Gebisse

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Gebisse

Beitrag von cymberlie am Fr Mai 28 2010, 14:37

Hallo,
da meine Kleine bald "groß" wird und ich anfang die Ausrüstung für sie zusammen zu suchen, kam mir der Gedanke welches Gebiss wohl für den Anfang gut ist.
Sie kennt noch kein Gebiss und wird 3 Jahre alt!

Bei meinem Alten nutze ich ein doppelt gebrochenes Gebiss von KK Sprenger.
Er kommt gar nicht mit einem Olivenkopfgebiss klar, aber viel mehr hab ich bei ihm auch noch nicht getestet, da er zufrieden mit dem Gebiss läuft. Habe noch eine Schenkeltrense / Knebeltrense mit der er auch sehr zufrieden läuft, ich benutze dieses Gebiss wie auch das normale, also ohne extra Riemchen! Aber zur Zeit nicht mehr.

Was nutzt ihr? Aus welchem Grund? Welches Gebiss würdet ihr für ein junges Pferd benutzen und warum?

Liebe Grüße

cymberlie

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Re: Gebisse

Beitrag von Gingin98 am Fr Mai 28 2010, 15:49

Ich hatte bei meinem jungen Hafi auch eine Schenkeltrense, doppelt gebrochen. Einfach aus dem Grund, weil ich nachgelesen hatte, dass die Schenkel die Ausbildung eines (jungen) Pferdes unterstützen und ihm die seitliche Einwirkung verständlicher machen. Worauf ich auch noch geachtet hab, war, dass sich die Maulwinkel nicht zwischen Gebiss-Stück und -Ring einklemmen können.
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Re: Gebisse

Beitrag von Bláinn am Fr Mai 28 2010, 20:04

All meine Gebisse sind doppelt gebrochen (was anderes würd ich auch nicht kaufen) und alle von Sprenger.
Bin von der Marke einfach überzeugt und die Gebisse "gefallen" mir einfach am besten.

Ich hab davon das ganz normale doppelt gebrochene ergonomisch geformte Ausbildungsgebiss in der Stärke 14 mm.

Vor einem Jahr hab ich mir dann das Olivenkopfgebiss gekauft, womit er noch um einiges besser läuft als mit dem normalen. Die leichte, seitliche Begrenzung hilft Bláinn ungemein.

Deswegen wird mit dem Olivenkopfgebiss (ist an einer Englischen Trense mit Reithalfter dran) überwiegend auf dem Platz geritten und das normale, doppelt gebrochene fürs Gelände (nur Backenstück) hergenommen.

Eine Knebeltrense find ich auch super, aber da hab ich bis jetzt noch keine als doppelt gebrochene gefunden, die höchstens 16 mm dick ist!
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Re: Gebisse

Beitrag von katinka am Sa Mai 29 2010, 09:21

@blainn
Du, in den beiden großen Reitsportkatalogen sind aber doppelt gebrochene Knebeltrensen drin, auch dünne ... gut, halt nicht von Sprenger Zwinker

@cymberlie
Na, eigentlich wird Dir nix anderes übrigbleiben, als zu testen ... hatte bei meiner alten Stute großen Erfolg mit doppeltgebrochenen Gebissen, meine jetzige Stute mag die gar nicht, für die habe ich jetzt eine einfach gebrochene Olivenkopftrense.
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Re: Gebisse

Beitrag von cymberlie am Sa Mai 29 2010, 10:06

Hallo,
ich liebäugle schon seid längerem mit der Schenkeltrense von Sprenger (KK), ist doppelt gebrochen, kostet aber ~150€ und ist 18mm breit, habe sie jetzt im Inet für ~90€ entdeckt, da überlegt man sich dann nochmal.
Ich weiß jetzt gar nicht wie breit meine anderen Gebiss sind, die werden ihr aber alle zu groß sein und die von meinem Pony damals zu klein.

Probieren möchte ich eigentlich bei einem jungen Pferd nicht lange und grad am Anfang nicht, da sie sich so oder so erst an das Gebiss gewöhnen muss, na klar sollte es ihr angenehm sein, aber wenn ich ständig wechseln würde, wäre sie wahrscheinlich eher verwirrt und würde nörgelig werden.

Danke für eure Antworten.
Liebe Grüße

cymberlie

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Re: Gebisse

Beitrag von Pensiero am Sa Mai 29 2010, 11:00

Stehe ja bald vor einer ähnlichen Situation: Im Herbst hole ich meinen jetzt Zweijährigen und will dann den Winter über mit Kappzaum ohne Gebiss mit ihm arbeiten. Im Frühjahr will ich dann das erste Mal mit Gebiss arbeiten.

Für mich stellt sich nur die Frage: Wie bekomme ich gleich die richtige Größe heraus? Ich kann ihm doch nicht einfach auf gut Glück eines besorgen, einschnallen und dann passt es nicht. Das wäre ja dann gleich die erste Negativerfahrung.

Okay, vielleicht die Maulbreite vorher messen? Oder wie habt ihr das gemacht?

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Re: Gebisse

Beitrag von Solar am So Mai 30 2010, 12:28

Also ich würde die Maulbreite vorher messen und vor allem Maulspalte (kurz/lang) anschauen, wie groß ist sein Kopf insgesamt. Es nützt dir nichts wenn du ein dickes "weiches" Gebiss benutzt wenn dein Youngster ein sehr kleines Maul hat, da ist dann nicht genug Platz für das Gebiss und Druckstellen + Frust sind vorprogrammiert.
Also meine Freundin hat ihren Jungspunt ans Gebiss gwöhnt und hat sehr gute Erfahrungen mit einem anatomisch geformten, doppelt gebrochenen Ausbildungsgebiss, Olivenkopf gemacht und es ist auch nicht sonderlich dick. Vielleicht ist das ja eine Idee für dich.
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Re: Gebisse

Beitrag von LopeOver am So Mai 30 2010, 13:31

Ich nutze immer einfach gebrochene Gebisse. Doppelt gebrochene sind mir zu schwammig in der Wirkung.
Minchen hat ein 11mm Snaffle Bit und Mary-Lou eine 12mm Wassertrense.
Ich mag die präzise Wirkung von dünneren Gebissen, außerdem bekommen meine Ponies von dickeren Gebissen Maulsperre Zwinker !
Mit einem solchen Gebiss wie Minchen es hat, würde ich auch bei einem jungen Pferd starten.
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Re: Gebisse

Beitrag von Joy am So Mai 30 2010, 13:43

Ich sehe es so wie LopeOver. Normalerweise reite ich zwar momentan im Bit, weil ich Joy grade umstelle, aber bis Anfang des Jahres bin ich auch immer mit einem einfach gebrochenen Gebiss geritten. Die Gründe hat LopeOver genannt.

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Re: Gebisse

Beitrag von sisi am So Mai 30 2010, 21:23

Eine Freundin hat mir jetzt ein einfach gebrochenes Baucher Gebiss bestellt und geschickt. Hab so eins schonmal bei Marissa ausprobiert und sie läuft gut damit. Sie braucht halt ein bißchen Genickdruck. Mit einem doppeltgebrochenen von Sprenger ist sie früher geritten worden, aber das war viel zu dick und Marissa hat nur den Kopf in die Luft gerissen.

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Re: Gebisse

Beitrag von make my day am Di Jun 01 2010, 16:58

Ich hab ein D-Ring Gebiss, da können die Maulwinkel nicht eingeklemmt werden. Das ist aber leider einfach gebrochen.
Ich werde mir das selbe jetzt doppelt gebrochen zulegen, um dem Nussknackereffekt zu entkommen
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Re: Gebisse

Beitrag von twinkle am Di Jun 01 2010, 17:03

Der Nussknackereffekt wurde eigentlich wiederlegt. Puh welche Zeitschrift war das? Cavallo? Die haben da Röntgentests gemacht, auf dem so ein Effekt nie zustande kam.
Man muss einfach gucken, dass das Gebiss zum Pferdemaul passt. Ein einfach gebrochenes kann genau so gut sein wie ein doppeltes oder eine Stange. Auch, dass dicke Gebisse immer weicher sind wurde dort wiederlegt, da manche Pferde überhaupt nicht genug Platz haben für dicke Gebisse. Hm vielleicht find ich den Artikel nochmal. Fand den sehr interessant.

Mir gings nämlich vorher auch so, dass ich immer dachte doppelt ist besser als Einfach.
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Re: Gebisse

Beitrag von make my day am Di Jun 01 2010, 17:11

mhh, interessant... Wenn du den Artikel findest, dann poste mal den Link bitte :D
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Re: Gebisse

Beitrag von Joy am Di Jun 01 2010, 19:10

Da kann ich mich auch wage dran erinnern. Also das es einen Bericht dazu gab. Aber wo? scratch

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Re: Gebisse

Beitrag von azgirl am Di Jun 01 2010, 21:19

Dressurstudien 2/09
Zuegelfuehrungen und Gebisse

oder : die Baklarat Arbeit von Friederike Uhlig

www.friederike-uhlig.de

unter Literatur: Eigene Publikationen
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Re: Gebisse

Beitrag von twinkle am Di Jun 01 2010, 21:29

Hab den Bericht gefunden es war die Pegasus :D
Ist ein PDF
KLICK
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Re: Gebisse

Beitrag von rakete am Di Jun 01 2010, 22:15

Habe mich damals schon mit blondie deswegen gehabt Zwinker habe auch auf diesen Artikel verwiesen!Natürlich gibt es immer ein für und wieder bei Gebissen.Wer dieses und jenes nicht mag der sollte gebisslos reiten,aber auch da gibt es ja auch zich verschiedene Varianten die nicht alle nur "nett" zum Pferd sind!
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Re: Gebisse

Beitrag von Joy am Di Jun 01 2010, 22:36

Es kommt ja auch immer ein wenig auf das Pferd an. Da muss man ja je nachdem auch verschiedene Gebisse ausprobieren bis man für das Pferd das gefunden hat, mit dem es am Besten läuft.

So war es auch als ich Joy aufs Bit umgestellt habe. Hab viele verschiedene Gebisse getestet, bis ich das Richtige für sie hatte.

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Re: Gebisse

Beitrag von Pensiero am Mo Nov 01 2010, 19:51

Was haltet ihr von diesen anatomisch geformten Gebissen?:




Ich hatte mich da mal reinversetzt, wollte so was später für meinen Zweieinhalbjährigen und nun brauche ich für meinen Wallach ein neues Gebiss und habe auch mit so einem geliebäugelt.

Ich dachte, das liegt ganz toll im Maul - aber nun sagte mir jemand, dass diese geschwungenen Gebisse arg auf die Laden drücken würden.

Kann mich jemand aufklären und mir weiterhelfen?

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Re: Gebisse

Beitrag von katinka am Mo Nov 01 2010, 19:55

@pensiero
Also ich hab so ein 'gebogenes' Gebiss - allerdings einfach gebrochen. Ich finde, dass Marika sehr gut damit zurecht kommt ... besser als mit den 'geraden' ...
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Re: Gebisse

Beitrag von blondie am Mo Nov 01 2010, 20:07

hm also das die auf die Laden drücken sollen hör ich jetzt auch das erste mal...

Hatte mit dem nämlich auch schon geliebäugelt Yes

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Re: Gebisse

Beitrag von LadyMorgaine am Mo Nov 01 2010, 20:24

@Pensiero schrieb:Was haltet ihr von diesen anatomisch geformten Gebissen?:


Die Besitzerin meiner RB hat all ihre Pferde (bzw. auch die ihrer Töchter) auf anatomisch geformte umgestellt. Wurde von der Osteopathin empfohlen.
ich kann jetzt nur von meiner RB sprechen und da war schon ein Unterschied zu merken. Kein großer Unterschied, aber immerhin ein kleiner und vor allem positiver. Demnach scheint es ihr ja doch angenehmer zu sein, als ein gerades Gebiss.
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Re: Gebisse

Beitrag von Pensiero am Mo Nov 01 2010, 21:50

Okay, Eure Aussagen lassen bei mir jeden Zweifel verschwinden und mein Wallach bekommt so ein Gebiss.

Vielen Dank für die Hilfe!!!

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Re: Gebisse

Beitrag von Monky am Di Nov 02 2010, 19:03

Ich habe dieses Gebiss und Rona ist super zufrieden damit.

die Gebisse die Zungefreiheit geben und nach oben geschwungen/gebogen sind drücken auf die Laden... das hat man dir leider falsch erklährt.

LG

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Re: Gebisse

Beitrag von Pensiero am Di Nov 02 2010, 19:21

Ich hab's jetzt jedenfalls ersteigert! Bin gespannt wie mein Wallach es annehmen wird.

Hab die etwas billigere Version genommen, nicht die von S*prenger sondern von B*usse. Ist vom Prinzip her gleich, nur dass das von Busse 50% weniger kostet.

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