vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

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vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von PetiteNoblesse am Mo Aug 08 2011, 07:51

Hallöchen!

vorab: es geht hier nicht um mich..
Eine war jedes Wochenende erfolgreich im Turniersport unterwegs.
Die andere ging ab und zu.
Nun haben sie sich in den Kopf gesetzt, keine Turniere mehr zu reiten, sondern Distanzreiten zu machen. Ihre Erläuterung hier zu ist, dass es pferde freundlicher ist, dass sie ein besseres Team mit ihren Pferden werden.
Sie gehen jetzt jeden Tag ausreiten, jeden Tag etwas länger.. traben viel, galoppieren viel. Sagen, dass wäre das Nonplus Ultra für die Pferde.

Bei uns kann man leider schlecht trainieren, weil wir das gelände dazu nicht haben.

Prinzipiell finde ich die Idee toll, und verstehe voll und ganz, wenn man keine Lust mehr auf Turniere hat. (mir geht es momentan nicht anders). Aber ich habe das Gefühl, die beiden stellen sich das mal eben ganz easy vor.
Jetzt ist sommer, jetzt kann man nett dafür trainieren gehen.
Aber im Winter?? Schulterzuck für mich wäre das nichts.. und ich kanns mir bei den zweien auch schwer vorstellen Lächeln

Ist die Umstellung wirklich so einfach, wie die beiden sich das vorstellen?
Ist distanzreiten wirklich sooooo toll für die Pferde??

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Mo Aug 08 2011, 09:08

Vorallem geht aus meiner Sicht KEINE Disziplin ohne Dressur!!! Auch das Distanzreiten erfordert viel Training und Gymnastizierung. Die Pferde sollten auch anatomisch richtig laufen... obwohl man oft anderes sieht. Sie sollten ebenfalls korrekt übern Rücken gehen über die Strecke.
Es sieht leicht aus.... einfach km für km durchzureiten, aber ich denke es erfordert auch sehr viel Geschick und Sensibilität fürs Pferd sowie Konditions und Techniktraining.

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von rakete am Mo Aug 08 2011, 09:25

Ich bin schon "Knietot" wenn ich nur eine Stunde im Schritt draußen war...kann als so gar nix dazu sagen,hätte auch keinen Spaß daran!

Bin ja ein reiner Dressurreiter auch ohne das ich auf Turnieren starte.

Denke das ist Mensch und Pferd abhängig ob es als toll empfunden wird!
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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von gipsyking am Mo Aug 08 2011, 10:02

@rakete schrieb:

Ich bin schon "Knietot" wenn ich nur eine Stunde im Schritt draußen war...kann als so gar nix dazu sagen,hätte auch keinen Spaß daran!

Wie äußert sich das denn?
Was machst Du mit Deinen Knien
?

Bin ja ein reiner Dressurreiter auch ohne das ich auf Turnieren starte.

Denke das ist Mensch und Pferd abhängig ob es als toll empfunden wird!

Reitest Du nie aus?
Springst Du nie?

Ich meine, ich bin jetzt auch nicht der große Ausreiter.
Aber - Knieprobleme habe ich dabei nun überhaupt nicht.

...

Und zum Distanzreiten gehört nun wirklich das in der Reiterei intensivste Training überhaupt.

Da muss man dann einfach beobachten, ob die betreffenden Damen das bei Dauerregen oder Dauerfrost durchziehen oder wieder zum "Kringelreiten" wechseln.
Zwinker


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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von rakete am Mo Aug 08 2011, 10:08

@gipsyking

Wie es sich äußert?Es tut weh wenn ich absteige!

Was ich damit mache?Nix!

Mit dem Alter kommen halt die Zipperlein,bin ja nicht mehr 18
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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Whitehorse am Mo Aug 08 2011, 12:01

Es hängt davon ab, wie sie ihr Training für die Ritte auch gestalten. Gymnastizieren kann man auch im Gelände, dort kann man seine Dressurlektionen auch abhalten.

Distanz heißt ja nicht einfach so durchs Gelände zu reiten. Dahinter steckt ja noch viel mehr. Ich selbst bin zwar noch nie Distanzen geritten, möchte aber unseren Youngster sobald er alt genug ist darauf trainieren. Mein Vorteil ist dabei aber auch, dass ich damit nicht allein bin und mehrere erfahren Distanzreiter an meiner Seite habe. Ich kann die Meinung deiner Bekannten durchaus nachvollziehen, dass Distanzen wesentlich besser für ein Pferd sein können, als "andere" Turniere. Vorrausgesetzt man achtet auch wirklich auf das Pferd. Kondition aufbauen, Sensibilität etc.

Bei mir möchte ich nur das intensivieren, was ich eh schon Jahrelang mache. Ausreiten, aber mit mehr Sinn dahinter. Aber wir sind noch ganz am Anfang.
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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Monky am Mo Aug 08 2011, 13:04

Ich habe mich mit dem Distanzreiten an sich noch nicht richtig auseinandergesetzt. Aber ich finde es an sich keine schlechte Sache, wenn man lange Geländestrecken hinter sich legt mit dem Pferd.
Ich finde Dressur und Gelände unerlässlich für jedes Pferdchen. Dressur für die Grundlagen, für den Körper und Co, und das Gelände für das Motivieren, die Gelassenheit und fürs Entspannen Yes

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Di Aug 09 2011, 06:49

Guten Morgen!

So, dann will ich auch mal mein "reichhaltiges Wissen, welches sich aus EINEM erfolgreich absolvierten Distanzritt ( 50 km ) speisst", in die Runde werfen! Zwinker

@PetiteNoblesse schrieb:Nun haben sie sich in den Kopf gesetzt, keine Turniere mehr zu reiten, sondern Distanzreiten zu machen.

Distanzreiten ist auch Turniersport! Nur halt nicht im Viereck, sondern im Gelände. Die beiden sollten sich auf jeden Fall erstmal in Ruhe mit dem Reglement vertraut machen und dann den ein oder anderen Distanzlehrgang besuchen um Tipps von erfahrenen Reitern und Trainern zu bekommen. Man sollte das Distanzreiten jedenfalls nicht auf die leichte Schulter nehmen, so nach dem Motto "Man muss ja nur geradeaus reiten!". Das dachten schon viele und das Ergebnis waren wund gerittene Hintern und verschlissene Pferde!

Ihre Erläuterung hier zu ist, dass es pferde freundlicher ist, dass sie ein besseres Team mit ihren Pferden werden.

Jain. Es stimmt: Die lange Strecke und die damit verbundene Zeit, die man mit dem Pferd verbringt, kann ein Pferd-Reiter-Paar sehr eng zusammen schweißen- genau wie das Wanderreiten. Wenn man das ganze aber falsch angeht, hat das Pferd schneller "die Schauze voll von seinem Reiter", als einem lieb ist...

Sie gehen jetzt jeden Tag ausreiten, jeden Tag etwas länger.. traben viel, galoppieren viel. Sagen, dass wäre das Nonplus Ultra für die Pferde.

Mööööööp! Typischer Anfängerfehler! In einem sinnvollen Distanztraining haben Trab und Galopp eine eher untergeordnete Bedeutung. Bestes Beispiel sind dafür die Langsstreckenreiter ( LDR ), die eine Strecke von 160 km KOMPLETT DURCHGALOPPIEREN! ABER: Die Hauptgangart im Training ist der Schritt, verbunden mit regelmäßigen Ruhe/Weidetagen für die Pferde. Denn gerade bei so einem Training sind die Regenerationsphasen immens wichtig! Oder kennt Ihr einen Marathonläufer, der jeden Tag 42 km rennt?!

Die beiden sollten, wie oben bereits erwähnt, UNBEDINGT diverse Distanzlehrgänge besuchen und sich erstmal über diese Disziplin schlau machen! Die Art und Weise, wie sie vorgehen, zeigt mir nämlich, dass sie von dieser Materie noch nicht besonders viel Ahnung haben! Im Interesse ihrer Pferde sollten sie da mit etwad mehr System ran gehen, denn Distanzreiten bedeutet mehr, als einfach nur "möglichst schnell geradeaus"!

Abgesehen davon ist es für nahezu jedes gesunde Pferd, welches regelmäßig bis zu viermal pro Woche geritten wird, möglich, Distanzritte von einer Länge bis zu 40 km ohne Probleme zu überstehen. Mehr km würde ich am Anfang auch keinem raten, denn die Pferde ( und Reiter ) müssen erstmal ein Gefühl für die Strecke entwickeln, wie sie sich zB ihre Kräfte sinnvoll einteilen etc. Desweiteren ist es auch eine Kopfsache fürs Pferd, wenn es zB nach einer verordneten Pause ( die es auf jedem Ritt in unterschiedlichen Zeitabständen und Länge gibt, da die Pferd ja nicht länger als 4 Stunden ohne fressen sein dürfen. ) wieder auf die Strecke muss. das vestehen viele Pferde am Anfang nicht, weil sie es von zu Hause so kennen, dass wenn der Reiter absteigt "Feierabend" ist. Ebenso sollte das Pferd gelernt haben überall zu pinkeln und Wasser aus einem Eimer zu saufen, sowie sich in den Pausen zu entspannen und zu fressen, weil es sonst keine Freigabe vom TA bekommt, wenn dieser die Magengeräusche und den Puls kontrolliert ( "Vet-Gate" ).

Hinzu kommt, dass man auf so einem Ritt uU auch mit viel Stress zu rechnen hat, weil man auf der Strecke auch immer mal wieder von hinten ( auch im Galopp ) überholt wird. Wenn ein Pferd das nicht kennt, dann kann man dabei ernsthafte Probleme bekommen ( Durchgehen, überhöhte Pulswerte etc. ). Auch muss das Pferd im Stande sein allein seinen Weg zu bestreiten und nicht an anderen zu kleben.

Um es kurz zu machen: Das schnellste und konditionsstärkste Pferd nützt nichts, wenn es von den ganzen äußeren Faktoren "aus der Bahn geworfen wird". Also, sich einfach mal so zu sagen, "ich wandle mein Pferd jetzt vom Dressur- zum Distanzpferd um", ist ganz schön naiv! So etwas bedarf der ordentlichen Vorbereitung und Zeit, ansonsten kann es passieren, dass man auf den Ritten nur sehr wenig Spaß hat und das Pferd nach dem ersten schon für alle Zeit versaut ist...

Bei uns kann man leider schlecht trainieren, weil wir das gelände dazu nicht haben.

Ja, das ist in der Tat sehr ungünstig, weil man im Training auch unterschiedliche Wege reiten sollte, damit das Pferd sich daran gewöhnt in verschiedenem Terrain unterwegs zu sein. Wenn es sich in fremdem Gelände aufregt und unsicher wird, kann man Schwierigkeiten bekommen. generell wäre es daher auch nicht schlecht, gerade auf den ersten Ritten ein erfahrenes Distanzpferd dabei zu haben.

Prinzipiell finde ich die Idee toll, und verstehe voll und ganz, wenn man keine Lust mehr auf Turniere hat. (mir geht es momentan nicht anders). Aber ich habe das Gefühl, die beiden stellen sich das mal eben ganz easy vor.

Das Gefühl habe ich allerdings auch! Und, wie gesagt, Distanzreiten ist auch Turniersport und er ist um einiges anstrengender und zeitaufwendiger als eine kurze Dressur- und Springprüfung! Von daher würde ich den beiden eher den Tipp geben, sich jetzt nicht durch irgendein "Hardcore Training" die Pferde sauer zu reiten, sondern einfach mal ganz entspannt auf einen Einführungsritt ( EFR ) mit einer Länge von 25 oder 30 km zu gehen und das ganze mal auf sich und die Pferde wirken zu lassen. Dabei würde ich den Ritt wie einen ganz normalen Ausritt angehen- ohne auf Zeit und Tempo zu achten, da dies eh nicht Sinn und Zweck eines EFR ist, weil dort das Kennenlernen dieser Disziplin im Vordergrund steht.

Jetzt ist sommer, jetzt kann man nett dafür trainieren gehen.
Aber im Winter?? Schulterzuck für mich wäre das nichts.. und ich kanns mir bei den zweien auch schwer vorstellen Lächeln

Ich habe für meinen 50 km - Ritt damals nicht anders trainiert als sonst auch: Dressur, longieren und Gelände und mindestens 2 Ruhetage pro Woche. Über den Winter kann man das Training ohne Probleme in die Halle verlegen, weil normales Dressur- und Springtraining vollkommen ausreichend ist. Dazwischen mal hin und wieder einen entspannenden SCHRITTausritt im gelände reicht vollkommen aus um im nächsten Frühjahr wieder neu durchzustarten. Schließlich brauchen Pferde auch Ruhephasen und sollten nicht übertrainiert werden. Ich kenne auch Distanzreiter, bei denen die Pferde über den Winter fast gar nichts machen. Die werden dann halt im Frühjahr vorsichtig wieder antrainiert.

Hinzu kommt, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass Deine beiden Bekannten richtige Langstreckenreiter ( bis 160 km ) werden wollen! Zwinker Und für die kurzen ( KDR bis 49 km ) und mittleren ( MDR bis 80 km ) reicht ein normales Reitpferdetraining ( 4 bis 5 mal pro Woche ) vollkommen aus. Die beiden sollten sich auch ganz schnell die Illusion abschminken, dass sie da jemals im vorderen Drittel mitreiten werden, denn dafür braucht es sehr viel Erfahrung ( wie in jeder Disziplin ) und auch ein entsprechendes Pferd. Ein WB wird in so einem Fall idR nämlich immer das Nachsehen ggü. einem Araber, Achal Tekkiner oder Traber haben. Das muss man sich auch vorher selber klar machen, damit man seinem Pferd ggü. nicht unfair wird oder vorschnell den Spaß an der Sache verliert.

Ist die Umstellung wirklich so einfach, wie die beiden sich das vorstellen?

Definitiv NEIN! Wie gesagt: Vor dem ersten Training und Ritt UNBEDINGT einen Lehrgang besuchen! Man kann dabei nämlich wirklich sehr viel falsch machen!

Ist distanzreiten wirklich sooooo toll für die Pferde??

Kommt, wie in jeder Disziplin, aufs Pferd an. Für lauffreudige Pferde mit Sicherheit ja. Für "Energiesparer" wahrscheinlich eher nicht. Das muss man als Reiter aber erstmal heraus finden, genau wie beim Dressur- und Springreiten auch. Pauschal kann man dazu nichts sagen.

LG, Nicole!

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Di Aug 09 2011, 06:54

Nieselwiesel schrieb:Die Pferde sollten auch anatomisch richtig laufen... obwohl man oft anderes sieht. Sie sollten ebenfalls korrekt übern Rücken gehen über die Strecke.
.

Kurz eine Anmerkung von mir dazu:

Ja, im ( Dressur- )Training sollte ein Distanzpferd korrekt über den Rücken geritten werden. ABER: Gerade auf längeren Ritten sollte der Reiter dem Pferd gestatten in unterschiedlichen, für es angenehmen Positionen, zu laufen. D.h. es spricht nichts gegen "Kopf oben" auf einem Distanzritt. Wenn es im Training gut v/a geritten wird und die entsprechende Rückenmuskulatur vorhanden ist, macht es überhaupt nichts, wenn das Pferd auf dem Ritt nicht "schulbuchmäßig/dressurmäßig" läuft. Im Gegenteil, man sollte ihm die Freiheit lassen seine, für es angenehmste, Haltung selbst zu bestimmen. Denn kein Pferd kann über 160 km ausschließlich v/a gehen- danach wäre es "platt"! Zwinker

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Di Aug 09 2011, 07:04

Frage von mir an die Mods: Kann man das Thema vielleicht in den Thread "Distanzreiten" verschieben? Ich glaube, dort würde es ganz gut hin passen, oder? Zwinker

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von PetiteNoblesse am Di Aug 09 2011, 08:03

super informativer Beitrag, Kampfkarnickel!!! Zwinker danke schön!!
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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von fribi am Di Aug 09 2011, 08:14

Javellin schrieb:Frage von mir an die Mods: Kann man das Thema vielleicht in den Thread "Distanzreiten" verschieben? Ich glaube, dort würde es ganz gut hin passen, oder? Zwinker
Ich würde gerne diesen Thread so stehen lassen, denn er ging ja von der Frage aus, ob man ein Dressurpferd zum Distanzpferd "umtrainieren" kann.

Aber ich finde Deinen Beitrag auch super gut. Wie wäre es, wenn Du den gleichen Beitrag auch beim Thread "Distanzreiten" postest?
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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Di Aug 09 2011, 14:41

@ Petite Noblesse: Na toll, DEN Spitznamen hab ich hier jetzt wohl weg was!? zrs lol

@ Fribi: Kann ich machen. Oder ich setzte mich in einer "ruhigen Minute" nochmal hin und tippe eine kleine Zusammenfassung bzgl. Distanzpferdetraining. Zwinker

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Di Aug 09 2011, 14:46

@Javellin: natürlich darf und sollte ein Pferd beim Distanzritt auch seinen Hals frei haben zum Ausbalancieren.
Aber ich habe schon Pferde auf Distanzritten gesehen, die einen mega Unterhals rausdrückten und mit der Nase kerzengerade in der Luft durchrannten. Und das ist nun wirklich nicht Sinn der Sache.

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Di Aug 09 2011, 14:54

@ Niesel: Ja, da hast Du recht! An den vielen schlecht gerittenen Pferden, die man auf Distanzritten sieht, kann man auch erkennen, dass diese Disziplin immer noch von vielen Reitern nicht als vollwertiger "ReitSPORT" angesehen wird. Schulterzuck

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Di Aug 09 2011, 14:57

ja das sehe ich genauso. Es gehört halt mehr dazu als nur ein "Lauffreudiges Pferd"

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von motzer am Di Aug 09 2011, 15:31

Kann hierzu das Buch" Pferdemanagment" empfehlen.

Was mich beim Training für´s Distanzreiten fasziniert sind die Intervalleinheiten. Wenn es heisst soundsoviel Kilometer im Trab oder Galopp in einer vorgegeben Zeit. Das nette daran, dabei geht es NICHT um Schnelligkeit. Kann im Moment kein Beispiel anbringen, da ich das Buch zur Zeit verliehen habe.
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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Mo Sep 12 2011, 11:51

Hach, ich war zu lange nicht mehr hier.

Ich bin in der letzten Zeit auch aufs Distanzreiten gestoßen, weil mein Pony auch ein wenig (zu viel..) Araber bzw. Shagya-Araber drin hat. Da er auch nach mehrstündigen Ausritten Zuhause noch ziemlich fit ist, denke ich schon, dass er eine nette Grundkondition hat.
Ich will auch nicht jetzt auf biegen und brechen einen Distanzritt mitmachen, sondern mal für 2013/14 etwa planen, Nemo ist ja auch noch jung. Von mir aus darfs auch noch später sein.

Jemanden, der mir bei ihm schnell den Puls messen kann, habe ich im Stall vor Ort. D.h. ich könnte z.B. nächsten Sommer mal im Gelände ein paar km oder minuten traben und dann gucken, was wir wirklich für eine Kondition haben. Wäre das eine gute Möglichkeit? Nicht täglich, sondern einfach nur ab und an mal.

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von fribi am Mo Sep 12 2011, 12:53

OT
@HuHn512
Schön, dass Du Dich mal wieder hier blicken lässt Wink Zwinker
OT Ende
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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Mo Sep 12 2011, 13:38

@ HuHn512:

Ja, Puls messen ist eine gute Sache und kann für's Training sehr nützlich sein.

Auf den Distanzlehrgängen, die hier bei mir in der Gegend zweimal im Jahr statt finden, gehört das - in Verbindung mit dem Intervalltraining auf der Rennbahn - zum Lehrgangsinhalt. Wäre klasse, wenn Du die Chance hättest, mit Deinem Pferd mal einen solchen Lehrgang bei Dir in der Nähe zu besuchen.

Ansonsten einfach mal "locker flockig" an einem Einführungsritt ( EFR ) von 25 oder 30 km teilnehmen. Da kann nicht viel passieren und Du bekommst unterwegs die Pulswerte vom TA im "Vet Gate" gemessen. Für alle Fälle einfach etwas ruhiger an den Ritt heran gehen. Es spricht dabei auch nichts gegen längere Schrittphasen. Bei einem EFR geht es nicht um Zeit sondern ums Ankommen.

Viel Spaß!

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Mo Sep 12 2011, 16:59

Ja, einen EFR plane ich ja für die nächsten Jahre - erstmal muss mein Kleiner mehr auf die Hinterhand kommen. Vorher starte ich nicht.

Leider weiß ich hier überhaupt nicht, wo solche Lehrgänge stattfinden - ich habe auch mal geguckt, ob hier in der Ecke irgendwelche Distanzritte stattfinden, am im PLZ 4 v.a. um Düsseldorf habe ich nichts gefunden.

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Mo Sep 12 2011, 17:08

@ HuHn:

Kennst Du diese Seite?

http://www.vdd-aktuell.de/1356-0-distanzritte-2011.html

Da sind sämtliche Distanzritte in Deutschland für den jeweiligen Monat aufgelistet. Vielleicht findest Du dort einen passenden für Dich und Dein Pferd!? Für das neue Jahr wird das dann natürlich immer aktualisiert. Yes

Was Lehrgangstermine und -orte betrifft, da kann man Dir bestimmt im "Distanzreiterforum" weiterhelfen. Dort werden öfters Ausschreibungen gepostet!

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Mo Sep 12 2011, 17:12

Jaja, da habe ich bereits gesucht^^
Distanzreiterforum hab ich auch schon gefunden - jahaa, ich informiere mich :D VDD habe ich bereits ziemlich komplett durch.
Allerdings hatte ich dort noch nicht nach Lehrgängen nachgeguckt.
Sollte ich bei der Suche etwas bestimmtes beachten, z.B. für Einsteiger oder so?

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Mo Sep 12 2011, 17:19

Meistens steht es dabei, ob es was für Einsteiger ist, oder nicht! Die Lehrgänge, die ich bisher gesehen habe, wurden meistens von einem "bunt gemischten Völkchen" besucht! Zwinker da war alles dabei, vom erfahreneren Distanzreiter bis zum Neuling. Ggf. wurde in "Leistungsgruppen" unterteilt, wobei das auf den Lehrgängen, die ich kenne, eigentlich nicht nötig war, weil solche Dinge wie Rennbahntraining, Pulskontrolle, Verhalten im Vet-Gate und auf der Strecke ja grds. für alle gleich sind.

Ich persönlich kenne auch keine "Nur-Distanzreiter", sondern nur solche, die "freizeitmäßig" auf Distanzritte gehen ( aber durchaus auch bis 90 km ) und im normalen Alltag vor allem Dressur- und im Geländereiten machen.

Ganz nett finde ich, wenn auf Lehrgängen auch soetwas wie "Gymnastizierung in der Bahn und im Gelände für Distanzpferde" angeboten wird. Da wird dann darauf eingegangen, was auch bei einem "Nicht-typischen-Dressurpferd" alles an dressurlicher Arbeit getan werden muss, damit es die lange Strecke auf Dauer gut übersteht.

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

Beitrag von Gast am Do Sep 15 2011, 23:28

Hab sogar doch was, direkt bei mir in Mettmann für 2012 gefunden...
Sagt dir Michael Rohrmann was? Ist der gut?

Dort soll es nicht um das Geländetraining, sondern mehr um die Gymnastizierung und Training in der Halle gehen - ist auch nicht allzu weit von unserem Stall, könnte da flott hinreiten - mit meinem Tempo ca. 30 Minuten xD

Allerdings wurde mir auch gesagt, dass dort definitiv keine Wettkampftaktiken, richtiges Distanztraining, Gelände, etc. besprochen werden, daher auch offen für nicht-Distanzreiter.

Wäre sowas auch sinnvoll? Als Zuschauer werde ich auch jeden Fall hingehen, das ist keine Frage.

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Re: vom Dressurreiten zum Distanzreiten?

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