, aber hatte leider grad kein besseres.
Am unteren Bild sieht man (ein wenig) dass sie Hufe innen eine schöne Wölbung haben und die Eckstreben komplett rausgeschnitten wurden, der Strahl ist shcön geschlossen und nicht aufgeweicht oder so.


Eigentlich weiss ich nicht groß was ich dazu sagen soll??? Jetzt müsst ihr sagen ob das total ungewöhnlich für euch ist!

Als Beispiel für einen Beschlagenen Huf hab ich mal von Tipps-zum-Pferd einen Huf eingestellt, der dort als normal bezeichnet wird (hab beispielhaft einen als "normal" bezeichneten beschlagenen Huf genommen) http://www.tipps-zum-pferd.de/gallery.php?iid=33&keyword=Workshop
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von mohirah am Fr Jul 26 2013, 09:56

Die Fotos sind leider nicht wirklich geeignet, um einen Eindruck zu vermitteln. Schulterzuck
Man sieht einfach zu wenig und bei der Seitenansicht ist die Perspektive auch ungünstig.

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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Fr Jul 26 2013, 10:01

Sorry hab leider keine anderen aktuellen und erst wieder nach meinem Geburtstag eine Kamera, die alte mach nurnoch lila und grüne Streifen :-(!
Ich denka aber schon, dass man ein paar Dinge (z.B. dass der Huf nciht irgendwie total seltsam steht) sehen kann. Klar reicht es nicht für eine super ausgefeilte medizinisch fachliche Analyse aber das war jetzt aich nciht meine Absicht, ich wollte nur mal n Eindruck geben)
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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von mohirah am Fr Jul 26 2013, 11:24

Nach dem was ich sehen/erkennen kann, gefallen mir die geraden Wände gut, der Strahl und die Trachtenlänge. Smile Der Kronrand ist nicht so gut zu erkennen. Es könnte sein, dass er in einer geraden Linie verläuft. Das wäre dann auch noch positiv.

Da das Röhrbein bei der Seitenansicht fehlt, kann ich nicht sehen, ob den Pferd bei der Aufnahme senkrecht stand. Falls ja, hat es sehr steile Fesseln. Und dann wäre die Zehen-Fessel-Achse gebrochen. Die Zehe wäre demnach zu flach gewinkelt und zu lang. Dazu müsste man sich aber auch noch den ersten Zentimeter Wandhorn ab dem Kronsaum anschauen. Der ist aus dieser Perspektive jedoch nicht zu erkennen. Die Sohlenansicht hat eine eher längsovale Form. Auch das würde dafür sprechen, dass die Zehe zu lang ist, weil Vorderhufe eher rund als oval sind bzw. sein sollten. Die Blättchenschicht kann man leider gar nicht erkennen. Auch diese könnte Auskunft darüber geben, ob die Zehe zu lang ist oder vielleicht doch passt.

Fazit: Die Hufe sehen für mich nicht ungewöhnlich aus. Janein Wenn ich meine Vermutungen jedoch am echten Huf bestätigt finden würde, würde ich da durchaus auch noch Korrekturbedarf sehen.

Interessant wäre in dem Zusammenhang, wie die Hufe früher mal aussahen. Und auch wie sie in einem halben oder ganzen Jahr aussehen werden.

Die Hauptsache ist allerdings, dass dein Pferd gut und gerne mit diesen Hufen läuft. Und das tut es nach deiner Aussage.Smile Ansonsten bleibt abzuwarten, wie sie sich in Zukunft weiter entwickeln.

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Re: Hufpflege nach Dr Strasser, wer hat Erfahrungen?

Beitrag von nasowas am Fr Jul 26 2013, 11:46

Hallo Mohira,

Danke für deine Beurteilung trotz schlechter Bilder.
Das erste Bild ist in nem Winkel aufgenommen, die Stellung des Beines kommt da leider sehr verzerrt rüber.
Die Zehen sind an diesem Huf tatsächlich immer etwas lang bzw werden lang, daran arbeiten wir, das Bild ist auch nicht direkt nach der Bearbeitung entstanden.

Ganz am Anfang dieses Themas habe ich glaube ich Bilder von vor der Behandlung eingestellt, bin mir aber nicht sicher, da ich hier auf Arbeit eh keine Bilder dargestellt bekomme nur rote Kreuzchen.
Falls da das Bild ist, dass ich meine , erkennbar am miserablen strahl, kann man jetzt schön sehen wie gut der Stahl jetzt geworden ist obwohl er nciht direkt ausgeschnitten wurde. Die Hufpflegerin meinte der wird von alleine gut wenn der Rest gut ist und so wars auch.

Es wird bei jeder Bearbeitung immer ein wenig korrikert, z.B. der eine Vorderhuf tendiert immer dazu zu lange Zehen zu bekommen und die Hinterhufe werden "schief" , da sie etwas kuhässig hinten ist. Denke aber dass das normal ist immer etwas zu korrigiern oder?

Also mein Pferd läuft eigentlich super mit den Hufen natürlich mit der Eischränkung, dass wir auf sehr steinigem Boden oder Schotterwegen mit grobem Schotter Schuhe anziehen. Den Kiesweg vom Stall zur Halle läuft sie problemlos aber das ist rubnder nicht zu grober Schotter.
Ansosnten denke ich kommt sie gut klar!

Bin auf jeden Fall happy, dass keine Lahmheit mehr aufgetreten ist aber sobald sie mal n schiefen Tritt macht bekomm ich gleich Panik auch wenn sie nur mal gestplpert ist oder so ...das ist schon echt paranoid bei mir!

Was ich auf jeden Fall jetzt bei 2 Frauen die nach Strasser arbeiten sagen kann ist, dass mir ncihts was in vielen Horrorgeschichten berichtet wird passiert ist. Die Geschichten sind sicher wahr aber ich glaube eher auf schlechte Hufpfleger zurückzuführen als auch eine schlechte Methode.
Meine Frauen schauen sich das Pferd als ganzes an, nehmen sich Zeit, schneiden nciht bis es blutet und sagen auch dass sein Quatsch! das kann passieren, das ist dann aber ein Fehler, ein Schmied vernagelt auch mal und das ist dann halt falsch gewesen. Die neue Hufpflegerin war super vorbereitet und hat sich mit der alten Hufpflegerin ausführlich unterhalten darüber wo die Schwachstellen bei meinem Pferd sind usw. also ich hatte rundweg von der Person und ihrer Arbeitsweise (also wieviel Zeit nimmt sie sich, wie geht sie mim Pferd um, wie gut erklärt sie es mir....) ganz unabhängig von der "Methode" einen super Eindruck!

Ich hoffe die Zeit wird mich nciht eines besseren belehren!

Die Hufpflegerin hat Bilder gemacht, ich glaube die frage ich mal ob ich sie haben kann, die wären evtl auch geeigneter zur Beurteilung.

Seit ich mich mit Hufen mehr befasse fällt mir halt immer wieder auf was manche Pferde so für schreckliche hufe, auch nach der Gängigen Lehre haben aber viele Leute achten da ncith drauf! sie schauen auf Sehnen , Muskeln, ob der Huf spröde ist usw aber nicht auf die Stellug und wenn du sie fragst sagen sie nur, ach das macht der Schmied da hab ich keine Ahnung!
DAs erschreckt mcih doch immer wieder! Genauso wie die Tatsache, dass man auf die Frage warum ein junges Pferd jetzt erstmalig beschlagen wurde selten ne Begründung geliefert bekommt sondern meisten, naja der ist jetzt alt genung oder war jetzt Zeit, oder das muss man halt amchen , warum? unklar!
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