"Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

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"Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Naps am Mo Feb 20 2012, 14:41

Das Pferd einer Bekannten hat im Gurtlagebereich Hautveränderungen (Bindegewebsgeschwulste - verschiedeneste Tierärzte raten davon ab, sie chirurgisch zu entfernen, konservative Therapien schlagen bis jetzt nicht an).

Seither ist sie sattellos unterwegs und somit reittechnisch eingeschränkt, drum frag ich mal bläugig (nachdem Googeln nicht den gewünschten Erfolg brachte Rolling Eyes ) in die Runde:
Kennt irgendjemand Möglichkeiten/Systeme, die es ermöglichen, dass der Sattelgurt nicht an der "üblichen Stelle" verläuft?

Liebe Grüße Wink .

Naps

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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von tine am Mo Feb 20 2012, 16:33

Kannte auch mal solch ein Pony, ne Tinkerstute.
Sie hat ein Vorderzeug bekommen, nen Schweifriemen, dazu nen Sattelgurt mit großer Auflagefläche. Der Sattelgurt nur locker verschnallt.

solch einen...
http://www.kieffer.net/sattelgurte/sattelgurt-comfort/?start=0/
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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von marlene´s chef am Mo Feb 20 2012, 18:02

warum reittechnisch eingeschränkt weil ohne sattel? ich reite meinen arabischen auf L-niveau dressur und springen, sowie distanzen bis 50km pro tag ohne sattel. einzig turniere kann ich so nicht mitmachen, weil die veranstalter auf sattel fixiert sind.
ansonsten breite gelgurte mit schaffellunterlage.
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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Pensiero am Mo Feb 20 2012, 18:36

Okay, kenne das Problem - habe selbst ein betroffenes Pferd!

Mein großer Wallach ist etwas dicker, nicht fett aber dicker. Er ist jetzt schon etwas älter und ich möchte ihn nicht mehr auf so eine totale Diät setzen, die tatsächlich drastisch was an seinem Gewicht ändern würde. Er ist total fit, deshalb habe ich nach anderen Möglichkeiten gesucht.
Ein Pferd meiner RL hat das auch. Die Stute ist sehr sportlich, hat also keinen Bauch - aber immer Veränderungen in der Gurtlage. Diese wurden schon zwei Mal entfernt, kamen aber rasch wieder.

So haben wir gemeinsam überlegt und verschiedene Tierärzte und Sattler zu Rate gezogen.

Also, ein Tipp von einem Sattler war, dass man einen speziellen Gurt fertigen könnte. Der wäre extrem mit Filz gepolstert und die "Problemregion" wäre ausgespart.

Meine RL hat das probiert weil bei meinem Pferd mit dem Bauchansatz das Problem des Rutschends des Gurtes so gut wie vorprogrammiert ist. Tja, sie hat das Geld in den Sand gesetzt, denn selbst bei diesem sportlichen Pferd hat das absolut nichts gebracht.

So gingen wir eine ganz andere Strategie. Da es bei meinem Pferd ein kleines bißchen half einen Sattelgurtschoner aus Lammfell anzuwenden, suchten wir hier nach Möglichkeiten. Aber sobald er schwitzte wurde die Problemzone größer und gereizt.

Wir fanden dann heraus, dass Rehfell das Beste für solche Probleme wäre. Wir kauften uns ein Rehfell (ganz wichtig: Winterfell) und legten dies mit der Fellseite auf das Fell des Pferdes unter den Sattelgurt and die betroffenen Stellen.

Siehe da: Keine offenen Wunden mehr, keine Vergrößerung der "Tumore", nichts mehr!

Deshalb kann ich nur empfehlen mal ein Rehfell auszuprobieren. Kann Dir gerne mehr Infos geben falls Du interessiert bist.

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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Naps am Mo Feb 20 2012, 18:46

@marlene´s chef schrieb:warum reittechnisch eingeschränkt weil ohne sattel?

Weil sie es so empfindet.

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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Naps am Mo Feb 20 2012, 18:47

@tine schrieb:Kannte auch mal solch ein Pony, ne Tinkerstute.
Sie hat ein Vorderzeug bekommen, nen Schweifriemen, dazu nen Sattelgurt mit großer Auflagefläche. Der Sattelgurt nur locker verschnallt.

Und das hält? Das wäre ideal Zwinker .

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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Naps am Mo Feb 20 2012, 18:48

@Pensiero schrieb:Wir fanden dann heraus, dass Rehfell das Beste für solche Probleme wäre. Wir kauften uns ein Rehfell (ganz wichtig: Winterfell) und legten dies mit der Fellseite auf das Fell des Pferdes unter den Sattelgurt and die betroffenen Stellen.

Siehe da: Keine offenen Wunden mehr, keine Vergrößerung der "Tumore", nichts mehr!

Ich spreche mal mit der betroffenen Besitzerin, ich glaube aber, dass sie den Druck komplett wegbringen will! Danke!

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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Whitehorse am Mo Feb 20 2012, 19:39

wie wurden diese Tumore denn bisher behandelt? Nur schulmedizinisch oder wurde da auch mal ein THP zu befragt?
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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Naps am Mo Feb 20 2012, 22:10

@Whitehorse schrieb:wie wurden diese Tumore denn bisher behandelt?

Nicht nur schulmedizinisch, soweit ich weiß. Aktuell bekommt er chinesische Kräuter, eine lokale Therapie mit Salben, die Selbstheilungskräfte wurden aktiviert. Das ist aktueller Stand der Dinge, dem voraus gingen aber schon andere Sachen, genaueres könnte ich erfragen. An was denkst du konkret?

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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Whitehorse am Di Feb 21 2012, 20:12

Na,ja...um was für eine Art Tumore handelt es sich? Sind es wie beim Schimmel Melanome? Oder sind es "nur" Hautverdickungen?

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Blutegeln gemacht, aber in einem anderen Anwendungsgebiet an meinem Pferd angewandt. Bei einem anderen Pferd (es wurden mehrere Pferde in unserem Stall behandelt) wurden Blutegel auch auf "Knubbel" gesetzt. Unterstützt wurde dies mit Magnetfeldtherapie. Es wurde deutlich besser.
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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Whitehorse am Di Feb 21 2012, 20:15

Ich habe grade nochmal durchgelesen.. "Bindegewebsgeschwulste"...war mir irgendwie entfallen ;-)

Ich weiß nicht, ob in dem Fall bei dem Pferd bei uns, es sich auch um diese Art von Geschwulsten gehandelt hat. Möglich wäre es aber, seinerzeit haben die TAs auch gesagt, dass man die Operativ nicht entfernen sollte. Diese waren damals in der Sattellage.
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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Naps am Do Feb 23 2012, 11:41

@Whitehorse schrieb:sehr gute Erfahrungen mit Blutegeln gemacht

Blutegeln saugen doch Blut, oder? Dafür wäre es notwendig zu wissen, ob sich "darin" Blut befindet, aber das kann man ja rausfinden Yes .

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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Fellnase am Do Feb 23 2012, 13:54

OT: Blutegeln finden überall Blut, wenn es sich um eine lebendige Gewebe (Haut) handelt.
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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Naps am Do Feb 23 2012, 16:07

@Fellnase schrieb:OT: Blutegeln finden überall Blut, wenn es sich um eine lebendige Gewebe (Haut) handelt.

Für mich zum Verständnis:
Nehmen wir mal an, es würde sich um ein Lipom handeln - würden Blutegeln hier etwas bewirken können?

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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Whitehorse am Do Feb 23 2012, 20:49

Selbst wenn die Blutegel direkt daneben gesetzt werden, können sie schon was bewirken.

Sie förden die Durchblutung und setzen ja dabei auch diverse Stoffe ab.

Es wäre ein Versuch wert. Sind genial die Dinger
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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Fellnase am Do Feb 23 2012, 20:54

@Naps, ich bin überfragt, da müßte ein Egelspezialist antworten.
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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

Beitrag von Funi am Do Feb 23 2012, 21:00

also wenn man Lipom und Blutegel googlt, bekommt man viele ärztliche Ergebnisse ausgespuckt. Ich hab jetzt nicht die Muse mir das duchzulesen, weil es ne ganze Menge ist

Aber du kannst ja selber mal schaun.
Ich denke ein Versuch ist es wert

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Re: "Spezielles" Problem betreffend Sattelgurt

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