"Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von blondie am Fr Jul 25 2014, 09:05

ok, du richtest dich auf folgst der Bewegung mit dem Becken und stehst fester in den Bügeln?

Kippst du dein Becken nach hinten ab?

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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von Licke am Fr Jul 25 2014, 09:15

Hm, nee. Wie Pensiero schreibt, noch etwas mehr aufrichten (das meinte ich mit Körperspannung) und biiißchen vor. Becken kippe ich nicht ab.

Aus dem Schritt kann ich es nicht wirklich erreiten. Geht, aber über das Zurücknehmen ist es für mich "einfacher" und da bekomme ich die Last auch besser nach hinten.

Aaaaber, ich bin da kein Profi drin. Ich habe es über die halben Tritte als Anfangsübung gelernt und damit klappt es ganz gut. Auch nicht immer toll, je nach Tagesform von uns beiden. Im Gelände besser, als auf dem Platz (innerlicher Druck wegen eventuellen "Zuschauern").
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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von blondie am Fr Jul 25 2014, 09:30

oh das hat sich überschnitten @Pensiero Zwinker

Vid muss ich mir zu hause anschauen

Ok danke ... muss da morgen bei der RS noch mal gezielter nachfragen... aber dann hab ich doch nicht sooo falsch gedacht Zwinker

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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von Fuddi am Fr Jul 25 2014, 12:24

Ich reite Piaffe und Passage gänzlich unterschiedlich, in der Passage treibe ich, wenn überhaupt, wechselseitig, in der Piaffe dagegen gleichzeitig.
Wenn ich über den Schritt in die Piaffe gehen will dann versuche ich in erster Linie das innere Hinterbein auf das äußere Vorderbein einzustimmen und den Schritt somit zu diagonalisieren und daraus den Takt zu erhöhen bis zu Piaffe (das habe ich dann in aller Regel aber auch schon vom Boden aus vorbereitet sodass es für das Pferd klar verständlich ist). Bei einem routinierten Pferd genügt meine Gewichtsverlagerung und leichtes Zurück- und Anlegen meiner Beine.
Aus dem Trab heraus versuche ich vereinfacht gesagt den Vorwärtsdrang soweit zurück zu holen bis das Pferd sich eben auf der Stelle bewegt, ohne aber die Aktivität zu verlieren, was mir persönlich sehr viel schwerer fällt als aus dem Schritt in die Piaffe zu kommen, ist allerdings auch wieder sehr abhängig vom jeweiligen Pferd :-)
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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von blondie am Fr Sep 30 2016, 14:19

@Fuddi
wie hast du das vom Boden aus gemacht?

Ich hab mir jetzt ne Touchiergerte von Lobback angelacht... die kann ich in die Tonne treten... die ist so langsam und weich vom Schwingen her Rolling Eyes
zurücknehmen wir der Herr die auch nicht... sagt doch tatsächlich ich soll mir hilfe holen für die Bodenarbeit *ohne Worte* die alten Gerten waren echt genial die neuen für den Müll.

Wir sind bei Yak jetzt soweit das er paar Schritte mit Reiter gut Piaffiert könnte noch etwas mehr Hackenbeugung haben, das würde ich gerne vom Boden aus lehren.

Kann hier jemand Levaden und sogar evtl Kapriolen?

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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von Fuddi am Sa Okt 01 2016, 19:53

Meinst du die Piaffe? So wie vom Sattel aus, das heißt erst diagonalisieren im Schritt und dann Takt erhöhen zu halben Tritten und daraus zur Piaffe. Wichtig ist, dass das Pferd lernt die Hilfen der Touchiergerte (die dann wohl besser nicht von Lobback ist Zwinker ) richtig anzunehmen je nachdem wo man touchiert. Dann kann man auch die vermehrte Hankenbeugung vom Boden aus gut erarbeiten.
Und ja, ich arbeite auch an Levade und Kapriolen Zwinker
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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von blondie am Di Okt 04 2016, 11:52

aaaaaaaaaaaarh alles weg nochmal

@Fuddi
kannst du eine gute Touchiergerte empfehlen?
meine alte ist futsch und ich brauch echt wieder eine...
Die lobback schick ich heute postwendend zurück

Levaden sind wir gaaanz am Anfang, er steht da noch nicht breit genug und beugt sich nicht (deshalb erstmal die Piaffe mit mehr Beugung).

Kapriole find ich ein 2 schneidiges Eisen...
Er bietet die schon an in Miniform Rolling Eyes ... mein RL meint wenn wir das ausbauen kann ich keinen anderen (von meinen Mädels) da mehr draufsetzen weil es dann zu gefährlich wird... wie ist da deine Erfahrung?

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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von Fuddi am Di Okt 04 2016, 21:38

Bei den Gerten ist das wohl echt Geschmackssache, ich persönlich hab nur Gerten von Fleck, ich mag die Teile unheimlich gerne und empfehle die auch immer meinen Schülern weil die auch einfach ein großes Sortiment haben. UND praktischerweise gibt's die auch bei uns beim Equiva um die Ecke, dann kann man die wenigstens vor'm Kauf in die Hand nehmen und schauen ob's für einen passt!
Was die Kapriole anbelangt, da hängt das doch ganz stark vom Charakter des Pferdes ab. Ich hab zwei "Kaprioleure" und die gehen komplett unterschiedlich damit um. Den Einen könnte ich jedem Kleinkind in die Hand drücken und würde meine Hand dafür in's Feuer legen, dass da nix passieren würde. Der Andere hingegen ist ein anderes Kaliber, bei dem wurde mir bei der Kapriolen-Arbeit sehr wohl bewusst wozu diese Lektion ursprünglich angewendet wurde, der wird nämlich damit regelrecht zur Waffe, das ist schon echt nicht ohne. Der ist aber insgesamt auch einfach ein hyperaktiver Workaholic, den geb ich nie aus der Hand, der hat nur ausschließlich einzig und allein mit mir zu tun und ich kenne alle Knöpfe da ich sie selbst installiert habe Zwinker
Da ich meine Pferde bei mir zu Hause habe und daher ohnehin niemand anderes damit zu tun hat stellt sich mir das Problem aber auch nicht. Wenn da noch andere Leute am Pferd sind würde ich mir in der Tat sehr gut überlegen ob die Lektion wirklich sein muss, weil in meinen Augen ist es durchaus eigentlich die gefährlichste Lektion überhaupt!
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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von blondie am Mi Okt 05 2016, 09:02

@Fuddi
als Reitgerten habe ich auch die Fleck ich lieb die auch Yes mal sehen vielleicht finde ich was auf Messe in 3 Wochen

Juhuuu gestern die ersten 4 Piaffetritte an der Hand Happy hab danach gleich Schluss gemacht.

Genau das ist das Problem ... er ist jetzt nicht DER Workaholic aber wenn da jemand versehentlich DEN Knopf betätigt ist das mörderisch... von daher werde ich es wohl lassen...

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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von Fuddi am Mi Okt 05 2016, 09:58

Fleck hat halt auch ne große Auswahl an Touchiergerten, die liegen auch sehr gut in der Hand!
Ja im Zweifel lieber drauf verzichten, die Kapriole ist ja nun auch keine Lektion die man unbedingt haben MUSS, von daher ist da der Sicherheitsfaktor einfach höher. Es gibt ja auch noch viele andere schöne Schulsprünge die nicht so ne Gefahr darstellen Lächeln
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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von mohirah am Mi Okt 05 2016, 10:08

Von Piaffe & Co. bin ich weit entfernt. Aber Hankenbeugung lässt sich gut üben mit ganzen Paraden aus dem Trab. Könnte mir auch gut vorstellen, dass man aus Trab-Halt-Trab-Übergängen mit der Zeit, halbe Tritte und schließlich die Piaffe "geschenkt" bekommt. Nur mal so als Anregung. Zwinker

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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von Fuddi am Mi Okt 05 2016, 10:32

Ja das ist auch ein gängiger Weg zu den halben Tritten, ebenso wie das Antraben aus dem Rückwärtsrichten. Es ist aber halt noch mal was anderes die richtige Hankenbeugung in der Piaffe zu erarbeiten und zu erhalten weil das den Pferden halt doch schon ne Menge Kraft abverlangt. Im Endeffekt ist das einfach so ein Entstehungsprozess der seine Zeit braucht.
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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von mohirah am Do Okt 06 2016, 08:45

@Fuddi schrieb:Es ist aber halt noch mal was anderes die richtige Hankenbeugung in der Piaffe zu erarbeiten und zu erhalten weil das den Pferden halt doch schon ne Menge Kraft abverlangt.
Na klar, kostet das eine Menge Kraft. Deshalb ja die Idee, erst mal "nur" die Hankenbeugung zu üben, weil das Pferd damit ja auch Kraft aufbaut. Sollte wie gesagt nur eine Anregung sein, muss ja keiner so machen.

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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von Fuddi am Do Okt 06 2016, 10:16

Du hast ja auch völlig Recht damit, ich möchte nur sagen, dass es halt nicht reicht "nur" die Hankenbeugung zu üben weil das in der Piaffe halt ne andere Anforderung ist, man KANN das eigentlich nicht üben sondern es muss sich in der Piaffe nach und nach entwickeln. Hankenbeugung in den Übergängen ist ein kurzer Moment, in der Piaffe aber ist es eine andauernde Bewegung die das Pferd halten können muss.
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Re: "Höhere Dressur": Passage, Piaffe & Co.

Beitrag von blondie am Fr Okt 14 2016, 10:39

Richtig ...

Bei meinem konnten wir das nicht "üblich" entwickeln weil der sich immer was neues hat einfallen lassen Rolling Eyes aber letztendlich führen viele Wege zum Ziel.

Vielleicht kann ja mal meine Schwester filmen wenn ich mit ihm das übe.

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