"Rai Reiten"

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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Little Pony am Sa Mai 26 2012, 17:32

@Sternchen schrieb:Ich kenne gar kein weiches Bändele, nur das Verstärkte. Meinst du das Ring-Bändele?

Nö, es gab mal ne Zeit lang das normale Bändele aus weichem Material... Ring-Bändele finde ich nicht gut...
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Little Pony am Sa Mai 26 2012, 17:34

@azgirl schrieb:
@Little Pony schrieb:

Ich bin außerdem der Ansicht, dass man ja nicht eine komplette Reitweise übernehmen muss, sondern sich seine Elemente von "überall" rauspicken kann und somit seinen eigenen Reitstiel zu entwickeln... Yes

Das hast du schoen gesagt !!!
Du scheinst das richtige fuer dich und dein Pferdchen gefunden zu haben.
Alles andere ist nicht wichtig.

Leider koennen viele andere Menschen ueber ihren Schubladendenken nicht hinweg sehen.

Zwinker Dankeschön... Ja, ich bin eigentlich auf einer Ebene mit meinem Tier...
Er fast leider auch sehr langsam Vertrauen und ich glaube ich habe ein ganzes Jahr drum gekämpft,
dass er "mein Freund" wird... Aber jetzt sind wir unzertrennlich Friends ...
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Little Pony am Sa Mai 26 2012, 17:35

@gipsyking schrieb:Eine Frage habe ich trotzdem...
weil ich ja auch gewillt bin, pber den Tellerrand zu schauen. Zwinker

@Little Pony schrieb:


In der Rai-Stunde musste ich dann hart angaloppieren und dann nur mit der Rai-Weise ihn zum Stehen bringen...


Wie sollte durchpariert werden?

...


Sorry, so genau weiß ich das nicht mehr... Das ist schon über 2 Jahr her rotwerd ...
Wenns mir wieder einfällt werd ich berichten Rolling Eyes ...
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von blondie am Sa Mai 26 2012, 17:46


Aber eins muss man dieser Reitweise wirklich lassen - für Problempferde ist es oft die einzige Hilfe.

Naja das kann man so weiß gott auch nicht sagen und im Raum stehen lassen No

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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Ósk am Sa Mai 26 2012, 21:06

Danke Blondie. Ich reite ein Pferd, dass ein ehemaliger Steiger war, geschlagen wurde, durch die Hölle gegangen ist. Trotzdem brauchte es kein "Bändele", keinen Guru etc. Da ist ein Mensch mit Ruhe und Pferdeverstand ran gegangen. Und liesse man sie einfach so laufen wie sie wollte (unterm Sattel) würde sie in kurzer Zeit nicht mehr reitbar sein.

Für mich ist Rai Reiten keine Reitweise. Denn sie führt nicht zu einem gesunden Pferd.
Jede andere Reitweise will ein motiviertes, gelöstes, gesundes Pferd; sag mir mal eine Reitweise, in der gelehrt wird, den Pferden wehzutun?!
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Sternchen am Sa Mai 26 2012, 21:25

Naja ich hab es gesagt, da es MEINEM Pferd das Leben gerettet hat. Sie war unreitbar, und ich muss dazu sagen, dass es so viele unfähige Pferdemenschen gibt. Und mein Pferd lässt sich zu nichts zwingen, genau das ist ihr zum Verhängnis geworden - sie hat sich gewehrt. Und genau da war das Rai-Reiten gut für sie. Natürlich kann man Problempferde auch anders "heilen".

Naja es ist halt eigentlich eine selbsternannte Reitweise, weiß nichtmal ob das gilt. Zwinker
@Osk: es wird sehr wohl oft ein Hilfsmittel, sei es Sporen, Gerte, Gebiss, missbraucht - in den Reitschulen wird es gelehrt, den Pferden eins rüberzugeben, wenn sie nicht machen, was man will. In meiner Umgebung wird überall das Gebiss dazu verwendet, ein Pferd halten zu können, und das ist dann, wenn es schon DIESE Aussage ist, NICHT sanft!

Zwecks dem Stehenbleiben beim Rai-Reiten. Das Gewicht wird nach Hinten genommen (klar, weil beim Stehenbleiben verlagert das Pferd sein Gewicht auch auf die HH), dh die Steigbügel entlastet, damit das Gewicht eher am Hintern ist, also Hinten. Wenn das Pferd auf diese Hilfe nicht reagiert, werden die Zügel - so weich wie möglich und so hart wie nötig - miteinbezogen.
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Bláinn am Sa Mai 26 2012, 22:12

Über den Tellerrand schauen ist wirklich gut und auch immer mal nötig, aber Rai reiten lässt sich NICHT mit gymnastizierenden und dressurlichem REiten vereinbaren.

Aber wie gesagt, muss jeder selber wissen und es gibt einfach Leute die NUR eine einzige Sache als das wahre ansehen und sich auch nicht belehren lassen wollen. Das ist jetzt nicht auf irgendeine bestimmte Person hier im Forum gemünzt, da es (denke ich mal Zwinker ) da bestimmt Leute gibt die da richtig drauf fixiert sind.
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Trapper am Sa Mai 26 2012, 22:17

Hi

Ich mische mich nur ungern ein, wenn es um Rai McTralala geht.

Aber....:
Wenn das Pferd auf diese Hilfe nicht reagiert, werden die Zügel - so weich wie möglich und so hart wie nötig - miteinbezogen.

Zuerst wurde ja das Gewicht nach Hinten genommen....aha...kann ich noch akzeptieren, obwohl Banane, denn man knickt nur in der Hüfte ab.
Erklärt aber den Sitz der Rai's.....Affe auf Schleifstein.
Das aufnehmen der Zügel und ziehen bis das Pferd anhält, geht mir aber kpl. gegen den Strich.

Wenn ein Pferd Grundlagen benötigt ( für den Stopp ), dann biegt man es in den Stopp.
Das mit nur einem Zügel!!!!
Das ist Horsemanship und nicht Raishit.

Noch mal...sorry...aber von dem lackierten Onkel kommt nur Mist und ich bin von 0 auf 100 in 1sek.

LG
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Ósk am Sa Mai 26 2012, 23:26

@Sternchen: Du sagst es selbst. Es wird MISSBRAUCHT. Aber dass ist nicht Schuld der Reitweise.

Bei deiner Ausführung zum Anhalten....ein Pferd hält erstmal so nicht auf der Hinterhand, auch dies muss erst erlernt werden bzw ergibt sich aus fortschreitender Balance. Für das Pferd im Naturzustand ist es am Sinnvollsten, das meiste Gewicht auf den Vorderbeinen zu tragen, da diese als Standbeine konzipiert sind, für ein Lebewesen, welche sich die allermeiste Zeit des Tages mit der Nase auf dem Boden über die Steppe bewegt während das Nacken-Rückenbandsystem durch die Kopfhaltung beim Grasen den Bauch hebt.
Die Hinterbeine sind dagegen nach dem Sprungfederprinzip aufgebaut und für schnelle Sprints ausgelegt. Beim Reiten sitzen wir nun auf der Schwachstelle des Rückens und fordern darüber hinaus noch eine Dauerbelastung.
Durch nach hinten lehnen bekommst du kein Pferd von der VH weg.
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Sternchen am Sa Mai 26 2012, 23:43

@Bláinn schrieb:Über den Tellerrand schauen ist wirklich gut und auch immer mal nötig, aber Rai reiten lässt sich NICHT mit gymnastizierenden und dressurlichem REiten vereinbaren.

Soll es auch nicht. Zwinker
Es wird davon ausgegangen,dass das Pferd selbst weiß, in welcher Haltung es gehen soll.
Genauso, wie ein Pferd weiß, wann es genug Hafer gefressen hat... Pfeiff
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Vina am So Mai 27 2012, 00:07

@Sternchen schrieb:
Es wird davon ausgegangen,dass das Pferd selbst weiß, in welcher Haltung es gehen soll.
Genauso, wie ein Pferd weiß, wann es genug Hafer gefressen hat... Pfeiff

Da misch ich mich mal mit rein.
Ein Pferd weiß in welcher Haltung es gehen sollte - in der Natur.
In der Natur hat das Pferd kein Reitergewicht auf dem Rücken, woher soll es also wissen, wie es am gesündesten mit Gewicht auf dem Rücken geht?
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Sternchen am So Mai 27 2012, 00:36

@Vina schrieb:
@Sternchen schrieb:
Es wird davon ausgegangen,dass das Pferd selbst weiß, in welcher Haltung es gehen soll.
Genauso, wie ein Pferd weiß, wann es genug Hafer gefressen hat... Pfeiff

Da misch ich mich mal mit rein.
Ein Pferd weiß in welcher Haltung es gehen sollte - in der Natur.
In der Natur hat das Pferd kein Reitergewicht auf dem Rücken, woher soll es also wissen, wie es am gesündesten mit Gewicht auf dem Rücken geht?

Genau das meinte ich Zwinker
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Sagrei am So Mai 27 2012, 08:08

Mein Problem bei der "Rai"terei, ist die Grundannahme, dass das Pferd schon wisse, was es tun müsse um sich gesund zu erhalten.

Der Vergleich mit dem Hafer hinkt einfach, weil Fressen und Sättigungsgefühl was ganz anderes sind, als etwas unnatürliches, wie den Transport von (mehr oder minder talentierten) Menschen auf dem Rücken!

Und wenn dann noch gesagt wird, dass eine einzelne Reitweise "oft die einzige Lösung für Problempferde ist", dann Kopf->Tischkante.
Mein Pferd ist ein "Problempferd". Ein Pferd das eben nie GELERNT hat, sich selbst so zu verhalten, dass es angenehm sein kann, den Reiter auf dem Rücken zu haben! Eine einzelne Reitweise, in unserem Fall nach FN-Standart, hat es bei ihm nicht geschafft, sich ausreichend auf uns einlassen zu können. Deshalb sind wir in so vielen unterschiedlichen Reitweisen unterwegs, dass ich eine Ahnung davon habe, was es bedeutet "über den Tellerrand zu schauen".

Aber wenn ich schon höre, eine Reitweise sei speziell für Freizeit- und Wanderreiter, dann kräuselt sich alles in mir. Das hat den Beigeschmack, "Reiten light". Pferderücken kaputt? Nicht des Reiters Schuld, denn das Pferd wusste ja, was es tun musste. Pech halt.
Und dann dieses Gepoche darauf, dass Gerten, Sporen und Gebiss ja eigentlich nur und ausschließlich missbraucht werden.

Was mir fehlt ist die Klärung der anatomischen Grundlagen, die die Reiter dieser Reitweise dazu veranlassen zu tun, was sie zu tun. Aber bislang konnte mir keiner glaubhaft erklären, warum das was sie machen, zu dem gleichen Ziel führen soll und kann, wenn keine "ordentliche" Gymnastizierung erfolgt. Bislang bekam ich persönlich in dererlei Diskussionen nur die heilige Floskel "Weil das Pferd weiß was gut ist."
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Catana am So Mai 27 2012, 08:30

Ich glaube, auch Rai Reiter werden zustimmen, dass es die beste Haltung ist, wenn das Pferd, wie @Osk schon super Beschrieben hat, die Nase tief und den Rücken aufgewölbt hat.
So wie ich es bisher verstanden habe, wird davon ausgegangen, dass das Pferd selber findet
a) wohin die Nase am besten gehört und
b) zu welchen Grad der Kopf gesenkt und der Rücken gewölbt wird.
Immmer wieder wird sich dazu auf die Natürlichkeit dieser Haltung berufen.

Wann hat denn das Pferd in der Natur den Kopf unten? Beim Grasen. Das Höchste der Gefühle ist da ein Schlender-Schritt von Grashalm A zu Grashalm B. Ergo ist bei Allem, was über Schritt hinausgeht diese Haltung nicht natürlich sondern muss antrainiert werden. Alles was über Schritt (und einen leichten Trab im Imponiergehabe) hinaus geht, ist Flucht und hat einen komplett angespannten Körper zu Folge.

Und dass das Pferd an sich auf der Vorhand läuft ist absolut okay! Selbst wenn es da anhält! Wie oft sieht man Pferde auf der Weide nach einem Sprint die Vorderbeine in den Boden stemmen? Ständig!
Das Problem wird erst das Reitergewicht! Sich selbst zu 55% auf der Vorhand zu tragen ist eine Sache, aber 80% des Reitergewichts auch noch draufzupacken ist eine ganz andere!
Da muss dann das Reittraining eingreifen und dem Pferd einen Kompromiss anbieten: "Ich Mensch sitz zwar an ner doofen Stellen auf deinem Rücken, aber komm, ich zeig dir, wie du das bewerkstelligen kannst. Wir bringen dich mal auf die HH!"
Einen anderen Zweck sollte die Ausbildung zum Reitpferd nicht haben.
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Sternchen am So Mai 27 2012, 08:36

Hafer ist doch auch nicht so natürlich, aber ja. Ein Pferd weiß auch nicht, dass es kein Kartoffelpüü oder 'ne Pizza fressen soll, das meinte ich damit. Weniger Sättigungsgefühl generell. Zwinker

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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Sagrei am So Mai 27 2012, 08:42

@Sternchen
Was genau meintest du dann? Jetzt versteh ich deinen Vergleich gar nicht mehr. Schulterzuck
Natürlich? Nein, Hafer ist nicht natürlich. Aber Reitergewicht auch nicht.
Ein Pferd weiß wann es keinen Hunger mehr hat. Ob das über Hafer, Heu, Pizza oder Staubflocken erreicht wird, ist für die Argumentation hinfällig. Gut, bis hier her kann ich dir folgen. Aber warum schließt du daraus, dass das Pferd auch mit einem absolut unnatürlichen Zustand umgehen kann? Welche Grundannahme unterliegt diese Aussage? Das versteh ich einfach nicht. Erklär mir, WOHER es das wissen kann?
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Sternchen am So Mai 27 2012, 08:51

Ok, ich hätte da vielleicht meinen Sarkasmus besser zur Geltung bringen sollen... Zwinker

Es weiß weder wieviel Hafer es fressen darf, dass so manch andere Leckeren der Menschen nicht gut für sie sind, genauso wenig wie die Reiter schadenfrei tragen. Deshalb sind wir für das alles verantwortlich.
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Sagrei am So Mai 27 2012, 08:55

Ich spreche Sarkasmus eigentlich fließend, aber das kam irgendwie anders rüber. Yes
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Bláinn am So Mai 27 2012, 09:36

@Sternchen schrieb:
@Bláinn schrieb:Über den Tellerrand schauen ist wirklich gut und auch immer mal nötig, aber Rai reiten lässt sich NICHT mit gymnastizierenden und dressurlichem REiten vereinbaren.

Soll es auch nicht. Zwinker
Es wird davon ausgegangen,dass das Pferd selbst weiß, in welcher Haltung es gehen soll.
Genauso, wie ein Pferd weiß, wann es genug Hafer gefressen hat... Pfeiff

Wenn du mir da Pferde zeigen kannst, die von Haus aus so gut, gesund und natürlich laufen, dann fress ich nen Besen samt Stiel.

Darf ich jetzt mal ganz provokant fragen wie denn deine Stute läuft?? Gymnastizierst du? Pfeiff Oder ist dein Pferd eines dieser Ausnahmen die von Haus aus so schön laufen, nur durch Rai und sein Bändele?
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Trapper am So Mai 27 2012, 11:52

Hi
@Sternchen schrieb:Ok, ich hätte da vielleicht meinen Sarkasmus besser zur Geltung bringen sollen... Zwinker

Aha Lächeln
In der Natur des "Menschen" liegt es in der Regel....sich zu entwickeln.
Egal wie wir mal angefangen haben, unser Verstand und die Liebe zum Pferd helfen uns dabei.
Ich finde es gut das du hinterfragst ... das ist der berühmte Tellerrand.

Aus allem kann man lernen.

LG
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Funi am So Mai 27 2012, 12:26

@ Blainn Sternchen hat doch schon geschrieben, dass das sarkastisch gemeint war Zwinker

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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Sternchen am So Mai 27 2012, 12:48

@Ósk schrieb:@Sternchen: Du sagst es selbst. Es wird MISSBRAUCHT. Aber dass ist nicht Schuld der Reitweise.

Stimmt, aber es wird eindeutig ZU oft Missbraucht, vor allem in unserer Gegend, wies scheint.
In diesem Forum habe ich nicht das Gefühl, dass sie ein Gebiss drin haben, um das Pferd halten zu können. Aber genau diese Aussage höre ich immer. "Mein Pferd rennt mir doch davon, wenn ich ohne Gebiss reite"... und dafür ist es nun wirklich nicht da. Das selbe mit der Gerte.

@Bláinn schrieb:Darf ich jetzt mal ganz provokant fragen wie denn deine Stute läuft?? Gymnastizierst du? Pfeiff Oder ist dein Pferd eines dieser Ausnahmen die von Haus aus so schön laufen, nur durch Rai und sein Bändele?

Ja, mein Pferd läuft von Haus aus sehr schön, gymnastizieren brauche ich nicht. Nur das Bändele, meinen (natürlich passenden) Rai-Sattel und das Bändele. Rolling Eyes lol




@Trapper schrieb:Ich finde es gut das du hinterfragst ... das ist der berühmte Tellerrand.

Ja, mit den Ponys hat das mit dem Rai-Reiten noch gut geklappt, wir waren meistens nur Ausreiten und auf Wanderritte. Platz oder Halle gab es nicht. Koppeln waren uneben... Die Ponys waren auch super entspannt, hatten auch nen tiefen Kopf und ne schöne Rückenline. Es hat im großen und ganzen gepasst.

Und dann kam meine Traberstute. Neben der generell höheren Kopfhaltung im Trab sind die ja beim Training und im Rennen aufgecheckt. Da ist das gleich noch ein wenig problematischer und es sieht sogar ein Blinder, das man so ein Pferd nicht so rennen lassen kann. Dann kennen die nur gerade aus Rennen und haben größere Probleme am Platz beim Biegen.

Hier mal ein Zitat von mir aus meinem Thread "Wald-und WiesenTraber":

@Sternchen schrieb:Ja, ich bin auch ne Zeit lang Rai geritten... Warum hast du aufgehört? Reitest du noch gebisslos?

Mir haben mit der Zeit beim Rai reiten die Möglichkeiten gefehlt. Pferde laufen über die Schulter, dürfen den Kopf so weit oben haben wie sie wollen...

Das einzige was wir noch beibehalten haben ist der Hoho-Ton, gebisslos und das Signalreiten. Am Platz üben wir das Biegen jetzt, wobei ich da schaue, dass ich ihr Hilfen gebe, die sie versteht. Da sind mir noch Dinge vom Englisch-Unterricht hängen geblieben. Ich muss nur schauen, dass ich ihr nicht zu viel Druck mache, weil der hat sie ja unreitbar gemacht.

Als ich sie bekommen habe, inkl. Rai-Sattel natürlich, haben wir anfangs eigentlich nur Bodenarbeit gemacht, spazieren gehen, etc. Sie hat wirklich nicht gut ausgesehen, sehr schlecht bemuskelt und auch voll dünn.
Mit der Zeit haben sich ihre Muskeln aufgebaut. (das ist übrigens auch entgegen der Rai-Philosophie: Longiert wird eher nicht, da sich die Muskeln fürs Reiten ja DURCH das Reiten bilden).
Dann war ne Chiropraktikerin da, dann noch ne Osteo. (ich muss sie eh bald mal wieder richten lassen, fällt mir da ein Zwinker )
Der Rai-Sattel war nicht lang in gebrauch, hab ihn dann gegen einen Baumlosen getauscht. Der passt ihr, denn die Osteo hat Verspannungen und Blockaden aufgrund des zu langen Sattels bemerkt. Mit dem Baumlosen passt alles. Zwinker

Nachdem ihr Rücken gerichtet wurde, fiel es ihr viel leichter, ihren Rücken aufzuwölben. Seitdem sind wir auch an der Longe und im Round Pen viel galoppiert, sie galoppiert schon fast nur auf Busserl-Schmeißen an (nur manchmal muss ich noch ein wenig mithüpfen Zwinker )

Beim Reiten hab ich jetzt endlich die Richtige Zäumung gefunden - das BB - mit dem sie sehr schön geht. Beim Traben sieht schon alles schön Rund aus, wir biegen und für unsere Verhältnisse wunderbar.
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Gast am So Mai 27 2012, 17:38

@azgirl schrieb:
@Little Pony schrieb:

Ich bin außerdem der Ansicht, dass man ja nicht eine komplette Reitweise übernehmen muss, sondern sich seine Elemente von "überall" rauspicken kann und somit seinen eigenen Reitstiel zu entwickeln... Yes

Das hast du schoen gesagt !!!
Du scheinst das richtige fuer dich und dein Pferdchen gefunden zu haben.
Alles andere ist nicht wichtig.

Leider koennen viele andere Menschen ueber ihren Schubladendenken nicht hinweg sehen.

Das soll jetzt kein Angriff sein, aber mal ganz ehrlich: Die meisten Reiter ( gerade im Freizeitreiterbereich ) - und da zähle ich mich selbst auch mit dazu - haben doch schon genug Probleme damit EINE standardisierte Reitweise richtig zu erlernen. Woher viele von denen dann ihre Weisheit nehmen, sich eine Reitweise "zusammen stellen" zu können, hat sich mir persönlich noch nie erschlossen! Pfeiff

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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von Sagrei am So Mai 27 2012, 18:20

Ich denke nicht, dass damit gemeint ist sich seine eigene Reitweise zu bauen, sondern die Rangehensweisen verschiedener Methoden zu verstehen und zu hinterfragen. Diese Aspekte dann dazu nutzen, um das eigene Training mal zu hinterfragen, kann nicht schaden.
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Re: "Rai Reiten"

Beitrag von gipsyking am So Mai 27 2012, 20:29

@Catana schrieb:

Ich glaube, auch Rai Reiter werden zustimmen, dass es die beste Haltung ist, wenn das Pferd, wie @Osk schon super Beschrieben hat, die Nase tief und den Rücken aufgewölbt hat.



Leider nicht.
Sonst hätte man schonmal ein derartig gehendes Rai-"gerittenes" Pferd gesehen.

Ich find das schon schade.

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Re: "Rai Reiten"

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