Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von rakete am Sa Jul 03 2010, 16:16

@blondie,wie ich darauf komme 😕 das es von der Borreliose kommt!
Ganz einfach;weil ich mein Pferd aus dem FF kenne ,außerdem sieht das Gesicht immer so aus wenn er einen Schub hat (die Bluttest´s die ich dann machen lasse geben mir immer Recht)!Mal ist es schlimmer ,mal nicht so schlimm.Zudem ist "empfindliche Haut" (sag ich jetzt als Überbegriff) typisch für die Krankheit !
Ihrgendwer hatte den Link schon mal eingestellt,ich tue es aber auch nochmal!
http://www.pferdewiki.de/wiki/Borreliose
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von cymberlie am So Sep 12 2010, 16:43

Hallo,
und es gibt wieder ein bisschen was Neues von S.
Ende August war, wie jedes Jahr, das Reiterfest in der Nähe des Hofs auf dem die Pferde stehen. Ich war nur sonntags oben und als erstes lief mir auch gleich die Besi über den Weg. Sie erzählte mir ziemlich viel, was alles mit dem Pferd doch noch gemacht wurde und das man immer noch nicht weiß woran es liegt! Und das wenn sie gestern (samstags) den einen Tierarzt erreicht hätte das Pferd einschläfern lassen hätte, weil er wieder viel schlechter lief.
Ich glaube ich redete über 2 Stunden mit ihr. Und fragte dann auch nochmal nach einem Bluttest bzw. nach Borreliose, sie ist immer noch der Meinung gewesen das es nicht sein kann. In einem Bluttest würde man so oder so Entzündungswerte finden und es würde nichts bringen. Was ich bis dahin nicht wusste, meine Osteo hatte bis zu dem Wochenende nur mehrmals mit ihr telefoniert, da der Mann der Einstellerin (angehender Pferde-Osteo) diese Frau nicht an dem Pferd von seiner Frau haben wollte, aber eine andere Osteo war wohl an ihm dran. (Was auch immer das soll)
Ein paar Tage nachdem ich mit der Besi geredet hab war dann doch meine Osteo dran und konnte nicht wirklich viel feststellen, hat aber auch Borreliose vermutet. Jetzt wird er mit Antibiotika behandelt und es scheint ihm schon besser zu gehen. Habe aber seit letzter Woche nichts mehr gehört und ein Blutbild wurde immer noch nicht gemacht!
Das ist jetzt seine letzte Chance, wenns nicht anschlägt wird er hoffentlich bald erlöst, wobei ich mich ein bisschen ärger, anscheinend hat die Besi dann doch noch ein bisschen auf mich gehört, aber warum erst so spät, wenn es wirklich Borreliose ist, dann hätte man ja vor Monaten schon handeln können und dem Pferd viele Schmerzen und unnützige Therapien ersparen können.
Den Wallach erkennt man nicht wieder, er hat sich sowas von verändert, er sieht um einiges älter aus, hat keinerlei Muskulatur mehr und ging ganz dolle Lahm, evtl. schaffe ich es nächste Woche nochmal gucken zu fahren!
Schreibe sobald ich etwas Neues weiß!
Liebe Grüße

cymberlie

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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von cymberlie am Mi Okt 20 2010, 00:49

Hallo,
auf dem aller Neusten stand bin ich glaube ich im Moment nicht, aber soviel ich weiß lebt S. wohl noch, das Antibitotikum das er erst 10 bekommen hat, zeigte seine Wirkung schnell. Danach waren 10 Tage Pause, da lief er direkt wieder schlechter, weitere 10 Tage mit Antibiotikum lief er wieder ganz gut!

Ich habe keien Ahnung was ich im Moment als Besi tun würde und auch könnte, aber ich finde das sich das ganze schon viel zu lange zieht und es weiß keiner ob er nochmal jemals Schmerzfrei ohne Mittelchen laufen kann. (Irgendwie fehlt mir der Mut zum Stall zu fahren und ihn mir anzugucken, möchte ihn nicht leiden sehen....)

Liebe Grüße

cymberlie

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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von cymberlie am So Nov 21 2010, 02:42

Hallo,
letzten Donnerstag wurde er über die Regenbogenbrücke geschickt.
Leider auf eine Art und Weise die ich nicht verstehen kann und auch nicht möchte, die Besi hat dem Stallbetreiber die Aufgabe gegeben ihn zu erschießen (ist ja nicht weiter schlimm, aber überhaupt zulässig in Deutschland) und ist nicht den letzten Weg mit ihrem Vierbeiner gegangen, gerade wenn man ein Tier seit Geburt hat, finde ich sollte man auch den letzten Weg mit ihm gehen.
Für ihn war es die Beste Entscheidung, endlich wurde ihm der Schmerz genommen.
Ich habe es ein paar Tage vorher gewusst, bin aber nicht mehr zum Stall hin gefahren, da ich ihn so in Erinnerung behalten möchte wie ich ihn kennenlernen durfte.
Liebe Grüße

cymberlie

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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von rakete am So Nov 21 2010, 08:40

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Diese Nachricht trifft mich jetzt doch ...
im Pferdehimmel doktert wenigstens niemand mehr an ihm rum!Armer Kerl!
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von fribi am So Nov 21 2010, 12:12

Tut mir leid, Cymberlie. Aber wie Du schon selbst sagst, nun hat er keine Schmerzen mehr...............
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von blondie am So Nov 21 2010, 13:07

oh man @cymberlie Sad das ist echt traurig...


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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von cymberlie am So Nov 21 2010, 21:09

Danke...

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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von Fellnase am So Nov 21 2010, 21:37

Mir tut es auch leid.
Aber es war die richtige Lösung für das Pferd.
Die Besi lasse ich nun außen vor....
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von pusteblume62 am Di Apr 24 2012, 07:58

Mit der Diagnose Borreliose ist das so eine Sache.
Die Symptome können so unterschiedlich sein. Ich weiß nicht, was das bei Speedy macht. Ich weiß eben nicht, ob seine derzeitigen Probleme daher rühren oder ob es etwas anderes ist.
Lt THP ist die Borreliose "gelöscht".
Er hat auch nie geschwollenen Gelenke gehabt. Und Fieber habe ich auch nie feststellen können. Ärzte können einem nicht viel dazu sagen. Manche behaupten, Borreliose würde es beim Pferd nicht geben.
Aber dann frage ich mich, warum gibt es denn in den Labors diese Westernblot-Tests? Ganz schön schwierige Kiste.
Kannst Du mir mal von Deinen Erfahrungen damit berichten?
Viele Grüße,Pusteblume
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von pusteblume62 am Di Apr 24 2012, 10:40

Hallo Rakete,
ich habe den alten Thread durchgestöbert. Du lässt zwischendurch das Blut testen. Ist das dann ein normaler Bluttest oder der spezielle Westernblot-test?
Mir wurde gesagt, das es viele Pferde gibt, bei denen im BLut Borrelioseerreger nachgewiesen werden kann. D.h. das die Pferde schon mit Borrelioseerreger in Kontakt gekommen sind. Krank müssen sie davon zwangsläufig nicht sein.
Erst der Western-Blot Test sagt aus, um welchen Erreger es sich genau handelt und ob die Erreger wirklich aktiv sind und wie stark aktiv. Bei meinem wurde der Erreger Burgdorferi nachgewiesen, schwach aktiv. Von einer Behandlung mit Antibiotika wurde seitens des Labors und der TA abgeraten.
Also wurde homöophatisch behandelt , um das Immunsystem zu stärken.
Ich bin bei meinem Buba immer noch skeptisch. Ein typischen Anzeichen für Borrelien ist ja wohl, das es Phasen gibt, in denen massive Beschwerden auftauchen und wieder Phasen, wo scheinbar alles in Ordnung ist. Das war bei Speedy nie der Fall. Ihm ging es ziemlich schlecht und in winzigen Schritten hat sich über die Zeit eine Verbesserung ergeben. Einen Rückfall -Gott bewahre- hatten wir nicht.
Unabhängig vom Kliniktermin kommt am Mittwoch eine Gesundheitstrainerin in den Stall. Ich habe die Gelegenheit ergriffen und nun wird sie Speedy durchchecken. Vielleicht bringt uns das weiter.
Viele Grüße,Kerstin
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Borr

Beitrag von pusteblume62 am Di Apr 24 2012, 10:48

Übrigens -fällt mir gerad noch ein- sollen hohe Dosen B-Vitamine bei der Behandlung von Borrelien unterstützen.
Ich habe Speedy daraufhin Bierhefe ins Futter gegeben. Gibt es bei uns bei der Futtermühle (BT-Hefe).

Viele Grüße,Kerstin
PS: ich nehme es übrigens selber auch seit längerem morgens ins Müsli. Kann bei Haarausfall helfen.
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von pusteblume62 am Fr Jun 29 2012, 21:48

Hallo Rakete,
ich habe ja hier gelesen, das Du auch ein Borreliosepferd hast.
Für welche Therapie hast Du Dich entschieden, als es bei Deinem Pferd festgestellt wurde? Wie habt Ihr diese Erkrankung therapiert? Homöopatika? Futter? Antibiotika ?
Hast Du vielleicht Erfahrung mit Bioresonanzverfahren?

Viele Grüße,Pusteblume
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von rakete am Fr Jun 29 2012, 22:33

Hallo Pusteblume,
ich hab 4 Tieärzte gebraucht um überhaupt rauszukriegen was er hat!
Zur Akutbehandlung war es da schon viel zu spät.
Gekriegt hat der Antibiotika...genaueres müßte ich nachgucken.
Die Spätfolgen werden per THP behandelt.
Bioresonanz schreck ne laß mal aber Erfahrungen hab ich damit Kotz
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von Sternchen am Sa Jun 30 2012, 11:47

Ja, wir haben auch ein Borreliose-Pferd im Stall - anscheinend schon seit 2 Jahren - alles Versucht (angeblich) und es wird und wird nicht besser... Sad Ich glaub die Besitzer müssen die Stute bald einschläfern lassen, weil besser wird es nicht. Uns tut das Pferd auch schon so leid. Sad
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von Fellnase am Sa Jun 30 2012, 22:18

@Sternchen, welche Symptome zeigt denn das Pferd ?
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von Sternchen am So Jul 01 2012, 10:18

Geht nur komplett lahm und steif...
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

Beitrag von rakete am So Jul 01 2012, 10:56

Alex lebt sein 7 Jahren ganz gut damit.Wenn die Schübe kommen äußert sich das am Hautbild aber nicht an Lahmheit!
Bissel steif und humpelig ist er auch aber da muß man sich als Besi halt drauf einstellen!
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Re: Borreliose beim Pferd - Erklärungsversuch einer ungeklärten Lahmheit

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