Gallen

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Gallen

Beitrag von rakete am Mo Apr 04 2011, 21:42

Es gibt ja recht viele verschieden Untertypen von Gallen,mich würde speziel die Kreuzgalle und die Eiergalle interessieren!

Mein Pferd ist 19 Jahre alt und läuft im Moment aufgrund anderer Erkrankungen stundenweise auf der Weide!Geritten wird er also nicht.Die "normalen" Gallen hat er auch,aber die sind alle weich und beeinträchtigen in nicht!

Vor ein oder zwei Wochen hab ich entdeckt das der Schleimbeutel am rechten Sprunggelenk dicker ist als der am linken Bein!
Hier mal ein Bild

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Es ist weich und scheint auch nicht zu schmerzen,lahm ist er auch nicht!

Gestern haben wir uns im Stall darüber unterhalten und eine Miteinstellerin meinte das könnten Kreuzgallen sein.Beim googeln hab ich aber keine Übereinstimmung zum Krankheits/Entstehungsbild von Kreuzgallen finden können.
Was aber besser paßt wäre eine Eiergalle,
"Anschwellung des Schleimbeutels am Fersenhöcker"

Hat jemand was wissenswertes zu einem der beiden Gallenarten auf Lager?

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Re: Gallen

Beitrag von Fellnase am Mo Apr 04 2011, 22:26

Hast du das schon gelesen ?

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Blutegel sollen gut bei Gallen helfen.

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Re: Gallen

Beitrag von blondie am Di Apr 05 2011, 08:16

Hm die Bezeichnung der Gallen ist ja eigentlich lediglich die Platzierung wo sie ist ...

Pferde die zu Gallen neigen sollten sich viel Bewegen...

Das mit dem Franzbranntwein im Artikel hab ich auch schon mal gehört.

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Re: Gallen

Beitrag von Fellnase am Di Apr 05 2011, 08:19

Bei Gallen ist es so, dass die Flüssigkeit die sich sammelt, Gelenkflüssigkeit ist, die aus irgendwelchen Gründen rausläuft.
Wenn man die Ursache beseitigt hat, ist man die Galle auch los (bzw. wenn man egelt und die Galle weg ist und die Ursache auch beseitigt wurde, wird die Galle sich nicht mehr erneut bilden).

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Re: Gallen

Beitrag von blondie am Di Apr 05 2011, 08:37

Mal eine andere Frage... wie kommt man denn an Blutegel bzw. wer macht sowas?

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Re: Gallen

Beitrag von Fellnase am Di Apr 05 2011, 08:42

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Re: Gallen

Beitrag von Funi am Di Apr 05 2011, 09:43

Das Pferd einer Freundin hat in einer Klinik Blutegel bekommen....war allerdings nicht wegen Gallen.

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Re: Gallen

Beitrag von rakete am Di Apr 05 2011, 12:31

Ihrgendwo hab ich gelesen das Gallen zu "viel" Gelenkschmiere ist...nach Überlastung,zu tiefer oder harter Boden!

Den Link krieg ich leider nicht auf,probiere das heute Abend noch mal!

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Re: Gallen

Beitrag von Monky am Di Apr 05 2011, 17:49

Rona hat (meist im Sommer ) auch etwas Probleme mit Gallen an den hinteren Fesseln....es beeinträchtigt ihn jetz nicht und ich kühle und bewege es dann eifnach...

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Re: Gallen

Beitrag von rakete am Di Apr 05 2011, 18:26

Guter Artikel aber weiter hilft er mir jetzt auch nicht [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

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Re: Gallen

Beitrag von sisi am Di Apr 05 2011, 19:21

Ich weiss nur, dass man Gallen nach jedem Reiten oder longieren mit kühlem Wasser abwaschen soll. Also nicht abspritzen, sondern das Wasser weich drüber laufen lassen.

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Re: Gallen

Beitrag von katinka am Di Apr 05 2011, 19:50

Also Kira hatte Gallen ... eine richtig dicke, als Überbleibsel ihrer Sehnenscheidenentzündung (Fesselgelenk) ... und regelmäßig im Frühjahr sogenannte "Eiweißgallen" ... kleine Verdickungen an den Beinen ... sie reagierte damit auf Eiweißüberschuß.
Die Fesselgelenksgallen hätte man eventuell wieder wegbekommen können, wenn der 1te Tierarzt, der dran war, punktiert und dann bandagiert hätte ... als der 2te Tierarzt an der Sache dran war, war das Gewebe schon zu geweitet, die Galle lief nach dem Punktieren innerhalb kürzester Zeit wieder voll. Nach Abklingen der Entzündung war die Galle kalt und weich ... sie bereitete dem Pferd keine Schmerzen, war halt ein Schönheitsfehler [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

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Re: Gallen

Beitrag von Teami am Do Mai 16 2013, 18:24

Ich hol das Thema mal wieder aus der Versenkung. Ich habe mir mal alles durchgelesen, konnte aber leider weder auf Raketes Bild noch auf den Artikel zurückgreifen.

Allerdings habe ich mich schon viel mit dem Thema Gallen beschäftigt, weil mein Pferd Gallen hat, seitdem ich sie kenne, und ich bekam sie mit 4 Jahren, jetzt ist sie 16 Jahre alt.
Meine Stute hat an allen vier Beinen Gallen, ich kann aber nicht sagen, welche Art von Gallen. Im Sommer bei Hitze sind sie stärker ausgeprägt oder aber, wenn sie im Stall gestanden hat, das heißt im Winter morgens , wenn sie raus kommt. Sie neigt auch dazu, dass die Beine nach stärkerer Belastung anlaufen, vor allem, wenn sie dann nachts im Stall stehen muss.
Seit letztem Jahr reite ich fast nur noch bandagiert, keine Gamaschen und ich bin angefangen zu egeln. Jetzt, wo mein Pferd älter wird, merke ich, dass die Gallen ihre Schwachstellen sind...logisch eigentlich. Dazu ein Beispiel: Letztens hatte sie ein Hufgeschwür und genau an diesem Bein haben sich die Gallen verstärkt , sie sind weiter nach oben gezogen, kein Lahmen, keine Wärme und alles glücklicherweise weich. Ich werde mir wohl wieder Blutegel bestellen und egeln. Weg geht es davon nicht, aber ich habe den Eindruck , dass es ihr gut tut und hoffe, dass ich so auf Dauer verhindern kann, dass die Gallen verhärten und auf die Sehne drücken. Eine Zeit lang habe ich auch mal Kräuter gefüttert, weil mir gesagt wurde, dass täte gut. Ach ja und Urtica habe ich auch eine Zeit als Globuli verabreicht.
Das sollte ich vll wieder anfangen. Habt ihr schon einmal erlebt, dass Gallen verhärten? Wie äußert sich das und wodurch wird das ausgelöst?
Das nämlich möchte ich natürlich verhindern.

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Re: Gallen

Beitrag von rakete am Do Mai 16 2013, 22:38

Ich hab bei photobucket Bilder verschoben und so sind einige abhanden gekommen Pfeiff Wenn du willst lad ich es nochmal hoch aber die Stelle von damals ist weg.
Alex hat auch viele weiche Gallen aber ich hab noch nie Veränderungen durch Wärme oder stehen feststellen können!

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Re: Gallen

Beitrag von mohirah am Fr Mai 17 2013, 09:55

Meine eine Stute hat auch Gallen an den Sprunggelenken. Ich füttere ihr seit einiger Zeit Mangan (als Monopräparat) zu. Nicht gezielt wegen den Gallen, sondern aus anderen Gründen. Als "Nebenwirkung" habe ich nun aber beobachtet, dass die Gallen inzwischen schon kleiner geworden sind, womöglich verschwinden sie irgendwann noch komplett. Vielleicht würde das deiner Stute auch helfen? Wenn du dir unsicher bist, kannst du auch erst mal den Manganwert im Blut bestimmen lassen und dann entscheiden.

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