Patellaluxation

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Patellaluxation

Beitrag von GesineFlora am Sa Aug 13 2011, 13:46

Guten Tag ihr lieben,

bei meinem kleinen Shetty-Mädchen Flora (3 Jahre) wurde letztes Jahr im Winter die sog. "Patellaluxation" diagnostiziert. Leider sind die Knie beider Hinterbeine betroffen. Mal ist das eine schlimmer, dann wieder das andere. Zwei TÄ rieten mir, zum einen das Pony weitesgehend in Ruhe zu lassen und zum anderen ein bisschen Vitamine und Spurenelemnte zuzufüttern. Eine OP sollte frühestens ab dem 4. Lj in betracht gezogen werden.

Habt ihr schon Erfahrungen bzgl. der Patellaluxation? Wie kann ich Flora ein bisschen Leid abnehmen? Keine Bewegung fürs Pony, schlägt sich natürlich auch auf das Gewicht und das wiederum belastet ja auch die Knie. Help!
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Re: Patellaluxation

Beitrag von cymberlie am Sa Aug 13 2011, 14:33

Mein Dicker hatte bis jetzt nur einmal die Patella luxiert und die sprang selbst so schnell wieder rein wie sie auch draußen war. Bei ihm haben wir nichts gemacht, weils einmalig war.

Bei einer Einstellerhafi Stute Sprang die Kniescheibe auch immer wieder raus und verhackte sich, bei ihr wurde Bewegung (Muskelaufbau) empfohlen. Sie wurde regelmäßig Osteopathisch behandelt und läuft seit 3 Jahren fast beschwerde frei, sobald sie weniger Trainiert wird merkt man es bei ihr.
Sie sollten wir viel im Schritt (am Anfang geführt und dann auch geritten) berg auf und ab bewegen, möglichst täglich länger als eine halbe Stunde. Von engen Wendungen wurde uns abgeraten. Mittlerweile läuft sie 4-5mal die Woche im Gelände alle Gangarten.

Ich würde mir noch eine zweite Meinung einholen, OP ist die letzte Möglichkeit. Wie oft luxiert die Kniescheibe? (ständig, bei jedem ... Schritt?) Wie sieht ihr Gangbild aus? Der Typische Hahnentritt?
Liebe Grüße

cymberlie

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Re: Patellaluxation

Beitrag von motzer am Sa Aug 13 2011, 15:26

Kenne leider nur die Op-Variante. Allerdings waren von 5 betroffenen Pferden, bei 2 Pferden angeblich Nach-OPs nötig.

Daher würde ich auch dazu raten, eine 2. Meinung einzuholen oder auf alternative heilmethoden versuchen zurück zu greifen.
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Re: Patellaluxation

Beitrag von Baracuda am Sa Aug 13 2011, 15:26

Meine 10 Jährige Stute zeigt den Hahnentritt. Vermutet wurde eine Patellaluxation und sie wurde auch operiert. Leider war die OP erfolglos. Sie zeigt die Probleme immer noch und genau so stark.
Sie hat auser diesem gelegentlichen Trittfehler Gott sei Dank überhaupt keine Probleme damit. Bei ihr kommt es häufiger vor solange sie kalt ist (Aufwärmphase, vorallem im Winter) oder wenn sie sich aufregt. Wenn sie warm ist tritt es selener und hauptsächlich beim Durchparieren von Trab in Schritt auf, oder eben wenn sie zornt. Ich hoffe das Dein Pferd ebenfalls keine Probleme damit hat (Schmerzen) und du nicht operieren musst. Vil verwächst es sich ja auch noch bis 4
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Re: Patellaluxation

Beitrag von GesineFlora am Sa Aug 13 2011, 16:01

@cymberlie schrieb:Mein Dicker hatte bis jetzt nur einmal die Patella luxiert und die sprang selbst so schnell wieder rein wie sie auch draußen war. Bei ihm haben wir nichts gemacht, weils einmalig war.

Bei einer Einstellerhafi Stute Sprang die Kniescheibe auch immer wieder raus und verhackte sich, bei ihr wurde Bewegung (Muskelaufbau) empfohlen. Sie wurde regelmäßig Osteopathisch behandelt und läuft seit 3 Jahren fast beschwerde frei, sobald sie weniger Trainiert wird merkt man es bei ihr.
Sie sollten wir viel im Schritt (am Anfang geführt und dann auch geritten) berg auf und ab bewegen, möglichst täglich länger als eine halbe Stunde. Von engen Wendungen wurde uns abgeraten. Mittlerweile läuft sie 4-5mal die Woche im Gelände alle Gangarten.

Ich würde mir noch eine zweite Meinung einholen, OP ist die letzte Möglichkeit. Wie oft luxiert die Kniescheibe? (ständig, bei jedem ... Schritt?) Wie sieht ihr Gangbild aus? Der Typische Hahnentritt?
Liebe Grüße

Leider springen die Kniescheiben bei jeden bzw. jedem zweiten Schritt. OP wollte ich so oder so vermeiden. Mir ging es hauptsächlich um die Frage ob es richtig ist Flora zu schonen.
Ich gehe regelmäßig mit Flora spazieren, d.h. ich schone sie nicht jeden Tag. Beim einem strammen Schritt läuft sie sich schnell ein. Stopp & Go macht Probleme.

Kann sich sowas rauswachsen? Sie ist jetzt 3 Jahre alt und 90 cm groß. Ich befürchte sie wächst nicht mehr...
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Re: Patellaluxation

Beitrag von Baracuda am Sa Aug 13 2011, 16:12

oh herje, wenn es echt so oft vorkommt ist es eine schwere Frage was genau nun das Richtige ist.
Ich kenne mich mit Pferden da auch null aus, kenne das Problem nur beim Menschen und da ist es so..

bei jedem Springen der Kniescheibe werden die Bänder welche die Scheibe festhalten gedehnt. Dieses ständige Dehnen kann zu einem auslottern dieser Bänder führen. Sind die Bänder überdehnt können sie die Kniescheibe immer weniger halten und das Problem wird stärker und stärker. Deshalb würde man zuerst denken unbedingt schonen...
ABER..
Wenn du nun nur noch schonst, bauen sich die Muskeln, welche ja auch die Knieplatte halten und fixieren, immer weiter ab. Dies führt dann eben wieder zum selben Problem..
Beim Menschen stützt man nun mit Spezialbandagen welche eben speziell dafür sorgen das die Platte nicht mehr springen kann.

Ich persönlich würde noch mal 1-3 TA dazu befragen.
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Re: Patellaluxation

Beitrag von Pensiero am So Aug 14 2011, 06:02

Ich kenne die OP's hauptsächlich beim Hund.

Es ist halt so, dass wenn die Patelle derart oft luxiert, ganz schnell Arthrosen entstehen. So schnell kann man kaum schauen.
Und wie Bara schrieb, die Bänder und Sehnen dehnen sich immer weiter, leiern weiter aus, sodass es auch dazukommen kann, dass das alleinige Muskelanspannen im Stehen die Patella luxieren lassen kann.

Die OP's bei Hunden waren alle erfolgreich. Da hab ich dann nie was gehört, dass es eine Nach-OP geben müsste. Aber beim Pferd weiß ich jetzt leider nichts davon.

Ich denke, ich würde auch noch ein oder zwei andere TÄ fragen.

Ausgehend von meiner persönlichen Situation mit Schulter-(Sub-)Luxationen: Meine ständig sub-luxierende Schulter habe ich operieren lassen. Meine Bänder sind sehr flexibel, das Schultergelenk (Pfanne und Kugel) nicht genügend ausgebildet. Da hat man die Kapseln per Laser gerafft, sodass es mehr zusammen halten soll. Damals sagte man mir, nach ca. 10 Jahren sei es wieder ziemlich ausgeleiert und man müsse es wohl immer wieder machen, wenn man Probs bekäme.
Die 10 Jahre sind vorbei. Ich merke zwar eine Veränderung, aber zu Luxationen kommt es nicht und ich hoffe, dass das auch noch so bleibt.

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Re: Patellaluxation

Beitrag von GesineFlora am So Aug 14 2011, 11:47

Wie das beim Menschen ist, das weiß ich. Arbeite im med. Bereich und habe fast täglich mit solchen Patienten zu tun.

Wenn Flora mir nur sagen könnte ob sie stark darunter leidet oder ob es für sich ertragbar ist...
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Re: Patellaluxation

Beitrag von blondie am So Aug 14 2011, 12:33

*puh* das ist ja echt heftig das die so oft rausspringt...

Hört man bei Shettys allerdings öfter...

hm sie ist ja wirklich noch jung...

Würde auch mal noch ein paar Meinungen einholen...

könnte man mit Bandagen das herausspringen evtl. verhindern?

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Re: Patellaluxation

Beitrag von GesineFlora am So Aug 14 2011, 12:51

ich werde nochmal eine TÄ zur raten ziehen und dann auch wegen der Bandagen fragen.

Die letzte meinte im übrigen das auch Physiotherapie gut wäre. Die meisten Therapeuten, die ihrer Meinung nach gut sind, sind allerdings nicht bereit mit so einem kleinen und jungen Pony zu arbeiten. Eigentlich schade.
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Re: Patellaluxation

Beitrag von motzer am So Aug 14 2011, 13:10

@blondie schrieb:

könnte man mit Bandagen das herausspringen evtl. verhindern?

Ähm...am Pferdeknie!?
Von der Pferdeanatomie her, meines erachtens unmöglich.
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Re: Patellaluxation

Beitrag von cymberlie am So Aug 14 2011, 13:54

@GesineFlora schrieb:Die letzte meinte im übrigen das auch Physiotherapie gut wäre. Die meisten Therapeuten, die ihrer Meinung nach gut sind, sind allerdings nicht bereit mit so einem kleinen und jungen Pony zu arbeiten. Eigentlich schade.

Schade das es einige gibt die von vorne herein Shetty's und Jungtiere ablehnen, kann ich nicht verstehen, weil wenn die Tiere etwa Grunderziehung haben sollte ein guter Therapeut mit ihnen klar kommen.

Das es so oft ist, ist heftig. Würde da mir noch eine Meinung einholen. Shetty's sind ja auch Spätentwickler, ist es immer so heftig oder gibt es Phasen in denen es besser ist? Denke da gerade dran das es in Wachstumsphasen vllt. vermehrt vorkommt und dazwischen Ruhe ist.

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Re: Patellaluxation

Beitrag von blondie am So Aug 14 2011, 17:15

@motzer
wer weiß heutzutage ist vieles Möglich Zwinker vielleicht iwie ein Stützverband über die Kruppe Schulterzuck Fragen kann man ja


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Re: Patellaluxation

Beitrag von GesineFlora am So Aug 14 2011, 18:48

@cymberlie schrieb:
@GesineFlora schrieb:Die letzte meinte im übrigen das auch Physiotherapie gut wäre. Die meisten Therapeuten, die ihrer Meinung nach gut sind, sind allerdings nicht bereit mit so einem kleinen und jungen Pony zu arbeiten. Eigentlich schade.

Schade das es einige gibt die von vorne herein Shetty's und Jungtiere ablehnen, kann ich nicht verstehen, weil wenn die Tiere etwa Grunderziehung haben sollte ein guter Therapeut mit ihnen klar kommen.

Das es so oft ist, ist heftig. Würde da mir noch eine Meinung einholen. Shetty's sind ja auch Spätentwickler, ist es immer so heftig oder gibt es Phasen in denen es besser ist? Denke da gerade dran das es in Wachstumsphasen vllt. vermehrt vorkommt und dazwischen Ruhe ist.

Nein es ist nicht durchgehend gleich schlimm. Wenn es z.B. draußen kalt und nass ist tritt es bei jeden bzw. jeden zweiten schritt auf. Bei schönem warmen Wetter zwar auch aber nicht durchgehend am Tag.

Die Physio´s haben das Pony auch noch nicht mal gesehen sondern haben am Telefon direkt abgelehnt.
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Re: Patellaluxation

Beitrag von Fellnase am So Aug 14 2011, 18:50

OT:

@GesineFlora schrieb:


Die Physio´s haben das Pony auch noch nicht mal gesehen sondern haben am Telefon direkt abgelehnt.

Was ist das für eine Arbeistmoral von einer Pferdephysio ???? Unbegreiflich !!!! AH!
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Re: Patellaluxation

Beitrag von GesineFlora am Di Aug 16 2011, 17:00

Servicewüste Deutschland!

Die Arbeitsmoral hat ja leider in vielen Bereichen nachgelassen.
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Kniescheibe rastet aus

Beitrag von Napolde am Sa Feb 15 2014, 04:28

Die Lösungssuche für das Problem das ich gleich beschreibe, könnte sich als etwas schwierig gestalten. Denn zum einen, schreibe ich hier im Auftrag, und zum anderen ist wohl immer noch nicht so genau klar was das Pferd eigentlich genau hat, es nicht eindeutig diagnostiziert werden konnte.

Also, Shadow's ehemaliger Stallkumpane N. 21 Jahre, Arthrose, hatte mal eine Hüftverletzung (gebrochen?) und hat jetzt folgendes Problem: Es besteht der Verdacht, dass er sich am rechten Hinterbein das vordere Knieband angerissen/gezerrt hat. Er reagiert hier auf Druck empfindlich. Es ist wohl so, dass bei schnellen Bewegungen, oder wenn er sich zum Wälzen hinlegt, die Kniescheibe deshalb ausrastet und nicht mehr einrasten kann. Sodass er sich zum Beispiel auch festlegt wenn er beim Wälzen auf der falschen (rechten) Seite zum liegen kommt. Dass das Knieband komplett gerissen ist kann wohl ausgeschlossen werden, da er sich ansonsten ziemlich flott bewegt, gerne auch toben möchte. Im Stehen entlastet er fast durchgehend das rechte Hinterbein. Da ist aber das Problem, dass diese "Aufhängung" die es Pferden eigentlich ermöglicht ohne Kraftanstrengung ein Bein zu entlasten, "kaputt" ist, und er zum entlasten, um den Schmerz zu reduzieren, Muskeln anspannen muss.
Eine OP ist bei N. auch nicht möglich, da sich Ärzte und Heilpraktikerin einig sind, dass er diese nicht überstehen würde.

N.'s Besi wird jetzt zunächst das Sprunggelenk röntgen lassen, um auszuschließen dass die Probleme irgendwo von dort kommen. Knie kann man aber nicht röntgen lassen, ohne ihn in die Klinik fahren zu müssen, und das möchte sie wohl vermeiden.

Sollte es denn sein, dass das Knieband gezerrt ist, wie geht man damit am besten um? Wieviel Bewegung braucht das Pferd / kann es vertragen? Kann man die Heilung irgendwie unterstützen? Welcher Arzt kann wie genau feststellen ob es das Knieband ist?
Wie gesagt, ich schreibe hier im Auftrag, deshalb ist es für mich selbst noch nicht so genau klar, wie weder Osteopath noch TA eine eindeutige Diagnose stellen konnten. TA vermutet Sprunggelenk, Osteopath und Besi vermuten Knie...
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Re: Patellaluxation

Beitrag von azgirl am Sa Feb 15 2014, 06:20

Habe den Verdacht dass es ohne Roentgen nicht geht.
Wenn sie aus welchen Gruenden auch immer, das Pferd nicht in eine Clinic transportieren moechte, wuerde ich eine guten TA der Mobile Roentgen Moeglichkeiten hat consultieren.
Vieleicht etwas meht $$ aber im Endeffect besser als herumraten .
X-rays , Radiographs, usw. Heutzutage alles moeglich durch moderne und mobile Technology.
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Re: Patellaluxation

Beitrag von Friedaaa am Sa Feb 15 2014, 09:13

Hört sich nach dem an, was Snotri hat und mit dessen Spätfolgen wir so kämpfen. Also er musste geröntgt und operiert werden und ich wüsste so spontan auch nicht, wie es anders gehen soll.
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Re: Patellaluxation

Beitrag von Funi am Sa Feb 15 2014, 10:08

das wichtigste wäre eine gesicherte Diagnose!

Mit hätte, könnte, vermutlich und eventuell lässt sich sowas immer schlecht therapieren.

Ich kenne ein Pferd mit Patellaluxation. Bei ihr trat das auch nur zeitweise auf, wenn sie falsch gelegen hat, stand sie auf, konnte das so aus sehen:



hat sich aber nach ein paar Schritten immer wieder gerichtet. Die Kniescheibe "schnackt" dann wieder nach unten und das Pferd läuft sich ein.

Spontan würde ich sagen, wenn das nur zeitweise auftrifft und sich ebenfalls von selbst wieder einrenkt, muss da nichts operiert werden.

Ich bin ja selbst sehr Knie geschädigt...ich weiß jetzt nicht wie weit man Mensch und Pferd vergleichen kann, aber ich vermute es ist ähnlich. Gute Muskelatur ist das A und O.
Die Mukkis geben dem ganzen eine gewisse Stabilität und verringern die Gefahr des ausrastens.

hab hier noch einen Link, vll ist da ja noch was hilfreiches bei:
Verlagerug der Kniescheibe

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Re: Patellaluxation

Beitrag von Fellnase am Sa Feb 15 2014, 10:09

Es könnte sein, dass das Problem von der Hüfte kommt. Wurde das Pferd nach dem Bruch geröntgt? Kann man sagen wie die Bruchstelle zusammen gewachsen ist, ob die Hüfte wieder gerade ist?
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Re: Patellaluxation

Beitrag von Nedserd am Sa Feb 15 2014, 10:25

Ich denke auch, eine ordentliche Diagnose ist das a und o!
Was spricht gegen den Transport in eine Klinik?
Das ist meistens Kostengünstiger als das mobile Röntgen und man hat die Diagnose schneller.

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Re: Patellaluxation

Beitrag von Napolde am Sa Feb 15 2014, 14:31

Es sieht fast genauso aus wie auf dem Video von Funi! N. streckt das Bein nur noch stärker nach hinten und hüpft schneller rum.
Auch der Link scheint genau das zu beschreiben.

Dort steht allerdings auch sinngemäß, dass sich bei einer Verschiebung der Kniescheibe zur Seite ein röntgen lohnen würde. Bei N. klingt das aber eher nach einer Verschiebung nach oben, heißt das, da lohnt sich ein röntgen nicht?

Ach es ist immer so schwer im Auftrag zu schreiben...
Ich fürchte, einmal komplett röntgen der Hinterhand wäre natürlich das Beste... Dann könnte man auch das mit der Hüfte mal klären. Ich muss N's Besi mal fragen ob das nicht irgendwie für sie in Frage kommt.
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Re: Patellaluxation

Beitrag von Napolde am Sa Feb 15 2014, 14:49

Äh, okay, ich komm mir zwar ein bisschen wie ein Depp vor grad, aber so sind eben Missverständnisse:
Ns Besi weiß wohl dass es Pattellaluxation ist Schulterzuck
Und sie fragt sich was man dagegen tun kann. (Vielleicht kann ein Mod den Thread-Titel entsprechend ändern?)

Eine große Frage war für sie die Haltung. N steht momentan mit einem Eselchen in einem recht kleinen Paddock. Da bewegt er sich nicht viel. Das ist auf der einen Seite gut, denn dadurch tobt er nicht rum, auf der anderen Seite aber würde Bewegung ihm ja auch gut tun. Ns Besi hat das Angebot in einen Offenstall zu einer älteren Stute zu ziehen, was sie auch gerne machen würde. Nur, hat sie die Angst, dass N sich dort hinlegt (im jetzigen Stall liegt er nur auf einer Seite) und sich festlegt und dass dann gerne mal zehn Stunden nicht bemerkt wird!

Also Aufbau der Oberschenkelmuskulatur ist wohl wichtig. Nun frage ich mich, wie weit N wohl Schmerzen hat? Bestimmt nicht nur wenn die Kniescheibe kurzfristig ausrastet, denn er entlastet ja nahezu zu 100% das betroffene Hinterbein. Kann man dann bedenkenlos am Muskelaufbau arbeiten?

Es wird auch empfohlen, etwas zur Unterstützung des Muskelaufbaus zu füttern, habt ihr da einen Tipp (gerne auch natürlich/homöopathisch)?
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Re: Patellaluxation

Beitrag von PICO2001 am Sa Feb 15 2014, 15:26

Magnesium würde mir da jetzt einfallen das ist allgemein gut für die Muskulatur, dazu müsste man wegen auch so zufüttern auch wissen, was Pferdchen so schon bekommt, um einfach ein Überangebot zu vermeiden!

Wenn es ein Paddock ist, könnte man dann nicht eventuell die Futter und Trinkplätze so einrichten, das überall kleine Futterhäufchen sind, sodass die 2 eben immer von einem zum anderen laufen müssen, gut das ist jetzt nicht wahnsinnig VIEL Bewegung (weil weiß auch nicht die genaue Größe des Paddocks), aber wenn man es hinbekommt das über den Tag eventuell 2-mal zu staffeln, ist zumindest ein wenig Bewegung drin! Und wenn man zudem noch ein bisl Spazieren gehen kann (?) und dann auch immer ein wenig bergauf mit einbauchen wäre es ja dann schon fast ne feine Sache!

Ist es denn bei Wärme besser? Oder schon mal mit Tapen versucht?
Wie stehen sie im Sommer? Auch auf dem Paddock? Das man sagt wenn die angenommen nur im Winter auf dem Paddock stehen, es eventuell mal mit zusätzlich Tapen versucht? Oder wenn wärme gut ist oder ne Stütze da gibt es doch auch solche naja wie soll ich sagen...fast wie Transportgamaschen wenn ich mich recht entsinne (ich glaub ich hab da bei einer ausm alten Stall mal sowas gesehen - kann aber sein das war modifiziert), weil bei dem alten Herrn hüpfte auch immer (wie bei meinem) im Winter das Gelenk hinten gerne raus, bei meinem flutscht es meist nach ner Minute spätestens wieder rein, daher geht das!
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Re: Patellaluxation

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