Wenn Wild zum Problem wird...

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Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Funi am Do Jan 20 2011, 19:15

Habt ihr bei euch am Stall Probleme mit Wild?

Bei uns toben sich gerade die Wildschweine auf den Weiden aus! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] unsere Grasnabe ist an vielen Stellen total hinüber.
Wie kann man gegen die Biester vor gehen?? außer drauf schießen?

hier mal zwei Bilder wie es an vielen Stellen bei uns aus sieht:

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hoffe man kann's gut erkennen ist nur ne Handy Aufnahme

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Hildchen am Do Jan 20 2011, 19:43

Für die Beseitigung der Schäden ist der Jagdpächter zuständig. Meldet euch da möglichst bald!
Hier gehen die Sauen auch seit einem guten Jahr enorm zu Schaden.
Wie gesagt, meldet es umgehend dem Jagdpächter, manchmal muss man denen allerdings etwas auf die Füße treten, aber sie sind zur Beseitigung verpflichtet.
Da der Bauer bei dem ich gepachtet habe, Biolandwirt ist, wurde es teilweise bei einer Neusaat recht teuer für die Grünen, Bio-Saatgut hat Goldpreise...
Davor schützen kann man sich kaum, mit starkem Strom einzäunen hilft schonmal, aber auch nicht immer. Die Schwarzkittel sind recht schlau und haben ne dicke Schwarte. Es hilft eigentlich nur eine verstärkte Bejagung. Schwarzwild hat sich überall in den letzten Jahren stark vermehrt. Und dieses Jahr hatten die Tiere durch den frühen und heftigen Winter dazu noch Probleme mit der Nahrungssuche, was die Situation verschärft hat.
Hier hat ein Bauer mal in Waldnähe Schweinegülle auf die Wiesen aufgebracht, das hat die Sauen wohl abgehalten. Ist aber nicht so günstig auf Pferdeweiden.


Zuletzt von Hildchen am Do Jan 20 2011, 19:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von azgirl am Do Jan 20 2011, 19:46

Bei uns vertreiben die Coyotes die Javalinas ( Widschweine ).
Oder mein Mann kuemmert sich darum dass sie in den Kochtopf kommen. lol

Wie kommen denn die Wildschweine bei euch auf die Weiden ?
Habt ihr keine Zaeune ?
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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Funi am Do Jan 20 2011, 19:54

azi klar haben wir Zäune aber die scheinen die nicht auf zuhalten [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] da brettern die regelmäßig und ohne rücksicht auf Verluste durch. Wir müssen die Zäune auch regelmäßig auf Wildschäden kontrollieren.
sind Stromzäune mit zwei Litzen auch relativ tief angebracht (haben ja nur kleine Pferde)

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von azgirl am Do Jan 20 2011, 20:07

Tja, die Sache mit den Stromzaeunchen... Guter Zaun macht Gute Nachbarn ... sagt man bei uns. Zwinker

Wie @Hildchen schon sagte, vieleicht kann euch der zustaendige Jaeger weiterhelfen.

Glaub nicht das bei euch Wildscheine noch natuerliche Feinde haben , Woelfe z.B. ?
Sonst wuerde ich sagen dass man in einem Jagd Geschaeft fluessiges Wolf- oder Baeren Scent ( Geruch ) kaufen kann und es dann am Zaun entlang sprueht.

Was finden denn die Wildschweinchen so toll auf eurer Weide dass sie nicht auch auf der anderen Seite des Zaunen finden wuerden ?
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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Hildchen am Do Jan 20 2011, 20:13

Die graben nach den Käferlarven, die z.B. da im Boden sind, wo die Pferde geäppelt haben. Also eigentlich Zeichen für ein aktives Bodenleben. Schulterzuck
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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Fellnase am Do Jan 20 2011, 20:53

Bei unserem Stall hatten die Wildschweine letztes Jahr im Winter die Weiden ganz schön umgegraben. Der Jagdpächter musste 2 ha Weide nachsäen und die Pferde konnten erst im Spätsommer wieder drauf.
Es war wohl schlicht und einfach ein Futtermangel im Wald, weil es so kalt war und viel Schnee lag.

Obwohl vor einem Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr beim Treibjagd an einem Tag 64 Wildschweine erlegt wurden, gab es noch genug davon.

Dieses Jahr haben sie noch nicht so schlimm gebuddelt, aber der Winter ist noch lang.
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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Pensiero am Do Jan 20 2011, 22:09

Meine Bekannten hatten im Herbst auch das Problem mit den Wildschweinen. NAch der Maisernte wühlten die die Koppeln durch auf der Suche nach Essbarem.

Da muss man schnellstmöglich dem Jagdpächter - wie Hildchen schon schrieb - Bescheid geben oder einem offiziellen Förster dieses Gebietes. Die müssen sich darum kümmern. Denn deshalb sind die angestellt, damit sie Schäden durch Wild vermeiden und deshalb die Zahl reduzieren.

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Ósk am Do Jan 20 2011, 22:58

Ich hab auch letztens nen Bericht darüber gelesen. Für Wildschäden MUSS der Jagdpächter (der ja gleichzeitig auch WildHÜTER ist) gradestehen. Allerdings ein kleiner Haken... der Wert des Grünlandes entscheidet letztlich über den Umfang der Leistungen. Meldet euch am besten dazu bei der Jagdaufsicht...
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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Gast am Fr Jan 21 2011, 08:10

Auf unseren Weiden haben die Tierchen noch keine Schäden hinterlassen. Trotzdem kann man sie hören, wenn man abends am Stall ist und es gab sogar schonmal eine "nette" Begegnung mit ihnen. Direkt an unseren Stall grenzen einige Felder an und während ein Mädchen aus unserem Stall dort entlangritt, grunzte so ein Vieh ausm Feld Ups Ich wusste nicht, dass Ponys soooo schnell laufen können.

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Ósk am Fr Jan 21 2011, 09:17

@Bella: Oh mein Gott, gut, dass das Tier sie nicht verfolgt hat. Die sind auch seeeehr schnell. Ehrlich, Wildschweine sind so ziemlich die letzten Tiere, denen ich auf meinen Ausritten begegnen will.
In der aktuellen Pegasus ist übrigens ein Bericht darüber.

Zitat:
"Nach dem deutschen Jagdgesetz haftet die Jagdgenossenschaft, wobei in der Regel der Jagdpächter die Schadensersatzpflicht übernimmt. Das Jagdrecht beinhaltet nämlich auch die Hege des Wilds; diese ist so durchzuführen, dass "Beeinträchtigungen einer ordnugsgemässen Nutzung", das heisst insbesondere Wildschäden vermieden werden. Kann der Jagdpächter nicht zahlen, ist die Jagdgenossenschaft ausgleichspflichtig.
Allerdings besteht die Ersatzpflicht nur auf ordnungsgemäss landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen. Ansonsten kann der Besitzer dieser Flächen für ein Mitverschulden an der Enstehung des Schadens verandwortlich gemacht werden, und er bleibt zumindest auf einem Teil der Schadenssumme sitzen. Wie hoch der Anspruch ist, richtet sich prinzipiell nach dem Wert des Landes zum Zeitpunkt der Ernte. Bei einer Pferdekoppel heisst das: Welchen Wert sie zum Zeitpunkt das Gras den höchsten Futterwert besitzt."
Zitatende.

Als ich den Artikel gelesen hab, hab ich gleich an euch gedacht. Zwinker
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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Gast am Fr Jan 21 2011, 09:40

Jupp... ich kann da nur allen zustimmen. Ihr müsst umgehend dem Jagdpächter bescheid sagen. Der muss sich das, am besten mit euch zusammen,anschauen. Und reagieren. Er muss sich darum kümmern, dass keine Sauen mehr auf die Wiesen kommen... am besten per Treibjagd wenns insgesamt zu viele Sauen gibt oder er muss wenns wirklich am Futterangebot im Wald liegt, dort füttern.

Es ist halt nur ärgerlich, wenn die Sauen da wühlen. Wenn das häufig passiert zeugt das von einem schlechten Jagdpächter.

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Funi am Fr Jan 21 2011, 12:20

ohja der Jagdpächter... Rolling Eyes mal sehen was er macht, wenn er denn überhaupt was macht.
Treibjagd wird 1x im Jahr veranstaltet immer im Spätherbst war also schon...und ich glaube auch eher nicht so erfolgreich.
Mein Chef meint eh die gehen die Sache ganz falsch an [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Gast am Fr Jan 21 2011, 13:17

Der Jagdpächter ist verpflichtet dazu für den Schaden aufzukommen! Fals er nichts tut, dann meldet euch bei der Stadt oder so... muss ja irgendwo verwaltet werden.
Wie gesagt er MUSS zahlen oder beheben.

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Hildchen am Fr Jan 21 2011, 13:25

Zuständig ist da die Untere Jagdbehörde, wenn der Jagdpächter nicht kommt. Es reicht allerdings auch oft, wenn die manuell die Grasnarbe wieder in Ordnung bringen, nicht immer ist Neuansaat nötig. Aber begehrt ist diese Tätigkeit nicht, man muss schon hinterher sein und nachdrücklich werden.
Die letzte Treibjagd hier ist noch nicht lang her, sinnigerweise Samstag Mittag. Fiel auch erwartungsgemäß nicht ein Schuss. Die Sauen wurden also nicht reduziert, es sei denn, sie haben sich in ihrer Dickung totgelacht.
Sauen sind aber auch recht schwer zu bejagen, mit ein Grund für die rasante Zunahme. Stellenweise werden hier in der Gegend die Hausgärten verwüstet, das gilt dann netterweise nicht als Wildschaden...

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Gast am Fr Jan 21 2011, 13:33

naja... soooo schwer sind Sauen nun auch nicht zu bejagen. Was aber wichtig ist ist die Beobachtung und ich glaube dass das vielen Jägern zu viel ist. Dazu müssen sie nämlich erstmal täglich abends ansitzen um zu sehen was alles an Wild da ist. Wenn man das nen paar mal gut gemacht hat, weiß man oft wann welches Stück kommt und dann ist das gar nicht mehr soooo schwer.

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Hildchen am Fr Jan 21 2011, 13:48

Mein verstorbener Mann war Jäger, und daher weiß ich dass das nicht so leicht ist, die Viecher sind s...schnell, kommen normalerweise erst in der Dämmerung raus. Und es ist bisher sehr streng geregelt, welche Gewichtsklassen abgeschossen werden dürfen, Fehlabschüsse kommen teuer.
Aber es ist schon richtig, weil sie eben schwieriger zu bejagen sind, wurde nicht allzu viel dran getan. Vor Jahren waren Sauen hier recht selten mal anzutreffen, da waren viele Jäger recht froh, mal welche im Revier zu haben. Inzwischen haben sie sich durch etliche milde Winter so stark vermehrt vielerorts, dass sie zur Plage werden. Und kommt dann noch so ein früher und schneereicher Wintereinbruch dazu, eigentlich schon zu einer Zeit, wo sich die Tiere eigentlich Winterspeck anfressen würden, tauchen sie vermehrt auf Kulturflächen auf.
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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Gast am Fr Jan 21 2011, 13:58

hmm soweit ich von meinem Schweigervater weiß dürfen hier mitlerweile alle Sauen geschossen werden. Halt momentan, weils wirklich wieder viele gibt. Und da hier ziemlich viel Landwirtschaft betrieben wird (gute Vulkanerde hier) sind die Bauern da schon ziemlich hinterher.
Zwar hält es sich jetzt im Winter noch in Grenzen mit den Umbrüchen, aber sobald der Mais wieder steht muss man auch wieder vorsichtiger beim Reiten sein.

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Bláinn am Fr Jan 21 2011, 16:45

Bei meinen Eltern sind auch einige Wildschweine unterwegs, erst im Herbst haben sie komplette Maisfelder ramponiert. Dort wurden dann schnell einige Jäger hinbestellt die die Tiere erschossen haben!!

Aber auf Wiesen und so richten sie noch keinen Schaden an!
Bei uns wird aber auch relativ viel geschossen, vll mag es daran liegen!

Was auch ein Grund sein KÖNNTE, warum manche Jäger Wildschweine nicht so gern schießen: Sie müssen sie (kostenpflichtig, so viel wie ich weiß) entsorgen lassen, weil die durch Tschernobyl noch so verstrahlt sind, dass sie nicht gegessen werden dürfen. Wurde mir zumindest mal gesagt!

Hier bei uns gibt es keine Wildschweine, zumindest nicht in unserer Region, denn unser SB ist Jäger/Förster Zwinker So sitzen wir immer an der Quelle (er muss z.b pro Jahr an die 30 Rehe erschießen!)
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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Funi am Fr Jan 21 2011, 16:59

hmm ne ich glaube, dass trifft für Rügen nicht zu! Der Brude von einer FÖJ'lerin, die auch von der Insel kommt ist Jäger und der schießt immer mal wieder ne Sau, die dann in die Truhe kommt. Sie schwärmt dann immer davon wie gut die schmecken.
Mein Chef meinte nur, der TA muss sich das Tier vorher ansehen wegen Tollwut und ähnlichem und wenn der sagt ist ok, dann darfs auch gegessen werden

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Gast am Fr Jan 21 2011, 17:07

@Bláinn schrieb:Was auch ein Grund sein KÖNNTE, warum manche Jäger Wildschweine nicht so gern schießen: Sie müssen sie (kostenpflichtig, so viel wie ich weiß) entsorgen lassen, weil die durch Tschernobyl noch so verstrahlt sind, dass sie nicht gegessen werden dürfen. Wurde mir zumindest mal gesagt!
Aus welcher Gegend kommst du denn? Davon hab ich noch nie was gehört. Bei uns werden Wutzen wie anderes Wild auch gegessen. Und warum sollten Sauen stärker verstrahlt sein als anderes Wild?

Tatsache ist, dass Sauen tatsächlich viel schwerer zu bejagen sind als anderes Wild. Die sind nämlich schlau und dazu sehr heimlich. Dazu haben sie eine hohe Vermehrungsrate, was die Dezimierung des Bestandes nicht einfacher macht.

Dass der Jagdpächter Wildschaden ersetzen muss, ist richtig. Allerdings ist das eine zweischneidige Sache. Dadurch wird es nämlich sehr teuer eine Pacht zu unterhalten, was sich längst nicht jeder leisten kann, der gerne jagen würde. Daher besteht in vielen Gegenden schon Mangel an Jägernachwuchs und das Wild vermehrt sich munter weiter.

Zum eigentlichen Problem:
Vielleicht wäre es ratsam, die Weiden langfristig mit Wildzaun einzuzäunen?

Außerdem habe ich schon mal was gehört, dass jemand erfolgreich Wildschweine ferngehalten hat, indem ein Radio lief. Allerding kein Musiksender! Sondern einer wo rund um die Uhr nur geredet wird.

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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Bláinn am Fr Jan 21 2011, 17:07

Ok, kann auch sein, dass Rügen damals nicht so "bestrahlt" wurde wie Bayern - war ja irgendwie wegen der Windrichtung!

Auf jeden fall weiß ich dass bei uns fast keines der geschossenen Tiere gegessen werden darf, wegen der hohen Strahlenbelastung!
Meine Eltern organisieren sich ihre Fleisch dann immer von einer anderen Region...(soll anscheinend echt gut sein, ich habs noch nie gegessen)

@ Aura: Wildschweine graben tiefer und je nach dem wie tief sie graben, ist das Futter da eben noch belastet.
Bzw es heißt ja auch, dass man nicht zu viel Pilze essen sollte.

Wie gesagt weiß ich halt von Bayern Zwinker Muss ja in anderen Regionen nicht sein, wär halt für mich eine logische Erklärung dafür, warum teilweise die Sauen nicht so viel geschossen werden (als zusätzlichen Grund zum schweren erwischen)
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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Hildchen am Fr Jan 21 2011, 19:09

Sauen müssen genau wie Hausschweine durch die Fleischbeschau wegen Trichinen. Außerdem werden hier seit einem guten Jahr alle erlegten Wildschweine untersucht auf Schweinepest, die grassiert hier schon ne Weile bei den Wildschweinen, nicht bei den Hausschweinen zum Glück. Deshalb gibts sogar Abschussprämien und extra Sammelstellen für bestimmte Innereien, die untersucht werden müssen.
Wildschweinkeule überbacken mit Preisselbeersahne...lecker!!!
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Re: Wenn Wild zum Problem wird...

Beitrag von Gast am Fr Jan 21 2011, 20:02

Wildschweinmettwurst... heeeeerlich sag ich nur!

Bisher durfte jedes erlegte Wildschwein gegessen werden. Nur rauschige Keiler sollte man meiden. Und Männe hat Verbot nochmal einen zu erlegen... diesen Gestank will ich nie wieder in meiner Wohnung. Zwinker

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